Uli Leistenschneider Der Junge vom Mond

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Inhaltsangabe zu „Der Junge vom Mond“ von Uli Leistenschneider

Ein Junge, der behauptet, vom Mond zu kommen, kann nur ein Spinner sein. Das stellen die zehnjährige Sara und ihre Freunde fest, als in den Sommerferien Carlos in Mainz auftaucht und ihnen Unglaubliches auftischt. Er kündigt an, dass die »Schöne Mainzerin«, eine wertvolle Madonnenstatue, aus dem Mainzer Dom gestohlen werden soll. Als dies tatsächlich passiert, beschließen die Kinder, den Fall zusammen mit Carlos zu lösen. Bei ihren Ermittlungen quer durch die Mainzer Altstadt stoßen sie schon bald auf die heiße Spur einer Schmugglerbande. Doch wo haben die Verbrecher ihr Lager? Und wer ist Carlos wirklich? Er scheint mehr zu wissen, als er zugibt und sein Verschwinden in entscheidenden Augenblicken macht ihn höchst verdächtig. »Der Junge vom Mond« ist nicht nur ein spannender Krimi, sondern spricht auch Themen an, die junge Leser beschäftigen: Freundschaft, Vertrauen und Selbstbestimmung. Mit leichtem Ton und überaus glaubhaft erzählt, beweist die Autorin viel Einfühlungsvermögen für die Sorgen und Nöte der Protagonisten. Ein Buch, das Lesemuffel zu Bücherfreunden machen kann.

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  • Und die Lügennase hat doch recht ...

    Der Junge vom Mond

    Took

    18. July 2015 um 15:33

    Zu Beginn der Sommerferien macht die zehnjährige Sara in Mainz Bekanntschaft mit einem Jungen, der ihre Geldbörse stiehlt. Sara bekommt ihr Portemonnaie jedoch wieder zurück, als sie den Jungen namens Carlos damit beim Essen kaufen erwischt. Carlos ist ein ungewöhnlicher Junge, zum einen erzählt er die „Schöne Mainzerin“, eine Magdalenenstatue aus dem Mainzer Dom, wäre gestohlen worden, zum anderen behauptet er vom Mond zu kommen. Sara und ihre Freunde Su-Hee, Joey, Chris und Andy glauben Carlos kein Wort, auch weil die Madonnenstatue - wie sich herausstellt - nicht gestohlen wurde, sondern sich nur bei einem Restaurator befindet. Carlos wird fortan von den Freunden wegen seiner Geschichten und seiner spitzen Nase als „Lügennase“ belächelt. Als die Madonnenstatue doch gestohlen wird und da Carlos immer wieder spurlos verschwindet und urplötzlich wieder auftaucht, wird die kriminalistische Abenteuerlust der Freunde geweckt. Sie wollen das Rätsel um die „Schöne Mainzerin“ und Carlos lösen. Dabei begegnen sie einem lästigen Pfarrer, einem Restaurator sowie Schmugglern und geraten nach einem nächtlichen Einbruch in Gefangenschaft. Dabei hat Sara mit der ersten Liebe und mit Verkupplungsversuchen ihrer getrennten Eltern eigentlich genug zu tun. Der Debütroman der Autorin Ulrike Leistenschneider zieht seien Reiz nur zum Teil aus dem regionalen Bezug, mit dem das Buch beworben wurde. Natürlich ist für jeden Kenner von Mainz schön vor dem inneren Auge bekannte Orte entstehen zu lassen. Die Story weiß aber auch ohne den regionalen Bezug in ihren Bann zu schlagen. Dabei ist in ihren einzelnen Aspekten vielleicht nicht neu aber reizvoll und temporeich kompiliert. Der Autorin gelingt es das Setting knapp bildlich zu beschreiben, ohne dass das Kopfkino durch ellenlange Umgebungsbeschreibungen narkotisiert würde. Auch als Leser jenseits der Zielgruppe hat das Buch Unterhaltungswert, da die Autorin Klischees unterhaltsam bricht. Als beispielsweise der klugscheißerische Andy seine etwas ängstlichen Freunde überzeugen möchte nach dem Diebstahl der „Schönen Mainzerin“ den Fall trotz aller möglichen Gefahren aufzuklären nervt er sie mit dem berühmten Zitat aus den „Drei Musketieren“: „Hey, wir passen doch auf. Einer für alle, alle für einen, wie hört sich das an?“ „Filmreif“ (S. 39), ist die trockene Antwort Saras. Am Ende wünscht man sich zwar, mehr von den Freunden zu erfahren, aber das Buch findet einen runden und glaubwürdigen Abschluss, da die Autorin nicht in die Falle tappt, ihre Helden zu Superdetektiven zu stilisieren. Das Buch ist an Leser des Alters der in ihm handelnden zehnjährigen Protagonisten gerichtet. Dabei ist es sowohl Jungs als auch Mädchen zu empfehlen, da die Rätsel um die „Schöne Mainzerin“ und die Herkunft um Carlos in den Mittelpunkt stehen. Aber auch die in Erscheinung tretenden „Randthemen“ wie „Freundschaft“, „Scheidung von Eltern“ und die „erste Liebe“ dürften das Interesse der Leser und Leserinnen binden. Das Buch eignet sich auch hervorragend als Vorlesebuch und dann auch für Kinder ab 6 geeignet. Mit 157 Seiten und 14 Kapiteln ist dazu geradezu perfekt unterteilt. Das Buch ist nur noch antiquarisch erhältlich, als solches aber definitiv kein Fehlkauf.

