Uli Auffermann Münsterland

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Inhaltsangabe zu „Münsterland“ von Uli Auffermann

Die einzigartige Kulturlandschaft des Münsterlandes ist auf faszinierende Weise wanderbar, hat ein landschaftliches Charisma, das vor allem beim Gehen vollends wahrgenommen werden kann. Zugegeben, mit dem Münsterland verbindet man zuallererst Radfahren. Und keine Frage, das Münsterland mit seinem einzigartigen Radwegenetz stellt ein Paradies für Fahrradfahrer dar. Dennoch, es lohnt sich, hier zu Fuß unterwegs zu sein. Da ist die Weite, in der man sich als Wanderer nicht verliert, sondern entspannt und zum Teil eines harmonischen Ganzen wird. Da ist die Stille, welche die Atemzüge bei jedem Schritt tiefer und gleichmäßiger werden lässt. Da sind die großen Höfe, bewehrten Trutzburgen gleich, umrahmt von Feldern, Weiden, Hecken und Baumreihen. Abwechslungsreich die Wege. Bisweilen schnurgerade, fast meditativ bis zum Horizont leitend. Kleine Pfade, die sich durch Waldzungen und Wiesen oder an Flüsschen entlang schlängeln, um unvermittelt an einem der zahllosen prächtigen Schlösser und Herrensitze vorbei zu ziehen. Da sind herrliche Ausblicke und Fernsichten zu genießen, denn das Münsterland zeigt sich an manchen Stellen unvermutet hügelig. Weit erfasst das Auge dann die ihresgleichen suchende Parklandschaft. Schmucke Örtchen mit bester Gastronomie, natürlich die Stadt Münster mit großer Historie, aber auch die perfekten musealen Strukturen mit vielen Sehenswürdigkeiten gestalten jede Tour kurzweilig. Das Münsterland ist sehr familienfreundlich. Und gerade die vielen Wirtschaftswege, auf denen häufig gewandert wird, machen Wandern in der Gruppe sehr attraktiv, lassen reichlich Raum für kommunikatives, fröhliches Unterwegssein! Die Orientierung fällt leicht, denn in bewährter Rother-Qualität ist jede Route durch Wanderkärtchen, Höhenprofil und Tourenkopf mit Hinweisen zu Dauer, Länge, Anforderungen und Einkehrmöglichkeiten bestens beschrieben und illustriert. Und wer Annette von Droste-Hülshoff, die Poetin des Münsterlandes, noch aus seiner Schulzeit kennt, sollte sich einmal an einem nebligen Herbsttag aufmachen und durch ein stilles Hochmoor, durch ein Venn wandern, um es der großen Dichterin gleichzutun. Dabei zu erfahren, wie wohltuend und inspirierend diese einmalig ergreifende Landschaft ist.
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