Mordswetter

von Uli Aechtner 
4,5 Sterne bei17 Bewertungen
Mordswetter
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Annafriedas avatar

Ein Krimi mit Tiefgang

Diana182s avatar

stürmisch, spannendes Mordswetter

Alle 17 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Mordswetter"

Ein neuer Fall für Hauptkommissar Christian Bär und Reporterin Roberta Hennig.
Ein charmanter Kriminalroman über Wetter, Unwetter und menschliche Abgründe.

Nach einem heftigen Gewitter wird auf einem Frankfurter Campingplatz die Leiche einer jungen Frau gefunden – wurde sie vom Blitz getroffen, oder war es Fremdeinwirkung? Bei den Ermittlungen trifft Hauptkommissar Christian Bär seine alte Flamme Roberta Hennig wieder – doch die interessiert sich mehr für den Gewitterfotografen Maik, den Freund der Verstorbenen. Als wenig später eine weitere Leiche gefunden wird, glaubt Bär nicht länger an tödliche Blitzschläge. Er fürchtet um Robertas Leben . . .

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783740801601
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Emons Verlag
Erscheinungsdatum:24.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    nellsches avatar
    nellschevor einem Jahr
    Mordswetter

    Ein heftiges Gewitter wütet über Frankfurt. Kurz danach wird auf einem Campingplatz die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wurde sie vom Blitz getroffen und getötet? Oder hat jemand das Unwetter genutzt, um sie umzubringen? Hauptkommissar Christian Bär begegnet bei seinen Ermittlungen der Reporterin Roberta Hennig. Alte Gefühle flammen auf. Doch Roberta scheint sich mehr für den Gewitterfotografen Maik zu interessieren, den Freund der Verstorbenen. Dann gibt es eine weitere Leiche.

    Auf diesen zweiten Fall für Christian Bär und Roberta Hennig habe ich mich sehr gefreut. Und wieder wurde ich mit einem durchweg spannenden und nicht durchschaubaren Krimi belohnt.
    Die Charaktere sind bildhaft und authentisch beschrieben. Bär glaubt, dass bei dem Tod der jungen Frau nachgeholfen wurde - und zwar von Maik. Diese Gedanken und Überlegungen von ihm werden nachvollziehbar beschrieben und ich habe sie durchaus geteilt.
    Roberta empfinde ich als auffällige Persönlichkeit, die mir sehr sympathisch ist. Sie glaubt an sich und an ihre Intuition und ist eine starke Frau. Es macht Spaß, sie zu begleiten und ihren Gedanken zu folgen.
    Der Fall war für mich nicht durchschaubar. Es gab mehrere Tote und es stellte sich die Frage, ob sie eines natürlichen Todes starben oder ob nachgeholfen wurde. Dass sie durch ein Unglück ums Leben kamen, war für mich recht unwahrscheinlich. Doch wer ist der Täter und warum mussten die Opfer sterben? Was verbindet sie miteinander? Ich tappte bis zum Ende im Dunkeln und wurde ganz schön überrascht. Auf die Verbindungen bin ich nicht gekommen.
    Prima recherchiert fand ich die Einblicke zum Gewitter und den Blitzen. Das fand ich sehr interessant und spannend.

    Ein spannender Krimi mit einem interessanten und gut recherchierten Thema. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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    Annafriedas avatar
    Annafriedavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Krimi mit Tiefgang
    Mord oder Unfall?

