Projekt Rahanna

von Uli Wohlers 
2,7 Sterne bei33 Bewertungen
Projekt Rahanna
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Inhaltsangabe zu "Projekt Rahanna"

Drachenboote werden des Nachts auf Bornholm an Land gezogen. Der Kommandant des Aufklärungsbataillons wird überfallen und gleichzeitig die Bürgermeisterin gekidnappt. Handys funktionieren nicht mehr und der Rundfunk sendet nur noch Dudelsackmusik. Kommissar Stig Tex Papuga und sein Kollege Ole Rasmussen sehen sich einer strategisch vorgehenden Übermacht gegenüber. Eine Gruppe fanatischer Hobby-Wikinger und Mittelalter-Enthusiasten reißt auf der Ferieninsel die Herrschaft an sich. Wikinger König Knud der Gnadenreiche, sein Hauptmann Blut-Eigil und eine gemischte Kampftruppe von Kommunen-Bewohnern und Kriegerinnen haben genug von Gülle, Gammelfleisch und
Glyphosat. Sie verfolgen die Vision vom Leben im Einklang
mit der Natur in einer menschlicheren, gleichberechtigten
Welt und wollen sie auf der kleinen Insel sofort
Wirklichkeit werden lassen. Ihr Gott Odin steht ihnen
mit einem heftigen Sommersturm zur Seite. Stig ermittelt
undercover und muss dabei feststellen, dass auch ihm als
treuem Staatsdiener und Polizisten diese Vorstellung vom
naturnahen Leben zunehmend gefällt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783992001774
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Braumüller Verlag
Erscheinungsdatum:01.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Ingrid_Daviss avatar
    Ingrid_Davisvor einem Jahr
    Sehr gemischtes Leseerlebnis - Fazit: Enttäuschen

    Ich war bei den Aachener Krimitagen auf einer Lesung mit Uli Wohlers, und das, was er vorgetragen hat, hat mir gut gefallen, ich fand es auch sehr witzig und habe das Buch deshalb gekauft.
    am Anfang war auch soweit noch alles gut - herrlich absurde Situationen, wenn die wilden Wikinger über die spießig-normalen Menschen auf der Insel herfallen. Der Humor ist ziemlich schräg, aber wenn man sowas mag, hat man am Anfang doch öfter mal was zu Lachen. Leider lässt das Buch dann aber in meinen Augen nach.
    Erstens ist es m.E. kein Krimi (auch wenn eine der Hauptfiguren ein Kriminalkommissar ist), es gibt keinen wirklichen Fall, der zu lösen wäre. Das Überleben eines Überfalls von wild gewordenen Öko-Fightern (als solche stellen sich die Wikinger heraus) hat nichts mit einem Krimi zu tun.
    Das hätte mich aber gar nicht sehr gestört, wenn das Buch nach dem ersten Drittel nicht stark nachgelassen hätte. Es war danach nur noch an wenigen Stellen witzig (Willumsen ist noch echt zum Lachen, das war's dann aber auch), und irgendwie geht es dann nur noch um Blut, Sch..., Sex und Gewalt. Das an sich wäre noch nicht unbedingt schlimm - wenn es nicht einfach nur langweilig wäre oder man irgend einen weiteren Sinn darin erkennen könnte.
    Die Kritik an der modernen Konsumgesellschaft, der wahrscheinlich irreversiblen Schädigung unseres Planeten und dem ungleich verteilten Wohlstand auf dieser Erde ist rundum berechtigt. Und so ein Buch ist immer eine Chance, solche Themen über ein schönes Leseerlebnis auch mal außerhalb der Nachrichten zu transportieren und Menschen evtl. zum Nach- und/oder Umdenken zu bewegen. Mit diesem Buch ist das m.E. allerdings nicht gelungen.
    Fazit: Kein Krimi und leider nicht durchgehend so gut wie der viel versprechende Anfang. Für mich enttäuschend, wirklich schade.
    Und noch etwas, wofür der Autor nichts kann: Die gebundene Ausgabe ist im Prinzip ein Taschenbuch mit festem Einband. Als ich an der Kasse stand und es hieß "€ 20" hat es mich fast aus den Schuhen gehauen. (Ein Taschenbuch scheint es derzeit noch nicht zu geben). Da ärgert man sich bei so einem enttäuschenden Leseerlebnis natürlich umso mehr.

