Uli Aechtner , Belinda Vogt Keltenzorn

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Inhaltsangabe zu „Keltenzorn“ von Uli Aechtner

Sensationsfund in der Wetterau: Archäologin Mara Jordan entdeckt am mystischen Glauberg das Skelett einer keltischen Fürstin. Kurz darauf liegt eine enthauptete Leiche auf der Ausgrabungsstelle. Mara ist sich sicher: Der Mörder tötete nach keltischem Brauch. Hauptkommissar Daniel Richter ist skeptisch. Doch dann geschieht ein zweiter Mord, und für Mara und Daniel beginnt die Jagd nach einem eiskalten Täter.

Keltische Rituale spannend verpackt. Gut gemachter Krimi, der erst auf den letzten Seiten den wahren Täter enttarnt.

— SzenarioLicht

Man erfährt viel über Kelten, gut geschrieben, aber nicht wirklich spannend

— KatalinMaerz

Spannende Lektüre

— eulenmama

Ein solides Stück Krimihandwerk, aber unfair seinem Thema gegenüber.

— tinderness

Spannend, lehrreich und ein absolut fesselnder Krimi! Hier wird Geschichte über die Kelten lebendig.

— Wildpony

Tolle Mischung aus Krimi und Wissen, das mindestens genauso spannend ist

— Antek

Sehr spannend und informativ. Unterhaltsam und lehrreich zugeleich.

— Biest

Geheimnisvolle, düstere Kelten Mord auf der Ausgrabungsstätte Lesenswert!!!

— Leserin71

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  • Buchverlosung zu "Keltenzorn" von Uli Aechtner

    Keltenzorn

    Uliaechtner

    Auf die Kelten gibt es viele Blickwinkel. Kürzlich nahmen Archäologen in Burgund Bodenproben in großer Tiefe. Die Pflanzensamen, die sie fanden, gaben Aufschluss darüber, dass die Kelten weitaus mehr Land bewirtschaftet haben, als man bisher glaubte. Waren sie also ein friedliches Bauernvolk? Nicht nur. Die Menschenschädel, die sie im heutigen Südfrankreich in steinerne Säulen eingelassen haben, kann man im Museum von Marseille betrachten. Stärker denn je faszinieren uns der keltische Glaube an die Anderswelt, die Liebe der Kelten zur Natur und ihre Vorstellung vom Wald als mystischem Ort. Für alle, die lieber etwas über Kelten lesen möchten, statt sich an Karneval als Asterix zu verkleiden, verlose ich noch einmal 5 Bücher. Schreibt mir einfach bis Rosenmontag, warum ihr das Buch gerne lesen würdet. Das überzeugendste Argument gewinnt! 

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    • 52
  • Keltenzorn

    Keltenzorn

    buecherwurm1310

    22. March 2015 um 15:11

    Die Archäologin Mara Jordan entdeckt in der Wetterau das Skelett einer keltische Fürstin. Doch kurze Zeit später liegt auf der Ausgrabungsstelle die Leiche eines Experten für die Kelten. Als Vorbild für die Tötung diente ein keltisches Ritual. Ein Fall für Daniel Richter. Als es dann noch einen Mord gibt, macht sich Mara zusammen mit Daniel auf die Suche nach dem Mörder. Durch den flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch gut und zügig lesen. Sowohl Daniel Richter als auch Mara Jordan hatten keine einfache Vergangenheit. Sie sind authentisch und sympathisch geschildert. Auch die anderen Charaktere sind gut beschrieben. Die Handlung ist durchdacht und schlüssig. Zudem gibt es eine Menge Information über die keltische Kultur mit ihren Riten und Opferungen. Geschickt platzierte Hinweise lassen einen miträtseln und dennoch bis fast zum Ende im Dunkeln darüber, wer der Mörder ist. Von Anfang an ist die Geschichte spannend und diese Spannung hält sich bis zum Ende. Das Cover passt sehr schön zu diesem informativen und unterhaltsamen Krimi. Lesenswert!

