Ulrich Hefner Die Bruderschaft Christi

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Inhaltsangabe zu „Die Bruderschaft Christi“ von Ulrich Hefner

Von der Jerusalemer Altstadt über Paris und den Vatikan bis in dunkle Klöster und einsame Alpentäler – fesselnde Handlung vor atmosphärischer Kulisse Nahe Jerusalem stößt ein Archäologenteam um Prof. Chaim Raful auf einen sensationellen Fund: Eine alte Grabstätte enthält Zeugnisse aus dem Leben Jesu, unter anderem mysteriöse Schriftrollen. Eine Entdeckung, so ahnt Raful, deren wahre Bedeutung das gesamte Fundament der modernen Kirche ins Wanken geraten lassen könnte. Fortan ist sein Leben und das seiner jungen Kollegen in größter Gefahr, und noch während der Archäologe die Schriftrollen endgültig zu enträtseln versucht, beginnt eine wilde Hetzjagd quer durch Europa. Ein brillant recherchierter, weltumspannender Kirchen- und Verschwörungsthriller.

Wer war Jesus Christus wirklich oder glauben wir an eine 2000 Jahre alte Lüge...

— hubaduba22
hubaduba22

Durchschnittlich, in jeder Hinsicht

— Aglaya
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    Die Bruderschaft Christi
    hubaduba22

    hubaduba22

    24. May 2015 um 19:21

    Eine spannende, fast philosophische Fragestellung, die hier in diesem spannenden Krimi eine Rolle spielt. Hier steht eine ganze Weltordnung auf dem Spiel.

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    Die Bruderschaft Christi
    Aglaya

    Aglaya

    15. April 2015 um 19:41

    In Jerusalem wird das Grab eines Tempelritters entdeckt, bald darauf werden mehrere der an der Entdeckung beteiligten Archäologen ermordet. Zeitgleich werden auch in einer bayrischen Kirche mehrere Menschen brutal getötet.   Wie erwähnt besteht „Die Bruderschaft Christi“ aus zwei Handlungssträngen, die lange Zeit getrennt voneinander ablaufen. Erst im letzten Drittel des Buches wird klar, wie sie verknüpft sind. Diese Erzählweise führt dazu, dass sich die „nötige“ Anzahl Protagonisten verdoppelt, und besonders zu Beginn hatte ich etwas Mühe, den Überblick über alle Personen zu behalten und mir zu merken, wer wie mit wem verbandelt ist. Da mir zudem die beiden Ermittler in Deutschland ziemlich unsympathisch waren, las sich das Buch nicht so flott wie erwartet. Der Schluss wird, wie so oft bei Religions-Thrillern, relativ offen gestaltet.   Inhaltlich würde ich „Die Bruderschaft Christi“ als durchschnittliche Religions-Thriller-Kost im Fahrwasser von Dan Brown bezeichnen. Die Story selber ist nicht uninteressant, aber da dem Leser über weite Teile des Buches verschwiegen wird, um was es genau geht, kommt erst gegen Schluss wirkliche Spannung auf. Da mit dem Erfolg von Dan Brown eine riesige Anzahl von Autoren auf den Religions-Thriller-Zug aufgesprungen sind, reicht die Leistung von Ulrich Hefner leider nicht aus, um sich aus der Masse hervorzuheben.   Ich habe das Buch nun zum zweiten Mal gelesen, nachdem es mehrere Jahre in meinem Billy-Regal gestanden hatte und ich mich nicht mehr daran erinnern konnte, ob ich es eigentlich gut fand. Wirklich begeistert hat mich „Die Bruderschaft Christi“ nicht, ein drittes Mal werde ich den Thriller wohl nicht mehr lesen. Wer auf Religionsthriller steht, kann sich das Buch mal anschauen, aber eine überzeugte Empfehlung kann ich nicht aussprechen, dafür war mir das Buch zu durchschnittlich.

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  • Rezension zu "Die Bruderschaft Christi" von Ulrich Hefner

    Die Bruderschaft Christi
    silbereule

    silbereule

    Ein Kirchen- und Verschwörungsthriller für alle Freunde von SAKRILEG Ok - spannend war das Buch, keine Frage. Auch wenn die Handlungsstränge arg kurz waren und ich mich immer wieder darüber geärgert habe, dass ich kaum in einem drin war, schon wieder der Nächste kam. Die beiden Liebesgeschichten darin kamen recht dürftig und völlig unromantisch daher - ob das wohl daran lag, dass der Autor ein Mann ist? Was mich als Christin an dem Buch gestört hat ist, dass wieder einmal versucht worden ist, die Basis des christlichen Glaubens zu erschüttern - mit abenteuerlichen Theorien und äusserst schwachen 'Beweisen'. - Fakt ist, dass es bisher noch niemand geschafft hat, die Bibel zu widerlegen. Mir ist auch nicht klar, wo der Autor diesbezüglich steht, denn das Ende des Romans lässt alles wieder offen - Gut geschildert ist die katholische Kirche, die sich zu einem Imperium mit absoluten Machtanssprüchen entwickelt hat und dabei über Leichen geht, an denen es in diesem Roman bestimmt nicht mangelt.

