Imperiale Lebensweise

von Ulrich Brand und Markus Wissen
4,5 Sterne bei4 Bewertungen
Imperiale Lebensweise
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Sehr schwieriger, wissenschaftlicher Sprachstil, aber mir hat es in vielen Details und im großen Ganzen ein bisschen mehr die Augen geöffnet

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Inhaltsangabe zu "Imperiale Lebensweise"

Immer mehr Menschen – im globalen Norden und zunehmend auch im globalen Süden – machen sich eine imperiale Lebensweise zu eigen. Sie bedienen sich an den ökologischen und sozialen Ressourcen andernorts, um sich selbst einen hohen Lebensstandard zu sichern. Appelle an einen »grünen Konsum« oder Strategien einer »grünen Ökonomie« ändern daran nichts. Viel grundlegendere Veränderungen sind nötig. Ulrich Brand und Markus Wissen analysieren die Ursachen der imperialen Lebensweise, beleuchten ihre zerstörerischen Wirkungen und zeigen Wege zu ihrer Überwindung auf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783865818430
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:oekom verlag
Erscheinungsdatum:20.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    WinfriedStanzickvor 2 Jahren
    Eine neue Form des Imperialismus



    In diesem Buch der beiden in Wien und Berlin lehrenden Wissenschaftler Ulrich Brand und Markus Wissen geht es um die „Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus“. In der Art und Weise, wie  sich der globale Norden nach wie vor an den sozialen und ökologischen Ressourcen des globalen Südens bedient, identifizieren die beiden Autoren eine neue Form des Imperialismus, den wir seit langem hinter uns wähnten.

    Unsere Produktions- und Konsumweise setzt einen überproportionalen Zugriff auf Ressourcen, Arbeitskraft und biologische Senken im globalen Maßstab voraus. Im Endeffekt bedeutet das, dass die Ausbeutung von Mensch und Natur weiter anhält und sich sogar noch vertieft.

    Die Autoren legen eine umfassende Krisenbeschreibung vor, die zeigt, wie inadäquat die aktuellen, oft technischen und markt-förmigen Problemlösungsstrategien sind. Sie beschreiben das als „imperiale Lebensweise“.
    Das Buch erinnert eindringlich daran, wie notwendig eine umfassende »sozial-öko-logische Transformation« hin zu einer solidarischen Lebensweise ist und wie man ihr den Weg ebnen kann.




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    Stryke83s avatar
    Stryke83vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr schwieriger, wissenschaftlicher Sprachstil, aber mir hat es in vielen Details und im großen Ganzen ein bisschen mehr die Augen geöffnet
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    Teufel100s avatar
    Teufel100vor 8 Monaten
    Sokratess avatar
    Sokratesvor einem Jahr

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    Pressestimmen

    »Die beiden Politikwissenschaftler [...], haben mit dem Buch „Imperiale Lebensweise – zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus“ eine äußerst lesenswerte Analyse der aktuellen Umweltproblematik vorgelegt.« ORF, Alexander Behr

    »(...) äußerst lesenswert« FAZ, Stephan Lessenich

    »Ein brisantes Buch, das nicht nur die multiplen Krisen unserer Zeit verstehen hilft, sondern auch Ansätze aufzeigt, sie zu überwinden.« taz, Knut Henkel

    »Ein äußerst lesenswertes Buch.« Frankfurter Rundschau (online), Joachim Hirsch

    »Wer die multiplen Krisen unserer Zeit verstehen will und Antworten sucht, muss dieses Buch lesen.« neues deutschland und SWR2 Buchkritik, Gerhard Klas

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