Ulrich Fasshauer , Regina Kehn Das U-Boot auf dem Berg

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Inhaltsangabe zu „Das U-Boot auf dem Berg“ von Ulrich Fasshauer

Vorsicht Ansteckungsgefahr? Den Tag, an dem sein Onkel Christoph „vorübergehend“ bei seiner Familie einzieht, wird der schüchterne Mauritius wohl nie mehr vergessen. Mit Nietenarmband, Tätowierungen und einem verrückten Grinsen im Gesicht steht Christoph eines Tages vor ihm. Schnell ist klar, dass sein Onkel so gar nicht normal, sondern herrlich durchgeknallt und absolut nicht langweilig ist. Die anfängliche Skepsis wird schnell zur Bewunderung, denn wo Christoph auftaucht, ändert er die Regeln, wie es ihm passt und alles scheint furchtbar einfach zu sein. Er schafft es sogar, sich mit dem mies gelaunten Nachbarn Herr Freundlieb anzufreunden und Mauritius’ Lehrerin zu beeindrucken. Deshalb wäre Mauritius gerne ein kleines bisschen wie sein Onkel. Dann würde er sich endlich getrauen, seine Mitschülerin Mieke zu seiner Geburtstagsfeier einzuladen und könnte sich auch besser gegen die Jungs aus seiner Schule wehren, die ihn ständig ärgern. Also beschließt Mauritius, sich bei Christoph anzustecken und ebenso verrückt zu werden wie sein Onkel. Und das, obwohl er sich darüber bewusst ist, dass hinter Christophs Verhalten eine psychische Krankheit steckt.

Ein schönes Kinderbuch, dass mich sehr oft zum Schmunzeln gebracht hat. Wirklich herzallerliebst!

— CorniHolmes
CorniHolmes

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    Das U-Boot auf dem Berg
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    04. April 2017 um 23:14

    Mauritius ist ein Einzelgänger, der keine Freunde hat. Er ist fast 12 Jahre alt und wird in der Schule der Blobfisch genannt. Den Namen haben ihn Klassenkameraden gegeben, als er sich einmal zu einem Thema in der Schule gemeldet hatte, das ihn wirklich interessierte.Mauritius ist fasziniert von der Tiefsee, liest darüber sehr viel und weiß recht gut bescheid. Er hat eine imaginären Freund, Herrn Glimm. Das ist ein Fantasiefisch, der Mauritius' Kummer auffrisstSein 12. Geburtstag steht an und seine Eltern fragen ihn, was er sich denn wünschen würde. Er wünscht sich ein U-Boot, denn Fußbälle hat er schon, obwohl er Fußball nicht einmal mag. Seine Eltern sind enttäuscht.Eines Tages ist plötzlich sein durchgeknallter Onkel da und zieht vorübergehend in Mauritius' Zimmer, was dieser nicht ganz so toll findet.Aber er merkt recht schnell, dass sein Onkel so ganz anders ist als andere Menschen, verrückt und ein wenig gaga. Aber Langeweile gibt es bei ihm nicht und das macht ihn zum Favoriten von Mauritius, der nur noch eins will, auch so verrückt sein wie sein Onkel. Als sein Geburtstag naht, würde er gern Mieke, die Nachbarstochter, einladen, aber so richtig traut er sich nicht. Das Ende vom Lied ist, dass er die gesamte Klasse einlädt und der Onkel das Chaos komplett macht, denn er hat ein ganz besonderes Geschenk für Mauritius...Mauritius ist ein Junge, der es schwer hat. Er wohnt mit seinen Eltern in einer alten Mühle und muss nun sein Zimmer räumen, als urplötzlich Onkel Christoph vor der Tür steht. Aber mit dem Onkel ändert sich sein Leben komplett. Dessen Ideen treffen nicht immer auf seine Zustimmung, schon gar nicht, wenn er mit ihm zur Schule kommt. Aber was hat er an sich, dass die Leute ihn trotzdem mögen, selbst seine Lehrerin? Onkel Christoph ist anders, fast immer gut drauf und nimmt sich Zeit für Mauritius. Das ist etwas, was seine Eltern sehr selten haben. So ist es nicht verwunderlich, dass er viel Zeit mit seinem Onkel verbringt und diesen verehrt.Aber die Sache hat einen Haken, nicht alle Ideen sind wirklich gut überlegt. Einige sind sogar gefährlich, die Mauritius letztendlich wieder zum Alleingänger stempeln.Ein ungewöhnliches Kinderbuch, das der Autor Ulrich Fasshauer hier vorlegt. Er erzählt die Geschichte eines Jungen, der für die Tiefsee lebt und sich mit diesem Hobby ins Ausseits manövriert hat.Erst als sein Onkel auftaucht, kommt er ein wenig aus seiner Ecke heraus und wird offener und mutiger.Mauritius lernt mit der Wesensart seines Onkels umzugehen und muss später sogar erkennen, wie er wirklich ist. Es ist ein Buch über Freundschaft, Krankheit und erste Verliebtheit und wurde für 10 - 12-jährige Kinder geschrieben. Die Geschichte zeigt auch, dass man an seine Träume glauben soll und dass sie vielleicht ja doch einmal in Erfüllung gehen.

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  • Verrückt, liebenswert und auch lehrreich - ein wirklich schönes Buch für Groß und Klein!