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    T
    Tara01092012vor einem Jahr
    Ein Buch wie ein Film

    Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen, denn ich war anfangs mehr als skeptisch ob das Buch was für mich sein könnte.
    Kaum in der Hand konnte ich es aber nicht mehr aus den Händen legen.
    Nach ein paar Kapiteln hatte ich das Gefühl einen Film zu sehen statt zu lesen, so spannend und bildhaft war das Buch.

    Stellenweise Flaute die Spannung leider doch ein wenig ab, konnte aber nach ein paar Seiten wieder flott aufgebaut werden.

    Leider kann ich selbst nach dem Lesen des Buches gar nicht sagen in welches Genre ich es einordnen würde...

    Ein Buch das anders war als erwartet... ungewöhnlich, faszinierend, spannend und sehr Unterhaltsam. Der Schreibtisch und das Thema ist eigentlich mit keinen mir bekannten Büchern oder Autoren vergleichbar.

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    kuechenqueens avatar
    kuechenqueenvor einem Jahr
    Schlecht

    Drachenboote landen auf Bornholm an. Die als Wikinger verkleideten Insassen Kapern Bornholm, terrorisieren die Bewohner und wollen eine bessere Welt erschaffen. Als auch noch ein Sturm aufkommt, sind die Bewohner Bornholms den Wikingern hilflos ausgeliefert. Es ist keine Flucht mehr von der Insel möglich und es kann auch nicht um Hilfe gebeten werden. Flüge und Fähren sind Geschichte und es funktioniert weder Telefon noch Internet. 

    Tja. Ich fürchte, dies ist eines der schlechtesten Bücher, die ich in meinem Leben gelesen habe. Der Schreibstil ist einfach nur plump, die Handlung unlogisch. Ich habe mich hier so oft gefragt, wieso sich niemand wehrt. Da wird zugeschaut, wie hilflose Tiere einfach so niedergemetzelt werden. Und das soll dann die bessere Welt sein? Die Idee, die hinter dem Buch steckt, ist eigentlich gut. Nur die Ausführung ist ungenügend.

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    G
    Gisevor 2 Jahren
    Hat mich nicht überzeugen können

    Ein außergewöhnlicher Sturm umtost Bornholm, als eine Gruppe fanatischer Hobby-Wikinger die Insel zu erobern versuchen. Sie haben einen der Ihren als König gekrönt, und nun soll Bornholm zurückkehren in einen idyllischen Ort, wo Mensch und Tier im Einklang mit der Natur leben können.

    Sehr lange, fast bis zu Hälfte des Buches, habe ich hin und her überlegt, zu welchem Genre ich das Buch zählen soll. Ist es eine Mischung aus Fantasy und Historie, die sich über die Welt des 21. Jahrhunderts legt? Ist es eine Geschichte, die Bornholm als Ausgangspunkt nimmt, aber völlig abgespalten ist von unserer Realität? In welche Zeit will uns das Buch versetzen? Das schmale Büchlein hat mich sehr lange im Ungewissen gehalten, das fand ich sehr anstrengend. Erst spät wird klar, dass die Geschichte eine gehörige Portion Gesellschaftskritik enthält und sehr aktuell sein möchte. Leider ist mir in der Zwischenzeit der Spannungsbogen verloren gegangen, und mich in die handelnden Personen hineinzuversetzen fiel mir unglaublich schwer. Das hat sich dann bis zum Schluss gehalten, zu unrealistisch erscheint mir letztendlich die Geschichte selbst. Abgeschreckt hat mich die derbe Sprache in diesem Buch, die auch vor einer Anhäufung der Fäkalsprache nicht halt machte.

    Das Buch hat mich nicht wirklich überzeugen können, ich vergebe 2 von 5 Sternen.

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    M
    Miltoniavor 2 Jahren
    Tolle Idee, aber in der Buchentwicklung nicht voll überzeugend

    Titel und Cover gefallen mir richtig gut, gerade das Wikingerschiff-Motiv kommt auf dem Hochglanz-Schutzumschlag super zur Geltung. Beides passt gut zusammen und verspricht Spannung.

