Uli Leistenschneider , Isabelle Göntgen Ein Himmel voller Nashörner

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Inhaltsangabe zu „Ein Himmel voller Nashörner“ von Uli Leistenschneider

Lea ist im siebten Himmel: Endlich ist sie fest mit Jan dem Jungen ihrer Träume zusammen. Aber leider fühlt sich das Ganze nicht so himmlisch an, wie sie es sich ausgemalt hat. Das Schlimmste ist, dass sie mit niemandem über ihre komischen Gefühle reden kann. Und dann fangen auch noch die Nashörner an, in zwei verschiedene Richtungen zu rennen! Was bleibt da anderes übrig, als den längsten und peinlichsten Liebesbrief der Welt einfach weiterzuschreiben ...

Der letzte Band der Nashorn-Trilogie bietet einen runden und galanten Abschluss. Diese Reihe ist fulminant!

— Floh

Leas (Liebes-)Leben ist nie langweilig und absolut lesenswert.

— Terpentine

Sehr originelle Idee: Ein Tagebuch in Liebesbriefform, der dann aber eine etwas andere Entwicklung nimmt ... Tolles Teenie-Buch!

— Lesestunde_mit_Marie

Die Liebe zu dritt, Mädchenmachtkämpfe und eine eigenwillige Familie... Alles was ein Mädchenherz höher schlagen lässt!

— simone_richter

Der chaotisch-liebenswerten Lea gelingt es mit Leichtigkeit, ihren jungen Leserinnen ein Dauergrinsen auf´s Gesicht zu zaubern.

— Claddy

Liebevolle, lustige Teeniegeschichte mit verrückten Nashörner und super Comics

— MissKiss

<3 der krönende Abschluss einer super gelungenen Trilogie <3

— Millie

Ein schönes Ende einer Trilogie, welches viele tolle Lesestunden bescherrt.

— lesebiene27

Schade, ein grandioser Abschluss mit einem nicht vorhersehbaren Ende

— Sternenjunge

Leider war der dritte Teil viel zu schnell gelesen....und somit auch der längste Liebesbrief der Welt beendet.....

— Nele75

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  • Amüsant, charmantes Liebeschaos

    Ein Himmel voller Nashörner

    MelE

    03. February 2017 um 07:18

    " Ein Himmel voller Nashörner " ist der letzte Band einer Trilogie. Für mich war es der erste Band, was aber kein Problem darstellte, da ich mich trotzdem sehr zügig in die Handlung einfand. Ich finde dieses Jugendbuch absolut geeignet für junge Leser/innen ab 10 Jahren. Ich musste mehrfach schmunzeln, denn anstatt Schmetterlingen im Bauch, trampeln in Leas Leben Nashörner durch ihr Liebeschaos. Es ist wirklich amüsant, charmant und unbedingt zu empfehlen. Ich habe mich köstlich amüsiert. Leider waren die etwas über 250 Seiten viel zu schnell gelesen. Der Autorin ist es gelungen ein Jugendbuch zu schreiben, welches sehr ansprechend an die Zielgruppe wirken wird, da es genau das trifft, was sie bewegt. Natürlich ist man mit 10 Jahren vielleicht noch nicht so verliebt wie Lea in dem Buch, aber unbekannt wird dieses Gefühl vielleicht doch nicht sein. Lea kann sich nicht entscheiden und steht vor der großen Frage, ob es möglich ist, sich in zwei Jungs zu verlieben und das, wo sie endlich mit Jan zusammen ist. Witzig ist hierbei, dass Lea sich in einem Brief mitteilt, was ja auch schon der Klappentext vermuten lässt. Blöd nur, wenn Jan liest, was Lea schreibt und natürlich unglaublich sauer reagiert, was ja auch verständlich ist. Alles was bisher schön und gut war, ist nun wolkenverhangen und Lea fühlt sich von Nashörnern überrannt. Die Illustrationen sind äußerst passend und geben dem Jugendbuch eine gute Würze an Spaß und Ablenkung von den geschriebenen Wörtern. Lesemuffel werden begeistert sein. Was mich gestört hat, ist Jans Kritik an Lea, da sie weder sportlich, noch so schlank zu sein scheint wie Kröten - Caro. Muss so etwas in ein Jugendbuch? Ist unsere Welt nicht schon voll genug mit Magermodells und dem Kampf nach dem Idealgewicht? Ich habe es als sehr störend empfunden und tatsächlich auch sehr verletzend Lea gegenüber, die sich sowieso andauernd mit anderen vergleicht und nicht das gesunde Selbstwertgefühl hat, was ihr gut getan hätte. Trotzdem möchte ich eine Leseempfehlung vergeben, da der Großteil der Story wirklich packen konnte und ich mich köstlich amüsiert habe, Schade ist ein klein wenig, dass ich die Anfänge verpasst habe, aber das kann ich ja nachholen, indem ich  Liebe ist ein Nashorn  und  Nashörner haben auch Gefühle  auch noch lesen werde!

