Als der zehnjährige Uli im April 1940 ins Internat gegeben wird, schreibt der Vater - Hans Fallada - ihm jeden Sonntag einen Brief: liebevoll, aufmunternd, mitunter auch ermahnend. Und der Sohn gibt wöchentlich Nachricht. Beinahe sieben Jahre lang. Der Kriegsalltag, aber auch das Glück und die Nöte eines Heranwachsenden spiegeln sich in diesen ergreifenden Briefen, die Hans Fallada von einer bisher unbekannten Seite zeigen: als Vater, der sich überzeugend als Freund zu geben weiß.
Ich habe dieses Buch in unserem diesjährigen Maiurlaub auf dem Krabbeltisch bei Weltbild gefunden und gekauft. Ich habe jedenfalls den Kauf nicht bereut. Es ist anrührendes und sehr liebevolles Dokument. Ich kann jedem das Buch empfehlen, der mehr über Hans Fallada wissen bzw. lesen möchte. In dem Buch sind auch Familienbilder enthalten.
Rezension zu "Mein Vater und sein Sohn" von Hans Fallada


