Uli Aumüller

 3,9 Sterne bei 2.995 Bewertungen

Lebenslauf

Uli Aumuller lebt in Berlin. Sie übersetzte u. a. Jean-Paul Sartre, Albert Camus und Milan Kundera. Sie wurde mit dem Paul-Celan-Preis und dem Jane-Scatcherd-Preis ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der Sommer ohne Männer (ISBN: 9783499014659)

Der Sommer ohne Männer

 (158)
Erscheint am 17.06.2024 als Gebundenes Buch bei ROWOHLT Taschenbuch.

Alle Bücher von Uli Aumüller

Cover des Buches Der Ekel, Sonderausgabe (ISBN: 9783499235924)

Der Ekel, Sonderausgabe

 (276)
Erschienen am 01.01.2004

Neue Rezensionen zu Uli Aumüller

Cover des Buches Die Leiden eines Amerikaners (ISBN: 9783644002708)
Tilman_Schneiders avatar

Rezension zu "Die Leiden eines Amerikaners" von Siri Hustvedt

schade, sehr zäh
Tilman_Schneidervor einem Monat

Erik Davidsen lebt seit seiner Scheidung sehr zurück gezogen in einer Stadtvilla in Brooklyn. Seine Arbeit als Psychater nimmt ihn ganz in Anspurch und er widmet sich jedem seiner Patienten mit voller Hingabe und es gibt so einiges zum aufarbeiten und entdecken. Aber auch in seinem Leben gerät so einiges aus den Fugen und es gibt auch Dinge die plötzlich ins Reine zu kommen scheinen. Eriks Leben wird völlig durcheinander gewirbelt, als Miranda mit ihrer Tochter in sein Gartenapartment einzieht und er sich zu ihr hingezogen fühlt. Siri Hustvedt ist eine großartige Erzählerin und erschafft wunderbare Figuren, aber leider fehlt dem Buch an weiten Strecken der Zug und die Lust am weiter lesen. Wie man so schön sagt, weniger wäre hier mehr gewesen.


Cover des Buches Das andere Geschlecht (ISBN: 9783499227851)
julia-elysias avatar

Rezension zu "Das andere Geschlecht" von Simone de Beauvoir

Die Konstruktion von Weiblichkeit
julia-elysiavor 2 Monaten

Ich habe Auszüge des Buches in meinem Studium behandelt und es nun zu großen Teilen - allerdings nicht komplett - gelesen.

Mit seinen knapp tausend Seiten ist das Buch keine kurze und einfache Lektüre. Simone de Beauvoir erklärt ausführlich, dass man nicht als Frau geboren, sondern zu dieser gemacht wird. Hierzu hat sie das Werk in zwei Teile geteilt. Der erste Teil befasst sich mit den Fakten und Mythen und ist in die Kapitel "Schicksal", "Geschichte" und "Mythos" unterteilt. Der zweite Teil befasst sich mit den gelebten Erfahrungen der Frau und genauer mit dem Werdegang, der Situation, den Rechtfertigungen und dem Weg zur Befreiung.

Das Buch ist nichts für zwischendurch. De Beauvoir untersucht auf biologischer, historischer, philosophischer und soziologischer Ebene, inwieweit Frauen zum anderen Geschlecht (gemacht) wurden. An einigen Stellen wiederholt die Autorin sich; oft führt sie sogar ähnliche Aussagen, die sie bereits zu Beginn getätigt hat, später noch einmal auf.

Dennoch hat sich de Beauvoir ausführlich mit dem Thema beschäftigt und sich auch insbesondere mit den biologischen und historischen Aspekt auseinandergesetzt, um diese, so wie sie seit Jahrhunderten weitergegeben werden, zu entkräften und den Ursprung der vermeintlichen biologischen und historischen Gegebenheiten zu erläutern.

Trotz dessen ist das Werk auch noch über 70 Jahre nach Erscheinung von erschreckender Aktualität. Viele Passagen, die ich gelesen habe, haben immer noch ihren aktuellen Wert und haben sich bis heute nicht geändert. Auch wenn das Werk kein einfaches oder kurzes ist, würde ich dieses sehr empfehlen, zumindest auch ausschnittweise.

Cover des Buches Die Pest (ISBN: 9783499225000)
Elektrifixs avatar

Rezension zu "Die Pest" von Albert Camus

Zeitloser Roman über die Menschen in Krisen- und Katastrophenzeiten
Elektrifixvor 3 Monaten

Die Geschichte spielt in Oran, einer Stadt an der Küste Algeriens in den 40er Jahren (194+). Sie könnte aber jeder Zeit, überall genauso geschehen.


Das “normale” Leben wird durch das Massensterben von Ratten zunächst nur oberflächlich gestört. Und auch als die ersten Menschen an einer geheimnisvollen Krankheit sterben, wird die “Sache” klein geredet, bzw. ignoriert.


Erst als die Stadt hermetisch abgeriegelt wird, begreifen die Bewohner den Ernst der Lage.


Der Erzähler beschreibt neben Dr. Rieux, einem Arzt, der bis zur körperlichen und seelischen Erschöpfung versucht zu helfen, um festzustellen, dass er “nur” noch der Verwalter der Kranken ist, einige weitere Charaktere sehr detailliert. 

Diese Menschen versuchen dan zusammen mit dem Doktor, der Lage Herr zu werden.


Große Themen sind: Die Trennung von liebenden Menschen, die Verhaltensveränderungen der Menschen in den verschiedenen Stadien der Epidemie, der Tod und die Vereinsamung.


Die Erfahrungen mit Corona (COVID-19) machten mich beim Lesen sehr betroffen, so dass ich schon Mal ans Abbrechen dachte. Ich habe aber “durchgelesen” und es nicht bereut.



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