Vor der Finsternis

von Ulf Torreck 
4,2 Sterne bei24 Bewertungen
Vor der Finsternis
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Y

Nichts für schwache Nerven

Sylvias avatar

3,5 Sterne...Gute Vorgeschichte zu "Fest der Finsternis"

Alle 24 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Vor der Finsternis"

Paris 1797: Ein unheimlicher Mörder geht in der Metropole um und zieht eine Spur des Schreckens. Der legendäre Inspecteur Louis Marais steht vor dem schwierigsten Auftrag seiner Laufbahn. Gerüchte um Schwarze Messe und Magie umwehen die Verbrechen. Was davon ist Wahrheit? Bei einem denkwürdigen Diner trifft Marais auf den Skandalautor Marquis de Sade. Für ihn beginnt eine Reise in die Abgründe des Menschen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783641202972
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:136 Seiten
Verlag:Heyne Verlag
Erscheinungsdatum:09.01.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    yadahvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nichts für schwache Nerven
    schon ein wenig spannend

    Paris zu einer Zeit, in der man nicht wirklich leben wollte, ein Mörder verstümmelt seine Opfer und schneidet ihnen das Herz heraus. Schlecht ist das Buch nicht auch recht spannend aber mir ist das Ende zu konstruiert, nachdem Inspekteur Marais die ganze Zeit dem Mörder nicht einen Schritt weiter kommt, weiß er plötzlich die Lösung?!?! Mmmh... und ich habe nicht mehr so grosse Lust diese wirkliche ekligen Grausamkeiten, die einem ja nicht nur in diesem Buch begegnen , zu lesen.

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    fredhels avatar
    fredhelvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine ziemlich grausame Mordserie in Paris bringt den Inspecteur Marais an seine Grenzen, auch der Leser braucht starke Nerven....
    Kurz und grausam


    Einen historischen Thriller hatte ich noch nicht oft in den Händen. "Vor der Finsternis" spielt in Paris anno 1797. Ein grausamer Mörder, der den Opfern das Herz aus dem Leib schneidet, ist dem Starermittler der Pariser Polizei, Inspecteur Louis Marais, immer einen Schritt voraus. Die Nachforschungen gestalten sich sehr unappetitlich, führen sogar in die Voodooszene der afrikanischen Haussklaven. Erst in allerletzter Minute kommt Marais auf die richtige Spur....
    Logisch konnte mich dieser Thriller nicht so recht überzeugen, aber mir gefällt die Darstellung der damaligen Zeit. Egal, ob ein historischer Roman in Deutschland, England, Frankreich oder sonstwo auf der Welt spielt, überall zeigt sich, dass Adel und Reichtum über dem Gesetz standen und dass das Leben des kleinen Mannes auf der Strasse keinen Pfifferling wert war.  Auch hier wird diese Thematik deutlich. 
    Insgesamt aber möchte ich diese Novelle nicht unbedingt als historischen Thriller bezeichnen, denn ich finde, er passt eher in die Horrorszene. Als Lesehäppchen für zwischendurch ist "Vor der Finsternis" für Leser mit sehr, sehr starken Nerven durchaus zu empfehlen, aber ich muss nicht unbedingt noch mehr Bücher mit Louis Marais in Aktion lesen.

    Kommentare: 1
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    laraundlucas avatar
    laraundlucavor 2 Jahren
    Vor der Finsternis

    Inhalt:

    Paris 1797: Ein unheimlicher Mörder geht in der Metropole um und zieht eine Spur des Schreckens. Der legendäre Inspecteur Louis Marais steht vor dem schwierigsten Auftrag seiner Laufbahn. Gerüchte um Schwarze Messe und Magie umwehen die Verbrechen. Was davon ist Wahrheit? Bei einem denkwürdigen Diner trifft Marais auf den Skandalautor Marquis de Sade. Für ihn beginnt eine Reise in die Abgründe des Menschen

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, sehr bildreich und detailliert.

    Die Grundidee des Kurzkrimis hat mir wirklich gut gefallen. Die Hintergründe, der Kult, schwarze Magie, Hexerei und Voodoo der Sklaven sind sehr interessant und spannend. Auch die Einblick ein die damalige Zeit ist gelungen. Das Konzept dieses Krimis/Thrillers vor der historischen Kulisse ist reizvoll.

    Allerdings fand ich die teilweise ausschweifenden Beschreibungen für die Kürze der Handlung etwas übertrieben und ausufernd. Dadurch zieht sich die Handlung zu Beginn etwas in die Länge. Die Auflösung, der Schluss allerdings wird sehr schnell abgehandelt. Die Tatortbeschreibungen sind sehr detailliert und nichts für schwache Nerven.

