Uli Hannemann Neulich in Neukölln

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Inhaltsangabe zu „Neulich in Neukölln“ von Uli Hannemann

Uli Hannemann hat es gewagt. Er ist nach Neukölln gezogen. Ja genau, Berlin-Neukölln - jener berüchtigte Bezirk, der seit Monaten durch die Medien geistert: als Beispiel für den Niedergang deutscher Innenstädte, als Hartz-IV-Kapitale, als sozialer Brennpunkt. Wie es ist, hier zu leben, davon berichtet Hannemann in seinen kleinen, aber feinen Schnappschüssen vom täglichen Wahnsinn - mit viel Biss und einer guten Portion anarchischem Humor.

Mehr über Uli Hannemann und 'Neulich in Neukölln' finden Sie hier.

Entdecken Sie auch das Hörbuch zu diesem Titel!

Bisher teilweise ganz lustig -> mit der Rezension von ArnieQ gehe ich durchaus mit. Ich meld mich mit ner eigenen Rezension wieder, wenn ich es komplett durch habe.

— BRB-Jörg

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  • Rezension zu "Neulich in Neukölln" von Uli Hannemann

    Neulich in Neukölln

    Saari

    "Und so ist das vorliegende Buch auch eine Art Liebeserklärung an Neukölln geworden, an seinen spröden Charme und den seiner Bewohner. Freilich fällt die Liebeserklärung selbst ein wenig spröde aus; es ist eher ein von Herzen kommendes „Geht das nicht in deinen dämlichen Schädel: Ich lieb dich doch, du blöde Kuh!" Uli Hannemann schreibt über seine Wahlheimat Berlin-Neukölln – mit einer gehörigen Portion Ironie, der einen oder anderen Hyperbel, einem Schuss Wahnsinn und immer auch – Liebe. So sehr er sich auch bemüht, das Schlechteste an Berlins wohl berühmtesten Bezirk – Rütli-Schule, gescheiterte Integration und Hundekacke, um nur drei Dinge zu nennen – herauszukehren, klingt dennoch ein ums andere Mal durch: Ja, dieser Bezirk hat seine Tücken und ist laut und dreckig und trotzdem möchte ich nirgendwo anders wohnen. Nicht jeder Witz zündet, manche Dialoge oder Situationen sind zu bekloppt und skurril und gehen damit haarscharf an der Wahrheit vorbei. Jedoch versteht Hannemann es vorzüglich, dem Leser mehr als ein Schmunzeln abzuringen und ihn zu heftigem innerlichen Kopfnicken zu bewegen. "Gut, getrunken habe ich heute Abend auch was, ausnahmsweise, um die Erkenntnis aufzufrischen, warum man das nicht tut.“ Wer Berliner und/oder Neuköllner ist, wird an diesem Buch höchstwahrscheinlich seine Freude haben. Große Literatur ist es selbstverständlich nicht, aber den Anspruch hat man wohl angesichts des Titels nicht. Uli Hannemann taugt als Kolumnist jedenfalls mehr als manch anderer. „Im Streckenverlauf der U8 (auch Orient-Express genannt) findet ein sukzessiver Austausch der Verrückten statt. In Neukölln steigen zunächst weniger, dafür aber Schwerstverrückte ein – Qualität vor Quantität. Im gemäßigteren Kreuzberg steigen diese wieder aus oder mischen sich mit der Masse zusteigender Mittelverrückter. Vor dem Erreichen von Berlin-Mitte jedoch verlassen dann alle, wie auf ein geheimes Kommando hin, den Zug, denn vor diesem jungdynamischen Ortsteil haben die Verrückten offenbar ungeheure Angst. Sie werden ersetzt durch Leichtverrückte, die ihrerseits auf Weddinger Gebiet fluchtartig einer frischen Kolonne Schwerverrückter weichen. Ich fahre meistens mit dem Rad.“

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  • Rezension zu "Neulich in Neukölln" von Uli Hannemann

    Neulich in Neukölln

    Duffy

    12. May 2010 um 06:37

    Der Nicht-Berliner wird vielleicht denken, das hier ganz schön dick aufgetragen wurde. Der Berliner wird sich zurücklehnen und mit wissendem Lächeln sagen: "Jaja, ist schon so, da in Neukölln" und der Neuköllner wird sich wiedererkennen, bei einigen Passagen schenkelklopfend darauf warten, dass irgendwo sein Name erwähnt wird. Zwischen sentimentaler Beschreibung und ironsich-heiterer Betrachtung zeichnet Hannemann das Bild eines Bezirks, der gar nicht so richtig weiß, was er ist: schrecklich oder irgendwie liebenswert. Der Neuköllner würde vielleicht sagen: "Is doch scheißegal Alter, wa, Hauptsache jesund, ej"

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  • Rezension zu "Neulich in Neukölln" von Uli Hannemann

    Neulich in Neukölln

    BRB-Jörg

    16. January 2010 um 20:13

    Beim Schmökern bei Dussmann entdeckte ich irgendwann dieses Buch. Eine Sammlung von Kurzgeschichten aus dem Berliner Brennpunktbezirk - passenderweise untertitelt mit "Notizen von der Talsohle des Lebens" - liegt nun also vor mir. Mit dem "Monolog des Müncheners" geht das Buch grandios los. Leider aber flacht es danach zunehmend ab. Ja, ich behaupte sogar, dass das Niveau der allerersten Geschichte gar nicht mehr erreicht wird, wenngleich ich zugebe, dass ich nach zwei Dritteln aufgegeben habe. Sicher, der Humor über Arbeitslose, die unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen oder sonstige Neuköllner Bewohner ist irgendwo komisch. Aber eben nur irgendwo, und "komisch" ist letztlich doch ziemlich weit weg von "wirklich lustig". Beim Lesen plätscherte das alles mehr oder weniger vor sich hin. Hängen geblieben ist dabei aber nicht wirklich viel. Außer dem "Monolog des Müncheners". Schade, da hatte ich beim Reinlesen wesentlich mehr erwartet!

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  • Rezension zu "Neulich in Neukölln" von Uli Hannemann

    Neulich in Neukölln

    ArnieQ

    09. June 2008 um 22:26

    Naja, ganz lustig. Nicht mehr und nicht weniger. Haut mich nicht um, ist aber auch nicht wirklich schlecht. Gutes Mittelmaß. Nicht zu lang, nicht zu kurz, leichte, seichte Unterhaltung und auch zum Lachen.

  • Rezension zu "Neulich in Neukölln" von Uli Hannemann

    Neulich in Neukölln

    Georg

    06. January 2008 um 19:26

    Wer in Neukölln groß geworden ist oder zumindest eine Zeit dort gelebt hat, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Uli Hannemann kann die alltäglichen Situationen herrlich überzeichnet darstellen.

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