Dieses Buch entdeckte ich in einem öffentlichen Bücherschrank. Ich entschied mich für dieses Buch weil es mir bekannt vorkam. Ich früh mich, ob ich es schon gelesen habe, aber nein, ich kannte es noch nicht. Kann nicht sagen, dass es mir nicht gefallen hat. Es war mittelmäßig, halb und halb. Der Schreibstil gefiel mir nicht so, aber trotzdem eine schöne Geschichte. Und ich mag die Blume Klatschmohn. Das Buch zählte nur 174 Seiten, es wurde ziemlich groß geschrieben, so dass man es so weg lesen konnte. Ich begann es heute und las es auch in einem durch. Bin trotzdem froh, dass es jetzt zu meinen gelesenen Büchern zählt.
Uli Wittmann
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Klatschmohnfrau“ ist ein Buch, das man leicht und beinahe in einem Zug lesen kann. Die Geschichte trägt einen sanft durch das Buch, die Übergänge zwischen den Szenen wirken manchmal etwas stockend.
Trotzdem bleibt die Sprache wunderschön, stellenweise fast poetisch, wenn auch für meinen Geschmack manchmal ein wenig zu blumig.
Die Hauptfigur Martha hat mich tief berührt. Als Frau mittleren Alters konnte ich mich in vielem wiederfinden – in ihren Zweifeln, in ihrem Wunsch nach Veränderung und in ihrem Mut, sich selbst neu zu entdecken. Für jüngere Leserinnen mag die Botschaft weniger greifbar sein; um die Tragweite zu verstehen, muss man vielleicht selbst schon einmal ein Leben geführt haben, das nicht ganz dem eigenen Herzen entsprach.
Ein Buch, das leise nachhallt – über das Aufblühen, das Loslassen und das Wiederfinden der eigenen Farbe. So wie der Klatschmohn, der sich unbeirrt seinen Platz im Sommerlicht sucht.
Ein gut geschriebener, jedoch ausgesprochen trostloser Lesestoff (siehe Klappentext) - jede kleine Hoffnung auf ein bisschen Glück für die Protagonisten dieses Buches wurde nach wenigen Seiten wieder zerstört. Mehrfach wollte ich das Buch weglegen, aber dann war ich doch zu neugierig ob nicht wenigstens einem der Brüder ein kleines Lebensglück auf Dauer vergönnt sein möge. Alles nur reine Phantasie? Ich weiss nicht... Auch wenn das Buch keine Freude im herkömmlichen Sinn beim Lesen bereitet - zum Nachdenken regt es auf jeden Fall sehr an. Und das ist mehr, als viele Bücher können!
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