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  • Keltische Rituale in einem spannenden Krimi verpackt.

    Keltenzorn

    SzenarioLicht

    10. March 2015 um 18:36

    Klapptext: Sensationsfund in der Wetterau: Archäologin Mara Jordan entdeckt am mystischen Glauberg das Skelett einer keltischen Fürstin. Kurz darauf liegt eine enthauptete Leiche auf der Ausgrabungsstelle. Mara ist sich sicher: Der Mörder tötete nach keltischem Brauch. Hauptkommissar Daniel Richter ist skeptisch. Doch dann geschieht ein zweiter Mord, und für Mara und Daniel beginnt die Jagd nach einem eiskalten Täter. Mein Leseeindruck: Schon der Beginn des Buches lässt den Leser zu einem Verbrechen finden, das längst vergangen ist. Zwischen mysteriösen Ausgrabungen stehen persönliche und private Befindlichkeiten und die unterschiedlichsten Charaktere. Neben einer guten und tiefgehenden Beschreibung der wichtigsten Protagonisten die einen durch das gesamte Buch begleiten, werden vor allem die Opfer auch in ihrem Charakter tief beleuchtet. Nicht nur Symphatien sondern auch Antiphatien werden gezielt gesetzt. Immer wieder wird die Schleife zur Kultur der Kelten gezogen, gerade über ihre Denkweise über das Leben nach dem Tod, unterschiedliche Festlichkeiten und Hinrichtungsrituale und Opferungen werden gut und fundiert beleuchtet und mit der kriminalogischen Handlung verwoben. Ich als Leser konnte zwar den Grundzusammenhang der unterschiedlichen Taten, ob alt, vor 16 Jahren, oder aktuelle Morde, durch die eingewobenen Gedankengänge der Beteiligten schnell erfassen, war aber bis fast ans Ende des Buches beim tatsächlichen Mörder auf der falschen Fährte. Fazit: Von mir hier 4 von 5 Sterne für einen Krimi der viel Historie mit bringt und nciht nur Liebhaber der keltischen Literatur fesseln kann. Für 5 Sterne hat leider noch etwas Pepp gefehlt, dazu waren mir die Zusammenhänge zu schnell klar. Nichts desto trotz eine spannende Lektüre.

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  • Die durchgeknallten Erben des Vercingetorix

