Ulrich Biene

 5 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Gasolin, Faller und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Lieblingsautos

Neu erschienen am 01.10.2018 als Hardcover bei Delius Klasing.

Alle Bücher von Ulrich Biene

Gasolin

Gasolin

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Erschienen am 19.03.2018
Faller

Faller

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Erschienen am 12.09.2016
Lieblingsautos

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 (0)
Erschienen am 01.10.2018
Wiking-Welten

Wiking-Welten

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Erschienen am 10.11.2011
Die SIKU-Story

Die SIKU-Story

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Erschienen am 22.05.2012
Wiking-Autoträume

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Erschienen am 02.05.2017
Meine WIKING-Autos

Meine WIKING-Autos

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Erschienen am 25.02.2014

Neue Rezensionen zu Ulrich Biene

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W

Rezension zu "Gasolin" von Ulrich Biene

Das informative Buch ist zugleich ein Kapitel deutsche Nachkriegsgeschichte
WinfriedStanzickvor 20 Tagen


 

Von 1954, als das Wirtschaftswunder in der Bundesrepublik Deutschland  zu blühen begann bis in das Jahr 1971, als Gasolin während der Ölkrise von ARAL geschluckt wurde, war das dichte Netz der Gasolin Tankstellen mit ihrer unverwechselbaren Architektur und einen einwandfreien Service Garant dafür, dass die immer zahlreicheren Autos aus deutscher Produktion nicht nur mit damals noch billigem Treibstoff versorgt wurden, sondern stand für einen für damaligen Verhältnisse geradezu modernen Service und etwas, was man später Corporate Identity nannte.

Bestimmt erinnern sich einige noch an den Werbeslogan von Gasolin „Nimm dir Zeit – und nicht das Leben“, der auf vielen LKWs prangte. Kaum jemand wird jedoch wissen, dass die Geschichte dieser Firma bis in die 1920er-Jahre zurückreicht.

Das vorliegende Buch in der Delius Klasing Reihe „Bewegte Zeiten“ zeigt die Gasolin Tankstellen im Spiegel der Zeitgeschichte.

Sein Autor Ulrich Biene hat in akribischer Arbeit zeitgenössische Dokumente und Bilder gesichtet und die Markengeschichte von Gasolin recherchiert. Er informiert in diesem Buch über die Historie der Marke von den Anfängen bis hin zu Relikten, die es heute noch zu entdecken gibt. Abgerundet wird die Firmengeschichte durch zum Teil noch nie veröffentlichtes Bildmaterial.
Zahlreiche Fotos haben mich als 1954 Geborenen zurück in meine Kindheit geführt.
Das informative Buch ist zugleich ein Kapitel deutsche Nachkriegsgeschichte und eine Fundgrube für alle an der Geschichte des Autos Interessierte.

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Rezension zu "Gasolin" von Ulrich Biene

nicht nur Sprit, sondern Zeitgeschichte
wschvor 8 Monaten

Dem Titel des Buches entsprechend steht natürlich Aufstieg und 'Untergang' der Marke Gasolin, bedingt durch die Tatsache, dass Aral zur Zeit der Ölkrise in den 1970er Jahren Gasolin geschluckt hat, im thematischen Mittelpunkt.

ABER: das Buch ist ebenso eine Dokumentation des deutschen Wirtschaftswunders in den Jahren von etwa 1954 bis zur Übernahme 1971. Denn einer der 'Motoren der Motorisierung Deutschlands' war zweifellos das dichte Netz der Gasolin-Tankstellen. Die nicht nur Benzin und Motorenöl angeboten haben, sondern auch Service in Form von Tankwart, oft Mechaniker, eine nett hergerichtete Ruhezone für die Autofahrer und deren Mitfahrer. 

Gasolin war auch ein Unternehmen, welches den damaligen Gegebenheiten entsprechend hervorragendes Marketing zu betreiben wusste. Das CI-Konzept (Corporate Identity) wurde von Gasolin konsequent verfolgt. Der Begriff 'CI-Konzept' gehörte damals wahrscheinlich noch gar nicht zum allgemeinen Sprachgebrauch..
Die ganze Geschichte von Gasolin wird auf den 110 Seiten aufgezeigt. Angefangen bei den Ur-Firmen Leuna und Motanol der 30er Jahre bis hin zur Übernahme durch Aral. Die schrittweise Entwicklung des Markenzeichens, der roten Raute mit dem Gasolin-Schriftzug über derselben. Auf neu-deutsch Give-Aways für die Kunden wie beispielsweise Spardosen, Würfel-Sets, Bierdeckel, Schlüssel-Anhänger, Feuerzeug, Kalender, Aufkleber fürs Auto, Fahrtenbuch, Wasserbälle, für den Nachwuchs der besonders guten Kunden auch mal ein Spielzeug-Tanklaster und so weiter.
Die architektonische Entwicklung der Tankstellen wird ebenso dokumentiert, Einige mit den Bauplänen, ansonsten mit zahlreichen zumeist farbigen Original-Fotos.
Schon diese machen mit den darauf abgebildeten Autos wie dem Badewannen-Ford, Brezel-Käfer, VW Karmann Ghia, Käfer Cabrio, DKW 3=6 und 1000, Opel Rekord oder Kapitän mit Haifisch-Schnauze, Lloyd und Gogomobil die damalige Zeit nachvollziehbar.

Ein schönes, ein informatives Buch. Schön geschrieben. Und illustriert.

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Rezension zu "Faller" von Ulrich Biene

Die Geschichte eines ganz besonderen Familienbetriebes
WinfriedStanzickvor 2 Jahren



Nicht nur, weil mein Großvater den gleichen Namen besaß, sondern weil man mit den Faller-Sachen wunderbar spielen konnte, nachdem man sie zusammen- bzw. aufgebaut hatte, waren Ende der fünfziger Jahre Faller-Spielzeuge aus meiner Kindheit nicht wegzudenken. Sie passten sich zum Teil wunderbar in meine Modelleisenbahnanlage ein und waren immer wieder willkommener Grund, mich stundenlang aus der Wirklichkeit zu verabschieden und in die Faller-Welt einzutauchen und mich im Spielen zu verlieren.

Der vorliegende repräsentative Band von Ulrich Biene erzählt, mit unzähligen farbigen Bilder versehen, die spannende und einzigartige Unternehmensgeschichte dieses Familienbetriebes aus dem Schwarzwald, der seit 70 Jahren nicht nur Kinderherzen erfreut, sondern auch über die ganzen Jahrzehnte bis in die heutige Zeit viele Erwachsene begeistert, die sich dem Modellbau verschrieben haben und die gespannt immer wieder auf die neuesten Modelle warten. Denn im Unterschied zu anderen Firmen ist Faller stets auf der Höhe der Zeit geblieben und zählt nach wie vor zu den Innovationstreibern im Modellbau, der immer wieder neue Impulse mit Hightech- Charakter setzt und damit seine früher eher starre Landschaftsszenerien damit faszinierend belebt.

Die Geschichte eines ganz besonderen Familienbetriebes.

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