    Kommissar Bär wird zu einer toten Frau auf einem Campingplatz gerufen. Sie ist während eines starken Gewitters gestorben und es stellt sich die Frage, ob es sich um einen Blitzschlag oder um einen Mord handelt. Er trifft durch Zufall auf die Reporterin Roberta Hennig, die er schon von einem vorherigen Fall kennt. Während der Untersuchungen tun sich menschliche Abgründe auf und es kommt zu einem weiteren Todesfall. Während Roberta mit Maik, dem Freund der toten Frau vom Campingplatz, Recherchen anstellt, kommt Bär dem Täter immer näher.
    In diesem Krimi erfährt man viel über Wetterverhalten, insbesondere über Gewitter. Den Prolog fand ich grandios, er hat mich dazu verleitet, dieses Buch zu lesen. Leider ist der Geschichte ein kleines bisschen die Luft ausgegangen und das Ende nat mich nicht ganz befriedigt, es blieben ein paar Fragen offen, die ich gerne beantwortet hätte. Ein paar Ungereimtheiten haben mich gestört. 
    Trotz allem hat mir der Krimi gefallen. Die Autorin schreibt flüssig und in einem angenehmen Stil. Auch das Zwischenmenschliche ist gut rübergekommen. Der Plot ist außergewöhnlich. 
    Darum vergebe ich vier Sterne.

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    Diana182s avatar
    Diana182vor einem Jahr
    Kurzmeinung: stürmisch, spannendes Mordswetter
    Mordswetter...

    Das Cover zeigt einen schönen, hellen Blitz, der über den dunklen Himmel fährt. Da ich Unwetter sehr gern beobachte und Blitze mag, viel mir dieses Cover direkt ins Auge. Neugierig geworden, lass ich auch die Buchbeschreibung und wollte erfahren, was es mit diesem mysteriösen Mordswetter auf sich hat.

    Der Einstig in die Geschichte beginnt direkt spannend. Sofort ist man mitten in einer spannenden Story und legt das Buch nun nicht mehr aus der Hand. War es wirklich nur ein Unfall oder doch ein Mord? Worin liegen die Motive und wer könnte der Täter sein?

    Die Autorin hat einen ausführlichen, fließenden Schreibstil, der hier sehr gut durch eine spannenden, anfangs harmlos wirkenden Geschichte führt, die dann aber Überraschungen und Wendungen im petto hat, mit denen man beim besten Willen nicht gerechnet hätte.

    Aber auch die einzelnen Charaktere werden tief und authentisch beschrieben, wobei es mir das Ermittlerteam besonders angetan hat.

    Die Spannung steigt sehr gut an und man gleitet sehr gern durch diese faszinierend, mitreißende Geschichte. Das Ende ist sehr gut gewählt und birgt nochmals eine Vielzahl von unvorhersehbaren Ereignissen.

    Mein Fazit:
    Eine gut durchdachte, spannenden Geschichte, die gelesen werden möchte.
    Da ich hier mit dem lesen nicht mehr aufhören mochte und förmlich durch das Buch geflogen bin, vergebe ich sehr gern voll Punktzahl und eine klare Leseempefehlung.

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    Simi159s avatar
    Simi159vor einem Jahr
    Mordswetter

    Der zweite Fall für Kommissar Bär hat es wettertechnisch in sich. Erst stürzt er über eine tote Kuhherde, die durch einen Blitzschlag starben. Dann  muss er zu einer Toten, die dasselbe Schicksal wie die Kühe ereilte. Sie würde tödlich von einem Blitz getroffen, während ihr freund im sicheren Auto saß. 

    Eine weitere Tote ertrank in ihrem tieferliegenden Waschkeller, durch ein einstürzendes Regelwasser. Wie kann dies sein? Warum ist sie nicht einfach aus dem Keller gegangen? Und warum war die Tür des Kellers verschlossen? Da kann auch die attraktive, rothaarige Journalistin Roberta erst mal nicht weiterhelfen, auch wenn sie immer wieder Bärs Weg kreuzt.

    Einzig ein verbindendes Glied zwischen diesen ungewöhnlichen Todesfällen scheint es zu geben, der Student Maik. Doch dieser hat für alle Tatzeiten ein Alibi…

    Fazit:

    Die Autorin, Uli Aechter, versteht es, aus ein ganz gewöhnlichen Zutaten einen spannenden und  sehr gut lesbaren Krimi zu schreiben. 

    Die Charaktere sind sympathisch, authentisch und wirken entspannend normal. Sprich sie haben keine abgedrehten Spleen oder Vorlieben und stehen mit beiden Beinen fest im eigenen Leben. Roberta und Bär mag man sofort, man hofft immer wieder, dass es irgendwie richtig Klick macht, doch auch dieses Spiel, dieses umeinander herumschleichen macht auch hier wieder sehr viel Spass.