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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  • Der Himmel voller Geigen und die Nashörner brechen aus. Ein Buch über die junge Liebe!

    Ein Himmel voller Nashörner

    Floh

    „Ein Himmel voller Nashörner“. Wenn sich so die erste Liebe anfühlt, dann kann man sich schon etwas wundern. Der letzte Band dieser witzigen, gefühlvollen und wertevermittelnden Trilogie der Kinder- und Jugendbuchautorin Ulrike Leistenschneider in künstlerischer Zusammenarbeit mit der Grafikerin und Illustratorin Isabelle Göntgen ist eine wunderbare Buchidee, die auf junge und verspielte Weise die ersten Gefühle der jungen Leser und Teens ab etwa 11 Jahren behandelt und eine lockere und stilvolle Atmosphäre mit großer Unterhaltung in Wort und Bild schafft. Ein junges Buch einer ambitionierten Autorin für eine junge Zielgruppe. Die Buchtitel dieser fetzigen Trilogie klingen zunächst abgedreht und sonderbar, aber irgendwie stimmt es doch auch… Abgedreht und doch so typisch. Die erste Liebe in jungen Jahren. Erschienen im Kosmos Verlag (http://www.kosmos.de/) Klapptext / Inhalt: "Lea ist im siebten Himmel: Endlich ist sie fest mit Jan – dem Jungen ihrer Träume – zusammen. Aber leider fühlt sich das Ganze nicht so himmlisch an, wie sie es sich ausgemalt hat. Das Schlimmste ist, dass sie mit niemandem über ihre komischen Gefühle reden kann. Und dann fangen auch noch die Nashörner an, in zwei verschiedene Richtungen zu rennen! Was bleibt da anderes übrig, als den längsten und peinlichsten Liebesbrief der Welt einfach weiterzuschreiben ... Letzter Band der erfolgreichen Nashorn-Trilogie." Handlung: Im dritten Teil der Trilogie geht es wieder um die 14jährige Lea, die endlich mit dem Jungen ihrer Träume zusammen ist. Seit sechseinhalb Wochen ist sie mit Jan zusammen und sie durften schon ihren gemeinsamen Monatstag feiern. Der Himmel sollte voller Geigen hängen, so sehr hat sich Lea diese Beziehung gewünscht und immer wieder ausgemalt. Doch der Himmel hängt voller Nashörner. Wo sind die Geigen??? Ganz einfach ist das mit den Beziehungen wohl doch nicht, stellt Lea fest. Die Liebe ist so eine Sache, und Lea beginnt zu beobachten. Bei den Personen, denen sie tagtäglich begegnet, erkennt sie erstaunliches, auch dort beobachtet sie so manches kleine oder auch größere zwischenmenschliche Problem. Davor sind nicht einmal ihre Eltern gefeit, geschweige denn Yasar und Kröten-Caro, Pinky und Gregor, Julia und … Aber Halt! Warum hat Julia eigentlich keinen Freund? Keiner redet doch aktuell noch von etwas anderen. Und Julia?... Lea schreibt weiter an dem längsten (und womöglich peinlichsten) Liebesbrief der Welt. Der wird tatsächlich immer länger und wird zu Leas persönlichem Tagebuch. Jeden Tag hat sie etwas aufzuschreiben. Sie malt ihre Gedanken und zieht witzige Schlüsse aus ihren Beobachtungen und Gefühlen, die sie Nashörner nennt. Es geht um Verliebt-Sein, um Schwärmerei und um Liebe. Schreibstil: Dass Lea immer wieder umspringt von der Brief- in die Tagebuchform, ist ein geschickter Schachzug der Autorin, das Schreibbedürfnis ihrer kleinen Heldin plausibel und echt erscheinen zu lassen. Gleichzeitig erfährt man schon durch diese Form etwas über deren Spontaneität und emotionale Lage. Exakt, kritisch und selbstironisch setzt sich die junge Beobachterin Lea mit ihrer Welt auseinander, überdenkt Dinge, stößt auf unterschiedliche Personen und Verhaltensweisen. Autorin Ulrike Leistenschneider hat die Welt der Jugend begriffen, sie hat die Probleme und Wünsche verstanden und bringt genau dies in ihrem Schreibstil zum Ausdruck. Die Nashorn-Trilogie ist ein atemberaubendes Buchwerk mit einer sinnvollen und sehr sensiblen Botschaft, gerade für junge Leser. Die Autorin Leistenschneider versteht ihr Können und taucht sympathisch und galant und aberwitzig in die Welt des jugendlichen Alltags aus Schule, Freunde, Familie, Gefühl und Liebe ein. Autorin Leistenschneider formt frische Dialoge, schreibt unheimlich bildhaft, würzt mit bekannten Situationen und Ereignissen, gibt Situationen aus dem Jugendlichen Leben wieder, spielt mit den üblichen Gedanken der jungen Menschen auf den Weg zum Erwachsenwerden und bezaubert und verzaubert durch unheimlich viel Authentizität und Gefühl, gepaart mit Ironie und sonderbaren Ideen der Protagonisten. Auch diese ganz besondere Lebenseinstellung und Ansicht zur Gesellschaft von Lea