    Das U-Boot auf dem Berg
    CorniHolmes

    CorniHolmes

    26. February 2017 um 12:01

    Dies ist so ein Buch, dass ich nur aufgrund des Cover ausgewählt hatte, da ich die Zeichnungen von Regina Kehn so gerne habe. Der Klappentext hatte mich gar nichts so wirklich angesprochen; er klang zwar schon interessant, aber meine Erwartungen an dem Buch waren nicht wirklich hoch. Ich hatte mit einer netten Geschichte für zwischendruch gerechnet und wurde dann doch sehr positiv überrascht! Aus der Sicht des Jungen Mauritius erleben wir ein ziemlich verrücktes Abenteuer! Mauritius ist ein sehr schüchtener und stiller Junge, der vor kurzem mit seinen Eltern in eine alte Mühle aufs Land gezogen ist. Freunde hat er noch keine gefunden. Er ist lieber für sich alleine und beschäftigt sich mit seinem größten und liebsten Hobby: der Unterwasserwelt mit all seinen Lebewesen! Später möchte Mauritius mal Meeresbiologe werden und sein größter Wunsch zu seinen Geburtstag, der in wenigen Tagen ist, ist ein eigenes U-Boot. Doch das wollen ihm seine Eltern natürlich nicht schenken. Aber dann taucht plötzlich Mauritius Onkel Christoph auf. Dieser ist, laut seiner Eltern, psychisch krank und in ihren Augen ziemlich verrückt. Er kriegt sein Leben zurzeit nicht so wirklich auf die Reihe und quartiert sich daher bei Mauritius und seinen Eltern ein. Und dann beginnt eine wirklich chaotische und turbulente Zeit! Das orange U-Boot, dass Christoph Mauritius zum Geburtstag schenkt, ist da nur eine von vielen verückten Ideen von Christroph, die Mauritius Leben auf den Kopf stellen... Durch den tollen und sehr flüssigen Schreibstil habe ich wunderbar in die Geschichte hineingefunden. Mauritius ist ein ganz lieber, sympathischer Junge, den ich schon nach den ersten Sätzen fest in mein Herz geschlossen habe. Er ist ein Außenseiter und wird leider auch von vielen Jungen in seiner Klasse wegen seinem Verhalten geärgert. Er sagt selten ein Wort und wenn, kommt es den meisten Kindern merkwürdig vor, was er sagt und reagieren mit Sticheleien darauf. Nur Mieke scheint sehr nett zu sein. Sie lebt auf dem Nachbarshof und Mauritius würde sie sehr gerne zu seinem Geburtstag einladen. Nur leider hat er keine Erfahrung damit, wie man auf andere Kinder zugeht oder ihnen eine Einladung schreibt. Mir tat Mauritius sehr leid, dass er so unsicher und einsam ist. In Gedanken führt er auch oft Gespräche mit einem Fisch, den er Herr Glimm nennt und der so etwas wie ein unsichtbarer Freund für den Jungen ist. Mit diesem ernsten Thema hatte ich bei diesem Buch gar nicht gerechnet. Und obwohl es natürlich nicht schön ist, wenn Kinder keine Freunde haben und gemobbt werden, finde ich es immer gut, wenn Kinderbücher dieses Thema behandeln. So kann man mit den Opfern mitfühlen und erfährt, wie sehr diese darunter leiden. Mit solchen Aufrüttel-Geschichten hoffe ich ja immer sehr, dass das Mobbing an Schulen weniger wird und Kinder versuchen, auf Außenseiter zuzugehen und ihnen dabei zu helfen, ihre Unsicherheit zu überwinden und Freunde zu finden. Kein Kind ist gerne alleine, auch wenn sich das Einige vielleicht einzureden versuchen. Mit diesem Buch ist dem Autor eine wirklich sehr schöne und liebenswerte Kindergeschichte gelungen! Durch den verrückten Onkel Christoph wird das Buch dann auch noch richtig lustig und unterhaltsam! Ich habe seine direkte und kindliche Art sofort gemocht. Mauritius weiß, der er manisch depressiv ist, er also mal sehr gut gelaunt, und dann wieder depressiv ist. Als Mauritius sieht, was Christoph mit seinem Verhalten, welches er hat, wenn er gut drauf ist, erreichen kann, möchte Mauritius auch so werden wie sein Onkel. Er malt sich Tattoos auf seinen Haut wie er, er isst verrückte Sachen zum Frühstück, die ihm aber leider nicht so wirklich gut bekommen, und so nach und nach wird Mauritius wirklich mutiger und selbstbewusster! Schließlich gelingt es ihm sogar, seinen Herrn Glimm für eine Weile zu vergessen und mehr auf andere Kinder zuzugehen. Zu seinem Geburtstag lädt er dann sogar seine ganze Klasse ein! Doch dank seines Onkels endet die in einem großen Chaos! Ich hatte wirklich großen Spaß beim Lesen! Das Buch hat mich trotz des eigentlich ernsten Themas sehr oft zum Schmunzeln und Lachen gebracht und am Ende war ich ganz erstaunt, dass es schon rum ist, so schnell habe ich es durchgelesen. Mir haben alle Charaktere sehr gut gefallen und auch die Handlung konnte mich mehr als begeistern und überzeugen! Nicht nur für Kinder ist dieses Buch eine tolle und auch lehrreiche Lektüre. Auch Erwachsenen kann ich "Das U-Boot auf dem Berg" nur wärmstens ans Herz legen! Es führt einem nur zu deutlich vor Augen, dass stille und schüchterne Kinder oft nur ein wenig Hilfe von außen benötigen, um endlich aus ihrer eigenen Welt aufzutauchen und selbstbewusster zu werden. Hier ist der etwas durchgeknallte Christoph die helfende Hand, und trotz seiner vielen irrsinnigen Ideen, war es letztendlich doch gut für Mauritius, dass er in sein Leben gestolpert ist! Diesem herzerwärmenden und witzigen Kinderbuch verleihe ich nur allzu gerne volle 5 von 5 Sterne!

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