Ulrich Hefner Blutinsel

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Inhaltsangabe zu „Blutinsel“ von Ulrich Hefner

Eine einsame Insel vor der Küste Maines, eine mysteriöse Mordserie und eine alte Legende ... Detective Cathy Ronsted und ihr Kollege Brian Stockwell werden auf die einsame Insel Hell's Kitchen im Golf von Maine gerufen, um eine mysteriöse Mordserie aufzuklären. Doch die Inselbewohner, verstrickt in Aberglauben und eine schuldhafte Vergangenheit, begegnen ihnen abweisend, ja feindlich. Während die Ermittlungen ins Stocken geraten, fliehen auf dem amerikanischen Festland, 300 Meilen entfernt, vier Schwerverbrecher aus einem Gefängnis. Sie hinterlassen eine Spur aus Blut und Gewalt, die schließlich nach Hell's Kitchen führt ...

Maine: Bizarre Morde auf einer einsamen Insel, ein taffe Polizeibeamtin strampelt sich mächtig bis zur Aufklärung ab - spannend

— GersBea
GersBea

Unterhaltsam und kurzweilig

— margitschom
margitschom

Ausgezeichneter Thrill mit Gänsehautgarantie

— Lovina33
Lovina33

Mystischer Thrill der Spitzenklasse

— mariabend
mariabend

Überaus spannend und lesenswert

— mugge
mugge

Überaus spannend und lesenswert. Durch die kurzen Abschnitte läuft der Roman wie ein Film im Kopf ab. Kopfkino von der besten Sorte...

— Dabo5
Dabo5

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  • Genau richtig für Gänsehaut im Urlaub

    Blutinsel
    margitschom

    margitschom

    19. August 2015 um 19:19

    Spannend, unterhaltsam, atmosphärisch dicht und ein klein wenig geheimnissvoll. Das Buch war genau die richtige Urlaubslektüre, auch wenn man sich ab und zu umschauen musste, ob nicht eine Pirat über den Strand schleicht.

  • Bestseller Thriller

    Blutinsel
    Lovina33

    Lovina33

    04. August 2015 um 18:32

    Ich habe mir das Buch auf Empfehlung gekauft und es nicht bereut. Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Ein Schiff sinkt im Sturm vor einer Insel im Golf von Maine. Jahre später werden auf eben dieser Insel namens "Hell´s Kitchen Island" Menschen auf grausame Art und Weise ermordet. Zusätzlich fliehen vier Schwerverbrecher aus einem Bundesgefängnis, die sich ebenfalls nach Hell´s Kitchen Island aufmachen. Was zunächst recht zusammenhangslos wirkt, wächst später zu einer runden und spannenden Geschichte zusammen. Dennoch ist es für die Chefermittlerin Cathy Ronstedt nicht einfach, diese Geschichte zu durchschauen. Eine spannende Geschichte zum Miträtseln, in der die Suche nach dem Motiv mindestens genauso aufregend ist, wie die Suche nach dem Mörder selbst

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  • Spannung am laufenden Band

    Blutinsel
    Pola89

    Pola89

    28. July 2015 um 14:55

    Eine Insel, ein paar Schafe, ein paar Leichen und ein paar Schwerverbrecher, ein gelungener und spannender Mix

