Ulrich Brandt Iberische Hitze

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Inhaltsangabe zu „Iberische Hitze“ von Ulrich Brandt

Die heiße Spur … Cartagena im Hochsommer. Dolf Tschirner, ein Deutscher, ist nach einer gescheiterten Ehe hier hängen geblieben. Santes, seine spanische Schwiegertochter, überredet ihn zu einem höchst gefährlichen Job: Er soll den vermeintlichen Selbstmord eines Apothekers aufklären. Was Dolf herausfindet, gefällt niemandem. Der Apotheker hat mit Elixir gehandelt, einem Drogencocktail, und an einem dieser Gifte ist er gestorben. Nur: Hat er sich das Zeug wirklich selbst eingeflößt? Eine tote Katze in Dolfs Hinterhof verrät Dolf, dass er auf der richtigen Spur ist. Kauzig und authentisch – ein deutscher Ermittler im südspanischen Cartagena

Mir gefällt der Schreibstil, die authentische, gut durchdachte Handlung und der kauzige Ermittler mit Biss!

— sommerlese

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  • Deutscher Rentner übernimmt gefährlichen Job

    Iberische Hitze

    sommerlese

    "*Iberische Hitze*" ist der erste Krimi von "*Ulrich Brandt*" und der Beginn einer Krimiserie im "*Aufbau Verlag*". Südspanien: Es ist Hochsommer in Cartagena und Adolf Tschirner, 67, geschieden, leidet sehr unter der Hitze. Er lebt nach seiner gescheiterten Ehe hier in Spanien und bessert mit Gelegenheitsjobs seine deutsche Rente auf. Als seine spanische Schwiegertochter ihn bittet, den vermeintlichen Selbstmord des Mannes einer Freundin aufzuklären, sagt er seine Hilfe zu. Die Freundin kann nicht glauben, dass ihr Mann, ein Apotheker, sich mit einem Drogencocktail umgebracht hat. Dolf verbeißt sich in den Fall und eine grausam getötete Katze in seinem Hinterhof zeigt ihm, dass er der Wahrheit immer näher kommt. Dieser Krimi hat mich die authentisch geschilderte Hitze in Südspanien fühlen lassen. Auch die vielen verwendeten spanischen Begriffe haben spanisches Ambiente vermittelt. Es gibt einen Anhang mit Übersetzungen, die Lesern ohne Spanischkenntnisse helfen. Dolf ist ein verschrobener eigenbrötlerischer Typ, ein Rentner, der trotz gesundheitlicher Einschränkungen noch ziemlich agil ist. Als ehemaliger Wachmann hat er viel mit der Polizei zusammen gearbeitet und einen Blick für kriminelle Touren. Seine schroffe Art kommt in seiner derben Ausdrucksweise zum Ausdruck, sympathisch ist er nicht gerade, aber eigentlich ist er ein netter Kerl mit einer rauhen Schale. Leider hat er ein nicht unerhebliches Alkoholproblem, dass ihm auch gesundheitlich nicht gerade hilft. Wie er den Fall seiner Schwiegertochter zuliebe übernimmt, hat mir imponiert. Jeder andere in seinem Alter hätte lieber darauf verzichtet. Er schreckt selbst dann nicht vor weiteren Ermittlungen zurück als ihn eine ekelig drapierte, getötete Katze zu Hause erwartet. Diesen Schneid muss man schon bewundern. Seine Schwiegertochter ist willensstark, man kommt ihr aber nicht persönlich näher. Neben Dolf erscheinen mir die anderen Charaktere auch recht blass geschildert. Hauptaugenmerk setzt der Autor auf die Nachforschungen des Falls. Das gelingt ihm in logischer Weise und ich fand die Handlung durchaus spannend. Die Aufklärung und das Showdown am Ende sind realistisch und für den Leser interessant gelöst. Der Erzählstil ist relativ knapp gehalten, es gibt einige barsche Äußerungen Dolfs, die ihn gut charakterisieren. Die unverblümte Sprache passt meiner Meinung nach gut zu einem Krimi. Mir hat dieses Debüt von Ulrich Brandt gut gefallen, es gibt noch Potential nach oben und ich bin gespannt, welche Fälle Dolf noch so zu lösen hat.