    Fazit:

    Ein mysteriöser Thriller, ein Kurzkrimi vor spannender Kulisse, der mich allerdings nicht ganz überzeugen konnte. 

     

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    Bella5s avatar
    Bella5vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: ausbaufähiger Kurzthriller
    Fast Food

    Paris 1797:

      Inspecteur Louis Marais steht vor einem Rätsel. Ein Mörder schneidet seinen Opfern, Männern und Frauen, die Kehle durch und entnimmt innere Organe. Wer ist das Monster? Ist Voodoo im Spiel? Magie der ehemaligen schwarzen Sklaven? Die Polizei muss einem aufgebrachten Lynchmob  Einhalt gebieten. 

    Sind es gar dunkle Machenschaften der Royalisten, die die Französische Revolution am liebsten ungeschehen machen würden?

    Fragen über Fragen! Der gottesfürchtige Marais tappt zuerst im Dunkeln…

    Der Roman ist sehr spannend, weist aber meines Erachtens handwerkliche Schwächen auf. Trotz name dropping und plastischen Schilderungen konnte ich nicht ganz in die Geschichte eintauchen, weil ich finde, dass die vom Autor benutzte Sprache teils einfach zu modern für die geschilderte Zeit war.

    Kein Vergleich zu  Süskinds „Parfum“.

    Da „Vor der Finsternis“ sehr kurz ist, ist eine detaillierte Charakterisierung der Figuren leider unmöglich, so bleibt es bei Typen. Die Handlung ist spannend, aber aufgrund der Kürze auch schnell auserzählt. Vor allem das Ende war mir zu schnell heruntergenudelt. Das Stilmittel, welches zur Lösung des Falles beitrug, fand ich auch einigermassen übertrieben und auch leicht ausgelutscht.

    Fazit:

    Nicht übel, aber ich hätte mir mehr literarischen und sprachlichen Feinschliff gewünscht.  Mit präziserer Recherche und Arbeit am Text hätte es aber ein toller Thriller werden können.

    Vielleicht ist ja der Folgeband besser? 

    Kommentare: 3
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    Argentumverdes avatar
    Argentumverdevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannendes Verwirrspiel in historischem Gewand
    Mörderjagd in Paris

    Es geht zurück ins Paris von1797. Inspektor Marais muss sich der Aufgabe stellen einen Mörder zu jagen, der die Herzen seiner Opfer einsammelt. Ein Mörder treibt sein Unwesen, der den Getöteten die Brust aufschneidet und ihre Herzen an sich nimmt. Aber nicht genug, dass er selbst geradezu verbissen darauf brennt den Mörder zu fassen, nein er bekommt noch zusätzlichen Druck von außen durch Vorgesetzte, Presse und Stadt. 


    Der Leser wird innerhalb weniger Seiten in den düsteren teils mysteriösen Verlauf der Geschichte gezogen. Trotz eines strukturierten, objektiven und etwas zurückhaltendem Schreibstil ist man nah am Geschehen und bald im Paris vergangener Zeiten versunken. Ganz nebenbei bringt der Autor seinen Lesern das historische Umfeld nah und streut die eine oder andere Information ein, die sich mit der Zeit doch zu einem sehr nachvollziehbaren Gesamtbild zusammenfügen. 


    Der Spannungsbogen ist durchgehend gegeben und nimmt mit Fortschreiten der Ermittlungen immer weiter zu. Die unterschiedlichen Ermittlungswege sind unterhaltsam und aufreibend gleichermaßen. Es gibt ausreichend Verdächtige um selbst mitzurätseln, aber letztendlich das Überraschungsmoment aufbauen zu können. 


    Mein Fazit: Eine hundertprozentige Leseempfehlung. Von Anfang bis Ende spannend und mysteriös, trotzdem flüssig zu Lesen und angenehm in das historische Umfeld eingepasst.

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    clary999s avatar
    clary999vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Lesenswerter historischer Kurzkrimi und gleichzeitig die Vorgeschichte zu dem historischen Thriller „Fest der Finsternis“!
    Vor der Finsternis...