  • Fesselnder und lesenswerter Thriller

    Blutinsel
    Dataha

    Dataha

    15. June 2015 um 18:27

    Prolog: 1971 – Das Küstenfrachtschiff Jonathan Sinclair mit 6 Mann Besatzung und beladen mit 40 philippinischen Auswanderern kommt in einen schweren Sturm und sinkt in den Southern Shoals unmittelbar vor der Insel Hell’s Kitchen Island, die zum US-Bundesstaat Maine gehört. Es gibt keine Überlebenden. Die Handlung beginnt im März 2007 – Vier Schwerverbrecher werden von einem Staatsgefängnis in Massachusetts in eine Zahnklinik gefahren. Auf dem Weg dorthin passiert ein Unfall, ein Wachmann kommt ums Leben, der andere wird von den Verbrechern erschossen, die anschließend fliehen. Auf Hell’s Kitchen Island passiert ein grausamer Mord. Der ehemalige Leuchtturmwärter wird an ein Kreuz genagelt, seine Frau über die Klippen gestoßen. Zuständig ist das Portland Police Department, Maine, Detective Sergeant Brian Stockwell und Detective Lieutenant Cathy Ronsted werden zur Aufklärung des Falles auf die Insel geflogen. Es ist Cathy Ronsteds erste Mordermittlung, sie hat nicht nur als Frau sondern auch als Farbige gegen viele Vorurteile zu kämpfen und die Zusammenarbeit mit ihrer Dienststelle ist nicht einfach. Das Buch ist in relativ kleine Abschnitte eingeteilt, die sich aber nicht stockend auswirken. Über jedem Abschnitt sind Ort, Datum und Uhrzeit angegeben, damit man dem Verlauf der Handlung gut folgen kann. Es werden die Schwerverbrecher verfolgt, bis letztendlich einer davon auf der Insel landet. Dort geschehen weitere Morde, die Polizei steht vor einem Rätsel. Einige Inselbewohner glauben, dass der Pirat Belfour aus dem Grabe auferstanden ist, um seinen auf der Insel vergrabenen Schatz zu suchen. Inselbürgermeister Kenny Logan unterstützt die Ermittlungen wo er kann, denn diese erweisen sich als äußerst schwierig. Dieser Thriller ist flüssig zu lesen und hat mich sehr gefesselt. Die Personen sind gut beschrieben, jede hat ihren eigenen Charakter. Die verschiedenen Handlungsstränge finden ohne zu verwirren langsam zueinander. Während des Lesens hatte ich schon eine Idee, wer der Täter sein könnte, was sich auch bewahrheitet hat. Um was es allerdings wirklich geht, erfährt man erst ganz zum Schluss. Von meiner Seite aus empfehlenswert.

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  • Klasse Thriller

    Blutinsel
    Tupperqueen

    Tupperqueen

    01. May 2015 um 04:13

    Bin bei Buch Wittwer über den Thriller gestolpert und habe mich gewundert, dass der Autor Deutscher ist und über Maine und die USA schreibt. Habe dort mal ein paar Jahre verbracht und viele Ecken und Straßen wiedererkannt. Ulrich Hefner schreibt einen spannenden und sehr unterhaltsamen Roman, der zum Miträtseln einläd. Die Story spielt auf einer Insel im Golf von Maine, dort werden auf bestialische Weise Menschen hingerichtet. Gleichzeitig in einer Nebenhandlung, die natürlich die Spannung erhöht und die zuerst offenbar gar nichts mit der Insel zu tun hat. Aber natürlich endet auch der Nebenstrange auf Hells Kitchen island. Intelligent gemacht und überaus spannend

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  • Thriller mit Gänsehautgarantie

    Blutinsel
    Tama23

    Tama23

    23. March 2015 um 02:48

    Auf einer Insel im Golf von Maine geschehen grausame Morde. Offenbar steckt der Geist eines Piratenkapitäns hinter den grausamen Taten, der vor dreihundert Jahre sein Unwesen vor der Insel trieb. Zumindest sind die abergläubischen Insulaner dieser Meinung. Cathy Ronstedt vom Portland Police Department stößt bei ihren Ermittlungen immer wieder an ihre Grenzen.  Gleichzeitig brechen vier Schwerverbrecher aus einem Staatsgefängnis auf dem Festland aus. Ihre Spur führt nach Hell´s Kitchen Island. Diese Mischung aus Mystic und Crime ergibt insgesamt einen Thriller, der den Namen auch verdient. Für Freunde der Hochspannung: Empfehlenswert