erreicht gerade die jungen Leser auf ganz harmonische Weise. Charaktere: Lea ist verliebt. Doch sie stellt ihre Gefühle in Frage. Eigentlich sollte sie glücklich sein. Doch ihre Nashörner wissen nicht wohin. Lea reflektiert und zieht sich und andere immer wieder auf ironische Weise in Zweifel. Durch skurrile Ideen (wie zum Beispiel eine unvergessliche Bohnenpflanze) punktet sie bei ihren Lesern, aber in der Schule hält sie sich eher zurück. Lea ist ein Mädchen, welches man einfach gern haben muss. Sie bringt den Leser zum Schmunzeln und Grinsen. Aber auch die Nebencharaktere aus Familie, Freunde und Schule bieten viel Abwechslung und runden das Buch besonders ab. Man kennt sich schon aus den ersten beiden Teilen, kann aber jederzeit mit jedem der drei Bände beginnen, da sie unabhängig voneinander zu lesen sind. Ich mag hier vor allem die witzigen Namen, die die Protagonisten nach und nach bekommen. „Kröten-Caro“, und der Hintergrund dazu. Göttlich! Hier hat die Autorin aus den Vollen geschöpft und eine wirklich gelungene Mischung an Charakterstudien geboten. Großes Lob! Schauplätze: Hier gibt die Autorin ein tolles Bild aus der ganz normalen alltäglichen Welt aus Elternhaus, Schule, Freizeit, Jugendzimmer und die unendliche Welt der Gedanken und Träumereien. Auch die Welt aus Leas Blickwinkel und ihre ganz persönlichen Liebesbriefzeilen zu erleben und ihre eigene verschlossene Einstellung und Mittel zur Teilnahme an der ganz normalen Umwelt wird gelungen dargestellt. Autorin Ulrike Leistenschneider lässt einige Plätze sogar richtig lebendig werden, das wird durch einzigartige Illustrationen noch schön untermalt. Mit vielen dezenten Details schafft die Autorin hier ein buntes Leben aus laut und leise. Meinung: Zuerst möchte ich die vielen offensichtlichen Botschaften loben, die die Autorin hier sehr geschickt zu einer jungen Story für junge Leser verarbeitet hat. Trotz der nicht ganz einfachen Gefühlswelt um die Liebe und das Zusammensein versprüht dieses Buch Leichtigkeit, Verbundenheit und viel Spaß und Witz. Es ist sehr intelligent gelöst, sich auf diese Art und Weise den jungen Gedanken und Gefühlen zu nähern. Auch für Erwachsene ist dieses Buch eine tolle Geschichte, die die Welt der Jugend im neuen Licht zeigt und Tor und Tür zu den Teenies unserer Zeit öffnet. Die Liebe! Trotz aller Probleme verarbeitet die Autorin das Thema mit ihrer Protagonistin Lea mit frischem, optimistischem und positivem Ergebnis. Sie gibt hier und da nette Anekdoten und tolle Informationen an die junge Leserschaft. Sie umschreibt den Umgang und den Alltag, ohne sich auf eine Richtung zu fixieren, so können die Leser selbst einen Weg und eine eigene Einstellung finden, was ich sehr gut finde. Die Autorin: "Ulrike "Uli" Leistenschneider ist in Bingen am Rhein aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach dem Abi hat sie in Mainz Germanistik, Philosophie und ein kleines bisschen Katholische Theologie studiert. Über München ist sie nach Stuttgart gekommen, wo sie noch immer lebt und arbeitet. Das Schreiben begleitet sie seit ihrer Kindheit. Neuigkeiten von Ulrike Leistenschneider unter facebook.com/uli.leistenschneider" Die Illustratorin Isabelle Göntgen über sich: „Neben dem beruflichen Interesse für die Illustration, bin ich ein großer Fan der koreanischen und schwäbischen Küche. Die Resultate dieser Leidenschaft versuche ich regelmäßig mit joggen und wandern wieder etwas auszugleichen. Auch die Zusammenarbeit mit Islandpferden trägt dazu bei und gibt mir zusätzlich einen guten Ausgleich zur Büroarbeit. Wenn ich mich einmal nicht im Schwabenlande aufhalte, finden Sie mich sicherlich in rauen Reisegebieten wie Island oder der Mongolei wieder. Wenn es eine unkomplizierte, günstige und umweltverträgliche Methode gäbe, schnell nach Südkorea zu reisen, würde ich dort mindestens einmal in der Woche essen gehen!“ Zum Cover: Das Cover ist toll und sieht zusammen als Trilogie im Buchregal unschlagbar aus. So wie das Buch äußerlich erscheint, so lebendig ist es auch von innen. Die Illustratorin Isabelle Göntgen harmoniert hier prima mit der Autorin und ein wunderbares Gesamtkonzept ist hier das Resultat für den begeisterten Leser! Es passt zum Inhalt und zur Zielgruppe. Fazit: Das Buch, die Trilogie, hat mich wunderbar unterhalten und mir neue Einblicke in die heutige Jugend verschafft. Herrlich, frisch, witzig und klasse illustriert. Ein moderner Comic!

