Ulrich Hefner Das Haus in den Dünen

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Inhaltsangabe zu „Das Haus in den Dünen“ von Ulrich Hefner

Ein Brandstifter treibt sein Unwesen in Wilhelmshaven. Schon elf Gebäude, meist leerstehende Schuppen, Häuser oder ungenutzte Industrieanlagen, gingen diesen Sommer in Flammen auf. Und immer ließ der Täter seine Visitenkarte zurück: Bibelzitate, in denen es um das göttliche Feuer der Reinheit geht. Als unweit der Kaiser-Wilhelm-Brücke am Nordufer des Großen Hafens ein altes Lagergebäude abbrennt, finden die Feuerwehrmänner eine Leiche. Als Trevisan und das 1. Fachkommissariat die Ermittlungen übernehmen, stehen sie vor einer schier unlösbaren Aufgabe, denn der Täter hinterlässt außer den Bibelzitaten keine Spuren. Nur eines ist gewiss: Der Täter wird wieder zuschlagen. Wird es weitere Todesopfer geben? War der Tote beim Brand im Großen Hafen nur Zufall oder genügt es dem Täter nicht mehr, nur Sachschaden anzurichten? Dann wird eine weitere Leiche in der Nähe von Wilhelmshaven aufgefunden. Der Fahrer eines Lastwagens wurde auf dem Betriebgelände erschossen. Die Tat gleicht einer Hinrichtung. Trevisan ist der Verzweiflung nahe. Offenbar treiben ein Pyromane und ein Todesschütze gleichzeitig ihr Unwesen im Wangerland und er steht machtlos daneben. Bald jedoch bald muss er erkennen, dass die beiden Fälle nicht so zusammenhangslos sind, wie er zuerst glaubte. Als ein weiteres Mordopfer unweit des Ölhafens aufgefunden wird, getötet durch einen gezielten Kopfschuss, wird Trevisan klar: Er befindet sich auf der Jagd nach den entfesselten Schatten einer dunklen Vergangenheit.

Gute Idee, aber sehr hölzern geschrieben.

— Ginkgo
Ginkgo

Ein Brandstifter und ein Mörder treiben ihr Unwesen an der Küste. Spannende Geschichte mit überraschender Wende

— Merino123
Merino123

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  • Rezension zu "Das Haus in den Dünen" von Ulrich Hefner

    Das Haus in den Dünen
    blueknight

    blueknight

    05. June 2010 um 01:22

    Ein Feuerteufel treibt sein Unwesen um Wilhelmshaven. Immerwieder gehen Schuppen und Hütten in Flammen auf, ohne das der Täter Spuren hinterläßt. Bei einem der Brände stirbt ein "Penner". Dann wird in Wilhelmshaven ein Lkw-Fahrer ermordet - durch einen finalen Kopfschuss regelrecht hingerichtet. Auch hier keine Hinweise am Tatort - außer einem Hemdknopf neben dem Opfer. Erst Spuren deuten auf ein familiäres Motiv - weisen dann aber auf die organisierte Schleuserkriminalität. Nach einem 2. Mord an einem Lkw-Fahrer und dem Mord an einem Hafenarbeiter deutet alles auf einen Rachfeldzug. Gleichzeitig gelingt in der Fahndung nach dem Feuerteufel ein Durchbruch. Aber noch vor einer Festnahme wird der Feuerteufel ebenfalls durch den unbekannten Rächer hingerichtet. Hinweise in die Vergangenheit der Opfer führen zu einem Brand 19 Jahre zuvor auf Spiekeroog und einem Verbrechen, begangen durch fünf Jugendliche. Die Opfer damals: 2 junge Mädchen (Zwillinge). Ein missglückter Anschlag auf den 5. Täter von damals führt letztendlich zur Täterin und zu deren Festnahme. Man merkt am ganzen Roman, daß hier ein Autor am Werke ist, der sich mit der Polizei und den Ermittlungsmethoden sehr gut auskennt - keine Überraschung, den Ulrich Hefner ist Polizeibeamter und schöpft somit aus seinem großen Erfahrungsschatz. Es war eine Freude den Roman zu lesen. Endlich einmal ein toller klassischer Krimi mit allem was dazu gehört, ohne aber zu übertreiben. Man hat fast den Eindruck selbst an den Ermittlungen teilzunehmen und es ist nachvollziehbar, wie die Ermittler zu ihren Ergebnissen kommen. Die Fuldaer Zeitung verglich Ulrich Hefner mit Henning Mankell und seinen Ermittler Martin Trevisan mit Kurt Wallander - und kam zum Schluss, daß Mankell seinen Meister gefunden. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Ein Tipp für jeden Krimifan.

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