Ulla Hahn Aufbruch

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Inhaltsangabe zu „Aufbruch“ von Ulla Hahn

Kräftig zupackende und zugleich feinnervige erzählte deutsche Geschichte! Hilla lacht das freieste Lachen der Welt. Es ist der erste Tag nach den Weihnachtsferien im Januar 1963; das Lehrerkollegium des Aufbaugymnasiums hat beschlossen, die Siebzehnjährige noch ins laufende Schuljahr aufzunehmen. Mit diesem Tag beginnt für das wissbegierige Kind „vun nem Prolete“ endlich das lang ersehnte neue Leben, in dem die einfachen Wahrheiten der Eltern nicht mehr gelten, in dem das Buckeln in der Papierfabrik von der Freiheit der Worte abgelöst wird. Doch wird Hilla ihre wahre Heimat wirklich in der Sprache finden? „Aufbruch“ gewährt einen anrührenden Blick in die Seele einer mutigen und doch so verletzlichen Heranwachsenden – und zeichnet sprachübermütig und mit großem epischem Temperament ein detailreiches Sittengemälde von den bundesrepublikanischen Mittsechzigern

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  • Rezension zu "Aufbruch" von Ulla Hahn

    Aufbruch
    Schumi_HB

    Schumi_HB

    23. December 2012 um 21:41

    Hildegard Palm, ein wissbegieriger Teenager der frühen Sechzigerjahre, entdeckt, dass sie auch als Mädchen die gebotenen Chancen auf Bildung nutzen kann und damit aus der schlichten und einengenden Struktur des katholisch proletarisch geprägten Umfeldes entfliehen kann. Sie geizt nicht damit, mit ihrem Wissen zu prahlen und trifft im Kreise ihrer Familie nicht überall auf Gegenliebe. Ein Gewaltverbrechen lässt ihr Leben aus den Fugen geraten. Über diese Tat hüllt sie im weiteren Verlauf den Mantel des Schweigens und kapselt dieses traumatische Erlebnis in sich selbst ab. Sie lädt selbst die Schuld auf sich und lernt mit dem Vergangenen zu leben, um weiter an ihrer Zukunft zu bauen. Hilla blüht auf in Literatur und Sprache und findet Förderer. Auch ein wohlhabender Sohn eines Schokoladenfabrikanten kann sie nicht betören - sie will keine Schokolade, sie will ihr Abi! Die Hörbuchversion von "Aufbruch" war eine Zufallsauswahl und es freut mich, damit einen Volltreffer gelandet zu haben. Dass es sich hierbei um den zweiten Teil eines Fortsetzungsromans handelte, hatte ich erst beim späteren Recherchieren entdeckt. In einer bildreichen Darstellung lässt Ulla Hahn uns in die Zeit des Wirtschaftswunders eintauchen. Man kann förmlich den Muff der einengenden Dorfgemeinschaft riechen. Was für den einen Leser langatmige Sätze und Detailbeschreibungen sind, ist für mich einfach nur die pure Lust, die Kunst der Sprache und des Schreibens zu genießen! Wer sich für eine lyrische Sprache begeistern kann, wird an diesem Buch Gefallen finden. Vorgetragen von Gudrun Landgrebe wird dieses Hörbuch zum Kulturgenuss.

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  • Rezension zu "Aufbruch" von Ulla Hahn

    Aufbruch
    hagelschnee

    hagelschnee

    31. January 2010 um 14:36

    hab es gerne gelesen