Ulrich Brandt

 3.3 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Iberische Hitze, Die schwarzen Rosen von Cartagena und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ulrich Brandt

Ulrich BrandtIberische Hitze
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Iberische Hitze
Iberische Hitze
 (7)
Erschienen am 03.12.2015
Ulrich BrandtDie schwarzen Rosen von Cartagena
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Die schwarzen Rosen von Cartagena
Die schwarzen Rosen von Cartagena
 (4)
Erschienen am 15.06.2018
Ulrich BrandtIberische Schatten
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Iberische Schatten
Iberische Schatten
 (1)
Erschienen am 14.11.2016
Ulrich BrandtCiceros Rede über die konsularischen Provinzen
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Ciceros Rede über die konsularischen Provinzen

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Wedmas avatar

Rezension zu "Die schwarzen Rosen von Cartagena" von Ulrich Brandt

Kann man getrost vergessen. Lesen Sie lieber in anderes Buch.
Wedmavor 2 Monaten

Von diesem Krimi habe ich einiges erwartet. Vor allem Spannung, Atmosphäre, einen Protagonisten, mit dem man gern durch die Geschichte gehen kann, v.a. mitfiebern, mitermitteln, lachen und leiden. Leider war all das nicht dabei.


Dorf Tschirner kam mir blass und schemenhaft vor, von sympathisch kann keine Rede sein. Das trifft. auch andere Figuren. Die waren wie Zombies, die wie ferngesteuert durch die Geschichte das taten, was der Autor von ihnen wollte.


Die ganze Atmosphäre war so abstoßend, so kalt, so a lá jeder jedem ist ein Feind, das Ganze kam so überzeichnet obercool daher, dass ich schon bei 30% aufgeben wollte. Nach paar Wochen Pause doch zu Ende gebracht, in der Hoffnung, dass da noch etwas Brauchbares käme. Fehlanzeige.


Im Nachhinein denke ich, es wäre besser, ein anderes Buch zu nehmen.

Was mir besonders negativ aufgefallen war: Der Autor versuchte von vorn herein, seine Leser zu blenden. Hier bunte Bilder, da aparte Nebenfiguren, manches war schon ekelerregend. Eindruck schinden um jeden Preis war hier wohl die Devise. Da fragt man sich: so what?


Hinter all dem bunten Zeug steckt herzlich wenig. Das, was Dolf im Laufe seiner Ermittlungen zutage fördert, ist so wenig spektakulär, gab es zig Mal in anderen Krimis, leicht abgewandelt. 


Oberflächlich beeindrucken zu wollen, ohne wirklich lesenswerte Inhalte bieten zu können war hier wohl die gewählte Taktik. Diese Aneinanderreihung von Drohungen, Morden, etc. ist nichts weiter als ein Versuch, den Leser zu blenden und zu kaschieren, dass nichts wirklich Gutes eingefallen war, und dies unter einer Decke von Effekten zu verstecken. Beim Versuch ist es aber auch geblieben.


Fazit: Kann man getrost vergessen. Lesen Sie lieber in anderes Buch.

 

Kommentare: 1
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buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Die schwarzen Rosen von Cartagena" von Ulrich Brandt

Tschirner unter Verdacht
buecherwurm1310vor 2 Monaten

Dies ist der dritte Band um den Deutschen Dolf Tschirner, der sich nach einer gescheiterten Ehe in Cartagena niedergelassen hat. Er ist nun „Sicherheitschef“ in der Feriensiedlung, aber eigentlich gibt es für ihn nicht viel zu tun. Dann feiert Lynn Whelby auf ihrem Anwesen ihre Gartenparty, zu der jede Menge privilegierter Leute kommen. Dolf amüsiert sich unterdessen mit der Amerikanerin Rose Tucker, die wenig später ermordet aufgefunden wird. Dolf wird zum Tatverdächtigen, denn er war der Letzte, der sie lebend gesehen hatte. Doch er kann sich an nichts erinnern. So macht er sich selbst an die Ermittlungen.  