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  • Rezension zu "Die Bruderschaft Christi" von Ulrich Hefner

    Die Bruderschaft Christi
    PattyS

    PattyS

    19. September 2011 um 07:58

    Ein wirklich gelungender Kriminalroman - nur ab und an etwas zu langatmig.
    Erinnert mich jedoch sehr an Illuminati oder Sakrileg

    Fazit: das lesen hat sich auf jeden Fall gelohnt

  • Rezension zu "Die Bruderschaft Christi" von Ulrich Hefner

    Die Bruderschaft Christi
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. August 2011 um 18:22

    Von der Jerusalemer Altstadt über Paris und den Vatikan bis in dunkle Klöster und einsame Alpentäler – fesselnde Handlung vor atmosphärischer Kulisse Nahe Jerusalem stößt ein Archäologenteam um Prof. Chaim Raful auf einen sensationellen Fund: Eine alte Grabstätte enthält Zeugnisse aus dem Leben Jesu, unter anderem mysteriöse Schriftrollen. Eine Entdeckung, so ahnt Raful, deren wahre Bedeutung das gesamte Fundament der modernen Kirche ins Wanken geraten lassen könnte. Fortan ist sein Leben und das seiner jungen Kollegen in größter Gefahr, und noch während der Archäologe die Schriftrollen endgültig zu enträtseln versucht, beginnt eine wilde Hetzjagd quer durch Europa ... Ulrich Hefner nutzt geballte 576 Seiten um kein gutes Haar an der römisch-katholischen Kirche an sich und im Besonderen zu lassen. Getarnt als Kirchen-und Verschwörungsthriller nutzt er die Personen um mal mehr mal weniger deutlich Kritik zu äußern. Facettenreich wie die Personen ist dadurch auch die Bandbreite der Kritik die geäußert wird, der Leser hat zuweilen den Eindruck die Person wurde zum Zweck der Kritik so entwickelt. Sicherlich eine detailierte Ansschauungsweise das gebe ich gerne zu. Nichts desto trotz kann es dem Leser gelingen sich mit den Personen anzufreunden, sie symphatisch zu finden und durch sie Zugang zur Geschichte zu finden. Sicherlich ist die ein oder andere Person symphatischer als die andere, auch Beziehungen zu einander erscheinen dem Leser mal authentischer als andere. Die Geschichte selber ist unterteilt in mehrere Handlungsstränge die wohl gegen Ende des Buches zusammenfinden sollen. Zu Beginn ist jeder Handlungsstrang für sich ungemein spannend, der Autor gibt ein enormes Tempo vor. Leider zeigt sich, das er dieses Tempo nur eine gewisse Zeit halten kann. Nach 2/3 des Buches brauchte ich eine Pause da ich das Gefühl hatte die Luft wäre raus. Die Spannung ebbte immer mehr ab, die Handlung lief sich parralel zur tatsächlichen Geschichte tot. Irgendwie erinnerte das Tempo des Buches zu dem Zeitpunkt an einen zu schnell gestarteten Marathonläufer dem die Puste ausgeht. Schade eigentlich. FAZIT : Deutlich besser als mancher Dan Brwown Abklatsch der letzten Zeit, aber vom Niveau her nicht vergleichbar mit seinem Vorgängerroman "Die dritte Ebene". Jetzt bin ich auf den neuen Hefner gespannt :-)

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  • Rezension zu "Die Bruderschaft Christi" von Ulrich Hefner

    Die Bruderschaft Christi
    pudelmuetze

    pudelmuetze

    28. May 2011 um 13:13

    Inhaltlich ist dieses Buch sehr spannend, es geht um eine Mordserie, allerdings tummeln sich schon auf den ersten 20 Seiten mehr Leichen als in so manchen klassischen Krimi, nur ein Mörder ist weit und breit noch nicht in Sicht. Die Geschichte spielt zum einen in Jerusalem bei einer Ausgrabung, die andere Hälfte in Süddeutschland, wie dies beides zusammenhängt kommt langsam aber sicher während des Lesens zum Vorschein. Ulrich Hefner hat es geschafft den Spannungsbogen wirklich vom ersten Mord bis zur Aufklärung zu halten und das ganze in eine unglaubliche Geschichte zu verpacken. Leider ist dies aber auch ein Buch dessen Inhalt nicht lange nachwirkt, ich musste mich jetzt wo ich die Rezension schreibe, wirklich anstrengen um die wichtigsten Ereignisse mir nochmals zurück holen. Dabei ist mir aber auch aufgefallen das es sonst ein sehr gutes und spannendes Buch ist, aber leider auch wieder schnell aus dem Kopf ist.