    „In gewisser Weise, dachte er, hatte der verfluchte Mörder ganz Paris zur Geisel seiner finsteren Triebe und Sehnsüchte gemacht.“

    Zitat aus dem Buch

    Zum Inhalt: Paris, Herbst 1797. Ein unheimlicher Serienmörder treibt sein Unwesen in Paris. Seinen Opfern schneidet er das Herz heraus. Inspecteur Marais bekommt nach dem zweiten Leichenfund zusätzlich Druck von der Presse. Marais ermittelt zunächst erfolglos in jede Richtung. Noch zwei weitere Tote werden gefunden. Die durchschnittene Kehle und das fehlende Herz musste eine Bedeutung für den Mörder haben! Aber welche? Ein persönliches Motiv? Schwarze Magie? Ein Kult?... Es gibt anscheinend keine Verbindung zwischen den Toten. Sucht der Täter seine Opfer willkürlich aus? …

     „…Der gemeine Mord war schmutzig und trist, aber vor allem stets rational erklärbar. Doch der Mörder, den er jagte, schien Mord zu einer Form irrationaler Kunst erheben zu wollen. Das war es woran Marais zunehmend verzweifelte: das es ihm unmöglich war, sich in den Mörder hineinzudenken. Er blieb für ihn ein Buch mit sieben Siegeln. Doch wie soll er ihn aufspüren…?“

    Zitat aus dem Buch

    Meine Meinung: Der Schreibstil des Autors ist fließend. Sehr anschaulich kommt die historische Atmosphäre zur Geltung!

     Inspector Louis Marais ist hartnäckig und zielstrebig. Er lässt sich durch Misserfolge nicht unterkriegen. Auch die anderen Personen sind sehr interessant, wie beispielsweise der Kopfjäger Nicolas Bonnechance, Marais Verlobte Nadine Nast, Doktor Gevrol und der Skandalautor Marquis de Sade! Durch die Kürze der Geschichte konnte man von ihnen natürlich nur einen ersten Eindruck bekommen.

      Marais beschäftigt sich Tag und Nacht mit den Morden. Er will den Mörder unbedingt finden. Seine Albträume bringen ihn auf neue Ideen zu dem Motiv. Die Traumszenen sind sehr mysteriös und grausam beschrieben. Zunächst kann er das Motiv noch nicht entschlüsseln, aber er gibt nicht auf! Die Morde sind grauenhaft, aber im Vordergrund stehen die Ermittlungen, die rätselhaft und interessant sind. Die Spannung im Handlungsverlauf hätte für mich noch früher ansteigen können. Einige Szenen waren sehr gruselig, teilweise auch ekelerregend! Die Auflösung des Kriminalfalls hat mich verblüfft! Die Leseprobe zum historischen Thriller "Fest der Finsternis" weckt noch mehr Neugierde!

    Lesenswerter historischer Kurzkrimi und gleichzeitig die Vorgeschichte zu dem historischen Thriller „Fest der Finsternis“!

    4 Sterne

    Kommentare: 7
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    Flaventuss avatar
    Flaventusvor 2 Jahren
    Ein gelungener Appetizer

    " Vor der Finsternis" ist ein dauerhaft kostenloser Appetizer, mit gut 100 Seiten von durchaus akzeptabler Länge, auf den Historischen Thriller " Fest der Finsternis" (der Mitte Februar erscheint). Es gebührt der Logik, dass es sich beim Appetizer ebenfalls um einen Historischen Thriller handelt, der sich zu dem an nicht zu zart besaitete Gemüter richtet.

    Dieser Thriller spielt im Paris des Jahres 1797, in dem ein Schlächter sein Unwesen treibt. Dieser tötet nicht nur seine Opfer, sondern weidet diese auch noch aus. Ob der ermittelnde Inspecteur Louis Marais wirklich legendär ist, vermag ich nicht zu beurteilen, sehr wohl weiß ich, dass der Marqui de Sade einen recht skandalösen Ruf besaß.

    Und gerade das Zusammentreffen dieser beiden gibt den Ermittlungen das gewisse Etwas, wobei der Leser durchaus auf falsche Fährten gelockt wird, denen er folgen kann oder doch lieber skeptisch bleibt.

    Im Großen und Ganzen wird die Geschichte recht angenehm erzählt, driftet aber hin und wieder ins Vulgäre ab. Dies und die Tatsache, dass die Tatorte zum Teil explizit beschrieben werden, sorgen dafür, dass sich dieser Thriller eher an Leser richtet, denen eine explizite Gewaltbeschreibung nicht zu nahe geht.