    Dass etwas so unberechenbares wie das Wetter hier so eine wichtige Rolle spielt, erhöht die Spannung und läßt den Leser sich immer wieder und weiter fragen, wie hängt das Alles zusammen? Gibt es einen oder mehrere Täter? Und warum mordet dieses überhaupt?

    Überraschende Wendungen gibt es ebenso wie falsche Fährten und ein paar Verdächtige, von denen jeder sein eigenes Motiv hat. Alle die regionale und gute deutsche Krimis mögen kommen hier voll auf ihre Kosten.

    Von mir gibt es für den zweiten Fall von Kommissar Bär 4 STERNE.

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    Reess avatar
    Reesvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein stürmischer Krimi mit viel Meteorologie...
    Mordswetter

    Der Prolog ist unheimlich spannend und rasant. Es stockt einem fast der Atem. Ein genialer Einstieg.

    Leider geht es danach nicht ganz so spannend weiter.

    In diesem Krimi geht es stürmisch zu und her und es scheint auch ein extrem gewittriger Sommer zu sein. Schon zu Begin wird eine kleine Herde Kühe , die bei Gewitter um einen Baum standen, allesamt vom Blitz getroffen. Was man im Laufe des Buches so ganz nebenbei über Gewitter, Blitze , Hagel und Hochwasserschutz erfährt, ist sehr interessant. Daher wohl auch der Titel " Mordswetter " und auch das Cover ist sehr passend.

    Doch nun zur Storie,...

    Auf einem Campingplatz wird eine tote Frau gefunden, die vor ihrem Zelt liegt,...sie wurde anscheinend vom Blitz getroffen, doch Kommissar Bär glaubt nicht so recht daran, denn weit und breit ist kein Blitzeinschlag zu sehen und auch bei der Frau gibt es keine deutlichen Anzeichen darauf. Der Freund des Opfers  , ein fanatischer Hobbyfotograf, der sich vor allem bei Gewitter herumtreibt und für sein Leben gern Blitze fotografiert gerät bei Bär in Verdacht. Beweise gibt es noch keine.

    Als kurze Zeit später noch eine Leiche gefunden wird, ertrunken in einem Waschhaus,...ist Bär alarmiert  und lässt Maik den Fotografen kaum noch aus den Augen. Das ausgerechnet Roberta ,seine heimliche Flamme , mit diesem Maik nun immer rumhängt, passt Bär auch nicht, denn er fürchtet um ihr Leben.

    Ein solider Krimi mit kleinen Schwächen.

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    irismarias avatar
    irismariavor einem Jahr
    wenn das Wetter tödlich ist

    "Mordswetter" von Uli Aechtner ist ein interessanter Regionalkrimi in dem das Wetter eine große Rolle spielt. Durch Blitzschlag werden nicht nur mehrere Kühe getötet sondern auch eine junge Frau auf dem Campingplatz. Hauptkommissar Christian Bär ermittelt und stellt fest, dass der Freund der Toten immer wieder Gewitter fotografiert. Es kommt zu weiteren Todesfällen, die auch durch Wetterphänomene begünstigt sind und der Freund der Toten ist betroffen. Ist das alles nur Zufall? In diesem Krimi mischt sich eine spannende Krimihandlung mit psychologischen Hintergründen mit einer Geschichte rund um den Kommissar und seine alte Flamme Roberta Henning, die zufällig auf den Verdächtigen trifft und sich seiner annimmt. Es gibt manche Szenen, die sehr ergreifend sind und als Bilder im Kopf bleiben. Nebenbei erfährt man Interessantes über das Wetter. Mir hat "Mordswetter" gut gefallen. Gerne möchte ich weitere Fälle von Kommissar Bär kennen lernen. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannende Handlung geschickt gekoppelt mit Wetterphänomen!
    War der Blitz der Mörder?

