Ulf Weigelt , Sabine Hockling Was Chefs nicht dürfen (und was doch)

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Inhaltsangabe zu „Was Chefs nicht dürfen (und was doch)“ von Ulf Weigelt

Ist privates Chatten am Arbeitsplatz wirklich verboten? Wie viele persönliche Daten muss ich bei einer Bewerbung preisgeben? Darf mir der Arbeitgeber das Weihnachtsgeld streichen, weil ich zu oft krank war? Kriege ich Schadensersatz, wenn mir der Vorgesetzte einen Klapps auf den Po gibt? Was muss ich mir als Arbeitnehmer bieten lassen, und wogegen kann ich mich wehren? Ulf Weigelt und Sabine Hockling beantworten diese und viele andere wichtigen Fragen und räumen mit Irrtümern und Mythen rund ums Arbeitsrecht auf.

Dieses Buch ist weder als Rechtsberatung noch als Nachschlagewerk zu verstehen, sondern als informativer Ratgeber.

— Flaventus

übersichtlich, greift die wichtigsten Fragen auf, auch gutes Nachschlagewerk

— Kaffeetasse

Ein gelungenes Buch, das den Leser schnell und fachlich fundiert über das Thema Arbeitsrecht unterrichtet.

— seschat

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  • Was Chefs nicht dürfen

    Was Chefs nicht dürfen (und was doch)

    Flaventus

    05. July 2017 um 08:14

    Das deutsche Rechtswesen ist alles andere als einfach. Noch komplizierter als der deutsche Rechtsdschungel ist die dort verwendete Sprache. Glücklicherweise kommt „Otto-Normalverbraucher“ nur selten mit dieser Sprache in Berührung, mal von der alljährlichen Steuererklärung und den unregelmäßigen Amtsgängen abgesehen. Beschäftigt man sich ein bisschen mit dem Arbeitsrecht bzw. den Rechten und Pflichten als Mitarbeiter, so wird man unweigerlich mit den Gesetzen konfrontiert und es ist durchaus von Vorteil, zumindest in den Grundzügen über seine Rechten und Pflichten Bescheid zu wissen, denn Unwissenheit schützt bekanntlich vor Strafe nicht. Und genau hier setzt dieser Ratgeber an, der zu vielen Themen des Arbeitsrechts kurz und knapp darüber informiert, was erlaubt ist und was nicht. Kurz und Knapp Das Buch selbst ist in sieben Kapitel unterteilt, in denen gängige Fragen zu bestimmten Themen beantwortet werden. Dabei wird immer eine Frage gestellt, auf die eine kurze meist nicht länger als eine Seite umfassende Antwort folgt. Manche Themen lassen sich nicht so kurz behandeln, weshalb sie zu mehreren Themenfragen zusammengefasst sind. Diese Themenbereiche stellen allerdings die Ausnahme dar. Einige Fragen passen thematisch in verschiedene Themenbereiche, weshalb sich so manche Frage dann auch wiederholt. Komplexität Die Antworten sind meist auch für einen Laien verständlich, denn die Autoren vermeiden recht konsequent Fachbegriffe und tief verschachtelte Satzkonstruktionen. Allein schon, dass von Arbeitgebern und Mitarbeitern und nicht von Arbeitgebern und -nehmern die Rede ist, zeigt dies. Allerdings lässt sich eine Vereinfachung nicht immer umsetzen, weshalb sich vereinzelt dann doch ein paar Abschnitte finden, die nicht ganz so leicht verständlich sind. Manche Themen sind derart komplex (und in Deutschland recht kompliziert geregelt), dass dieser Ratgeber an seine Grenzen stößt. Zum Beispiel die Frage, ob eine Dienstreise durchgängig als Arbeitszeit zu bewerten ist. Zu dieser Frage gibt es sehr viele Gerichtsurteile und eine Beantwortung bzw. Beurteilung ist gar nicht pauschal möglich. Keine Doktorarbeit Bei einer solchen Zusammenstellung dürfen die kuriosen Fälle nicht fehlen, die der Leser ggf. aus der Zeitung kennt. So darf der Arbeitgeber nicht das Gehalt kürzen, nur weil der Mitarbeiter vermehrt zu Toilette gegangen ist. In diesem Fall wurde das Aktenzeichen der betreffenden Gerichtsverhandlung hinterlegt. Was mich zu einem Punkt führt, der den ein oder anderen stören könnte. Bei der Beantwortung der Fragen muss der Leser auf den Wahrheitsgehalt vertrauen. Eine Rechtssicherheit ist nicht gegeben. Auch das einfache Nachvollziehen der Aussagen ist nicht möglich, weil die Verweise zur aktuellen Rechtssprechung fehlen. Das hätte in meinen Augen allerdings den Umfang des Buchs gesprengt, den „Otto-Normal-Leser“ eher verwirrt und das Buch als solches unübersichtlich gemacht. Wer konkret Fragen hat, der darf sich auch nicht auf „Dr. Google“ verlassen, sondern muss sich sowieso an einen Rechtsanwalt wenden. Von daher finde ich es angebracht, wenn hier nicht jede Aussage mit Aktenzeichen untermauert ist. Fazit Dieses Buch ist kein juristisches Werk von und für Juristen, sondern vielmehr ein Buch, das sich an den „stinknormalen“ Arbeitnehmer wendet. Dabei ist es weder als Rechtsberatung noch als Nachschlagewerk zu verstehen, sondern als informativer Ratgeber, der aufzeigt, welche Rechte und Pflichten aus einem Arbeitsverhältnis entstehen. Worauf das Buch allerdings gar nicht eingeht, ist der Unterschied zwischen Recht haben und Recht bekommen. Es ist aber unabhängig davon gut zu wissen, was der Mitarbeiter oder der Vorgesetzte in bestimmten Situationen zu unternehmen hat und welche Konsequenzen eine Unterlassung hat. Von daher kann ich dieses Buch vor allem allen Arbeitnehmern empfehlen, selbst wenn keine akuten Rechtsverletzungen im Raum stehen. Diese Rezension ist auch auf meinem Bücherblog zu finden.

