Ulrich Conrady Eltern, entspannt Euch!

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Inhaltsangabe zu „Eltern, entspannt Euch!“ von Ulrich Conrady

Kinder dürfen wütend, fröhlich, laut, still und auch mal traurig sein!

Der bekannte Lerntherapeut Ulrich Conrady liefert Antworten auf kontrovers diskutierte Fragen. Gleichzeitig schafft er in seinem neuen Buch ein tieferes Verständnis neurobiologischer Vorgänge und beschreibt schonende Möglichkeiten, wie Eltern und ihre Kinder zu sich selbst zurückfinden und den Weg in ein stressfreies, glückliches Leben gehen können.

Medikamente und Psychotherapie bieten keine nachhaltigen Lösungen für Kinder. Politik und gesellschaftliche Erwartungen machen unsere Kinder oft unglücklich.

Deshalb entwirft Conrady ein Plädoyer für eine starke Familie als Keimzelle der Gesellschaft und als Ort der Ruhe und Entspannung.

Hat mich nicht grenzenlos überzeugt.

— Sikal

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    Eltern, entspannt Euch!

    Sikal

    30. March 2017 um 21:17

    … und Intuition. Wenn wir Eltern und Lehrer genau diese beiden Begriffe in den Fokus stellen, kann sämtliche Literatur über Kindererziehung, Probleme mit Pubertät, Leistungsstress usw. im Regal bleiben. Zumindest wenn es nach dem Autor Ulrich Conrady, Lern- bzw. Neurocouch geht. Die einzelnen Kapitel sind gut recherchiert und informativ. Er beginnt mit einem Exkurs in die Biologie, spannt den Bogen über Politik und Gesellschaft und zeigt Lösungsansätze, wobei der Fokus auf Musik und Schall liegt. Während bereits in der Volksschule die Lehrer mit immer mehr überforderten Kindern (und Eltern) kämpfen, der Zappelphilipp zum ADHS-Kind und mit Ritalin ruhig gestellt wird, verzweifeln Eltern mit Schrei-, Problem- und Tyrannenkindern. Doch ist es wirklich so schwer, glückliche Kinder zu haben? Dass Eltern sich immer schneller im Hamsterrad drehen, um den wachsenden Anforderungen der Gesellschaft gewachsen zu sein, überträgt sich auf die Kinder, die den Elternstress spiegeln. Conrady liefert uns hier eine ausführliche Erklärung über neurologische Reaktionen jedes einzelnen auf seine Umwelt, die Ursache von Stress, die Einwirkung der Stressoren auf unseren Organismus und vieles Weitere. Ein wichtiges Kapitel findet man zum Thema Kommunikation, soziale Netzwerke und einem entscheidenden Unterschied zwischen „lernen“ und „reifen“ bzw. zwischen „selbstständig“ und „allein“. Der Autor appelliert an eine Gesellschaft, in denen es Kindern erlaubt sein muss Fehler zu machen und Gefühle zu zeigen. Ulrich Conrady setzt auf Geduld, Ruhe und Beziehungsarbeit. Er stellt das familiäre Umfeld als wichtigsten Anker in der Entwicklung des Kindes dar und hat hier in vielen seiner Ansätze bestimmt Recht. Dass hier Eltern, die ihre Kinder bereits früh in eine Kinderbetreuung geben (müssen) hier verurteilt und kritisiert werden, finde ich nicht in Ordnung. Es gibt bestimmt Familien, die ihre Kinder am liebsten gleich nach der Geburt in einen Hort zur Aufbewahrung geben würden, doch ich kenne etliche Mütter, die sich nur schweren Herzens von ihrem Kind trennen, um einer Arbeit nachzugehen. Dieser Ansatz ist mir zu einfach – ja, es ist durchaus möglich, dass Kinder, die frühzeitig ohne regelmäßige Bezugsperson auskommen müssen, sich auf ihrem weiteren Weg nicht zurechtfinden und zu Problemkindern werden, aber das kann doch nicht pauschal angenommen werden. Es gibt durchaus Kinder, die früh allein gelassen wurden und trotzdem ihren Weg machen, einer Ausbildung nachgehen – und zufriedene Ausbildner oder Chefs haben. Dieses Schubladendenken macht mich wütend, denn hier ist jede Situation, jeder Mensch anders und jede Mutter wird wissen, was ihr Kind braucht, wie sie wertvolle Beziehungsarbeit leistet – wenn sie mit Hausverstand und Intuition agiert und im Fokus das Wohlergehen des Kindes steht.

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