    „...Über ihm hingen noch immer schwarze Regenwolken, ein paar Kilometer weiter war der Himmel schon aufgerissen, ein tiefes Blau breitete sich dort aus. Die Maisfelder hatten ein sattes Grün angenommen, das von den hellen Wolken am Horizont reflektiert wurde...“


    Hauptkommissar Christian Bär läuft an der Nidda entlang, als er vor einem Gewitter in einen Unterstand flieht. Auf dem Rückweg kommt er an einer Weide vorbei. Die Kühe des Bauern hat der Blitz erschlagen. Dort trifft auch die Journalistin Roberta ein, die nebenbei für den Wetterdienst arbeitet. Doch auf Bär wartet schon der nächste Fall. Auf dem Campingplatz liegt eine tote junge Frau. Alles spricht für Herzversagen infolge Blitzschlags.

    Die Autorin hat einen fesselnden Kriminalroman geschrieben. Dabei nutzt sie für die Handlung geschickt Wetterphänomene. Obwohl ich den Vorgängerband nicht kenne, hatte ich kein Problem damit, der Handlung zu folgen.

    Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Bär nimmt sein Arbeit ernst und kann sich regelrecht in einen Fall verbeißen. Für Abwechslung in seinem Leben sorgt seine Nichte Amelie. Außerdem mag Bär Roberta, doch die scheint das nicht zu merken.

    Maik, der Freund der Toten, sendet sehr unterschiedliche Signale aus. Angesichts der Toten hat er fast einen Zusammenbruch, doch am nächsten Tag geht für ihn das Leben scheinbar weiter. Er fotografiert in dienstlichen Auftrag Gewitter und geht dafür auch über Grenzen.

    Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Sehr anschaulich werden die Entstehung eines Gewitters und die damit verbundenen Gefahren durch Schrittspannung erläutert. Die Farbbilder, die sich im Laufe eines Gewitters ergeben, werden stilistisch gekonnt eingesetzt. Obiges Zitat ist ein Beispiel dafür. Es gibt Bärs Eindruck nach dem Abziehen des Gewitters wieder.

    Bär glaubt nicht an einen Blitzschlag. Für ihn gibt es nur einen Verdächtigen, dem er die Tat nachweisen will. Bald wird in dessen Umfeld eine weitere Tote gefunden. Auch hier scheint ein heftiger Regen ursächlich dafür zu sein.

    Gekonnt werden Ereignisse aus der Vergangenheit in die Handlung eingeblendet. Auslöser sind Geschehnisse und Beobachtungen der Gegenwart. Sie reißen alte Wunden auf.

    Einen dienstlicher Ausflug ihrer Protagonisten nutzt die Autorin dazu, mich mit den ungewöhnlichen Maßnahmen gegen Wassermassen eines heftigen Regens in Rotterdam vertraut zu machen. An anderen Stelle werde ich mit Gedanken konfrontiert, welche Möglichkeiten es geben könnte, Blitze am Flughafen umzuleiten. Eingebettet sind diese Fakten in eine fesselnde Handlung und immer neue Sprachbilder unter Einbeziehung der aktuellen hochsommerlichen Wetterlage.

    Als Leser war ich hin- und hergerissen, ob Bär wirklich auf der richtigen Spur ist. Manches sprach dafür, anderes dagegen. Das führte zu den entsprechend hohen Spannungsbogen. Auch welche Rolle die Geschehnisse des Prologs spielten, blieb lange geheimnisvoll.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Wieder einmal zeigt die Geschichte, dass man mit seinem Urteil vorsichtig sein sollte.

    Kommentare: 3
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    funny1s avatar
    funny1vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine sehr interessante Geschichte die so manches Geheimniss lüftet.
    War es ein Unfall oder doch Mord?

