Rezension zu "Hilfe, dieses Buch hat meinen Hund gefressen!" von Richard Byrne
Ein LovelyBooks-NutzerIch bin vor geraumer Zeit beim Stöbern in einem Buchgeschäft an diesem Buch hängen geblieben. Ich habe es im Laden gelesen, mitgenommen, nochmals gelesen, verschenkt, noch ein Exemplar gekauft und wieder gelesen. Ich schätze die Geschichte von diesem Buch und mir wird es weiter so ergehen!
Der Grund ist nicht nur die Fülle der wunderbar kreativen und doch übersichtlichen Zeichnungen, die dem Betrachter jeden Alters genügend Freiraum bieten, alles zu erkennen und doch eine eigene Welt vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.
Es zählt auch die Interaktion mit dem Leser dazu, die mir viel Freude bereitet. Man kommt in Kontakt mit der Geschichte.
Dann darf/soll/muss man auch noch helfen, das Buch zu schütteln.
Für diese Aktion allerdings empfinde ich die Seiten als geradeso dick genug, wenn man nicht mit starker Grobmotorik aufwartet.
Da es ein interaktives Buch ist, empfehle ich sowieso, dass Kinder es mit einem Erwachsenen gemeinsam lesen.
Den Spaß, den man dabei entwickeln kann, sollte man nicht missen.
Außerdem - und das ist nun meine Sicht eines Hundehalters, der einen Hund ÜBER Handtaschenformat hinaus hat - hilft es sicherlich auch, wenn Kinder, wie auch so mancher Erwachsene, sehen, dass es durchaus (sehr) große Hunde gibt, die nicht direkt jedes Kind anfallen. Und dass auch mal ein Hund hilflos sein kann - sei es, weil er von einem so frechen Buch wie diesem gefressen wird.
Es ist schön zu sehen, dass hier eine Freundschaft auf (bildlicher) Augenhöhe mitzuerleben ist.
Fazit: Dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus Erlebniserzählung, Träumerei, Kunst und Interaktion. Es erzählt von dem wichtigsten Thema der Menschheit - der Freundschaft - und "lebt" Zivilcourage, Hilfe und Gemeinsamkeiten vor.
Ich werde es immer wieder empfehlen, kaufen und verschenken, sobald sich auch nur der Hauch einer Möglichkeit bietet.







