Ulla Janascheck , Elise Richer Hexenwerk

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Inhaltsangabe zu „Hexenwerk“ von Ulla Janascheck

Ein Tag in der Woche ist Wildkräuterzeit. Dieser Tag wird in einem Tagebuch dokumentiert – schöne Zeit in der Natur – Erlebnisse – Rezepte erfinden – Kochen – Geschichten erzählen. Eine wunderbare Anleitung für erfülltes Kräuterallerlei und wilde Eindrücke während eines ganzen Pflanzenjahres.

Schade, ein Buch mit ganz viel Potential. Leider haben sich ein paar Fehler eingeschlichen

— Hexchen123
Hexchen123

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  • Eigentlich ein geniales Buch

    Hexenwerk
    Hexchen123

    Hexchen123

    14. November 2016 um 15:42

    Eigentlich ist „Hexenwerk“ ein wunderschönes und mit viel Liebe erarbeitetes Buch. Bevor es mit dem Februar im Jahreskreis losgeht, erklären uns die Autorinen einige Regeln für den Umgang mit Wildkräutern. Eigentlich sehr sinnvolle Regeln wie „nimm immer nur so viel, wie du wirklich brauchst“ oder „pflücke achtsam – ohne die Pflanzen zu verletzen“ aber auch „keine Angst, es gibt wenig wirklich giftige Wildkräuter. Die hast du schnell in der Liste nachgeschaut“. Das kann ich so leider nicht stehen lassen. Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit Kräutern und Pflanzen und mache im Moment die Ausbildung zur Kräuterpädagogin und ich weiß, dass es nicht nur wenig giftige Wildkräuter gibt. Gerade im Bereich der Doldenblütler ist höchste Vorsicht geboten, da kann schnell mal was daneben gehen. Selbst beim Bärlauch, kann er doch mit dem giftigen Maiglöckchen verwechselt werden. Und wie wir alle wissen können auch leicht giftige Pflanzen gefährlich sein – bei einem Kind reichen geringere Dosen aus.Der Februar ist der Monat des Bärlauchs. Allerhand Rezepte und Anwendungstipps machen Lust aufs Nachkochen. Und wie in jedem Kapitel Platz für eigene Notizen. Und so wandern wir Monat für Monat mit den Autorinen durch die Welt der Wildkräuter. Zahlreiche Rezepte zum Kochen und Backen, für Hausmittel und Tees. Bereichert durch schöne Bilder und teilweise alten Volkskunden. Auch findet sich der eine oder andere Basteltipp zwischen den Seiten versteckt.Sehr verantwortungsbewusst finde ich auch Warnhinweise, wie zum Beispiel beim Beifuss – diesen sollte man nicht in der Schwangerschaft einnehmen, da er krampflösend und zur Förderung der Geburtswehen beiträgt.Auch alle Hexenfans kommen auf ihre Kosten. Die Mondzyklen, die Jahreskreisfeste und so manch kleiner Brauchtum oder Zauber ist auch aufgeführt.Allerdings hätten die Autorinnen sich besser informieren müssen. Dann hätten Sie nämlich erwähnt, dass der Beinwell wegen seiner giftigen Pyrrolizidinalkaloide heute als Giftpflanze gilt und man deshalb nur geprüfte und PA-freie Arzneimittel aus der Apotheke verwenden sollte.FazitVon der Aufmachung und den vielen Ideen gefällt mir dieses Buch richtig gut. Es ist mit wirklich ganz viel Liebe gestaltet und eine Bereicherung für jeden Kräuterinteressierten. Leider hat das Buch teilweise unvollständige oder unrichtige Angaben, so dass ich hier leider in der Bewertung Punkte abziehen muss.

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  • hilfreiche Begleitung durch das Wildkräuterjahr

    Hexenwerk
    katze102

    katze102

    07. February 2016 um 15:37

    Ulla Janascheck und Elise Richer haben ein Jahr lang Tagebuch über ihre Spaziergänge und Kräutersammlungen geführt. Herausgekommen ist ein Wildkräutersammelsurium, beginnend und endend im Februar. Zu Beginn werden Regeln zum Sammeln und dem Umgang mit Wildkräutern gegeben und dann folgen für jeden Monat die sammelbaren Pflanzen aus Garten, Feld und Wald. Beschreibungen der Pflanzen, der verwendeten Teile und Möglichkeiten sowie Rezepte für Tinkturen, Heil-/Tees, Likör, verschiedene Magenbitter, Gebäck, Pesto, Badezusätze, effektive Schönheitsmittel, saisonale Dekorationen, Räucherungen u.v.m. laden ein, Genuß, Stärkung und Heilung mit ihnen zu erleben. Immer wieder gibt es Gedichte oder kleine, sich reimende Merksätze, mit Hilfe derer man einiges des neu gelernten Kräuterwissens besser behalten kann. Besonders gut gefallen mir die extra freigelassenen Merkstellen für eigene Notizen, die Anleitung zur Herstellung von Bachblüten-Blütenessenzen sowie die Vielfalt an Rezepten. Viele Fotos und Zeichnungen machen das Buch ganz besonders anschaulich und alte Erzählungen, z.B. über die Raunächte oder andere alte Feste und Brauchtum runden das Buch ab. Fazit: Das Buch ist dem Leser und Kräutersammler eine große Hilfe, begleitet ihn mit viel Wissen und vielfältigen Rezepten ganz charmant durchs Jahr.

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