    Keltenzorn

    tinderness

    "Keltenzorn" heißt der Roman und prahlt am Einschlagband damit, "Der Kelten-Krimi!" zu sein. Tatsächlich hat das, was die beiden Autorinnen Uli Aechtner und Belinda Vogt da vorgelegt haben, sehr viel mit dem geheimnisvollen Volk zu tun, welches seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. weit verstreut über Europa gelebt hat und dessen sprachliches Erbe noch heute, vor allem auf den Britischen Inseln, in Irland und in Frankreich zu finden ist. Da sind einmal die handelnden Personen, die eng mit der archäologischen Keltenforschung zu tun haben und da sind die beiden Fundorte Glauberg (D) und Bribracte (F), an denen der Roman hauptsächlich handelt. Ein vermeintliches Keltengrab wird geplündert und eine Reihe von Personen wird nach keltischen Riten auf grausame Weise ermordet. Die junge, noch nicht arrivierte Archäologin Mara ist gemeinsam mit einem von seinem Beruf traumatisierten Polizeibeamten eng an der Aufdeckung der geheimnisvollen Morde beteiligt. Von den ersten bis zu den letzten Zeiten lässt uns dabei der Keltenstoff nicht mehr los. Er bildet nicht nur den atmosphärischen Hintergrund des Krimis, sondern auch die inhaltliche Klammer des eigentlichen Handlungsbogens. Die Kenntnis keltischer Geschichte ist der Schlüssel zum Lösen des Falles, das begründet die Involvierung der Archäologin Mara in die Lösung des Falles. Das ist der Trick des Romans, das ist seine Stärke und seine Schwäche zugleich. Unbestreitbar ist der derzeit beobachtbare Keltenboom in Europa und den USA ein wichtiger Beweggrund für die Wahl des Stoffes. Das Thema interessiert, man würde gerne auf unterhaltsame Art mehr darüber erfahren. Das Keltenrevival hat sein politische, historische, kulturell-sprachliche aber auch religiöse Dimension. Die beiden Autorinen verknüpfen davon zwei Elemente: die historische Forschung, indem sie Menschenopfer der Kelten als Ausgangspunkt der Handlung wählen und das Druidentum, welches als Spielart neuheidnischer Religionen einen nicht unbedeutenden Anteil an den spirituellen Bewegungen der Gegenwart hat. Der daraus erzielte Spannungsbogen erzeugt eine geheimnisvolle Romanwelt zu der/die Durchschnittsleserin normalerweise keinen unmittelbaren Zugang hat. Es lässt sich mit recht einfachen Mitteln ein zwischen Fantasy und Realität wechselndes Romangeschehen erzeugen, das nicht nur ungewöhnlich ist, sondern aus dem auch voyeuristischer Genuss gezogen werden kann. Darauf bezieht sich auch meine Kritik an diesem Buch: Obwohl die keltischen Elemente des Romans gut und glaubwürdig recherchiert wurden, sind sie nur scheinbar authentisch. Die Autorinnen verkürzen nämlich keltische Geschichte auf spektakuläre Menschenopfer und desavouieren gleichzeitig die gegenwärtige Druidenbewegung ("Druidry") , in dem ihre ProtagonistInnen durchwegs als durchgeknallte Mörder und Opfer geschildert werden. Nun ist es natürlich das Recht und sogar die Aufgabe von Schriftstellern "Fiction" zu erzeugen. Sie dürfen beim Schreiben auch nicht zu stark der Faktizität verhaftet bleiben - sonst wären sie eben keine Roman- sondern SachbuchautorInnen. Dass sie aus ihrem Stoff dramaturgisch tragfähige Elemente ausgewählt haben, ist den beiden AutorInnen von "Keltenzorn" daher nicht zum Vorwurf zu machen. Im Gegenteil, sie haben sauber recherchiert und sehr professionell, spannend und intelligent erzählt. Unglaubwürdig wird der Roman allerdings dort, wo die historischen Kelten auf die ihnen zugeschriebenen Menschenopfer reduziert werden, um damit schriftstellerischen Mehrwert zu erzeugen. Das fand ich weder historisch vertretbar noch fair gegenüber den VertreterInnen des heutigen Druidentums, welches sich sehr stark humanitären Zielen verpflichtet fühlt. Es schadet eben auch der Glaubwürdigkeit der Handlung. Dennoch darf zu dem Buch geraten werden. Es ist ein Stück solides Krimihandwerk, das sich aus der Masse vieler Romane deutschsprachiger Provenienz heraushebt. Nun gut, die Liebesgeschichte hätte man sich ersparen können, denn sie wirkt aufgesetzt und kommt seltsam betulich einher. So etwas müsste eigentlich einem sorgsamen Lektorat zum Opfer fallen. Insgesamt aber darf nochmals zum Kauf des Buches geraten werden. Vielleicht verführt es wider Erwarten auch dazu, sich mehr mit den Kelten zu beschäftigen, ohne Zorn und mit mehr Fairnis!

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    • 11
  • Leserunde zu "Keltenzorn" von Uli Aechtner

    Keltenzorn

    Uliaechtner

    Der Glauberg ist ein mythischer Ort, vor 2500 Jahren lebte hier ein keltischer Adeliger, der als geistiges Oberhaupt vom Volk verehrt wurde. Absichtlich haben wir Autorinnen unsere Geschichte nicht in der damaligen Zeit angesiedelt, sondern im Hier und Jetzt. Ein Mord nach keltischem Ritual geschieht. Rollenspieler, moderne Druiden und eine Archäologin spüren den Menschen nach, die vor uns in der Wetterau lebten. Die Spur führt bis nach Burgund, wo einst Vercingetorix die keltischen Stämme zu einigen suchte.