    Um was geht es: ( Inhaltsangabe übernommen)

    Ein neuer Fall für Hauptkommissar Christian Bär und Reporterin Roberta Hennig. Ein charmanter Kriminalroman über Wetter, Unwetter und menschliche Abgründe. Nach einem heftigen Gewitter wird auf einem Frankfurter Campingplatz die Leiche einer jungen Frau gefunden – wurde sie vom Blitz getroffen, oder war es Fremdeinwirkung? Bei den Ermittlungen trifft Hauptkommissar Christian Bär seine alte Flamme Roberta Hennig wieder – doch die interessiert sich mehr für den Gewitterfotografen Maik, den Freund der Verstorbenen. Als wenig später eine weitere Leiche gefunden wird, glaubt Bär nicht länger an tödliche Blitzschläge. Er fürchtet um Robertas Leben . . .

    Meine Meinung:

    Mir gefällt der Schreibstil es liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Alleine der Prolog hat mich sehr neugierig gemacht und ich wollte wissen was es damit auf sich hat. Auch Bär und Roberta find ich sehr sympathisch. Sehr interessant finde ich die ausführlichen Entstehungen der Gewitter und dem Wetter so kann man sein Wissen wieder auffrischen. Die Spannung ist bis zu letzt gegeben, sie steigt stetig an. Auch sehr gelungen sind die verschiedenen Wendungen und man weis bis zum Schluss nicht wer der Täter ist. Allerdings fand ich sehr schade das am Schluss der Geschichte so einige offene Fragen übrig bleiben und man sich ein stimmigeres Ende gewünscht hätte, deshalb einen Stern abzug. Ich gebe trotzdem 4 Sterne da mir die Geschichte ansonsten wirklich sehr gut gefallen hat und mich auch mitreisen konnte.

    Fazit :

    Ein sehr interessanter Kriminalfall über das Wetter der es durchaus wert ist gelesen zu werden. Für jeden Krimifan geeignet der nicht unbedingt sehr viele Blutige Szenen braucht.

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    peedees avatar
    peedeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Alles Gute kommt von oben? Nicht immer…
    Alles Gute kommt von oben? Nicht immer…

    Christian Bär, Band 2: Am Himmel braut sich ein Unwetter zusammen; Ergebnis: sieben tote Kühe, vom Blitz getroffen. Das wäre noch kein Fall für Hauptkommissar Christian Bär, aber die Leiche einer jungen Frau auf dem Campingplatz schon. Wurde auch sie vom Blitz getroffen? Bei den Ermittlungen trifft er wieder auf seine Flamme Roberta Hennig, die Journalistin…

    Erster Eindruck: Ein zum Buchtitel mehr als passendes Cover mit dem Himmel voller Blitze – sehr schön.

    Dies ist Band 2 der Reihe um Christian Bär; er lässt sich ohne Kenntnis des Vorgängerbandes lesen. Da mir Band 1 „Todesrauscher“ sehr gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf vorliegenden Band gefreut.

    Ein beängstigender und neugierig machender Prolog: Ein Unfall beim Kajakfahren… Wie hat der mit der ganzen Geschichte zu tun?

    Eine Tote auf dem Campingplatz – welch‘ ein grausiger Fund. Wurde sie wirklich vom Blitz getroffen oder hat da jemand „nachgeholfen“? Christian Bär trifft vor Ort auf Roberta Hennig, die gleich dem Freund der Verstorbenen beisteht – Christian passt dies nicht, schliesslich hat er schon im Vorjahr ein Auge auf Roberta geworfen, doch hat es irgendwie nicht so ganz geklappt. Mir gefällt Christian, auch wenn Roberta denkt, dass er nicht so leicht im Umgang sei: „Bär war kein pflegeleichter Typ. Ein Hauch Macho. Eine Prise Narzisst. Keine einfache Mischung.“ Wer ist schon pflegeleicht? Roberta gefällt mir grundsätzlich auch, jedoch habe ich ihr Verhalten im vorliegenden Band ein bisschen blauäugig gefunden. Sie ist gleich sehr vertraut mit Maik, dem Freund der verstorbenen Jessika. Maik verliert an einem Tag seine Freundin und geht am nächsten Tag in einem Fotogeschäft für seine ganz spezielle Leidenschaft shoppen – merkwürdig, oder?

