Ulli Schwan

 4.8 Sterne bei 4 Bewertungen

Lebenslauf von Ulli Schwan

Seit meinem Studium wohne ich in meiner Lieblingsstadt Köln. Hier arbeitete ich in mehreren Firmenarchiven: Von einer Fotoagentur über einen Kunstbuch-Verlag bis zu einer Hilfsorganisation. Heute leite ich ein Klinik-Archiv in Bonn. Mit meiner Frau lebe ich in der Kölner Innenstadt. Seit Kindertagen schreibe ich fantastische Literatur. Meine ersten Veröffentlichung war der Science-Fiction-Romane über die „Trickser“. Vor einiger Zeit fand mein Roman „Das Blut der Mondwandler“ in die Buchhandlungen. Ein Urban-Fantasy-Thriller über Werwölfe, die einen blutigen Konflikt mit Vampiren austragen. In ihm lebte ich meine Vorlieben für actionbetonte Hardboiled-Krimis und aktuelle Fantastik aus. Ich siedelte den Roman in Ostkamp an, einer fiktiven Stadt im heutigen Rheinland. War der erste Roman mit Nathaniel „Das Blut der Mondwandler“ noch ein Einzelabenteuer, beginnt mit „Wolfszorn“ eine Reihe um den Werwolf-Ermittler und die Mondwandler. Fortgesetzt wurde sie mit „Totentanz.“ Meinen neuesten Roman verfasste ich zusammen mit meiner Frau Natalie. Er heißt „Mord im Zeppelin“ und folgt den Ermittlungen von Miro und Becky, Amateur-Detektivin in den 1920ern, die auf einer Zeppelin-Fahrt den Atlantik überqueren. Doch der Urlaub ist schnell vorbei und sie sind auf der Jagd nach Geistern, Mördern und dem nächsten Cocktail!

Alle Bücher von Ulli Schwan

Das Blut der Mondwandler

Das Blut der Mondwandler

 (1)
Erschienen am 09.02.2013
Trickser

Trickser

 (1)
Erschienen am 31.01.2014
Totentanz - Ein Mondwandler-Roman

Totentanz - Ein Mondwandler-Roman

 (1)
Erschienen am 27.08.2015
Wolfszorn - Ein Mondwandler-Roman

Wolfszorn - Ein Mondwandler-Roman

 (1)
Erschienen am 09.06.2014
Fluchtimpulse

Fluchtimpulse

 (0)
Erschienen am 24.02.2014

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Rezension zu "Wolfszorn - Ein Mondwandler-Roman" von Ulli Schwan

Werwölfe im Rheinland, wer hätte das gedacht...
medullavor 4 Jahren

Wolfszorn ist bereits der zweite Roman rund um die rheinische Werwolfsippe der Kartheiser. Hauptperson - und Ich-Erzähler - ist Nathaniel, ein Russe mit einer bewegten Vergangenheit, die immer wieder auch durch die aktuellen Ereignisse durchscheint. Nathaniel ist für den Schutz der Sippe (den Mondwandlern) verantwortlich, die in der fiktiven rheinischen Stadt Ostkamp leben - das gilt für Bedrohungen von außen aber auch für Ärger innerhalb der Sippe.
 
Während im ersten Band ein Krieg mit den in Ostkamp ansässigen Vampiren nur knapp abgewendet werden kann, muss sich Nathaniel in Wolfszorn gleich um zwei Bedrohungen kümmern: Im Viertel der Sippe werden Frauen überfallen und auch wenn kein Werwolf beteiligt scheint, bringt das doch ungewünschte Aufmerksamkeit vor die Haustür der Sippe. Und schlimmer noch, in Ostkamp werden wahllos Menschen getötet, nur Kinder überleben die Attacken, die anscheinend von wilden Tieren stammen. Oder doch von Werwölfen? Die Antwort liegt in Nathaniels Vergangenheit und droht, die Existenz der Werwölfe in Ostkamp zu verraten ... und mehr sei hier nicht von der Handlung vorweg genommen. :-)
 
Denn "Wolfszorn" ist alles in allem nicht nur ein ganz eigener Urban-Fantasy-Roman mit einer Welt voller Werwölfe, Vampire, und anderer mythischer Wesen, sondern vor allem ein solider, spannender Thriller, den ich zwischendurch kaum weglegen konnte.
 