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    • 3
  • Erster Fall für deutschen Ermittler im heißen Spanien

    Iberische Hitze

    yari

    13. January 2016 um 16:13

    Nach einer gescheiterten Ehe hat sich der deutsche Landsmann Dolf Tschirner in Cartagena/Spanien niedergelassen. Seine Schwiegertochter Santes überredet ihn eines Tages zu einem brisanten Job. Dolf soll den angeblichen Selbstmord eines Apothekers aufklären, und findet Dinge heraus, die niemandem gefallen. Denn Tomas, der Apotheker, hat mit Elixir, einem Drogencocktail, gehandelt, und ist an einem dieser Gifte gestorben. Auch die Apothekerwitwe gerät unter Verdacht, könnte es doch sein, dass sie über Dolf nur an die Lebensversicherung ihres toten Mannes gelangen möchte. Allerdings findet Dolf in seinem Hinterhof eine tote Katze, die ihn auf die richtige Spur führt. "Iberische Hitze" ist der Debütroman von Ulrich Brandt, der den Leser solide, aber nicht sehr spannend unterhält. Der Schreibstil könnte etwas flüssiger sein. Es kommen auch viele spanische Wörter und Redewendungen vor, die jedoch im Anhang übersetzt werden. Die Handlung kommt leider ohne viel Spannung aus, was das Lesen langweilig gestaltete. Die Charaktere sind meiner Meinung nach nicht ausgefeilt genug, und entbehren jeglichen Gefühlsregungen. Dolf ist ein sehr kauziger Mann mit einem gewaltigen Alkoholproblem. Dies hätte man besser ausarbeiten können, und so der Person von Dolf mehr Tiefe verleihen können. Seine Schwiegertochter Sante, eine willensstarke Frau, kommt mir   zu oberflächlich daher. Für "Iberische Hitze" vergebe ich drei Sterne. Wer Spanien mag, wird diesen Krimi, trotz einiger Schwächen, mögen.

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  • Iberische Hitze

    Iberische Hitze

    buecherwurm1310

    25. December 2015 um 10:16

    Der Deutsche Dolf Tschirner hat sich nach einer gescheiterten Ehe in Cartagena niedergelassen. Es ist Hochsommer und die Hitze behagt Dolf überhaupt nicht. Santes, seine spanische Schwiegertochter, verlangt von ihm, dass er ihrer Freundin hilft. Deren Mann hat angeblich Selbstmord begangen, doch seine Frau glaubt das nicht. Die Polizei hat die Sache ad acta gelegt. Tomas war Apotheker und handelte mit Elixier, ein Drogencocktail, der ihn auch getötet haben soll. Tschirner beginnt seine Ermittlungen und findet einiges heraus. Nicht nur das: Eine tote Katze im Hof zeigt ihm, dass er auf der richtigen Spur ist und jemand das nicht gut findet. Der Schreibstil lässt sich gut lesen. Die Geschichte spielt in Spanien und spanische Redewendungen begegnen einem immer wieder ( die Übersetzung befindet sich im Anhang). Tschirner ist eigentlich Rentner, also ein ziemlich ungewöhnlicher Ermittler. Hin und wieder muss er sein Einkommen mit kleinen Jobs aufbessern. Er hat ein nicht geringes Alkoholproblem. Ich finde ihn nicht sonderlich sympathisch, da er ein wenig verschroben ist. Seine spanische Schiegertochter Santes schaut hin und wieder nach ihm. Sie ist resolut. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann wird das gemacht. Auch die anderen Personen konnten mich nicht recht überzeugen, eigentlich blieben mir alle zu farblos. Die Geschichte war zwar spannend, aber nicht so, dass sie mich wirklich gefesselt hätte. Ein Krimi mit spanischem Flair.

