Ulla Schmid Die List des Arminius

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Inhaltsangabe zu „Die List des Arminius“ von Ulla Schmid

Gaius Flaminius ist als einer der wenigen Überlebenden der römischen Truppen aus der Varusschlacht heimgekehrt. Noch zweimal muss er zu einem Einsatz außerhalb Roms. Mit Germanicus, dem Thronfolger, kämpft er drei Jahre lang in Germanien, anschließend begleitet er Germanicus nach Syrien. Nach dessen Tod kehrt er zurück und lebt seitdem zurückgezogen mit seiner Familie südöstlich von Rom in den Albaner Bergen. Nun droht seinen Verwandten und Freunden Ungemach, denn eines Tages werden sie wegen des Verdachts auf Spionage und Verschwörung gegen Kaiser Tiberius verhaftet und eingekerkert. Wer steckt hinter diesen Machenschaften? Noch weiß Gaius nicht, dass er Verbündete im Kaiserhaus hat.

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  • Kein Roman für nebenbei

    Die List des Arminius
    AnkeDietrich

    AnkeDietrich

    12. August 2013 um 17:04

    Wer bei dem Buch „Die List des Arminius“ von Ulla Schmid einen Historienroman im üblichen Sinne erwartet, wird sicher enttäuscht. Zum Beginn des Buches wechseln sich kurze, romanartige Passagen mit sehr viel und vor allem sehr gut recherchiertem Wissen über die Lebensumstände der damaligen Zeit ab. Den Zugang zu den handelnden Personen findet der Leser erst im Laufe der Geschichte, die sich dann immer mehr zu einem Roman entwickelt. Gaius Flaminius, einer der wenigen Überlebenden der Varus-Schlacht, wird auf seinem Lebensweg vom Knaben zum besiegten Römer begleitet, der letztlich doch noch sein Glück in den Armen von Thusnelda, der Frau des Arminius, findet. Mit sehr viel Sachkenntnis berichtet Ulla Schmid von einem Tiefpunkt in der Geschichte der römischen Eroberungen und gibt tiefe Einblicke, wie es um die dekadente römische Gesellschaft gestanden hat. Aus meiner Sicht hätte es dem Werk gutgetan, wenn nicht zu viele geschichtliche Informationen in die Handlung eingeflossen wären. Es machte das Lesen zum Teil etwas schwierig und unterbrach den Lesefluss. Die Beziehung zwischen Gaius und Thusnelda hingegen ist sehr einfühlsam beschrieben, sodass ich mitfiebern konnte. Ein sehr ungewöhnlicher Historienroman, den man nicht einfach so nebenbei lesen kann.

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  • Ein ganz besonderer historischer Roman

    Die List des Arminius
    Buchliebhaberin

    Buchliebhaberin

    11. July 2013 um 09:00

    Ich habe "Die List des Arminius" für eine Leserunde vom Verlag gewonnen, herzlichen Dank dafür! Dieses Buch ist ganz anders als alle historischen Romane, die ich bislang gelesen habe: informationsgesättigt und dabei auf eine schlichte, aber gewählte Art geschrieben und aufgrund der Informationsfülle nicht immer einfach zu lesen. Es dauert ein wenig, bis Emotionen bei der Charakterzeichnung ins Spiel kommt, doch dann ist der Roman wirklich berührend und fesselnd, an nicht wenigen Stellen hatte ich Tränen der Rührung in den Augen. Hauptfiguren sind Gaius Flaminius und Thusnelda. Durch Thusnelda lernt der Leser die Welt der Germanen, durch Gaius die der Römer kennen. Die Charaktere sind glaubhaft und differenziert ausgearbeitet, ihre Beweggründe nachvollziehbar. Ulla Schmid hat sowohl schritliche Quellen als auch archäologische Überlieferungen in ihren Roman aufgenommen, der dadurch, was die Wissensvermittlung angeht, extrem umfangreich geworden ist. Das macht ihn zu etwas Besonderem unter den historischen Romanen, doch man kann ihn keinesfalls "mal eben so" oder "zwischendurch" lesen, dazu ist zu wenig Unterhaltungsroman. Ergänzt wird das Buch durch ein Nachwort, in dem Ulla Schmid ihre Quellen benennt und Fiktion und Realität in ihrem Buch voneinander scheidet. Ein rundherum gelungenes Werk, das mir jedoch streckenweise zu anstrengend war.

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