Der Autor wechselt in der Geschichte immer wieder zwischen dem Hier und Jetzt mit einer spannenden und actionreichen Handlung und Rückblicken in die Vergangenheit der Hauptperson, die dem Leser lebendig schildern, wie Nathaniel zu dem geworden ist, der er jetzt ist. Mir gefallen die Vergangenheitsszenen besonders gut, weil die neben dem spannenden Gerüst der Hauptfigur eine Menge Substanz und Herz geben. Insgesamt liest sich der zweite Band auch ein wenig "runder" als der erste.
 
Ebenfalls schön: Die Reihe um die Mondwandler bleibt bodenständig und im wahrsten Sinne "Urban" Fantasy. Es gibt keine großen Magierkriege im Hintergrund oder ausgestorbene Wesen (z.B. Drachen), die wieder in die Welt kommen. Magie ist etwas, das nicht unendlich zur Verfügung steht und diejenigen, die sie benutzen, einen Preis kostet. Ein Vampir zu werden ist in der Welt der Mondwandler harte Arbeit und Werwölfe verwandeln sich nicht in vierfüßige Tiere, sondern in klassische Monster auf zwei Beinen. Meiner Meinung nach eine schöne Abwechslung zu den amerikanischen Serien auf dem Markt!
 
Nach all dem Lob allerdings auch noch etwas Kritik: Wie schon im ersten Band, habe ich auch beim Zuklappen dieses Buches gedacht, dass ich gerne mehr über die Nebencharaktere erfahren hätte. Da hat der Autor - vermutlich, um die Handlung nicht zu verlangsamen - meiner Meinung nach einige vielversprechende Figuren zu wenig Raum eingeräumt. Vor allem über Kira, erfährt man kaum etwas, obwohl Nathaniel immer wieder betont, wie sehr er ihr vertraut.
 

Aber auch wenn ich gerne mehr über die anderen Charaktere erfähren hätte, es lohnt sich auf jeden Fall, das Buch zu lesen.

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Rezension zu "Trickser" von Ulli Schwan

Space Opera, die Lust auf mehr macht
medullavor 5 Jahren

“Trickser ist eine klassische Space-Opera, in der drei Glücksritter mit List und Unverfrorenheit ihren Weg zwischen den Fronten eines galaktischen Konflikts finden – und hoffen, dabei reich zu werden.”

Soweit die offizielle Kurzbeschreibung – die es ziemlich auf den Punkt bringt.

Jetzt zu meiner Einschätzung. Das Buch ist weniger ein technisches Feuerwerk wie man es von Hard Science Fiction erwarten würde, sondern eher ein buntes Abenteuer im All und auf unterschiedlichen Planeten. Eine echte Space Opera im Sinne von Star Wars also. Dass es SciFi ist, macht ja auch das Cover schon deutlich klar. Die drei Helden sind charmant unangepasst und wollen doch eigentlich nur ihr Glück machen – oder über die Runden kommen je nachdem.

Allerdings macht es die sehr bürokratisch anwirkende und repressive Macht der Merdiander weder Ihnen noch dem Rest des vom Autor geschaffenen Universums leicht, einfach ihr Leben zu führen. Das Ganze wird nicht einfacher, als die drei Trickser dass Raumschiff eines längst verschwundenen Volkes, der Iril, finden und ausschlachten wollen.

Doch sie haben es nicht nur mit illegaler Technologie zu tun, sondern auch mit den Iril selbst. Denn die sind sehr viel weniger ausgestorben, als alle annehmen.

Die Helden landen also mitten in einem intergalaktischen Konflikt und als wäre das nicht genug, werden sie auch noch vom rachsüchtigen Vorbesitzer ihres frisch “erworbenen” eigenen Raumschiffs verfolgt.

Mein Fazit zu den beiden Büchern: Als Fan der Stahlratte-Romane hatte ich ein wenig mehr Witz erwartet. Es wird ziemlich schnell klar, dass die Geschichte rund um die Trickser “groß” werden wird. Ein Krieg, weniger ein Gaunerstück. Aber ich hatte trotzdem viel Spaß während ich die Bücher gelesen habe. Und die bunten Welten, die der Autor geschaffen hat, lassen mich ebenso wie das Ende des zweiten Bandes gespannt darauf warten, ob und wie es weitergehen wird.

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Ulli Schwan wurde am 10. November 1972 in Porz bei Köln (Deutschland) geboren.

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