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  • Der Liebesbrief sollte wirklich kein Ende nehmen, weil er so toll ist!

    Ein Himmel voller Nashörner

    simone_richter

    Klappentext: Lea ist im siebten Himmel: Endlich ist sie fest mit Jan - dem Jungen ihrer Träume - zusammen. Aber leider fühlt sich das Ganze nicht so himmlisch an, wie sie es sich ausgemalt hat. Das Schlimmste ist, dass sie mit niemandem über ihre komischen Gefühle reden kann. Und dann fangen auch noch die Nashörner an, in zwei verschiedene Richtungen zu rennen! Was bleibt da anderes übrig, als den längsten und peinlichsten Liebesbrief der Welt einfach weiterzuschreiben. "Ein Himmel voller Nashörner - Der längste (peinlichste) Liebesbrief nimmt kein Ende" ist der Abschluss einer Trilogie. Ich hoffe allerdings sehr, dass es weitergeht, weil die Liebesgeschichte von Uli Leistenscheider um Lea, Jan, Yasar und Kröten-Caro witzig und sehr unterhaltsam geschrieben ist. Das hat sogar mich zum Lächeln und mitleiden gebracht,  obwohl das Buch für Kinder im Alter von 11-13 Jahren geschrieben ist. Aufgelockert wird das Ganze mit Illustrationen von Isabelle Göntgen. Diese passen - gehalten im Blauton - wunderbar zur turbulenten Geschichte. Ich habe das Buch unabhängig von den 2 Vorgängerbänden gelesen und man kommt wunderbar damit zurecht. Viele Leser werden sich an ihre schlechten Noten, Freundschaft, eine chaotische Familie und Liebeskämpfen im Inneren versetzten können. Dabei wird geschickt von der Brief- in die Tagebuchform gesprungen, was die Protagonistin super in ihren Gefühlswelten erklärt. Man schließt Lea sofort in sein Herz und leidet und lacht mit ihr. Die (diesmal blauen) Nashörner stehen dafür für die Schmetterlinge im Bauch.

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  • Leserunde zu "Ein Himmel voller Nashörner" von Ulrike Leistenschneider

    Ein Himmel voller Nashörner

    uli08

    Juhu, nur noch wenige Tage, dann erscheint "Ein Himmel voller Nashörner": Lea schreibt weiter am längsten Liebesbrief der Welt, denn ihre Nashörner toben heftiger denn je durch ihren Körper. Möchtet ihr mehr von Leas Liebeschaos wissen? Wie immer interessieren Isa und ich uns brennend für eure Meinungen und daher machen wir wieder eine Leserunde mit euch. Es gibt 25 Bücher zu gewinnen. Schreibt uns bis zum 6. Juli, warum ihr mitlesen möchtet und mit etwas Glück seid ihr dabei. Auch wenn es sich um den letzten Teil einer Trilogie handelt, lässt sicher jeder Band einzeln für sich lesen. Ihr könnt also auch mitmachen, wenn ihr Band 1 und 2 nicht kennt. Wir freuen uns auf eure Beiträge! Eure Isa und Uli

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  • Fast so schön wie der erste Teil

    Ein Himmel voller Nashörner

    Terpentine

    19. September 2015 um 09:51

    Die Geschichte ist im Tagebuchstil geschrieben. Wobei es sich vielmehr um einen Brief als ein Tagebuch handelt – den längsten und peinlichsten Liebesbrief allerzeiten. Denn Lea schreibt alles auf: Ihre Zweifel udn ihre Hoffnungen, ihre lustigen Erlebnisse mit Freunden und ihrer skurrilen Familie. Junge Leser(innen) können sich bestimmt sofort in Leas Leben einfühlen. Doch auch ich, als 46jährige, fühlte mich zurückversetzt in die Zeit des vorsichtigen Herantappens und oftmals viel zu hasteigen Handelns in Liebesdingen und Freundschaftsfragen. Uli Leistenschneider schafft es, Lea lebendig sprechen zu lassen. Dabei lässt sie die oft üblichen Stereotype beiseite und bedient sich einer real wirkenden Sparache. Die Figuren sind alle glaubwürdig, manchmal so lustig dargestellt, dass man sie sich als Hauptfiguren in einem weiteren Roman wünscht (Pinky mag ich am liebsten). Fazit: Leas (Liebes-)Leben ist nie langweilig und absolut lesenswert. Vielleicht regt das Buch Mütter an, es mit ihren Töchtern zu lesen, dabei zu lachen und sich anschließend über die eigenen Erfahrungen auszutauschen.

