Ulli Reichmann

 3 Sterne bei 1 Bewertungen

Lebenslauf von Ulli Reichmann

Ulli Reichmann pendelte schon als Kind zwischen zwei Welten. Dem ländlichen, jagdlich geprägten Umfeld ihrer Großeltern und dem urbanen Studentenleben ihrer Eltern. Konsequenterweise zog sie deshalb als Erwachsene an den Stadtrand von Wien vor die Tore des Nationalsparks Donauauen, wo sie die Vorzüge beider Welten genießen konnte.
Sie arbeitete als Trainerin in einer ÖKV-Hundeschule und bildete dort zahlreiche Jungtrainerinnen unterschiedlichster Organisationen im praktischen Teil der Welpenerziehung aus.
Um all ihre eigenen Ideen (u.a. Gerätetraining für Hunde zum Selbstvertrauensaufbau, Kurse für Menschen mit Hundeangst, Kurse für Hunde mit Menschenangst, Welpenkurse, in denen nicht Gehorsam, sondern Gemeinschaft und hauptsächlich die Hundesprache gelehrt wird, Anti-Jagdtraining ohne Druck und Zwang) in Ruhe umsetzen zu können, gründete sie gemeinsam mit ihrem Freund eine eigene Hundeschule, die sich großer Beliebtheit erfreut. Die Ideen werden in besagter Hundeschule teilweise weiterhin umgesetzt, aber Ulli Reichmann sagt über sich selbst: „Am besten bin ich, wenn ich frei bin“, verließ Freund und Hundeschule und beschreitet seither ausschließlich eigene Wege nach ihrer eigenen Ullihunde-Methode.
Am Stadtrand von Wien wohnt sie mit ihren zwei Söhnen und vier Hunden aber immer noch.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ulli Reichmann

Cover des Buches Alltagswege zur Freundschaft (ISBN:9783744894166)

Alltagswege zur Freundschaft

 (1)
Erschienen am 07.11.2017
Cover des Buches Auf kleinen, dicken Pfoten (ISBN:9783743140417)

Auf kleinen, dicken Pfoten

 (0)
Erschienen am 11.07.2019
Cover des Buches Wege zur Freundschaft (ISBN:9783738652420)

Wege zur Freundschaft

 (0)
Erschienen am 09.10.2015
Cover des Buches Pathways to Friendship (ISBN:9783748145219)

Pathways to Friendship

 (0)
Erschienen am 11.02.2019

Neue Rezensionen zu Ulli Reichmann

Neu

Rezension zu "Alltagswege zur Freundschaft" von Ulli Reichmann

Nett, aber nicht mehr als das...
WildRosevor einem Jahr

Vorweg sei gesagt, dass mir die Philosophie von Hundetrainerin Ulli Reichmann durchaus gefällt! Auch ich bin jemand, der den positiven und gewaltfreien Umgang mit Hunden im Alltag ebenso wie in der Ausbildung schätzt, halte nichts von den veralteten Dominanz- und Rudelführer-Theorien und finde es wundervoll, einfach entspannt mit Hunden unterwegs zu sein. Vielleicht hätte ich zunächst das Vorgänger-Buch, "Wege zur Freundschaft" über das Zusammenleben mit jagdlich motivierten Hunden lesen sollen, doch da ich selbst zwei nicht übermäßig jagdlich ambitionierte Hunde zuhause habe, fehlte mir für die Lektüre einfach der gute Grund. Somit griff ich zu "Alltagswege zur Freundschaft".

Ja, es ist ein nettes Buch über das entspannte, gewaltfreie, von Verständnis und Akzeptanz geprägte Zusammenleben mit Hunden. Was mir jedoch nicht gefiel, war die Aufmachung des Buches. Es gibt kurze Kapitel, die auf wenigen (etwa zwei bis drei) Seiten verschiedene Themenbereiche abhandeln, zum Beispiel das Bellen oder Hundebegegnungen. Hier wirkte die Struktur auf mich bereits recht willkürlich gelegt, zumal die Texte durch ihre Kürze auch eher an der Oberfläche blieben. Mitten im Buch fanden sich dann noch diverse Gastbeiträge von Leuten, die mit unterschiedlichen Hunderassen wie z.B. dem Golden Retriever, dem Chihuahua, oder auch Herdenschutzhunden, zusammenleben. Die Idee ist ja ganz nett, aber man findet mittlerweile so viele Rasseporträts von Haltern im Internet, dass ich diesen "Exkurs" eher als Seitenfüller empfand.

Am Ende des Buches stellte Ulli Reichmann doch noch einige heimische Wildtiere vor, was ja an sich auch eine schöne Idee ist, die aber irgendwie nicht so recht zum Buch passte und mir ebenfalls eher wie ein Seitenfüller schien.

Der Schreibstil in dem Buch ist sehr einfach gehalten, es liest sich eigentlich eher wie eine Aneinanderreihung kurzer Blogartikel, dazu tragen auch die recht häufig verwendeten Smileys bei. Für ein ganzes Buch über Hunde war mir dieser Schreibstil fast ein wenig zu informell.

Ich schätze durchaus Hundebücher, in denen auch Anekdoten aus dem Leben mit den eigenen Vierbeinern erzählt werden, hier aber war mir einfach der "Nutzen" des Buches zu gering, zumal das Buch fachlich gesehen zwar korrekte Informationen aufweist, aber eben auch nichts, was man nicht anderswo schon des Öfteren gelesen hätte.

Von daher meiner Ansicht nach keine Pflichtlektüre zum Thema "Hundehaltung".

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