Ulla Puntschart

 4.3 Sterne bei 4 Bewertungen

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Ulla PuntschartDer Hort der Gepiden
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Der Hort der Gepiden
Der Hort der Gepiden
 (4)
Erschienen am 18.09.2017

Neue Rezensionen zu Ulla Puntschart

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Vampir989s avatar

Rezension zu "Der Hort der Gepiden" von Ulla Puntschart

spannende Fortsetzung
Vampir989vor 10 Monaten

Klapptext:
Wir schreiben das Frühjahr 593 n.Chr. Sirmium, einst eine blühende Region am Zusammenfluss der großen Ströme Donau, Save und Drau, liegt ausgeplündert und menschenleer darnieder: zwanzig Jahre sind vergangen seit der Schlacht zwischen den Langobarden und den Gepiden. Die Jagd nach dem Schatz von Rosamunde geht weiter. Hildeka, einstige Agentin Konstantinopels, hat den Dienst bei Kaiserin Constantia verlassen und reist auf den Spuren ihrer Tochter in die Tiefe des Illyricums, wo sie auf dubiose Reisegefährten trifft. Edwina und ihre Gefährten begeben sich derweilen in das Lager des Heerführers Reptila. Der aber glänzt durch Abwesenheit und die Gefährten versuchen ihr Glück in der Flucht über die Donau. In den Tiefen der Provinz Dacia setzt Valentin, der tapfere Zenturio des abtrünnigen Generals Comentiolos, die ihm übertragene Mission fort. Er führt seine Soldaten über die unwegsamen Pässe des Erzgebirges geradewegs in ein Desaster. Währenddessen droht der Stadt Sirmium der Ausbruch einer verheerenden Pestepidemie. Der Himmel öffnet seine Schleusen, die Flüsse schwellen unter den Wassermassen an und setzen alles ringsum landunter. Und doch ist nicht aller Tage Abend: Das Rad der Fortuna dreht sich bekanntlich ohne Unterlass, es schleudert die einen abwärts und befördert die anderen wieder hinauf. Am Ende bekommt ein jeder, was er verdient

Dies ist der 2.Teil einer Geschichte rund um die Jagd nach einem Schatz.Man kann das Buch auch ohne Vorkenntnisse des Vorgängers lesen,denn am Anfang gibt es eine kurze Zusammenfassung des bisherigen Geschehens.Die Autorin verführte mich wieder in die Zeit der Völkerwanderung.Der Schreibstil war wie gewohnt sehr leicht und flüssig. Ich bin mit dem lesen sehr gut voran gekommen.Die mir schon bekannten Charaktere wurden weiter ausgearbeitet und haben sich weiter entwickelt.Das hat mir gut gefallen.Die verschiedenen Handlungsstränge wurden im Laufe der Geschichte zusammen geführt und ich konnte mir dann die Zusammenhänge verdeutlichen.Ich habe die Reisenden auf ihrem weiten,beschwerlichen und gefährlichen Weg begleitet.Dabei gab es wieder sehr viele spannende  und abenteuerliche Momente.Wieder hat die Autorin viele interessante historische Fakten über die damalige Zeit in die Geschichte eingebaut.Für mich war das wirklich sehr informativ.Besonders fasziniert haben mich natürlich wieder Beschreibungen des Reiseweges und der Landschaften.Ich konnte mit bildlich alles sehr gut vorstellen.Es hat mich sehr beeindruckt was sie alles durchmachen mussten und welche Strapazen sie auf sich genommen haben.Auch die Mischung von Dramatik,Spannung und Liebe hat für mich das Buch sehr lesenswert gemacht.Romantik,Neid ,Hass,Macht ,Gier und Freundschaft sind Themen in dieser genialen Geschichte und wurden hervorragend verarbeitet.Es blieb immer wahnsinnig interessant und so kam nie Langeweile auf.Bis zum Schluss habe ich mit gefiebert und mit gebangt und ich fand das Ende sehr gelungen,
Ich hatte viele lesenswerte Stunden mit dieser Lektüre und wurde in eine für mich sehr historische Zeit entführt.Ich danke der Autorin für dieses wunderbare Meisterwerk.