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  • Absolute Leseempfehlung

    Blutinsel
    aftersunblau

    aftersunblau

    12. February 2015 um 19:21

    »Ihr habt ihm seine Augen genommen, damit er nicht mehr sehen konnte, seine Ohren, damit er nichts mehr hörte, seine Nase, damit er nicht mehr riechen konnte, seine Zunge, damit er das Unrecht nicht mehr hinausschreien konnte, seine Hände, damit er nicht mehr greifen konnte, und seine Beine, damit er nicht mehr fliehen konnte. Und dann habt ihr sein Herz in die kalte Tiefe gerrissen, und nun bin ich gekommen, damit die Schuld beglichen wird. Und du bist das Herz, du warst die Kraft, die sie vorantrieb, nun werde ich mir dein Herz nehmen, damit alle Schuld getilgt ist. Und wenn ihr vor sein Angesicht tretet, dann begegnet ihm mit Reue. Auge um Auge, Zahn um Zahn, so steht es geschrieben im Buch der Bücher. Nun ist der Tag der Rache gekommen, und die Rache ist mein, so spricht der Herr. Und nun ist es an der Zeit, vor den Schöpfer zu treten, doch zuvor sollst du geläutert werden durch Schmerz und Pein.« 1971 sinkt die “Jonathan Sinclair” während eines Sturms vor der Küste von Hell`s Kitchen. Die 6 köpfige Besatzung und 40 Filipinos, die an Bord waren, kommen ums Leben. 36 Jahre später, im Jahr 2007 sollen vier Schwerverbrecher zu einer Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Unterwegs kommt es zu einem Unfall, bei dem die Verbrecher fliehen können. Bei ihrer Flucht teilen sie sich in zwei Gruppen auf und fliehen in unterschiedliche Richtungen. Unterdessen geschieht auf Hell`s Kitchen Island ein grausamer Mord. Der ehemalige Leuchtturmwärter wird bei lebendigem Leib an ein Kreuz genagelt, und ihm werden mit einem Schauerhaken die Augen ausgestochen, seine Frau verschwindet spurlos. Da alle anderen Kräfte bereits mit Fällen beschäftigt sind, wird die neu ins Morddezernat versetzte Cathy Ronsted, zusammen mit Detective Sergeant Brian Stockwell auf die Insel geschickt, um zu ermitteln. Als Frau, und noch dazu als Farbige, hat sie es nicht leicht mit den alteingesessenen Bewohnern, einzig Kenny Logan, der Bürgermeister der Insel, steht ihr hilfreich zur Seite. Während den Ermittlungen geschieht ein Mord nach dem anderen und jeder der 44 Bewohner oder der 4 Mönche, die zurückgezogen in einem Kloster auf der Insel leben, könnte der Täter sein. Fazit Das war ein Thriller der den Namen auch verdient. Gleich zu Beginn wird Spannung aufgebaut und es ist Ulrich Hefner gelungen den Spannungsbogen kontinuierlich zu halten und sogar noch zu steigern. Der Schreibstil konnte mich überzeugen, er war flüssig zu lesen und hat die Seiten nur so dahin fliegen lassen. Lange war unklar was die Handlungsstränge miteinander zu tun haben, bis sie von dem Autor meisterhaft zusammengefügt wurden. Was die “Jonathan Sinclair” mit dem Ganzen zu tun hatte, hat sich erst gegen Ende abgezeichnet, und auch die Suche nach dem Mörder und seinem Motiv blieb bis auf die letzten Seiten im dunkeln. Es war mir eine Freude dieses Buch lesen zu dürfen und ich kann es nur jedem empfehlen der gerne spannende Thriller liest. Für mich war es das erste Buch von diesem Autor, mit Sicherheit nicht mein letztes. Allerdings hat er mit diesem Werk die Messlatte ziemlich hoch gehängt, und es wird schwer sein dies in seinem nächsten Buch zu überbieten.