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  • Gefühlschaos eines Teenegers

    Ein Himmel voller Nashörner

    Lesestunde_mit_Marie

    Bei „Ein Himmel voller Nashörner“ handelt es sich um den dritten Teil einer Trilogie der Autorin Ulrike Leistenschneider, in den man aber auch ohne die Kenntnis der ersten beiden Bände einsteigen kann, ohne von dem Gefühl, etwas versäumt zu haben, begleitet zu werden. Allerdings hat dieser dritte Band mir so gut gefallen, dass ich nun unbedingt die ersten beiden Bände lesen möchte. Der Clou an dem Buch ist, das es in einer Mischform aus Tagebuch und Liebesbrief verfasst ist. In dem „Liebesbrief“ spricht der Teenager Lea ihren Freund Jan an. Die außerordentlich unterhaltsame, teilweise lustige, aber auch oft ernste Geschichte greift typische Jugendthemen wie erste Liebe, Freundschaft und Schulprobleme auf sehr gekonnte Art auf, in dem die damit verbundenen angenehmen, aber auch schrecklichen sowie zweifelnden Gefühle, Emotionen und Unsicherheiten eindringlich und nachfühlbar dargestellt werden. Aufgelockert wird der Liebesbrief von wundervollen comicartigen Bildern der Illustratorin Isabelle Göntgen, die passend zur Covergestaltung schlicht in schwarz-weiß-blau gehalten sind. Diese Bilder ersetzen Textpassagen, gliedern sich damit in den Text ein und geben dem Buch somit eine ganz besondere Note. Sie greifen gekonnt besonders bizarre, herausstechende Situationen auf und spiegeln Gefühle und Gedanken bildlich dermaßen gekonnt wieder, dass sie die Geschichte geschickt bereichern. Natürlich kehren auch die putzigen Nashörner in diesen Bildern immer wieder und stellen hiermit auch regelmäßig den Bezug zum Titel her. Die Nashörner stehen sinnbildlich für Leas Gefühle, denn Lea hat keine Schmetterlinge sondern eben Nashörner in ihrem Bauch oder auch mal neben sich stehen oder toben. Die Protagonistin Lea ist eigentlich, seitdem sie mit ihrer ersten Liebe Jan zusammen ist, im siebten Himmel. Aber eben nur eigentlich. Denn so toll, wie sie dachte, ist es doch nicht. Ihr Traumfreund Jan, der wirklich sehr sympathisch ist und den sie auch unheimlich mag, hat andere Interessen und pflegt eine andere Streitkultur als Lea. Lea, die Auseinandersetzungen und tiefgehende Diskussionen aus ihrer Familie gewöhnt ist, kann mit Jan nicht wirklich im konstruktivem Sinne streiten. Als dann auch noch die Nashörner in ihrem Bauch zu toben beginnen, sobald sie ihrem langjährigen Freund Yasar begegnet, der zudem ausgerechnet der beste Kumpel ihres Freundes Jan ist, ist sie völlig verwirrt. Sie versucht diese Gefühle zu unterdrücken, will sie zunächst nicht wahrhaben und schämt sich so sehr, dass sie sich nicht mal ihrer bester Freundin Pinky anvertrauen mag. Einzig ihrem Liebesbrief-Tagebuch vertraut sie ihre widerstreitenden Gefühle an und so entsteht der aus ihrer Sicht „längste und peinlichste Liebesbrief der Welt“. Als dann auch noch ihre Versetzung gefährdet ist, kommen Schulprobleme hinzu. Ich habe förmlich mit Lea gelitten. Die Story ist so authentisch erzählt, das sie einen wirklich mitreißt und mitfiebern lässt. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Neben Lea, ihrer chaotischen Familie und ihren unterschiedlichen aber überschaubaren Freunden, gibt es auch noch die Antagonistin “Kröten-Caro“, die ihrer Rolle der zwar gutaussehenden und intelligenten, aber eben Tussi, gerecht wird. Fazit: Das Buch ist mit viel Liebe geschrieben und illustriert und damit ein echter Pageturner. Ich flog förmlich so durch die Seiten und legte das Buch nur gezwungener Maßen ab und an aus der Hand. Von mir bekommen die Nashörner eine klare Leseempfehlung - nicht nur für Teenager; denn auch der Jugendliteratur gegenüber aufgeschlossene Erwachsene werden dieses Buch sicher mögen. Daher eindeutig 5 von 5 Sternen.