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  • Spanien im Hochsommer

    Iberische Hitze

    Sternenstaubfee

    23. December 2015 um 23:18

    Südspanien: Der 67-jährige Adolf Tschirner wird von seiner Schwiegertochter gebeten, ihrer Freundin Concha zu helfen. Deren Mann Tomás hat Selbstmord begangen. Doch was war das Motiv? Es scheint keines zu geben. Kann es Mord gewesen sein? Die Ermittlungen damals wurden eingestellt. Nun soll Adolf Tschirner recherchieren, doch das ist gar nicht ungefährlich... Mein Leseeindruck: "Iberische Hitze" ist der erste Krimi von Ulrich Brandt. Die Handlung spielt in Spanien, und der Handlungsort ist auch ständig präsent. Oft werden spanische Redewendungen und Ausdrücke verwendet, die im Anhang übersetzt werden. Ein wenig musste ich mich zunächst an den Schreibstil gewöhnen, doch bald hatte ich mich eingelesen. Es ist ein eher ungewöhnlicher Krimi mit einem untypischen Ermittler. Adolf Tschirner ist Deutscher, der in Spanien lebt und seine Rente mit Gelegenheitsjobs aufbessert. Er ist Alkoholiker und ziemlich kauzig. Er war mir nicht immer sympathisch, aber dafür war er interessant und einfach mal anders. Ich habe das Buch gerne gelesen und kann es allen empfehlen, die mal einen etwas anderen Krimi lesen wollen und die Spanien mögen.    

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  • Sein erster Fall

    Iberische Hitze

    Pelikanchen

    16. December 2015 um 23:57

    >>Iberische Hitze<< von Ulrich Brandt, der Beginn einer Krimiserie, mit einem deutschen Ermittler. Es ist Hochsommer in Cartagena und hier ist Dolf Tschirner, ein Deutscher, nach einer gescheiterten Ehe hängen geblieben.Die Hitze steht überall und Dolf Tschirner macht sie gewaltig zu schaffen. Seine spanische Schwiegertochter Santes überredet ihn, ihrer Freundin zu helfen. Die Freundin glaubt nicht an den vermeintlichen Selbstmord von ihrem Mann Tomas, der als Apotheker gearbeitet hat. Er hat mit Elixir gehandelt, einem Drogencocktail, genau durch so einen soll er gestorben sein. Dolf findet dann auch einiges heraus, was ihm nicht gefällt und wenn es kein Selbstmord war, dann hat ihr Mann irgendwelche krumme Geschäfte gemacht.  Die Polizei hat scheinbar einiges übersehen, denn die haben den Fall abgeschlossen und in den Akten steht Selbstmord. Das Dolf der Wahrheit immer näher kommt, das merkt er als er eine tote Katze in seinem Hinterhof findet. Dolf Tschirner bessert seine Rente immer wieder mal mit Gelegenheitsjobs auf und hat ein größeres Alkoholproblem. Seine Schwiegertochter kümmert sich um ihn und sieht regelmäßig nach ihm. Ich war wirklich gespannt auf die neue Krimireihe und freute mich darauf Dolf bei seinen Ermittlungen zu begleiten. Leider war mir die Person Dolf zu Farblos, ich liebe Ermittler die man nebenbei richtig gut kennen lernt und eben auf ihre Art etwas ganz besonderes sind. Das konnte ich in Dolf leider nicht finden, den sein Privatleben war zwar präsent, aber eben nur sehr oberflächlich. Die Charaktere waren mir alle nicht lebendig genug und das macht es mir besonders schwer, in eine Geschichte rein zu kommen. Es ist zwar einiges passiert, aber so richtig Spannend fand ich diesen Kriminalroman leider nicht.

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