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    • 346

    Starbucks

    07. October 2014 um 10:37
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  • Mord auf keltische Art

    Keltenzorn

    Starbucks

    28. September 2014 um 22:40

    Als gebürtige Hessin freue ich mich sehr, dass ich diesen Roman lesen durfte. Ein Krimi, der in der Wetterau spielt – sehr schön! „Keltenzorn“ von Uli Aechtner und Belinda Vogt führt den Leser direkt zurück in die Zeit der Kelten und auf den sagenumwobenen Glauberg. Zum Inhalt: Erst findet die Archäologin Mara Jordan eine verweste keltische Fürstin auf dem Glauberg, dann auch noch die Leiche eines Keltenexperten. Er wird nicht der einzige Tote bleiben, und die Morde deuten auf ein keltisches Ritual hin. Zusammen mit dem Ermittler Daniel Richter beginnt die Suche nach dem mysteriösen Mörder. „Keltenzorn“ kommt erst einmal mit einem sehr ästhetischen Cover daher. In diesen schönen Herbstwald kann man sich so ziemlich alles hineindenken. Die Buchstaben des Titels sind außerdem plastisch hervorgehoben und sehen toll aus. Der Roman sticht sofort ins Auge. Man kann schon sagen, in der Tradition der modernen Krimis beginnt auch „Keltenmord“ mit einem sehr packenden Prolog. Was bei vielen Romanen dann das einzig Rätselhafte oder Spannende bleibt, geht hier über in eine spannende, wohl durchdachte Handlung. Die Ermittler, Mara und Daniel, haben ihre Ecken und Kanten, und das gefällt mir gut. Was mir aber noch besser gefällt ist, dass auch die Kelten hier eine große Rolle spielen, was man zwar hoffen, aber nicht unbedingt erwarten darf. Ich habe dieses gut mit eingeschobene Wissen geradezu verschlungen. Einfach toll. Dieser Kriminalroman ist mein erster aus dem Emons-Verlag. Ich denke, ich habe schon einige davon im Regal gesehen, aber noch nie einen gelesen. Das wird sich nun ändern. Dieser Roman bekommt von mir 4,5 und gerade noch so ganze 5 Sterne. Er ist ein gelungenes Werk zweier Autorinnen, die sich hier sehr gut ergänzt haben – man merkt gar nicht, dass hier zwei Schreibende am Werk sind!

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  • Eingeholt von der Vergangenheit.

    Keltenzorn

    LiberteToujours

    22. September 2014 um 15:05

    Der Archäologin Mara Jordan gelingt ein sensationeller Fund : Sie entdeckt das Skelett einer alten Keltenfürstin. Doch kurz darauf verschwindet das Skelett und in ihrem Grab wird anstelle dessen eine enthauptete Leiche gefunden. Mara muss sofort an alte, keltische Opfermorde denken. Als die zweite Leiche gefunden wird, auch sie bestialisch nach keltischer Tradition ermordet, holt sich Komissar Daniel Richter Hilfe von Mara, um den Mörder zu fassen, bevor erneut jemand sterben muss.. Wir halten hier eine durchaus gut gestrickte, verwinkelte Kriminalgeschichte in den Händen. Nichts ist so, wie es zunächst scheint und der Leser tappt bis zur letzten Seite im Dunkeln. Bald beginnt es zwar zu dämmern, was hier passiert und warum gemordet wird, bezüglich des Mörders kommt man der Autorin allerdings lange Zeit nicht auf die Schliche. Die Erkenntnis schlich sich bei mir erst kurz vor dem finalen Showdown ein. Spannung bis zur letzten Seite also! Die Entwicklung zwischen Mara und Daniel betrachtete ich beim Lesen allerdings ein wenig zwiespältig. Die kleine Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt, lockert den Krimi angenehm auf. Allerdings fand ich es an manchen Stellen störend, wie sehr Daniel sich von seinen Gefühlen leiten lässt. Mara wird deutlich mehr in die Ermittlungen eingebunden, als Recht und Gesetz das für richtig erachten wurden. Meistens aus kaum einem anderen Grund als Daniels Bedürfnis, in ihrer Nähe zu sein. Hierfür gibt es auch das kleine Sternchen Abzug.  Dass unsere Ermittler gerne ein dunkles Päckchen aus der Vergangenheit mit zu tragen haben, ist zwar nichts neues mehr, wurde hier aber neu umgesetzt. Endlich mal ein Ermittler ohne Alkoholproblem, verstorbener Familie oder kürzlicher unschöner Scheidung. Mir hat's gefallen - Daniel ist wirklich mal was anderes und für mich ein wahnsinnig gut gelungener, plastisch beschriebener Ermittler. Empfehlen kann ich dieses Buch jedem, der abseits des Kriminalgeschehens gerne noch etwas über alte Völker, Bräuche und Sitten erfährt. "Keltenzorn" ist informativ und spannend gleichzeitig!