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    • 7

    Igelmanu66

    06. September 2015 um 11:04
  • EIn Himmel voller Nashörner - Teil 3

    Ein Himmel voller Nashörner

    MATOLE

    03. September 2015 um 22:05

    Lea ist im siebten Himmel: Endlich ist sie fest mit Jan – dem Jungen ihrer Träume – zusammen. Aber leider fühlt sich das Ganze nicht so himmlisch an, wie sie es sich ausgemalt hat. Das Schlimmste ist, dass sie mit niemandem über ihre komischen Gefühle reden kann. Und dann fangen auch noch die Nashörner an, in zwei verschiedene Richtungen zu rennen! Was bleibt da anderes übrig, als den längsten und peinlichsten Liebesbrief der Welt einfach weiterzuschreiben ... Letzter Band der erfolgreichen Nashorn-Trilogie. Meine Meinung: Wir haben den ersten und diesen dritten Band der Reihe gelesen und sind sehr begeistert davon. Der Schreibstil ist richtig toll für Mädchen im Alter von etwas 12 Jahren. Es gibt so viel zu lachen. Besonders toll sind auch die Zeichnungen im Comicstil die das Buch nochmal richtig aufpeppen. Aber zurück zur Geschichte; Obwohl es sich hierbei um eine fortlaufenden Geschichte handelt, konnte wir auch ohne Kenntnisse des zweiten Bandes wunderbar wieder in die Geschichte eintauchen. Das Gefühlschaos in dem sich Lea befindet ist gut nachvollziehbar und verständlich geschildert. Sowieso wirkt die Geschichte um Lea sehr realistisch, denn sie hat mit vielen Problemen zu kämpfen, die bestimmt viele Kinder kennen. So muss sie sich z. B. Sorgen über ihre Versetzungen machen, oder sich von anderen (kleinen) Kindern ärgern lassen. Und irgendwie weiß sie nicht so richtig damit umzugehen. Auch das hat ihr von unserer Seite viele Sympathiepunkte eingebracht. Weil man so gut mit ihr mitfühlen kann . Aber zum Glück gibt es für fast jedes Problem eine Lösung auch wenn der Weg dazu nicht immer einfach ist. Aber lest selbst. Wir können das Buch sehr gut für Mädchen von 11 -13 Jahren empfehlen. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht.

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  • Rezension meiner Tochter (11)

    Ein Himmel voller Nashörner

    himmelspirat

    02. September 2015 um 07:10

    Meinung von himmelspiratentochter: mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist ein lustiger und aufregender Comic-Roman. Ich fand es ein bisschen komisch das Jan direkt nach der Trennung von Lea schon eine neue Freundin hat. Das Pinky wieder eine neue Haarfarbe hat ist lustig, aber irgendwann nervt das bestimmt auch, dass sie oft die Haarfarbe wechselt. Es ist sehr traurig das es keinen 4 Teil gibt. Aber wie den auch ohne Pinky, sie gehört wie Yaser dazu. http://leserattenhoehle.blogspot.de/2015/09/ein-himmel-voller-nashorner-von-ulrike.html

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  • Lena liest rezensiert!

    Ein Himmel voller Nashörner

    lenasbuecherwelt

    25. August 2015 um 20:05

    Lea ist ein letztes Mal da und sorgt für jede Menge Chaos! Ist Jan überhaupt der Richtige? Nun ist Lea endlich mit ihrem Schwarm zusammen und das Kribbeln im Bauch hat sich mehr oder weniger eingestellt. Wo sind bloß die Nashörner hin? Stattdessen haben diese nun ein anderes Ziel und Lea ist komplett verwirrt. Dazu beitragen tut auch ihre  chaotische Familie, Hans Goldeisen, der Möchtegern-Öko-Star, die buddhistischen Großeltern und die anstrengende Schule. Hilfe!   Leas langer Liebesbrief, der sich längst in ein Tagebuch verwandelt hat, findet in dem letzten Teil der Trilogie nun sein Ende. Was passiert mit Jan? Und wie geht es mit Leas Clique weiter? Und natürlich: Was treibt Leas unheimlich chaotisch Familie? Viel Chaos prägt auch hier wieder die Geschichte, Liebeschaos, Gefühlschaos, Familienchaos und natürlich auch Chaos in der Schule! Einfach hat es Lea immer noch nicht und das Schlimmste ist nun, dass die Nashörner in Jans Nähe gar nicht mehr tanzen. Warum nur? Besonders der erste Teil ist geprägt von Liebe und Gefühlschaos. Lea ist ein einziges Fragezeichen und weiß nicht mehr weiter, dementsprechend ging es oft hin und her und ihre Meinung änderte sich immer wieder. Irgendwann verdrängte das ganze Chaos für mich leider etwas die sehr lustigen Stellen, doch in der Mitte sind diese dann wieder aufgeblüht. Die Nashorn Trilogie ist definitiv etwas für Klein und Groß und teilweise wirklich zum Schießen! Ich habe beim Lesen oft sehr laut gelacht und es hat sehr viel Spaß beim Lesen gemacht. Und das macht diese Reihe definitiv aus! Das Verschlingen macht unheimlich viel Freude und die liebevoll gezeichneten Comics am Rand unterstützen das Ganze noch mehr. Lea ist wieder da! Und mit ihr jede Menge Emotionen! So wird die Geschichte lustig, traurig, fröhlich, ernst und locker – einfach alles und dabei erlebt der Leser ein wahres Wechselbad der Gefühle, denn man fiebert immer mit Lea mit. Auch die Comics transportieren die verschiedenen Situationen und Gefühle zum Leser und ich habe diese wirklich unheimlich gerne gelesen bzw. angeschaut! ;) Das Ende hat mich sehr gefreut, dieses Finale habe ich mir tatsächlich die ganze Reihe über gewünscht! Komplett zufriedenstellend und doch bin ich traurig, dass Lea sich diesmal endgültig verabschiedet. Eine unterhaltsame Trilogie, die ich an jeden empfehlen kann! :) Viel zu schnell ging diese lustige Trilogie zum Ende und wieder habe ich viel gelacht, diesmal allerdings mehr in der 2. Hälfte. Eine Menge Chaos, peinliche Situationen und eine tollpatschige Protagonistin- einfach toll!