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  • Spitzenklasse

    Blutinsel
    mariabend

    mariabend

    19. December 2014 um 13:22

    Die Handlung beginnt mit dem Untergang eines Frachters vor Hell´s Kitchen Island, einer eher unbedeutenden Insel im Golf von Maine. Jahre später wird diese Insel zum Schauplatz eines grausigen Verbrechens. Dieser Roman beinhaltet alles, was dem Thrillerfan Spaß macht. Spannung auf höchster Ebene, eine zunächst undurchschaubare Handlung, verschrobene Insulaner und ein ungewöhnliches Ermittlerteam vom Festland, das sich erst einmal auf der Insel zurechtfinden muss. Den Insulanern ist sofort klar, wer hinter den grausamen Morden steckt. Piratenkapitän Belfour ist zurückgekehrt ... einziges Problem der Ermittler ist;  Belfour trieb sein Unwesen von beinahe dreihundert Jahren in den Gewässern vor der Insel

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  • Lesenswerter Thriller der Spitzenklasse

    Blutinsel
    mugge

    mugge

    18. December 2014 um 05:18

    Zwei handlungsstränge, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, treiben unaufhaltsam aufeinander zu und treiben die Spannung auf die Spitze. Wechselnde Szenen und eine mystische Stimmung erzeugen beim leser das Gefühl, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann.

    Eigentlich erwartet man ein solches Buch auf einer Beststellerliste.

  • Beeindruckender und tiefsinniger Kriminalroman

    Blutinsel
    Patno

    Patno

    14. December 2014 um 22:48

    Der 1961 in Bad Mergentheim geborene Ulrich Hefner lebt mit seiner Familie in Baden Württemberg und arbeitet als Kriminalautor, Journalist und Polizeibeamter. Blutinsel ist Hefners neuestes Meisterwerk, in welchem er eindrucksvoll sein literarisches Talent beweist. Ein Freund typischer actiongeladener Thriller kommt eventuell nicht ganz auf seine Kosten. Blutinsel ist für mich ein facettenreicher Roman mit mystischen und kriminalistischen Zügen, welcher aber auch gesellschaftliche Probleme anspricht wie z.B. die Rolle der Frau in Führungspositionen, Kompetenzgerangel unter Kollegen oder Probleme der Hautfarbe. Der Autor lässt den Leser an verschiedenen Geschehnissen teilhaben, was anfänglich etwas verwirrend auf den Leser wirkt. Blutinsel beginnt mit dem Untergang einer Fähre auf dem Weg nach Hell's Kitchen Island im Jahre 1971. Sechsunddreißig Jahre später sind vier Schwerverbrecher auf dem Weg nach Boston und können infolge eines Verkehrsunfalls fliehen. Auf Hell's Kitchen Island beginnt ein Mörder mit seinem Rachefeldzug. Während sich die US Marshalls Fleischmann und Donovan an die Fersen der Flüchtigen heften, werden die Ermittler Cathy Ronstedt und Brian Stockwell mit der Aufklärung der Morde beauftragt. Der Autor datiert die Ereignisse, wodurch dem Leser jederzeit ein einfacher Wiedereinstieg in den Roman ermöglicht wird. Außerdem steigert er somit die Spannung, denn sobald Details eines Mordes beschrieben wurden, wechselt Hefner in einen anderen Handlungsstrang. Die einstigen Gefängnisinsassen trennen sich in 2 Gruppen, wobei die beiden Gewaltverbrecher Lukovic und Simmrock eine Spur aus Mord und Brutalität hinterlassen. Daher können sie aber relativ schnell ausgeschaltet werden. Mit viel Erfahrung und Gespür überzeugen Donovan und Fleischmann als Ermittler. Das zweite Verbrecherduo Tyler und Duval bewegt sich weniger auffällig und ist daher nur schwer ausfindig zu machen. Wesley Tyler saß wegen eines Überfalls auf einen Geldtransport im Gefängnis und teilte sich dort mit Frank Duval eine Zelle. Der Ruf des gestohlenen Goldes führt die beiden nach Hells's Kitchen. Auf der Insel treffen sich dann die einzelnen Handlungsstränge und die Suche nach dem Gold verbindet sich mit der Suche nach dem Serienmörder. Kriminalistische Spitzenleistung ist gefragt. Fast jeder der 50 Inselbewohner wird unter die Lupe genommen. Doch ständig kommen neue Morde hinzu und die Ermittlungen gestalten sich schwierig und sind von Rückschlägen geprägt. Nachdem die Fahnder Cathy und Brian den Namen des Mörder kannten, war dieser aber noch keinem der Inselbewohner zuzuordnen. Als der rachsüchtige Killer schließlich entlarvt ist, folgt ein spannendes Finale. Fazit: Mich hat der Roman total gefesselt und ich fand es spannend die einzelnen Puzzleteile zu einen Ganzen zusammenzufügen. Hefner fordert dem Leser einiges ab, doch zum Schluss ergibt alles einen Sinn. Blutinsel ist ein beeindruckender und tiefsinniger Kriminalroman für den Leser mit Anspruch.