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  • Keltenzorn

    Keltenzorn

    Biest

    Zum Inhalt: Der Archäologin Mara Jordan und ihrem Team gelingt ein sensationeller Fund. In der Wetterau am mystischen Glauberg bergen sie das Skelett einer keltischen Fürstin. Doch die Freude währt nur kurz. Mara findet eine enthauptete Leiche im Grab der Fürstin. Der Mord erinnert sie sofort an einen Brauch der Kelten, die durch bestialische Morde versucht haben die Götter mit Menschenopfern zu besänftigen. Hauptkommissar Daniel Richter soll die Ermittlungen in dem Fall leiten. Kurz darauf geschieht ein zweiter Mord, der ebenfalls einen keltischen Brauch zur Vorlage zu haben scheint. Daniel und Mara machen sich gemeinsam auf die Suche nach Beweisen, doch schon bald geraten auch sie ins Visier des Mörders.   Meine Meinung: Den beiden Autorinnen ist ein wirklich spannender und zugleich lehrreicher Krimi gelungen. Dabei merkt man auch nicht, wer welchen Part übernommen hat, denn alles geht nahtlos und stimmig ineinander über. Bereits der Prolog hat es in sich und regt einen während des gesamten Buches zum Nachdenken an. Die Geschichte ist gut durchdacht und sehr informativ, was das Leben, die Rituale und die Feste der Kelten betrifft. Immer wieder werden dem Leser kleine Häppchen zugeworfen, diese sorgen für Irrungen und Wirrungen. Geschickt gelegte Finten lassen einen bis zum Schluss im Unklaren darüber wer der Täter ist. Die Landschaften werden sehr schön beschrieben, so dass man sich vieles bildlich vorstellen kann. Auch die Charaktere sind sehr schön gezeichnet, besonders Daniel und Mara, die beiden Hauptprotagonisten. Sie kommen sehr sympathisch und realitätsnah rüber. Um ihr Tun besser verstehen zu können gibt es auch immer wieder kleinere Ausschnitte aus deren Vergangenheit, was mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich dadurch leicht lesen. Die Spannung steigt mit jeder Seite, dadurch kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen.   Fazit: Ein sehr spannender und informativer Krimi. Eine klare Leseempfehlung für alle Krimi-Fans und Leser die gerne auf unterhaltsame Weise ihren Horizont erweitern möchten.