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Der Hort der Gepiden" von Ulla Puntschart

Auf der Suche nach dem Schatz ...
Bellis-Perennisvor 10 Monaten

Dieses Buch schließt nahtlos an den ersten Band „Kein Elefant vor Sirmium“ an.
Wir begleiten die unterschiedlichen Reisenden weiter auf ihren beschwerlichen Wegen. Sie trotzen Wind und Wetter und allerlei Gefahren.
Endlich lüftet sich der Schleier und wir erfahren ein wenig mehr über die Ziele der Reisenden.
Der Showdown macht das Ganze ein wenig spannender, doch so restlos will der Funke nicht überspringen. Der eine oder andere Verdacht hat sich nun bestätigt.

Meine Meinung:

Die Zeit, in der die Abenteuer spielen, nämlich die Völkerwanderung, ist ungewöhnlich. Das hat für mich den großen Reiz ausgemacht, die Bücher zu lesen.
Die Fülle der Figuren und die komplexen Handlungsstränge fordern die hohe Aufmerksamkeit beim Lesen. An und für sich eine gut Sache, denn Geschichten ohne Tiefgang gibt es genug. Mich persönlich hat der gleichförmige Erzählstil gestört. Die Handlungen, die oft blutig und Tod bringend sind, plätschern einfach so dahin.

Valentin, der Centurio, gerät zuerst in einen Hinterhalt, seine Legion wird aufgerieben und später finden seine Männer den Schatz: Hier reagiert Valentin ziemlich emotionslos. Als Centurio müsste er kurz, knappe Befehle geben. Stattdessen sagt er auf S. 126: „Wir werden diesen verdammten Steinbruch noch einmal auf das Gründlichste untersuchen.“ Das könnte viel dramatischer und mit mehr „Aktion“ dargestellt werden. Z.B. „Ihr Zwei da! Leuchtet in jede Spalte dieses verdammten Steinbruchs! Sucht nach Ausgängen!“

Den Möchtegern-Predigern nehme ich ihren religiösen Eifer nicht ab. Da ist viel zu wenig Emotion hinterlegt. Solche Wanderprediger (auch wenn es falsche sind) drohen mit dem Zorn Gottes, mit den biblischen Plagen und gehen bis zur Extase in ihren Predigten. Die kreischen, sie fuchteln mit dem Wanderstock. Da treten. Adern auf der Stirne hervor. Als Leser müsste man das Gefühl haben, der stirbt gleich einmal den Herztod.

Das Wort „plötzlich“ wird gerne und häufig verwendet, vermutlich um Spannung zu erzeugen. Gelingt bei mir leider nicht immer, denn das Wörtchen ist bei mir mit „Zufall“ verknüpft.

Die Beschreibungen der Reisewege, der Landschaft usw. sind sehr gut gelungen. Die Charaktere hätten für mich noch mehr Ecken und Kanten haben können.

Das Buch zeugt von großem Fachwissen, das den Lesern detailliert näher gebracht wird.

Fazit:

Ein Ausflug in eine doch eher unbekannte Zeit, die für mich ein wenig lebendiger sein hätte können, daher leider nur drei Sterne.