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  • Ulrike Leistenschneider mit Der Junge vom Mond

    Der Junge vom Mond

    Perle

    17. March 2014 um 22:24

    Klappentext: Ein Junge, der behauptet vom Mond zu kommen, kann nur ein Spinner sein. Das stellen die zehnjährige Sara und ihre Freunde fest, als in den Sommerferien Carlos in Mainz auftaucht und ihnen Unglaubliches auftischt. Er kündigt an, dass die Schöne Mainzerin, eine wertvolle Madonnenstatue, aus dem Mainzer Dom gestohlen werden soll. Als dies tatsächlich passiert, beschließen die Kinder den Fall zusammen mit Carlos zu lösen. Bei ihren Ermittlungen quer durch die Mainzer Altstadt stoßen sie schon bald auf die Spur einer Schmugglerbande. Doch wo haben die Verbrecher ihr Lager? Und wer ist Carlos wirklich? Er scheint mehr zu wissen, als er zugibt, und sein Verschwinden in entscheidenden Augenblicken macht ihn höchst verdächtig ... "Sara starrte auf das Foto in der Zeitung. Ein Junge grinste ihr frech entgegen, mit großen braunen Augen, verwuschelten Locken, unverkennbar war vor allem die spitze Nase, die Lügennase. Ja, das war Carlos. Das Bild trug die Überschrift: Wer hat diesen Jungen gesehen? Saras Herz pochte. War Carlos am Ende wirklich ein Verbrecher? Eigene Meinung: Dieses Buch fand ich in einem Billigladen für 1 Euro, es stammt aus dem Jahre 2004 und kostete 8,50 €. Die Autorin , Ulrike Leistenschneider ist noch sehr unbekannt, Jahrgang 1981, studiert Germanistik und Philosophie in Mainz. Sie schreibt seit ihrer Kindheit. "Der Junge vom Mond" ist ihr erster Roman. Oder besser gesagt ein Kinderkrimi aus Rheinhessen. Der Anfang hat mir gut gefallen. Bin schnell mit den Protagonisten warm geworden und besonders mit Sara, der Hauptprotagonistin. Die Kinder in der Geschichte waren alle 10 jahre jung, doch es kam mir manchmal vor, als wären sie zwischen 13 und 16. So professionell lief es fast ab. In den ersten 50 Seiten störte mich nur der Krach zwischen Andy und Chris, der war ziemlich blöd gewählt, ansonsten fand ich es sehr spannend. War total auf das Ende gespannt und verfolgte mit immer größerer Begeisterung, wie es weiterging. Das Ende war echt stark und ich musste sogar schmunzeln. Schade, dass es nur 157 Seiten waren, hätte am Ende dann doch noch gerne paar Seiten weitergelesen. Für Kinder und Jugendliche sehr lesenswert, aber auch für Erwachsene oder Ältere. Für den 1. Roman von Ulrike Leistenschneider ein toller Erfolg. Ich kann nur sagen: Echt nicht schlecht - Herr Specht! Vergebe hierfür gerne gutgemeinte 4 Sterne.

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