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  • Hat mir gut gefallen

    Blutinsel
    PMelittaM

    PMelittaM

    13. June 2014 um 12:51

    Ein Schiffsunglück vor 30 Jahren, das keiner der Menschen an Bord überlebt hat, vier geflohene Schwerverbrecher und ein scheinbar irrer Serienmörder auf einer idyllischen kleinen Insel, doch was haben dieser Ereignisse miteinander zu tun? Über den Inhalt möchte ich gar nicht so viel sagen, die Geschichte baut sich nach und nach auf und bietet einige Überraschungen. Wie alles zusammenhängt, erfährt der Leser/die Leserin erst nach und nach. Das und dass der Autor viele Perspektivewechsel eingebaut hat, trägt sehr zur Spannung des Romans bei. Der Leser/die Leserin begleitet nicht nur die verschiedenen Ermittler, nein, er erlebt das Geschehen auch an der Seite der geflohenen Strafgefangenen und sogar an der einiger Opfer. Die verschiedenen Charaktere sind gut ausgearbeitet und gefallen mir durchgehend gut. Sei es Cathy Ronsted, die neu in der Mordkommission ist, der von den Kollegen wenig zugetraut wird und die nur zur Mordaufklärung auf die Insel geschickt wurde, weil gerade kein anderer Kollege frei ist, sei es Logan, der Master of the Island, der Cathy zur Seite steht und alle Inselbewohner gut kennt, sei es der entflohene Sträfling Frank Duval, der hofft, einen Schatz zu finden und einige mehr, sie alle kann man sich gut vorstellen und ihr Handeln und Denken nachvollziehen. Vor allem die Mentalität der Inselbewohner ist gut getroffen. Menschen, die auf einer Insel leben, die keine 50 Einwohner hat, entwickeln so ihre Eigenarten, besonders auffallend ist hier der doch recht ausgeprägte Rassismus, bei dem man den Eindruck bekommt, die Zeit sei auf der Insel stehengeblieben. Zudem wirkt die Insel wie ein abgeschlossener Raum mit einer überschaubaren Zahl an Verdächtigen (und potentiellen Opfern). Diese Isolation macht einen besonderen Reiz der Geschichte aus. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, gerade auch durch die häufigen Perspektivewechsel, die einen anregen, schnell weiter zu lesen, das Noch-einen-Abschnitt-Phänomen schlägt auch hier wieder voll zu. Die Morde sind ziemlich grausam und blutig und wahrscheinlich nicht für jedermann geeignet, andererseits, wer Krimis liest, sollte nicht ganz so zartbesaitet sein. Die Auflösung ist logisch und auch wenn ich sie schon relativ früh ahnte, war es bis zum Ende spannend, man weiß ja nie, ob man Recht hat. Ich denke aber, dass es nicht viele vorausahnen werden. Für mich ist das Ende bei einer Kriminalgeschichte immer sehr wichtig. Dieses ist auf jeden Fall sehr gelungen, wenn es mich auch manchmal nervt, dass am Ende immer einer der Ermittler selbst in Gefahr geraten muss. So etwas finde ich unnötig, ein spannender Roman ist auch ohne so etwas spannend, wenigstens wirkte es hier nicht aufgesetzt. Insgesamt ein sehr gelungener Roman, den ich gerne weiterempfehle. 

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