Ulla Fröhling Unser geraubtes Leben

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Inhaltsangabe zu „Unser geraubtes Leben“ von Ulla Fröhling

Missbrauch, Elektroschocks, Zwangsarbeit und Psychofolter - Alltag in der deutschen Auswanderersekte "Colonia Dignidad" in Chile. Sektenführer Paul Schäfer hatte unter dem Deckmantel bayrischer Idylle ein perfides Schreckensregime errichtet. Liebe war darin ein Fremdwort. Dennoch gab es sie. Heimlich.

Gudrun und Wolfgang Müller, deren Liebesgeschichte dieses Buch erzählt, haben fast fünfzig Jahre Gehirnwäsche und Folter überlebt. Dann erfuhren sie die bittere Wahrheit über Paul Schäfer und zogen die einzige Konsequenz, die ihnen richtig schien: Sie verließen ihr mit Stacheldraht abgeriegeltes Gefängnis in Chile, das sie fast ihr ganzes Leben als Heimat betrachtet hatten ...

Mann will nicht glauben, dass das alles wahr ist. Leider ist es wahr. Eine sehr beklemmende und traurige Lektüre und aber sehr wichtig!

— MissRichardParker

Mich hat es schockiert, wie bösartig der Mensch sein kann und wie schnell man auf einen solchen Menschen hereinfallen kann!

— Minni

Unfassbar!

— trulyscrumptious

Eine Biografie, die einen berührt.

— WriteReadPassion

Das Buch geht unter die Haut. Es macht einen teilweise sprachlos, wie ein Mann ungestraft über Jahrzehnte foltert, mordet und vergewaltigt.

— Felidae65

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    Unser geraubtes Leben

    MissRichardParker

    12. June 2017 um 14:11

    Durch das Buch "Rabenfrauen" bin ich auf das Thema Colonia Dignidad und auf dieses Buch gestossen. Die Thematik ist schwer... Was in dieser Sekte alles passiert ist, will man einfach nicht glauben. Wie grausam Menschen zueinander sein können, wie sich das alles so entwickeln konnte ist schier unvorstellbar. Und dennoch ist es passiert und passiert tagtäglich überall auf der Welt wieder. Ein sehr spannendes und aufschlussreiches Buch über die Sekte und die Kraft der Menschen, deren die Flucht und der Ausstieg gelungen ist. 

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  • Rezension zu Unser geraubtes Leben

    Unser geraubtes Leben

    KruemelGizmo

    26. November 2016 um 10:31

    Buchrückseitentext: Missbrauch, Elektroschocks, Zwangsarbeit und Psychofolter - Alltag in der deutschen Auswanderersekte "Colonia Dignidad" in Chile. Sektenführer Paul Schäfer hatte unter dem Deckmantel bayrischer Idylle ein perfides Schreckensregime errichtet. Liebe war darin ein Fremdwort. Dennoch gab es sie. Heimlich.Gudrun und Wolfgang Müller, deren Liebesgeschichte dieses Buch erzählt, haben fast fünfzig Jahre Gehirnwäsche und Folter überlebt. Dann erfuhren sie die bittere Wahrheit über Paul Schäfer und zogen die einzige Konsequenz, die ihnen richtig schien: Sie verließen ihr mit Stacheldraht abgeriegeltes Gefängnis in Chile, das sie fast ihr ganzes Leben als Heimat betrachtet hatten… Unser geraubtes Leben stammt aus der Feder von Ulla Fröhling Mit diesem Buch bekommt man einen kleinen Einblick in die schreckliche Welt die der Sektenführer Paul Schäfer erschaffen hat. Unter dem Deckmantel seiner Religionsauslegung bereitete sich Paul Schäfer ein Paradies, in dem er über Jahrzehnte ungestraft seinen pädophilen Neigungen nachgehen konnte. Aus heutiger Sicht ist für mich vieles schwer nachzuvollziehen, vor allem das Verhalten der Eltern die ihre Kinder einfach abgegeben haben, oder die Behörden und Ämter, die nicht reagieren, keine Anzeige erstatten, nicht unter einander kommunizieren und so Paul Schäfer es ermöglichten sein Unwesen zu treiben, aber in der Nachkriegszeit war Pädophilie ein absolutes Tabuthema, etwas was es „nicht gab oder geben durfte“. Leider konnte mich die Umsetzung des Buches nicht so überzeugen, die Autorin springt leider nicht nur zeitlich immer wieder hin und her, sondern auch von einer Person zur anderen, was dem verfolgen des Ganzen doch etwas mühsam gestaltete. Auch ist der Sprachstil bzw. Schreibstil sehr nüchtern gehalten, eher wie eine reine Faktenaufzählung, was auf mich oft sehr leblos wirkte. Es werden in diesem Buch die verschiedensten Personen vorgestellt und ihr Lebens- und/oder ihr Leidensweg aufgezählt, dabei sind Gudrun und Wolfgang nur eine von ihnen. Die angekündigte Liebesgeschichte spielt keine wirkliche Rolle, sie nimmt erst zum Ende des Buches etwas Raum ein, und wurde für mich durch durch den Erzählstil nicht wirklich greifbar. Wer sich mit den Geschehnissen in der Colonia Dignidad intensiver auseinander setzen möchte, wird wohl auf andere Bücher oder Medien zurück greifen müssen, da dieses Buch doch nur sehr an der Oberfläche kratzt. Mein Fazit: Interessant, aber zu wenig Tiefe, und leider in der Umsetzung nicht gut gelungen.

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  • Rezension zu "Unser geraubtes Leben" von Ulla Fröhling

    Unser geraubtes Leben

    miss_marpel

    16. April 2012 um 00:59

    Ein schockierendes, aufwühlendes Buch. Inhalt: erzählt wird, wie eine Familie in den Bann einer Sekte gerät, der Colonia Dignidad, und wie sich ihr Leben daraufhin immer mehr verändert, die Auswanderung nach Chile, die vielen erlebten schlimmen Dinge, und eine Liebe die alles überwindet. Meinung: das Buch ist aufwühlend, erschreckend, gleichzeitig auch ein kleines Gesellschaftsprofil von Deutschland in den 50/60ern. Erzählt wird keine Massengeschichte, sondern die Geschichte einer Liebe, die alle Einschränkungen überwindet und die Mut macht. Ein Buch nicht für schwache Nerven, denn die Sektenmitglieder müssen Folter und Mißbrauch ertragen. Es hat mich sehr berührt.

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