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  • Der längste und peinlichste Liebesbrief nimmt (k)ein Ende

    Ein Himmel voller Nashörner

    lesebiene27

    Lea ist eigentlich im siebten Himmel, seitdem sie mit Jan zusammen ist. Doch so toll, wie sie gedacht hat, ist es doch nicht, da die beiden bspw. gar nicht mit einander diskutieren können. Und dann sind da auch noch ihre Gefühle für Yasar, dem besten Kumpel ihres Freundes, die sie versucht zu unterdrücken und denen sie nicht mal ihrer bester Freundin anvertrauen kann. Was bleibt ihr also übrig, den längsten und peinlichsten Liebesbrief der Welt einfach weiterzuschreiben. Bei diesem Buch handelt es sich um den dritten Teil einer Trilogie, der auch wunderbar zu verstehen ist, ohne dass man die ersten beiden Teile gelesen haben muss. Allerdings ist es viel schöner, die Geschichte von Beginn an zu kennen, sodass ich eigentlich nur empfehlen kann auch die ersten beiden Bände zu lesen. Das Buch ist in einer Art Tagebuch-Form geschrieben und stellt einen Liebesbrief da. Die lustige, unterhaltsame, fröhliche und zugleich ernste Geschichte ist typisch für ein Jugendbuch, da es um Liebe, Freundschaft und Schule geht und all den Emotionen die damit verbunden sind. Unterstützt wird der schöne Liebesbrief von wundervollen Illustrationen von Isabelle Göntgen, die passend zur Covergestaltung in schwarz-weiß-blau gezeichnet wurden. Diese Bilder geben dem Buch einen ganz besonderen Touch, da sie pikante Szenen, Gefühle und Gedanken bildlich darstellen und mitten in die Geschichte eingearbeitet werden. Ganz toll sind auch die kleinen niedlichen Nashörner, die hier für die klassischen Schmetterlinge im Bauch stehen. Das Buch ist liebevoll geschrieben und gezeichnet, was man auch beim Lesen spürt. Dadurch fliegt man als Leser förmlich durch die Seiten und möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Von mir bekommt der Abschluss der Trilogie "Ein Himmel voller Nashörner" somit eine klare Leseempfehlung für Teenies und junggebliebene Erwachsene und 5 von 5 Sternen.

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    • 3

    lesebiene27

    23. August 2015 um 18:38
  • Spaß pur

    Ein Himmel voller Nashörner

    Claddy

    20. August 2015 um 20:36

    Lea ist vierzehn und seit sechseinhalb Wochen mit Jan befreundet. In ihren Augen ist das schon sehr lange. Ganz einfach ist das mit den Beziehungen nicht, stellt sie fest, denn bei den Personen, denen sie tagtäglich begegnet, beobachtet sie so manches kleine oder auch größere zwischenmenschliche Problem. Davor sind nicht einmal ihre Eltern gefeit, geschweige denn Yasar und Kröten-Caro, Pinky und Gregor, Julia und … Ach richtig, Leas Freundin Julia hat ja gar keinen Freund. Wo es doch offensichtlich so wichtig ist, nicht solo zu sein, wichtiger zumindest als gute Schulnoten. Im dritten Teil dieser Reihe von Uli Leistenschneider und Isabelle Göntgen schreibt Lea weiter an dem längsten (peinlichsten) Liebesbrief. Der wird tatsächlich immer länger und länger und entpuppt sich schließlich als Tagebuch. Zwischen die Zeilen fügt sie Illustrationen ein, die das Erzählen der Geschichte für kleine Momente übernehmen. Es geht um Verliebt-Sein, um Schwärmerei und um Liebe. Grund genug, viele, viele Nashörner loszulassen, denn die findet Lea als Metapher für ihre Gefühle viel passender als Schmetterlinge im Bauch.  Dass Lea immer wieder umspringt von der Brief- in die Tagebuchform, ist ein geschickter Schachzug der Autorin, das Schreibbedürfnis ihrer kleinen Heldin plausibel und echt erscheinen zu lassen. Gleichzeitig erfährt man schon durch diese Form etwas über deren Spontaneität und emotionale Lage. Exakt, kritisch und selbstironisch setzt sich die junge Beobachterin mit teilweise recht schrulligen Personen ihres Bekannten- und Verwandtenkreises auseinander, sie reflektiert und zieht sich und andere immer wieder auf ironische Weise in Zweifel. Durch skurrile Ideen (wie die unvergessliche Bohnenpflanze) glänzt sie nicht unbedingt in der Schule, auf jeden Fall aber im Herzen der Leserin, die so viel Einfallsreichtum mit Dauergrinsen dankt. Nette Nebeneffekte wie die von Band zu Band wechselnde Begleitfarbe, die sich in den Comics sowie in Pinkys Haarfarbe niederschlägt, runden das Lesevergnügen ab. Als dann aber gegen Ende all die Knoten und Rätsel, die sich im Laufe der liebenswert chaotischen Handlungen ergeben haben, nach und nach in Wohlgefallen auflösten, kann es des Guten etwas zu viel werden. Doch sei´s drum: Gönnen wir unseren etwa zehn- bis vierzehnjährigen Mädchen einmal eine Lektüre, die einfach nur Spaß macht und sie völlig bauchwehfrei entlassen wird.