    Auch die Grundidee des Buches: Kampf gegen die Umweltzerstörung, gegen industrielle Groß-Agrarbetriebe und die Politikerkaste auf der Insel Bornholm durch Übernahme der gesamten Inselgewalten durch eine Gruppe neuzeitlicher Wikinger finde ich prima.

    Die Beschreibung einzelner Protagonisten z. B. des Polizisten Stig Papuga oder des Alt-Polizisten Ole Rasmussen gelingen dem Autor gut. Die Dialoge sind oft recht witzig und voller schwarzem Humor, gerade die Militärkräfte kommen dabei auch recht schräg rüber. Auch die Wandlung des einen Polizisten vom Verteidiger der alten Rechtsordnung zum Anhänger der neuen Bewegung ist nachvollziehbar (wenn auch die Story mit der Hundeverwandlung mir etwas zu krude erscheint).

    Allerdings verliert sich der Roman dann in zu vielen und zu verwirrenden Einzelsträngen. Die öko-revolutionären Neu-Wikinger zerfallen in einem innerparteilichen Machtkampf, die Gruppe um Blut-Eigil überrennt einige Bauernhöge und schlachtet dabei Mensch und Tier nieder, auch die Verbrüderung mit den norwegischen Amazonen gelingt eher nicht so gut.
    Die Bewegung endet wie so viele gut gemeinte, aber nicht gut gemachte Aktionen in der Flucht.

    Zeitweise habe ich allerdings ein wenig den Spannungsfaden verloren, einiges ist auch nicht wirklich glaubwürdig und ich hatte das Gefühl, dass der Autor nach dem tollen Beginn auch nicht so richtig wusste, wie er die Geschichte zum Ende bringen soll.
    Trotzdem regt das Buch durchaus an, sich über ein solches Übernahme-Szenario Gedanken zu machen, die Hintergründe sind ja real auch bei uns vorhanden und würden Anlass dazu geben. Kein Krimi im klassischen Sinn, aber dennoch etwas für Leute mit Sinn für eher ungewöhnliche und schräge Romane.

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    COWs avatar
    COWvor 2 Jahren
    nicht meins

    Die Grundidee des Buches fand ich echt super und daher hab ich auch angefangen es zu lesen. Aber irgendwie bin ich in die Sprache und Handlung nicht reingekommen. Manchmal konnte ich der Handlung nicht folgen. Wenn ich zu einem Amateurfunker fliehe würde ich doch als erstes versuchen als Polizist einen Notruf abzugeben und nicht lange noch was anderes machen..die Sprache ist teils vulgär - bei Wikingern noch o.k. Aber bei den anderen Personen nicht wirklich angebracht.Spannung kam auch keine auf so dass ich das Buch auch nicht fertig gelesen habe. Die Wikinger kämpfen gegen Ausbeutung der Natur etc. Aber wie wollen sie auf der Insel überleben, wnn sie erst mal alles Schweine schlachten und aufessen? Etwa bei der Hälfte habe ich aufgegeben. Für die Idee dennoch 2 Sterne.

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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor 2 Jahren
    Back to the roots


    Die Insel Bornholm wird überfallartig von einer Horde fanatischer Wikinger-Anhänger besetzt. Sie wollen die Herrschaft an sich reißen und die Insel nach ihren Vorstellungen vom Einklang des Lebens mit der Natur bewohnen. Passend herrscht zum Zeitpunkt der Invasion ein heftiger Sommersturm, der den Einfall gottgegeben unterstützt. Die Wikinger danken zumindest Odin wolle sie auf diesem Wege unterstützen. Die zwei Polizisten Ole Rasmussen und Stig Papuga versuchen nun auf eigene Faust die Insel wieder in die gewohnt geregelten Bahnen zu führen und versuchen gegen die Übermacht anzukämpfen...