    Der Plot bleibt im Großen und Ganzen beim Hauptprotagonisten, wodurch die Komplexität der Geschichte angenehm niedrig bleibt, so dass sich der Leser nie verloren fühlen muss. Die Auflösung dieser Kurzgeschichte vermag übrigens für den ein oder anderen Leser hart an der Grenze zur Unglaubwürdigkeit rangieren, ist in meinen Augen aber vielmehr ein Stilmittel, um dem Ermittler zu helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

    Schlussendlich verbleibt eine empfehlenswerte Kurzgeschichte, die ich jedem Genrefan ans Herz legen kann und die eindeutig Lust auf mehr macht. Das Konzept, diese Geschichte als kostenfreien Appetizer anzubieten, geht voll und ganz auf.


    Diese Rezension findet sich auch auf meinem Blog.

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    walli007s avatar
    walli007vor 2 Jahren
    Herzlos

    Da kann selbst Inspecteur Marais nicht unberührt bleiben. Im Paris des Jahres 1797 wird ein Toter mit aufgeschlitzter Kehle aufgefunden. Und trotz intensiver Untersuchungen gibt es keinen richtigen Hinweis auf den Täter. Alles scheint vergebens und schon kurz darauf gibt es eine weiter Leiche. Wegen der besonderen Umstände wird sogar in Betracht gezogen, die Morde könnten etwas mit schwarzer Magie zu tun haben. 
    In diesem kurzen Prequel zu dem Roman „Fest der Finsternis“ macht der Autor wirklich Appetit. Er stellt seinen von Alpträumen geplagten Inspecteur vor, der nach der Revolution die Ordnung in Paris aufrecht erhalten will. Doch egal wie schwierig oder leicht eine Epoche sich darstellt, das Verbrechen lauert. Die Wege der Menschen durch die Straßen der Metropole sind oft von Mühsal geprägt. Wie kann sich da eine Seele derart verirren, dass sie zu solch grausamen Morden fähig ist. Kann es tatsächlich mit Zauberei zu tun haben?

    Ein historischer Kurzkrimi, in dem natürlich einige Dinge nur angerissen werden. Dennoch bekommt man eine gewisse Vorstellung davon, wie es im Leben der Menschen damals zugegangen sein kan. Es geht um Leben und Arbeit, manchmal in Andeutungen um Politik, um den Glauben, der Möglichkeiten weniger abwegig erscheinen lässt als es auf den ersten Blick zu erwarten wäre. Einige spannende Finten führen schließen zu weiteren entscheidenden Hinweisen, an deren Entschlüsselung sich der Marquis de Sade beteiligt. Dieses interessante Konzept eines vor historischer Kulisse angesiedelten Krimis vermag wirklich zu fesseln. Zwar hat man das Gefühl während der Ermittlungen wird manchmal zu sehr ins Detail gegangen während die Auflösung dann etwas schnell heran rauscht. Doch grundsätzlich überzeugt der Autor mit seinen stimmigen Milieubeschreibungen als Rahmen um die akribischen Ermittlungen seines sympathischen Inspecteurs.


    3,5 Sterne

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    Nelebookss avatar
    Nelebooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr sehr gut - guter Schreibstil, unterhaltsam, spannend, interessant, kurzweilig, fesselnd und unvorhersehbar!
    Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen!

    Teil 1

    Inhalt: „Paris 1797: Ein unheimlicher Mörder geht in der Metropole um und zieht eine Spur des Schreckens. Der legendäre Inspecteur Louis Marais steht vor dem schwierigsten Auftrag seiner Laufbahn. Gerüchte um Schwarze Messe und Magie umwehen die Verbrechen. Was davon ist Wahrheit? Bei einem denkwürdigen Diner trifft Marais auf den Skandalautor Marquis de Sade. Für ihn beginnt eine Reise in die Abgründe des Menschen …“

    Cover: Das Cover ist sehr interessant gestaltet. Es erweckt Aufmerksamkeit und man möchte es genauer betrachten, um zu sehen, was abgebildet ist. Das Schwarz macht das Ganze bedrohlich oder auch geheimnisvoll und passt damit auch zum Genre.

    Schreibstil: Der Schreibstil ist wirklich sehr gut. Ich konnte das Buch sehr schnell und flüssig lesen, was es gleich eher zu einem Lesevergnügen macht. Auch hat es der Autor geschafft, dass ich mich mittendrin fühle durch seine anschauliche Schreibweise.