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  • übersichtlich, greift die wichtigsten Fragen auf, auch gutes Nachschlagewerk

    Was Chefs nicht dürfen (und was doch)

    Kaffeetasse

    26. June 2017 um 20:09

    Oft steht man im Berufsleben vor der Frage, ob das, was die Firma oder der Chef da gerade tun wirklich so rechtens ist. Darauf eine Antwort zu finden ist nicht immer ganz einfach, denn die wenigsten werden sich wohl im Arbeitsrecht umfassend auskennen und Tante Google ist auch nicht immer die beste Hilfe. Abhilfe kann das vorliegende Buch schaffen. Gegliedert ist das Buch in sieben Kapitel, welche sich den Themen Arbeitsvertrag, Arbeitsplatz, Arbeitszeit, Urlaub, Gehalt, Kündigung, Jobwechsel & Bewerbung widmen. Damit sind die wichtigsten Bereiche definitiv erfasst. Innerhalb der Kapitel gibt es dann verschiedene Fragen, welche kurz und prägnant beantwortet werden, manchmal noch unterlegt mit einem „wichtig“, wo zusätzliche Informationen zu finden sind. Behandelt werden die gängigen Fragen, die in normalen Arbeitsverhältnissen aufkommen, spezielle Fragen kann das Buch natürlich nicht abdecken. Ich finde die Auswahl sehr gelungen und habe auch schon einige neue Informationen bekommen, beispielsweise zum Thema „Insolvenzgeld“. Die Erklärungen sind dabei gut verständlich geschrieben, sodass auch Laien mit dem Buch gut klar kommen werden. Fachchinesisch findet man hier zum Glück nicht. Da das Buch sehr sachlich geschrieben ist wendet es sich sowohl an Mitarbeiter, als auch an Chefs, gleichfalls aber auch an Personaler. Für Neu-Chefs eine gute Eingangslektüre in das Thema, für manche sollte dies zur Pflichtlektüre werden. Durch die gute Kapitelaufteilung kann das Buch ebenfalls gut als Nachschlagewerk benutzt werden oder zum Auffrischen alter Kenntnisse. Was mir persönlich fehlt, weshalb ich auch einen Stern abziehe, sind die Verweise zu den entsprechenden Gesetzen, diese sind nur bei manchen Fragen vorhanden und gehen im Fließtext schnell unter. Als Abschluss zu jeder Frage kämen sie besser zur Geltung. Dies wäre enorm hilfreich, um bei Problemen mit dem Chef (oder den Mitarbeitern) im Detail nachlesen zu können und dann auch den entsprechenden Paragraphen zur Hand zu haben für Gespräche mit Chef/Mitarbeiter.   Fazit: Ich kann jedem, der sich als Anfänger das Thema Arbeitsrecht näher erschließen möchte dieses Buch nur ans Herz legen. Es ist klar gegliedert, umfasst die wichtigsten Fragen und kann auch als Nachschlagewerk später noch genutzt werden.

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  • Super Ratgeber und schnelles Nachschlagewerk

    Was Chefs nicht dürfen (und was doch)

    seschat

    12. June 2017 um 08:11

    Das Autorenduo Ulf Weigelt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, und Sabine Hockling, freie Journalistin und Autorin, hat mit seinem kleinen Ratgeberbändchen "Was Chefs nicht dürfen (und was doch)" ein durch und durch nützliches Werk für die Hosentasche und zur schnellen Information geschaffen. Die darin enthaltenen Tipps und Verweise auf echte Streitfälle zum Thema Arbeitsrecht sind pointiert und leicht verständlich aufbereitet worden. Mich hat besonders die moderne Herangehensweise, in Form von kurzen Fragen und Antworten, begeistern können. Zudem fand ich die Kapiteleinteilung in klar abgegrenzte Bereiche (u.a. Arbeitsvertrag, Arbeitsplatz oder Urlaub) sehr gelungen. Der Überblick ging dadurch nie verloren. Darüber hinaus haben die beiden Autoren auf alle Eventualitäten wenigstens einmal Bezug genommen, was ich für gerade einmal 140 Buchseiten (E-Book-Version) recht beachtlich finde. Zu guter Letzt möchte ich noch ein Lob fürs Coverdesign aussprechen, das ein an sich trockenes Thema witzig und farblich harmonisch illustriert. FAZITEin gelungenes Buch, das den Leser schnell und fachlich fundiert über das Thema Arbeitsrecht unterrichtet. 

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