    In sehr kurzer Zeit kommt es zu mehreren Todesfällen, begleitet von Hagelschlag und Gewitter. Die Autorin zeigt Abgründe menschlichen Verhaltens auf – phuuu, das muss man zuerst mal verarbeiten… Es gibt viele interessante und detaillierte Erklärungen der Wetterphänomene, die ich aber kurzum wieder werde vergessen haben. Generell sind die Beschreibungen der Autorin sehr bildlich, so dass ein gutes Bild vor Augen entsteht. Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen und die Spannung wurde bis am Schluss aufrechterhalten. Das Ende ist für mich nicht ganz rund, aber ich vergebe sehr gerne 4 Sterne und freue mich auf ein Wiedersehen mit Christian + Co.

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    Wildponys avatar
    Wildponyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wieder ein toller Krimi mit Ermittler Bär und über das (Un)Wetter habe ich viel gelernt :-)
    Ein toller neuer Fall für Bär ♥

    Mordswetter   -  Uli Aechtner

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Ein neuer Fall für Hauptkommissar Christian Bär und Reporterin Roberta Hennig.
    Ein charmanter Kriminalroman über Wetter, Unwetter und menschliche Abgründe.

    Nach einem heftigen Gewitter wird auf einem Frankfurter Campingplatz die Leiche einer jungen Frau gefunden – wurde sie vom Blitz getroffen, oder war es Fremdeinwirkung? Bei den Ermittlungen trifft Hauptkommissar Christian Bär seine alte Flamme Roberta Hennig wieder – doch die interessiert sich mehr für den Gewitterfotografen Maik, den Freund der Verstorbenen. Als wenig später eine weitere Leiche gefunden wird, glaubt Bär nicht länger an tödliche Blitzschläge. Er fürchtet um Robertas Leben...

    Mein Leseeindruck:

    Über Mordswetter und den neuen Fall für Hauptkommissar Bär habe ich mir sehr gefreut. Auch das seine Freundin Roberta in diesem Fall wieder mit im Boot ist, denn schließlich ist er ja auch nur ein Mann und hegt immer noch Gefühle für sie. In diesem Fall sind die Gefühle teils heftiger Natur und werden im Volksmund auch Eifersucht genannt.

    Aber wie es so ist bringt sich Roberta ja gern in aufregende Situationen wie das wohl ihrem Beruf als Reporterin auch geschuldet ist. Das hier dann der liebe Bär nicht nur auf seine Ermittlungen schaut, sondern auch auf das Umfeld der von ihm (heimlich geliebten) Frau ist irgendwie klar.

    Der Fall ist wie im Vorgängerbuch auch total spannend. Das heißt die Spannung baut sich kontinuierlich auf. Denn aus einer Toten am Campingplatz wird schnell eine zweite Tote und auch dann ist noch nicht Schluss. Alle im Umfeld des Mannes, für den die liebe Roberta Gefühle entwickelt. Was liegt näher als das Bär dann sich recht intensiv dieser Fälle annimmt, aber auch Roberta kann das nachforschen nicht lassen....

    Fazit:

    Ein toller Krimi mit überraschenden Wendungen, in dem ich wieder einiges über Gewitter und Unwetter gelernt habe.

    Die Spannung ist genial und die Handlung überraschend mit einem sehr guten Ende.

    Mich hat der Krimi wieder sehr begeistert und ich freue mich schon auf einen neuen Fall für Christian Bär und Roberta Hennig.

    Natürlich vergebe ich auch sehr gerne 5 wohlverdiente Sterne! *****

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    Mordswetter

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    Ein neuer Fall für Hauptkommissar Christian Bär und Reporterin Roberta Hennig.
    Ein charmanter Kriminalroman über Wetter, Unwetter und menschliche Abgründe.

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    Uli Aechtner studierte Germanistik, Philosophie und Kunstwissenschaften in Bonn. Als Journalistin arbeitete sie für das französische Fernsehen TF1, für den Südwestrundfunk und für das ZDF. Seit mehr als zwei Jahrzehnten lebt sie als freie Autorin in der Wetterau.





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