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Lesewunders avatar

Rezension zu "Der Hort der Gepiden" von Ulla Puntschart

Die Suche nach dem sagenhaften Schatz geht weiter.
Lesewundervor 10 Monaten


Das 2. Buch setzt mit seiner Handlung unmittelbar am Ende des 1. Buches ein. Dankeswerterweise hat die Autorin der Geschichte eine sehr gute Zusammenfassung voran gestellt, so dass man sich gut zurecht findet, ohne den 1. Band unbedingt zu kennen.
Die einzelnen Handlungsstränge lassen nun immer mehr Verknüpfungen erkennen. Vieles, was im 1. Band ohne Zusammenhang erschien, bekommt nun einen tieferen Sinn. Die Geschichte ist wie ein Puzzle, bei dem immer mehr Teile an ihren richtigen Platz fallen, um ein großes Ganzes zu enthüllen.
So erfährt man, dass Notker aktiv am Verschwinden des Statthalters Longinius beteiligt war und wohl mehr über den Schatz weiß, als er zugibt. Spannend auch die Geschehnisse um den Centurio Valentin, der erst in einen Hinterhalt gerät und sich als Versager fühlt, um dann im Triumph mit einem Schatz- nicht der gesuchte - in das Lager des Heerführers Comentiolos zurück zu kehren. Und Vater Marjan war wohl nicht immer der fromme Einsiedler, als den ihn jetzt alle kennen. Welche Rolle spielt er, bei dem sich plötzlich alle Wege zu treffen scheinen ? 
Mir hat das Buch gut gefallen. Interessant waren erneut  die historischen Fakten, aus einer Zeit, die mir nicht im Bewusstsein war. Die Geschichte im engeren Sinne aber, in der es um Liebe, Verrat, Machtstreben und Habgier geht, hätte in jeder zeit spielen können, da diese schon immer die Triebfedern für menschliches Handeln waren. Dadurch, dass man weitere Einzelheiten aus der Vergangenheit der Mitglieder der Reisegruppe um Unna und Notker erfährt, bekamen die Figuren für mich mehr Persönlichkeit und ich konnte mich mehr mit ihnen identifizieren. Gut gefallen hat mir der Schluss.  Hier wurden zu einzelnen Figuren Informationen zu ihrem weiteren Schicksal gegeben. Besonders gelungen fand ich dabei die Geschichte von Antonios.
Alles in allem war es ein unterhaltsamer Ausflug in die Geschichte.

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Gespräche aus der Community

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UllaPuntscharts avatar
Die Suche nach den Schatz geht weiter, der Kreisel dreht sich schneller!


Ich stelle 4 Exemplare des neuen Bandes zur Verfügung und gebe jeweils Exemplare von Teil 1 dazu!
Vampir989s avatar
Letzter Beitrag von  Vampir989vor 10 Monaten
Danke das ich dieses Buch lesen durfte.Es hat mir sehr gut gefallen.Hier ist meine Rezension die ich noch auf anderen Portalen gepostet habe. https://www.lovelybooks.de/autor/Ulla-Puntschart/Der-Hort-der-Gepiden-1455234863-w/rezension/1518639550/
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UllaPuntscharts avatar
Aufgepasst, für alle Freunde von historischen Romanen! Ich möchte euch mein Romandebut vorstellen. Der Hort der Gepiden spielt in der Welt der späten Völkerwanderung. In einer "dunklen Zeit" und an einem entlegenen Schauplatz, auf dem Balkan. Weit von uns entfernt, möchte man meinen. Doch gerade deshalb ist es der ideale Ort, um sich auf die Reise nach unbekannten Entdeckungen zu begeben...


Es ist das Jahr 592 n.Chr. Sirmien, einst eine blühende Region im Zusammenfluss der großen Ströme Save, Donau und Drau, liegt verwüstet und ausgeplündert danieder. Was zieht die Protagonisten der Geschichte ausgerechnet dorthin? Unna, Notker, Wicho, Camilla und die junge Edwina sind der Enge des langobardischen Königshofs zu Verona entflohen. Sie folgen einer Spur, die sie zurückführt in das untergegangene Reich der Gepiden. Ein Vierteljahrhundert liegt dessen Ende mittlerweile zurück, und eng damit verflochten ist die düstere Geschichte von Alboin, dem König der Langobarden und der letzten gepidischen Königstochter, Rosamunde.
Zur selben Zeit wagt der oströmische General Comentiolos auf eigene Faust einen Vorstoß in die Gebirgsregionen nördlich der Donau, wo einst sich die römische Provinz Dacia superior erstreckte. Sehr zum Ärger von Kaiser Maurikios in Konstantinopel, der gerade selbst einen Feldzug gegen die aufsässigen Völker auf dem Balkan beabsichtigt. Eine Kette von Ereignissen setzt sich in Gang. Erst parallel geführt, dann zunehmend in einander verflochten, entwickeln sich die Stränge der Handlung, sie verdichten sich zu einem „Road-Movie“ durch die bewegte, in sich zerrissene und widersprüchliche Welt der späten Völkerwanderung.
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