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    • 2

    Arun

    13. September 2014 um 11:18
  • Archäologisch fundierter Krimi

    Keltenzorn

    samea

    04. September 2014 um 13:12

    Archäologin Mara Jordan entdeckt das Grab einer keltischen Fürstin, doch dann liegt ein enthaupteter Kollege im Grab und das Skelett und die Grabbeigaben sind verschwunden. Auch häufen sich Morde, die sich an keltische Rituale anlehnen. Was hat das mit der Grabung zu tun? Spannender Krimi, der durch archäologisches Wissen und Detailtreue besticht. Für jeden an frühen Völkern interessierten Leser ein wirklicher Hochgenuss. Es wird archäologisches Wissen vermittelt, ohne zu dozieren und ohne den Leser zu langweilen. Das Fachwissen fließt locker in die Krimihandlung ein, die den Leser von Anfang an in seinen Bann zieht. Das dazu verleitet Theorien aufzustellen, mit zu rätseln und die Nacht zum Tage zu machen. Ein Buch, dass ich nicht wieder aus der Hand legen mochte und das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Ich frteue mich jetzt schon auf weitere Bücher der Autorinen.

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  • Spannender Krimi tief mit keltischer Tradition verwurzelt - absolut lesenswert!

    Keltenzorn

    Wildpony

    Keltenzorn - Uli Aechtner u. Belinda Vogt Kurzbeschreibung Amazon: Sensationsfund in der Wetterau: Archäologin Mara Jordan entdeckt am mystischen Glauberg das Skelett einer keltischen Fürstin. Kurz darauf liegt eine enthauptete Leiche auf der Ausgrabungsstelle. Mara ist sich sicher: Der Mörder tötete nach keltischem Brauch. Hauptkommissar Daniel Richter ist skeptisch. Doch dann geschieht ein zweiter Mord, und für Mara und Daniel beginnt die Jagd nach einem eiskalten Täter.   Mein Leseeindruck:   Dieses Buch war ein kleiner Schatz für mich! Genauso wie man heute noch nach keltischen Schätzen und Grabbeigaben sucht, so bin ich als Leser immer auf der Suche nach einen spannenden und authentischen Krimi. Und ein Kriminalroman, der für mich noch lehrreich in die Geschichte eintaucht, ist ein ganz besonderes Leseerlebnis. Und genau das hatte ich mit Keltenzorn.   Die Hauptprotogonisten Daniel und Mara sind mir ans Herz gewachsen. Aber auch die anderen Protagonisten, die teils sehr grausame Tode gestorben sind haben das Buch zu einem sehr spannenden Lesehighlight gemacht.   Natürlich bin ich bis zum Ende fast im Dunklen getappt, was jedoch einen guten Krimi auch ausmacht. Auf diesen Täter und das Motiv wäre ich nie gekommen. Das Buch hat mich auch angeregt mich über die Kelten noch intersiver zu informieren. Und das war aufregender als jeder Geschichtsunterricht.   Fazit:   Ein super fesselnder Krimi von zwei sehr guten Autorinnen, der selbst im Schreibstil problemlos eine Einheit bildet. Von mir eine große Leseempfehlung und 5 Sterne! ♥   Mein Motto: aus Büchern kann man lernen trifft hier voll zu und ich werde das Buch sehr sehr gerne weiter empfehlen. Würde mich sehr über einen weiteren Fall von Daniel in Begleitung mit Mara freuen!

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    • 4

    Wildpony

    28. August 2014 um 07:57
    Uliaechtner schreibt He, du bist immer schon so früh auf ... !? Ich finde es toll, dass du dich über die Kelten weiter schlau gemacht hast. Das war eigentlich genau das, was wir erreichen wollten: Die Leser sollten ...

    ja - ich muß um 7 Uhr auf der Arbeit in meiner Bundeswehrbücherei sein :-) Ich danke dir das ich bei eurem tollen Buch dabei sein durfte und werde die Kelten jetzt weiter "im Auge behalten".