    Ich habe das Buch gelesen mit der Vorgabe es handele sich um einen grotesken Kriminalroman. Damit hat "Projekt Rahanna" aber nun gar nichts zu tun. Mehr ist es eine niemals endende Kritik an der heutigen Gesellschaft mit ihrem Konsumwahn, der Massentier-haltung und den aus den Fugen geratenem Einklang von Natur und Menschheit. Das Buch konnte mich dabei aber leider überhaupt nicht überzeugen. Der Autor Uli Wohlers erzählt diese Fiktion der einfallenden Wikinger in einer sehr derben Sprache und er springt in vielen kurzen Kapiteln zwischen den beteiligten Personen hin und her. Dies hat bei mir dazu geführt, dass ich überhaupt keinen Zugang zur Geschichte gefunden habe. Die Beschreibung der Charaktere erfolgte lediglich an der Oberfläche, so dass sich mir die handelnden Personen nicht einprägten und mich ihre Handlungen und Schicksale nicht berührten. Kaum verwunderlich baute sich daher für mich keine Spannung auf und so wurden die 260 Seiten des Buches doch noch zur kleinen Herausforderung. Der Grundgedanke des Buches ist sicherlich interessant, aber die Umsetzung war mir zu oberflächlich und derb. Um die Welt zu verändern bedarf es heutzutage sicherlich schon spektakulärer Aktionen, aber überfallartig auf eine Insel einzufallen und die teilweise brutalen Szenen auf einer GoPro einzufangen, um der Menschheit zu zeigen es funktioniert, war mir ein wenig zu dünn.


    Da mich "Projekt Rahanna" leider nicht überzeugen konnte gebe ich für die gute Grundidee zwei von fünf Sternen, weiterempfehlen kann ich das Buch aber leider nicht.

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    SiWels avatar
    SiWelvor 2 Jahren
    Aberwitzig

    Nach einem Sturm auf Bornholm ist nichts mehr wie es vorher war.Eine Horde von fanatischen Wikingern haben die Herrschaft der Insel an sich gerissen um hier ihren Traum von einem Leben in Einklang mit der Natur zu verwirklichen.Im weiteren Verlauf greifen sie dabei selbst zu grausamsten Mitteln.
    Ja,was halte ich von dem Buch.Ich habe lange gebraucht um es überhaupt bis zum Ende zu lesen.Dem Autor Uli Wohlers ist es gelungen einen spektakulären Themenbereich anzusprechen - wobei mir persönlich die Umsetzung dessen im weiteren Verlauf leider nicht so ganz zugesagt hat.Gut, die Wikinger sind als kriegerisches zur See fahrendes Volk bekannt,plünderten,versklavten,töteten,brannten nieder und bedienten sich einer wohl eher vulgären Aussprache - leider ist mir das in dem Buch doch alles etwas zu heftig hervorgebracht.Schräg ist die Idee alleine trotz allem!
    Sorry, lieber Uli Wohlers, war leider nicht meins.

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    M
    michaela_naumannvor 2 Jahren
    Norden

    Die Sagen aus dem hohen Norden sind sehr interessant. Ich fand deshalb auch von Anfang an diese Story sehr bemerkenswert und spannend. Schon das Cover erweckte mein Interesse, weil es sehr gut zum Inhalt passt. Dass Menschen sich die alten Wikinger und deren Leben zum Vorbild nehmen, finde ich in der heutigen schnelllebigen Zeit nachvollziehbar und sogar ganz amüsant, aber dennoch haben sie mit einem wichtigen Faktor bei ihrem hohen Ziel nicht gerechnet - mit dem Menschen. So bleibt das schöne Vorhaben nur ein unerreichbares Ideal und die Gemeinschaft ist bald von Gewalt und Machtstreben zersetzt. Das Buch ist sehr unterhaltsam und fesselnd geschrieben mit einem tollen Schreibstil. Ich werde es auf jeden Fall meinen Freunden empfehlen.

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    reni1950s avatar
    reni1950vor 2 Jahren
    Wikinger


    Ich fand die Idee von Anfang an sehr witzig und spannend, den Gedanken der Wikinger in unserer heutigen Zeit wieder zu beleben. Was als cooles Experiment beginnt, entwickelt langsam aber sicher seine eigene Methodik und schießt über das Ziel hinaus. Das einträchtige Leben mit der Natur spielt bald nicht mehr die Hauptrolle, sondern Gewalt. Schade, denn selbst der Kommissar fand mit der Zeit Geschmack an dem naturverbundenen Dasein. 
    Das Buch ist sehr gut geschrieben und beinhaltet viele überraschende Wendungen für den Leser. Ich fand es abenteuerlich, aber auch fesselnd. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und durch ihn fand ich sehr schnell in die Geschichte hinein. Wenn überhaupt, dass gibt es einen Punkt Abzug für die manchmal übertriebene Gewalt.

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