    Meinung: Der Prolog war gleich sehr erschreckend und grauenhaft, hat allerdings dadurch auch das Interesse geweckt. Bonnechance ist mir etwas suspekt. Mit Marais bin ich auch nicht richtig warm geworden – ich konnte mich nicht in ihn hineinversetzen, sondern habe die Geschichte als stiller Beobachter begleitet. Beaume finde ich auch etwas merkwürdig. Auch Henri, der Chef der drei, ist mir etwas suspekt – seltsam, genau diese drei Männer um sich zu scharren. Aber diese Vielfalt macht die Charaktere interessant und auch das Zusammenspiel zwischen ihnen aufgrund unterschiedlicher Sichtweisen. Die Geschichte selbst ist interessant und grausam, da den Leichen die Herzen herausgeschnitten werden. Es hat richtig Spaß gemacht mitzufiebern, was es mit den Morden auf sich hat und wer es war. Der Verlauf der Geschichte war nicht vorhersehbar und der Aufbau des Spannungsbogens ist dem Autor auf jeden Fall gelungen. Ich werde gerne den zweiten Teil lesen!

    Fazit: Eine wirklich sehr spannende, interessante, kurzweilige und fesselnde Geschichte.

    © Nelebooks

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    Aretis avatar
    Aretivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein gut gelungener historischer Thriller - für mich eine ganz neue Erfahrung, die neugierig auf mehr macht
    Ein gut gelungener historischer Thriller

    Inhalt:
    Paris 1797: Ein unheimlicher Mörder geht in der Metropole um und zieht eine Spur des Schreckens. Der legendäre Inspecteur Louis Marais steht vor dem schwierigsten Auftrag seiner Laufbahn. Gerüchte um Schwarze Messe und Magie umwehen die Verbrechen. Was davon ist Wahrheit? Bei einem denkwürdigen Diner trifft Marais auf den Skandalautor Marquis de Sade. Für ihn beginnt eine Reise in die Abgründe des Menschen …

    Meine Meinung:
    "Vor der Finsternis" von Ulf Torreck ist ein gut gelungener historischer Thriller. Für mich war es eine ganz neue Erfahrung, denn auch wenn ich viele Thriller lese, kannte ich bisher noch keine historischen.
    Der Sprung in die andere Zeit kam gut rüber. Ich konnte mir genau vorstellen, wie schwer es für Marais zu der Zeit sein musste, einen Mörder zu finden - und zwar ohne die Mittel, die uns heute alle zur Verfügung stehen.
    Der Thriller lebt von seinem bildlichen Erzählstil. Die blutigen Szenen werden detailliert beschrieben und sind faszinierend schauerlich.
    Bis zum Ende blieb es spannend und war in Bezug auf den Mörder absolut nicht vorhersehbar.
    Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den nächsten Teil.

    Fazit:
    "Vor der Finsternis" von Ulf Torreck ist ein gut gelungener historischer Thriller, der mit seiner bildhaften Sprache begeistern kann und neugierig auf mehr macht.

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    Ulf_Torrecks avatar
    Für alle Fans des guten Thrillers und gepflegten Grusels haben Ulf Torreck alias David Gray und der Heyne Verlag ein tolles Angebot für euch: 

    Eine Leserunde mit Gewinnspiel

    gelesen wird: "Vor der Finsternis"


    Worum geht es in dem Buch?

     

    Herbst 1797. Ganz Paris ist geschockt als in der Stadt kurz nacheinander zwei Leichen auftauchen, denen man die Herzen aus der Brust geschnitten hat...

    Obwohl der ehrgeizige Inspecteur Marais alles tut, was in seiner Macht steht um den Mörder zu stellen, ziehen sich seine Ermittlungen hin.

    Die Presse hetzt gegen den Inspecteur und den Polizeipräfekten, der Druck auf die Ermittler wächst.

    Da nimmt ein mysteriöser Spion des Außenministers Kontakt zu Marais auf. Bei einem Treffen im Haus des Spions, das voller gruseliger Kultgegenstände ist und in dessen Salon der ausgestopfte ehemalige Leibdiener des Spions zu bewundern ist, berichtet der Mann von verbotenen Zauberritualen, mörderischen Sklavenpriestern und einem geheimnisvollen Kult, dessen Anhänger längst schon in Paris ihren dunklen Ritualen  nachgingen....

    Marais ist geschockt und weiß nicht ob er dem Mann trauen darf. Und es tauchen weitere Leichen auf....  


    Gewinnspiel:


    Unter allen Teilnehmern der Leserunde verlost der Verlag 10 Exemplare der Printausgabe des historischen Thrillers "Fest der Finsternis", in dem es Inspecteur Marais mit einer neuen Mordserie und einem noch gefährlicheren Gegner zu tun bekommt...


    Teilnahmevoraussetzung an der Leserunde: 

    jeder Teilnehmer benötigt einen eReader oder eine eBook-App auf Tablet, Smartphone, Computer.  Da es sich bei dem in der Leserunde behandelten Titel um ein eBook handelt.


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