  • Spannender Krimi und noch Spannenderes aus der Keltenwelt

    Keltenzorn

    Antek

    Am mystischen Glauberg soll Molybdän abgebaut werden, davor wird allerdings noch eine Notgrabung durchgeführt. Archäologin Mara entdeckt dabei mit ihrem Team das Skelett einer keltischen Fürstin. Einer ihrer Grabunshelfer informiert Peter Gruber, den Keltenexperten schlechthin und Maras  ehemaligen Dozenten, den sie nicht in bester Erinnerung hat. Dieser taucht überraschender Weise nachts auf, stiehlt das Skelett und legt stattdessen eine verwesende Katze ins Grab. Gönnt er ihr den Sensationsfund nicht? Kurz darauf liegt ebendieser Keltenexperte selbst geköpft im ausgehobenen Grab. Ein Mord nach keltischem Vorbild?  Mara ist sich ihrer Sache eigentlich sicher, Kommissar Daniel zweifelt allerdings noch an ihren Thesen. Wenig später taucht eine zweite Leiche auf, die ebenfalls auf ein keltisches Ritual schließen lässt. Sollen die Morde den Celtoi, einer Vereinigung von Neokelten, die sich hier in der Nähe formiert hat, in die Schuhe geschoben werden oder ist ein fantaischer Keltenkrieger unterwegs?   Das Autorenduo hat hier wirklich einen gelungenen Krimi vorgelegt, den ich nur schwer aus der Hand legen konnte. Der flüssige Schreibstil lässt sich super lesen und ich hätte an keiner Stelle vermutet, dass Keltenzorn nicht aus einer Feder stammt. Der Krimi beginnt sofort spannend. Schon im Prolog wird man Zeuge einer schrecklichen Szene. Eine Gruppe Jugendlicher steht vor der Anderswelt, der keltischen Vorstellung vom Jenseits, und will ein Opfer erbringen. Und auch die zwei Toten, die furchtbar zugerichtet wurden, lassen nicht lange auf sich warten. Obwohl man relativ schnell vermuten kann, warum der Mörder hier tötet, ist bis kurz vor knapp nicht klar, wer denn jetzt dahinter steckt. Für spannende Ermittlungen ist also wirklich von Anfang bis Ende gesorgt. Die zwei Hauptermittler Mara und Daniel waren mir sehr sympathisch. Ich könnte jetzt nicht unbedingt behaupten, dass sie mir ans Herz gewachsen sind, aber das muss ja auch gar nicht sein. Sie waren auf ihre Art besonders. Beide hatten ihr Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen und waren daher vielleicht auch eher etwas kühler und distanzierter. Trotz allem entstehen zwischen den beiden mehr Gefühle,  die aber erfreulicher Weise eher am Rande Erwähnung finden und daher nicht stören. Noch glücklicher wäre ich vielleicht gewesen, wenn sich die Ermittlungen allesamt auf legalem Wege durchführen hätten lassen, Mara ist ja schließlich keine Kommissarin. Allerdings kann sie noch als Keltenexpertin durchgehen, die man hier unbedingt braucht und deshalb kann ich über die kleinen Ausflüge, die sich ja auch in Grenzen halten, hinwegsehen.   Neben der Spannung hat mich an Keltenzorn aber vor allem das Backgroundwissen zu den Kelten überzeugt. Die Opferrituale, super spannende Bräuche, die Vorstellung von der Anderswelt und ganz viele interessante Informationen zu den Kelten sind so geschickt in diesen Krimi eingebettet, dass man gar nicht merkt, wie viel man dazulernt. Vor allem handelt es sich dabei auch nicht um trockenes Geschichtswissen, sondern um irre spanende und teilweise auch gruselige Informationen. Man darf sich auch in die Gedankenwelt eines überzeugten Druiden einschleichen, denn diese wird wirklich super dargestellt.   Trotzdem ich nicht mit allem und jedem ganz glücklich war, hat mich Keltenzorn wirklich überzeugt. Ich kann den Titel wirklich nur weiter empfehlen, weshalb er von mir auch noch 5 Sterne bekommt.

