Uli T. Swidler Der Poliziotto

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Inhaltsangabe zu „Der Poliziotto“ von Uli T. Swidler

Roberto Rossi ist ein Poliziotto. Er regelt den Verkehr in Urbino: 16000 Einwohner, sehr italienisch, sehr malerisch – sieht man einmal ab von der Frauenleiche im Keller tief unter dem Palazzo Ducale. Ein Giftmord offenbar. Seltsamerweise wird ausgerechnet Roberto, der nicht übermäßig helle Streifenpolizist, mit der Aufklärung des Verbrechens betraut. Und die gelingt ihm am Ende, unterstützt von seinen Freunden, von Bekannten, die ihm etwas schulden, und auch mit Hilfe seines nervigen neuen Nachbarn – der sich als pensionierter Kripokommissar aus München entpuppt.

bisher eher langweilig… Aber an diejenigen, die sich von den italienischen Sätzen im Buch abschrecken lassen: Sie sind nicht wichtig für die Handlung; also einfach ignorieren :)

— Minni

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  • Der Poliziotto von Uli T. Swidler

    Der Poliziotto

    Legibilis

    23. June 2014 um 11:16

    Roberto Rossi ist Poliziotto – Verkehrspolizist - in dem kleinen italienischen Städtchen Urbino. Er regelt den Verkehr und ist damit voll und ganz zufrieden. Doch eines Tages findet er in einer Zisterne, seinem geheimen Ruheort, eine Frauenleiche. Ein Giftmord offenbar. Da alle anderen Polizisten von einem Darmvirus außer Gefecht gesetzt wurden wird ausgerechnet Roberto Rossi mit der Aufklärung des Falls betraut. Dieser macht sich mehr schlecht als Recht an die Ermittlung. Mit Hilfe von Freunden und Bekannten, die ihm etwas schulden kommt er dem Mörder jedoch immer weiter auf die Spur. Da wären aber auch noch sein Chef, der einen Verdächtigen deckt und die Mutter des Opfers, die vorgibt nichts zu wissen, die die Ermittlungen fast im Sand verlaufen lassen. Doch dann findet Roberto Rossi das Handy der Verstorbenen und plötzlich ist der Kreis der Verdächtigen deutbar kleiner geworden. „Der Poliziotto“ von Uli T. Swidler ist ein etwas anderer Kriminalroman. Der Ermittler ist hier nicht wie üblich ein hervorragend geeigneter Ermittler, der mit allen Wassern gewaschen ist. Er ist ein fauler, etwas jähzorniger kleiner Verkehrspolizist, der mit sich und seinen Problem beschäftigt ist und kaum einen Gedanken an seinen Fall verschwendet. Der deutsche Autor lebt seit mehreren Jahren in Italien. Viele Eindrücke über die Menschen und die Lebensart haben Eingang in dieses Buch gefunden. Eingeflochten in die Dialoge sind immer auch einige italienische Begriffe. Besonders Flüche und Schimpfwörter^^

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  • Rezension zu "Der Poliziotto" von Uli T. Swidler

    Der Poliziotto

    mecedora

    28. July 2011 um 12:39

    Roberto Rossi ist Poliziotto, Beamter der Polizia Municipale im beschaulich-pittoresken Ort Urbino und regelt dort den Verkehr. Eigentlich ist sein Leben in dieser Position eher beschaulich und ruhig, er hangelt sich von caffè zu caffè doppio, isst das ein oder andere dolci oder eine pasta in einer der Bars Urbinos, spaziert durch die Straßen und kontrolliert die Lizenzen, die zur Einfahrt in die Altstadt berechtigen. Roberto kämpft eher mit seinem Aberglauben und seinem Cousin, der seinen uralten Cinquecento, seinen geliebten Topolino, versehentlich bei einer Reperatur in Brand setzt, als mit den Widrigkeiten des Lebens. Bis er plötzlich eine Frauenleiche im Palazzo Ducale findet und die Mordermittlungen übernehmen muss. Mit Hilfe von Bekannten, die ihm noch einen Gefallen schuldig sind, seinen Freunden und seinem neuen deutschen Nachbarn, einem pensionierten Kommissar, gelingt es ihm am Ende auch, den Fall aufzuklären. "Der Poliziotto" ist ein unterhaltsames Buch. Das ist zum einen auf die ausgeprägt klischeehaften, vielleicht ein wenig überzeichneten, aber doch in ihren jeweiligen Eigenheiten amüsanten Charaktere zurückzuführen. Und zum anderen auf die Komik und Paradoxie der Situation, in der sich der ein wenig unbedarfte Roberto wiederfindet: als ein wenig fauler Verkehrspolizist im Alleingang in einem klischeehaft-typischen italienischen Örtchen mit all seinen skurrilen und bestechlichen Bewohnern einen mysteriösen Mordfall aufklären zu müssen. Das Buch ist trotz des zugrunde liegenden Kriminalfalls nicht sonderlich spannend, dieser bildet aber auch mehr das Grundgerüst und den Aufhänger für amüsante Begebenheiten und die vielen ausgeprägt eigenwilligen Charaktere im Buch. Der Roman ist also weniger Krimi als italienische Milieustudie - und in dieser Funktion sicherlich ein Beispiel an Klischeehaftigkeit. Und gerade diese Zitation tradierter Klischees macht das Buch so amüsant und beschert dem Leser ein paar unterhaltsame Stunden an der Seite von Roberto Rossi. Kein großes Buch, aber gelungene Sommerunterhaltung, deren Fortsetzung ich mir - sollte es denn eine geben - bei einem Kaffee oder einem kleinen Weißen auch wieder auf dem Balkon zu Gemüte führen werde. Vier Sterne von meiner Seite für den Poliziotto von Uli T. Swidler.