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  • Der krönende Abschluss

    Ein Himmel voller Nashörner

    Buechernixen

    13. August 2015 um 09:51

    https://youtu.be/0J0ktOIZVy8

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  • I <3 it

    Ein Himmel voller Nashörner

    Millie

    Endlich halte ich den lang ersehnten 3. Band der Trilogie von Lea und ihrem längsten / peinlichsten Liebesbrief der Welt in meinen Händen, und schon geht's los - genau so turbulent wie auch in den ersten beiden Büchern. Nach unzähligen Hindernissen ist Lea endlich mit ihrem Traumjungen Jan zusammen. Aber warum fühlt sich das oft gar nicht so toll an wie sie sich das vorher vorgestellt hatte? Und warum toben plötzlich Nashörner in ihrem Bauch herum, wenn Yasar, ihr bester Freund, in der Nähe ist? Und dann taucht zu allem Überfluss auch noch Tom wieder auf... Das ist Gefühlsachterbahn pur, was wir hier mit Lea erleben, und irgendwie bin ich gerade froh, dieses so dramatische - aber auch so aufregend schöne - Alter schon lange hinter mir gelassen zu haben :) Zum Glück hat Lea aber nicht nur eine großartige Familie sondern auch wirklich gute Freunde, die ihr durch schwierige Zeiten helfen. Uli Leistenschneider hat es wieder einmal meisterlich geschafft, mich durch ihre realitätsnahe Schreibweise in Leas Welt hineinzuziehen. Ich habe mich beim Lesen als Teil von Leas Familie gefühlt, habe mit ihr alle Höhen und Tiefen ihres Teenagerlebens durchgemacht, und nun lasse ich sie nur ungern alleine weiterziehen... Auch alle weiteren Charaktere (abgesehen von einem vielleicht oder zweien) sind mir ans Herz gewachsen. Ich würde sie so gerne wiedertreffen! Seinen ganz besonderen Touch erhält das Buch genau wie seine Vorgänger aber erst durch Isabelle Göntgens Illustrationen, die ich so sehr liebe. Schon das Cover mit seinen witzigen Zeichnungen - diesmal himmelblau coloriert - springt ins Auge, und die zahlreich eingestreuten Zeichnungen und kurzen Comic-Strips unterstreichen und ergänzen den Text aufs Feinste. Und sorgen nebenbei für so manchen Lacher. Es gibt also eine ganz dicke Leseempfehlung von mir. Man kann diesen 3. Band auch einzeln für sich lesen, aber ich meine, den größten Lesegenuss erfährt man, wenn man alle drei Bücher liest, beginnend mit dem 1. Band. Uli und Isa, ihr seid ein tolles Gespann, und ich finde, ihr solltet noch ganz viele Bücher gemeinsam erschaffen. I <3 it.

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    MissKiss

    03. August 2015 um 17:00
  • Nashörner sind cooler als Schmetterlinge :)

    Ein Himmel voller Nashörner

    MissKiss

    03. August 2015 um 16:52

    Lea und die frechen Nashörner sind zurück - das liebevoll geschriebene und gestaltete 3. Band der erfolgreichen Jugendtrilogie ("Liebe ist ein Nashorn", "Nashörner haben auch Gefühle", "Ein Himmel voller Nashörner") nimmt (erstmal) ein Ende. Lea ist endlich mit Jan, ihrem Traummann zusammen, die Nashörner in ihrem Bauch sollten also im siebten Himmel sein. Sind sie aber nicht. Etwas ist komisch mit den Gefühlen, vielleicht ist Jan doch nicht der Richtige? Lea steckt in totalem Liebeschaos, dabei hilft ihr ihre verrückte Familie oder die Problemen in der Schule natürlich aucht nicht. Wie endet der längste Liebesbrief? Was passiert mit den buddhistischen Großeltern oder mit Hans Goldeisen, dem Öko-Star der Zukunft? Wir erfahren es von diesem lustigen Comic-Roman, in dem Nashörner fliegen, schnarchen, sind verliebt oder verwirrt, weinen und lachen mit Lea und der LeserInnen. "Ein Himmel voller Nashörner" ist eine leichte Jugendliteratur mit typischen (Liebes)problemen von Teenies in Form von einem Tagebuch sehr lustig geschrieben und mit super Comicbilder geschmückt. Sehr zu empfehlen für Groß und Klein!

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