Ulli Schwan Wolfszorn - Ein Mondwandler-Roman

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Inhaltsangabe zu „Wolfszorn - Ein Mondwandler-Roman“ von Ulli Schwan

Mein Name ist Nathaniel Palmer. Mein Auftrag ist der Schutz der Kartheiser-Sippe: Werwölfe, die seit Jahrhunderten unerkannt im Rheinland leben. Wir sind perfekt in die menschliche Gesellschaft integriert. Nachts jagen wir nur Wild, am Tag machen wir Big Business. Um unerkannt zu bleiben, halten wir sogar andere Monster von den Menschen fern. Doch jetzt holt mich meine Vergangenheit ein. Einige von uns sehen in Menschen nur Beute und sie machen unsere Stadt zu ihrem Jagdrevier. Ich nehme den Kampf auf. Schon färben sich die Straßen blutrot und die Zeit drängt. Noch sehen Presse und Polizei nicht die wahren Zusammenhänge, aber wie lange werden wir unerkannt bleiben? Ein Urban-Fantasy-Thriller mit viel Action und einem zynischen Blick auf die Welt, die Menschen und Monster sich teilen.

Superspannendes Buch und Werwölfe mal ganz anders...

— medulla
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  • Werwölfe im Rheinland, wer hätte das gedacht...

    Wolfszorn - Ein Mondwandler-Roman

    medulla

    26. October 2014 um 23:45

    Wolfszorn ist bereits der zweite Roman rund um die rheinische Werwolfsippe der Kartheiser. Hauptperson - und Ich-Erzähler - ist Nathaniel, ein Russe mit einer bewegten Vergangenheit, die immer wieder auch durch die aktuellen Ereignisse durchscheint. Nathaniel ist für den Schutz der Sippe (den Mondwandlern) verantwortlich, die in der fiktiven rheinischen Stadt Ostkamp leben - das gilt für Bedrohungen von außen aber auch für Ärger innerhalb der Sippe.   Während im ersten Band ein Krieg mit den in Ostkamp ansässigen Vampiren nur knapp abgewendet werden kann, muss sich Nathaniel in Wolfszorn gleich um zwei Bedrohungen kümmern: Im Viertel der Sippe werden Frauen überfallen und auch wenn kein Werwolf beteiligt scheint, bringt das doch ungewünschte Aufmerksamkeit vor die Haustür der Sippe. Und schlimmer noch, in Ostkamp werden wahllos Menschen getötet, nur Kinder überleben die Attacken, die anscheinend von wilden Tieren stammen. Oder doch von Werwölfen? Die Antwort liegt in Nathaniels Vergangenheit und droht, die Existenz der Werwölfe in Ostkamp zu verraten ... und mehr sei hier nicht von der Handlung vorweg genommen. :-)   Denn "Wolfszorn" ist alles in allem nicht nur ein ganz eigener Urban-Fantasy-Roman mit einer Welt voller Werwölfe, Vampire, und anderer mythischer Wesen, sondern vor allem ein solider, spannender Thriller, den ich zwischendurch kaum weglegen konnte.   Der Autor wechselt in der Geschichte immer wieder zwischen dem Hier und Jetzt mit einer spannenden und actionreichen Handlung und Rückblicken in die Vergangenheit der Hauptperson, die dem Leser lebendig schildern, wie Nathaniel zu dem geworden ist, der er jetzt ist. Mir gefallen die Vergangenheitsszenen besonders gut, weil die neben dem spannenden Gerüst der Hauptfigur eine Menge Substanz und Herz geben. Insgesamt liest sich der zweite Band auch ein wenig "runder" als der erste.   Ebenfalls schön: Die Reihe um die Mondwandler bleibt bodenständig und im wahrsten Sinne "Urban" Fantasy. Es gibt keine großen Magierkriege im Hintergrund oder ausgestorbene Wesen (z.B. Drachen), die wieder in die Welt kommen. Magie ist etwas, das nicht unendlich zur Verfügung steht und diejenigen, die sie benutzen, einen Preis kostet. Ein Vampir zu werden ist in der Welt der Mondwandler harte Arbeit und Werwölfe verwandeln sich nicht in vierfüßige Tiere, sondern in klassische Monster auf zwei Beinen. Meiner Meinung nach eine schöne Abwechslung zu den amerikanischen Serien auf dem Markt!   Nach all dem Lob allerdings auch noch etwas Kritik: Wie schon im ersten Band, habe ich auch beim Zuklappen dieses Buches gedacht, dass ich gerne mehr über die Nebencharaktere erfahren hätte. Da hat der Autor - vermutlich, um die Handlung nicht zu verlangsamen - meiner Meinung nach einige vielversprechende Figuren zu wenig Raum eingeräumt. Vor allem über Kira, erfährt man kaum etwas, obwohl Nathaniel immer wieder betont, wie sehr er ihr vertraut.   Aber auch wenn ich gerne mehr über die anderen Charaktere erfähren hätte, es lohnt sich auf jeden Fall, das Buch zu lesen.

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