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  • Rezension zu "Der Poliziotto" von Uli T. Swidler

    Der Poliziotto

    Ahotep

    24. June 2011 um 11:00

    Inhalt Die Ruhe des kleinen Städtchens Urbino in Italien wird gestört, als der Verkehrspolizist Roberto Rossi eine Frauenleiche entdeckt. Und das zu einer Zeit, in der ein Virus in dem Örtchen kursiert und viele Bewohner lahmlegt. So kommt es, dass alle "richtigen" Polizisten krank in ihren Betten liegen und Roberto diesen Fall zugeteilt bekommt. Nun stolpert der streng abergläubische Verkehrspolizist mit einer positiv trotteligen Art durch den Fall. Dabei helfen ihm seine sehr guten Kontakte zu den verschiedensten Persönlichkeiten, in der Ermittlung voranzukommen. Meinung Die Charaktere des Romans sind alle sehr überdreht dargestellt, jedoch zu Beginn ziemlich sympathisch. Gerade Rossis tolpatschige und sarkastische Art lässt den Leser häufiger lächeln. Allerdings beginnen einige von ihnen im Laufe des Buches stark zu nerven. Erst Malpomena, dann Rossis Chef und sehr spät in der Geschichte Rossi selbst, da einfach in der Charakterzeichnung zu sehr übertrieben wurde und dabei sich im weiteren Verlauf nichts ändert. Beim Lesen fühlt man sich wie in einem sonnigen Italienurlaub. Zum einen unterstützt durch die oft erwähnte Idylle von Urbino und zum anderen durch die Begriffe in den Dialogen und teils auch im fließenden Text, die nicht übersetzt wurden. Gleichzeitig ist letzteres auch ein Nachteil, denn aus meiner Sicht sind es zu viele. Sinnvoll wäre es nur, wenn man die Worte trotzdem versteht. Sei es aus dem Kontext oder weil das Wort Ähnlichkeit mit einem deutschen oder englischen Begriff hat. Das war hier nicht immer der Fall und störte dadurch den Lesefluss. Des Weiteren behindern viele Wiederholungen das flüssige Lesen. Beispielsweise wird fast jedes Mal, wenn Malpomena auftaucht, erwähnt, dass sie eine ewige Studentin im 19. Semester sei. Als wäre dieser Fakt unsagbar wichtig. Zudem kommen immer wieder sinnlose Dialoge bzw. Monologe vor, auf die der Leser getrost verzichten kann, beispielsweise Malpomenas stetige ausführliche Krankheitsbeschreibungen. Während der Handlung gibt es viele Hinweise zum Fall. Ob nun echte oder irreführende, sie wirken oft gezwungen und aufgesetzt. Bei manchen musste der Leser sogar explizit darauf hingewiesen werden, obwohl es schon vorher klar war oder man die Möglichkeit hatte, alles bisherige selbst zu kombinieren. Trotzdem waren einige Aspekte der Auflösung ziemlich überraschend und damit wieder gut. Allerdings wird gerade der Schluss etwas hektisch und nur oberflächlich abgehandelt. So bleiben nach der Lösung des Falles viele ungeklärte Fragen. Das steht vor allem im Gegensatz zum restlichen Roman, da an vielen Stellen sehr detailliert auf Rossis Aktivitäten eingegangen wird, wodurch es teils auch etwas langatmig wird. Fazit "Der Poliziotto" ist ein abgedrehter Roman für den Sommer, nichts was zu schwer im Magen liegen könnte ;). Wer übertrieben dargestellte Charaktere mag, der wird mit diesem Buch mehr Spaß haben als ich. Alle, die eher eine raffiniert konstruierte Handlung mit glaubwürdigen Protagonisten erwarten, sollten von dem Erwerb dieses Buches absehen.

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