Paradiesstraße

von Ulla Lachauer 
4,3 Sterne bei8 Bewertungen
Paradiesstraße
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Die Lebenserinnerungen der Bäuerin Lena Grigoleit. Wer unzufrieden ist und das Gefühl hat zu kurz gekommen zu sein, wird still werden.

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Inhaltsangabe zu "Paradiesstraße"

„Ich bin ein Glückskind. An einem Sonntag bin ich geboren, den 19. Juni 1910, morgens, gerade in die Sonne hinein.“ So beginnen die Lebenserinnerungen der Bauerntochter Lena Grigoleit, die am äußersten Rand Ostpreußens zur Welt kommt. Sie erzählt von ihrer glücklichen Kindheit und Jugend, vom Fremdwerden in der Heimat nach 1945, der Deportation nach Sibirien und der Rückkehr an die Memel – die Geschichte einer mutigen Frau, die allen Schicksalsschlägen zum Trotz immer lebensbejahend und eigenständig bleibt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499245800
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.10.2007

Rezensionen und Bewertungen

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    Waschbaerinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Lebenserinnerungen der Bäuerin Lena Grigoleit. Wer unzufrieden ist und das Gefühl hat zu kurz gekommen zu sein, wird still werden.
    Menschen als Spielball der Politik

    Nur wenige Bücher haben mich dermaßen berührt wie "Paradiesstraße" von Ulla Lachauer, die Lebenserinnerungen der Lena Grigoleit. Wer dieses Buch liest, dem blutet an einigen Stellen das Herz.

    Lena Grigoleit war eine ganz einfache Frau, eine Bäurin, die nichts wollte, als ein Dach über dem Kopf, genug zu essen und ein friedliches Leben für sich und ihre Familie. Doch davon war ihr auf Dauer nichts vergönnte. Erst im Alter, als der eiserne Vorhang fiel und die Grenzen sich öffneten, verlief ihr Leben in ruhigeren Bahnen. Endlich!

    Obwohl sie immer am gleichen Ort blieb, lebte  sie mal in Russland, dann Litauen, später in Deutschland und wurde nach dem Krieg verschleppt nach Sibirien. Dort kam sie in einer Erdhöhle unter, damit sie nicht erfrieren musste und überleben konnte. Die Menschen dieser Generation wurde zum Spielball der Politik und konnten nicht frei über das eigene Leben entscheiden.

    Erst als die UdSSR zusammenbrach, wurde sie endlich frei. Bekam etwas Geld und konnte eine Reise machen, verbrachte eine schöne Zeit in Bad Kreuznach. Im Alter fand sie endlich Frieden.

    Jeder der glaubt, Demokratie und Freiheit sei eine Selbstverständlichkeit in unserem Leben und man brauchte sich dafür nicht mehr anstrengen, sollte dieses Buch lesen, damit er/sie weiß, dass das Leben auch ganz anders und verdammt hart sein kann. 

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    Marion
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    randolf_ruhnauvor 6 Jahren
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    mithrilvor 7 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
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    seelillyvor 9 Jahren

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    Dieses Buch ist keine sentimentale Heimatschnulze. Wer die Seiten liest, hat sich keine Zeile gelangweilt. Er hat eine andere Welt kennengelernt und wird das Buch gleich weiterreichen.

    Ein wunderbares Buch. Es entfaltet einen Zauber, dem man sich nicht entziehen kann, weil es von einer Welt erzählt, die es nicht mehr gibt.

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