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    • 6
  • Keltenzorn

    Keltenzorn

    werderaner

    26. August 2014 um 20:49

    Bei einer notgrabung findet die Archäologin Mara das Skelett einer keltischen Fürstin,  kurze zeit später liegt am fundort eine geköpfte Leiche . Ein Mord nach keltischen brauch? zusammen mit dem Kommissar Daniel  macht sie sich auf die suche nach dem Täter.  Ein spannend geschriebenbener Krimi mit  vielen interessanten  infos zu den Kelten.  Wer Krimis mag und sich für die Kelten interessiert sollte Keltenzorn unbedingt lesen!

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  • Krimi mit originellem Fall

    Keltenzorn

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. August 2014 um 17:41

    "Keltenzorn" lebt sehr von den beiden Hauptfiguren. Mara Jordan macht es einem am Anfang nicht leicht sie zu mögen. Dass sie als Studentin in ihren Dozenten verliebt war, dann wegen seiner Weibergeschichten nichts mit ihm zu tun haben wollte, sie trotzdem mit ihm ins Bett geht, aber ihm das Jahre später immer noch übel nimmt, lässt sie nicht los. Bei einer Ausgrabung macht sie mehr Fehler als man einer promovierten Archäologin zutrauen sollte. Daniel Richter ist von Kriminellen, gegen die er ermittelte, über Tage in einem Schacht gefangen gehalten worden. Zur Erholung wurde er in die Provinz versetzt und muss sich nun Morden stellen, die immer wieder sein Trauma triggern. Zwischen Daniel und Mara entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte und die macht Spaß zu lesen. Mögen für die Hauptfiguren die skandinavischen Krimis mit ihrem Hyperrealismus und ihren depressiven Ermittlern Pate gestanden haben, erinnert die Krimihandlung an die Verschwörungstheorien von Dan Brown. Die Morde geschehen im Umfeld von undurchsichtigen, "keltischen" Geheimbünden. Wer einen gut geschriebenen Krimi mit ungewöhnlichen Mordfällen sucht, ist mit "Keltenzorn" gut beraten.

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  • Keltenzorn - Der Kreislauf schließt sich!

    Keltenzorn

    Leserin71

    13. August 2014 um 09:24

    Für Mara Jordan hat die Ausgrabung am Glauberg so gut begonnen. Als leitende Archäologie sollte sie das Skelett einer keltischen Fürstin bergen. Dann aber hat jemand über Nacht das Grab ausgeraubt. Und nicht nur das: Kurz darauf liegt eine enthauptete Leiche auf der Ausgrabungsstelle. Hauptkommissar Daniel Richter ermittelt in diesem Fall und kann Mara und ihre fundierten Kenntnisse über die Kelten gut gebrauchen. Meine Meinung: Schon der Prolog hatte es in sich. Die Autorinnen schildern eine Szene mit vier Jugendlichen, die mich grausam anmutet, aber für die Kelten ist der Tod nur der Übergang zu einem anderen Leben. Schon früh hatte ich eine Idee, wer die Jugendlichen sein könnten, aber nicht wer der Mörder ist.  Das blieb bis zum Schluss offen. Das Autorenduo hat sehr geschickt Hinweise gestreut und immer wieder neue Brotkrumen gelegt, so dass sich erst am Ende der Kreis geschlossen hat. Über die Kelten und die Celtoi, die Neukelten, habe ich einiges gelernt. Ihre Naturverbundenheit kam z. B. in den Landschaftsbeschreibungen oder beim Auftauchen der Vögeln auch nicht zu kurz und wurde manchmal auch angenehm mystisch. Die Charaktere von Mara und Daniel waren mir sehr sympatisch, da beide keine einfache Kindheit hatten und durch schwierige Umstände geprägt wurden und dennoch diese Sehnsucht nach einem normalen Leben und einer normalen Beziehung spürbar war. Mein Fazit: Wunderbar runder Krimi rund um die Kelten!

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  • Leserunde zu "Keltenzorn" von Uli Aechtner

    Keltenzorn

    Sumo

    Da ich ein absoluter Regiokrimi-Fan bin, würde ich gern eines der Bücher als Rezensionsexemplar gewi

    • 2
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