Der Schreibstil ist gut zu lesen, doch hat das Buch auch seine Längen, denn vieles aus der Siedlung ist sehr ausführlich beschrieben. Die Atmosphäre dieser Feriensiedlung in Spanien kommt gut rüber.

Dolf hat ein nicht geringes Alkoholproblem, daher verwundert es, dass er sich an nichts erinnern kann. Mit war er schon seit Band 1 nicht sympathisch und das hat sich nicht geändert. Seine Ermittlungen verlaufen auch nicht wirklich geordnet.

Zwischendurch erfahren wir, was in der Zeit vor dem Mord geschehen ist und wie Dolfs Leben in der Siedlung ablief.

Die meisten Personen blieben für mich ziemlich farblos, der ein oder andere hätte ruhig mehr Tiefe vertragen können.

Auch wenn die Geschichte zum Ende hin Fahrt aufnahm, konnte mich das Buch trotzdem nicht wirklich fesseln.

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Dreamworxs avatar

Rezension zu "Die schwarzen Rosen von Cartagena" von Ulrich Brandt

Verschenkte Zeit
Dreamworxvor 3 Monaten

Der Frührentner Dolf Tschirner lebt nach seiner gescheiterten Ehe in Cartagena und arbeitet dort in einer Luxusferienanlage für die Haute Volée als Sicherheitschef. Allerdings gibt es in dieser Siedlung wirklich so gut wie nichts zu tun. Auf dem sommerlichen Gartenfest von Lynn Whelby schaut er etwas zu tief ins Glas und vergnügt sich mit der Amerikanerin Rose Tucker. Leider wird die Dame kurze Zeit später ermordet aufgefunden, und Dolf hat einen völligen Filmriss. Zu allem Übel ist er auch noch zum Hauptverdächtigen, das will er nicht auf sich sitzen lassen und beginnt auf eigene Faust Ermittlungen anzustellen, um den wahren Mörder zu finden.

Ulrich Brandt hat mit seinem Buch „Die schwarzen Rosen von Cartagena“ den dritten Band um seinen Ermittler Dolf Tschirner vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, der Leser findet sich schnell in der Handlung zurecht. Die Geschichte wird in drei Teilen erzählt, der erste behandelt die Stunden kurz vor dem Mord. Der zweite lässt die vergangenen 5 Monate vor dem Mord Revue passieren und der letzte gibt die nachfolgenden Stunden nach dem Mord wieder. Der Autor erzählt in den ersten beiden Teilen recht langatmig und ausführlich, was den Lesefluss bremst und die Spannung auf den Nullpunkt fallen lässt, was für einen Kriminalroman absolut tödlich ist. Zugleich wirkt es eher laienhaft als professionell. Die dann langsam aufkommende Spannung im dritten Teil kann das leider nicht kompensieren. Die Beschreibung der gemischt besiedelten Ferienanlage ist recht gelungen und lässt Bilder vor dem inneren Auge des Lesers erscheinen.

Die Charaktere wirken recht eindimensional und blass, es scheint, als drehe sich die gesamte Handlung nur um Dolf. Dieser ist allerdings recht detailliert, wenn auch nicht sympathisch ausgestaltet, wirkt echt und realistisch, wie der Nachbar von nebenan, der sich als Hobbykriminalist verdingt. Er hat durchweg menschliche Züge, die sowohl seine Fehler als auch seine Vorzüge aufzeigen. Sein Alkoholkonsum wirkt in dieser Handlung allerdings eher merkwürdig, denn bei einem Gewohnheitstrinker kann man sich einen Filmriss kaum vorstellen. Seine Ermittlungsversuche wirken dilettantisch und nicht durchdacht, aber irgendwie kommt er dann doch noch ans Ziel, was nicht unbedingt glaubhaft wirkt. Aber ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn.

„Die schwarzen Rosen von Cartagena“ sind als Kriminalroman ausgerufen, doch hier wirkt alles wenig spannend, wenig durchdacht und wenig ansprechend, von der fehlenden Spannung ganz zu schweigen. Kann leider nicht überzeugen.


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