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  • Rezension zu "Die Bruderschaft Christi" von Ulrich Hefner

    Die Bruderschaft Christi
    Karigan

    Karigan

    27. July 2010 um 12:15

    Ein neuer Aspekt in der Betrachtung des Lebens von Jesus. Wer war er wirklich? Das Buch offenbart eine neue, durchaus interessante Theorie, die den christlichen Glauben in Frage stellt. Allerdings hätten es dafür auch ein paar Seiten weniger sein können. Vom Plot und den Charakteren her ein typischer Thriller, man bekommt solide Unterhaltung, nicht mehr aber auch nicht weniger.

  • Rezension zu "Die Bruderschaft Christi" von Ulrich Hefner

    Die Bruderschaft Christi
    Nefertari35

    Nefertari35

    08. March 2010 um 11:34

    Also wenn ich den Vergleich mit Hohlbeins letztem Vatikanthriller führen darf, schneidet dieser Roman bei weitem besser ab. Er ist authentisch geschrieben, der Spannungsaufbau kommt ohne Mord und Todschlag auf jeder Seite aus (natürlich wird auch hier getötet und gefoltert, aber nicht auf jeder Seite), die Charaktere sind glaubwürdig, wenn auch manchmal etwas schwierig (Lisa) und das Thema ist zeitgemäß. Leider habe ich auch ein Manko: das Buch ist zu detailliert, so daß es oft etwas langatmig wird. Ichhabe für dieses Buch eine Woche gebraucht, weil ich es hin und wieder aus der Hand legen mußte, da es einen nicht nur fesselt. Die Geschichte an sich, das Auffinden von altertümlichen Schriftrollen, die die Geschcihte Jesus denunzieren oder die Glaubensgeschichte erschüttern sollen, ist ja nicht unbekannt. Auch die Templer kommen in sehr vielen Roman vor. Nichtsdetotrotz ist die Mischung aus Thriller, Krimi und historischen Elementen gut gelungen.

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  • Rezension zu "Die Bruderschaft Christi" von Ulrich Hefner

    Die Bruderschaft Christi
    Bellexr

    Bellexr

    07. March 2010 um 19:03

    Durch Zufall entdeckt Tom Stein, Ingenieur und Mitglied einer archäologischen Gruppe, bei Ausgrabungen im Kidron-Tal bei Jerusalem das Grab eines Tempelritters. Als Grabbeilage befinden sich im Sarg ein Tonteller sowie alte Schriftrollen. Schnell ist das Interesse der Kirche an dem Fund geweckt und als sich merkwürdige Unfälle an der Grabungsstelle ereignen und der Grabungsleiter, Prof. Chaim Raful, samt den Schriftrollen spurlos verschwindet, ist das Misstrauen bei Tom und seiner Freundin Yaara geweckt. Zusammen mit ihren Freunden Moshav und Jean begeben sie sich auf die Suche nach dem Professor. Zu selben Zeit ereignen sich zwei brutale Morde an Priestern in oberbayrischen Gotteshäusern. Kommissar Stefan Bukowski und seine Kollegin Lisa Herrmann sind mit dem Fall betraut. Besteht hier eine Verbindung zu dem Fund in Jerusalem und welche Rolle spielt die katholische Kirche bei dem Fall? . Die Schauplätze bei Ulrich Hefners Kirchenthrillers sind Jerusalem, Deutschland, Frankreich und Rom, wobei die Haupthandlung in Jerusalem und Deutschland spielt. Durch die ständig wechselnden Erzählstränge ist man immer über die aktuellen Ereignisse an den unterschiedlichen Schauplätzen informiert und natürlich wechseln diese immer genau dann, wenn es am spannendsten ist. Allerdings benötigt man hierdurch auch ein wenig, bis man in die Geschichte richtig eintauchen kann. Die Story ist nachvollziehbar aufgebaut und enthält genug interessante Wendungen, sodass man durchweg neugierig weiterlesen möchte. . Die Geschichte beginnt bei den Ausgrabungen und dem Fund des Grabes des Tempelritters. Hier überschlagen sich regelrecht die Ereignisse und die Spannung ist extrem hoch. Zwischendurch flacht die Spannung ein wenig ab, um dann zum Schluss wieder rasant anzuziehen. Allerdings ist der Mittelteil nicht als langweilig zu bezeichnen und die Informationen bezüglich Tempelritter, Ausgrabungen etc. sind durchweg interessant beschrieben. . Der Schreibstil von Ulrich Hefner ist durchweg flüssig, lebendig und bildhaft. So erhalten seine Charaktere schnell ein Profil und eine Verwechslung bei der Fülle der unterschiedlichen Akteure ist schnell ausgeschlossen. Seine Protagonisten sind zum einen Tom und Moshav, die ihre Suche nach dem Professor von Jerusalem nach Deutschland führt und zum anderen die Ermittler Stefan Bukowski und Lisa Herrmann. Stefan Bukowski steht kurz vor der Rente und hat so seine eigenen Vorstellungen von den Ermittlungen, die selten mit denen seiner Vorgesetzten übereinstimmen. Ihm zur Seite steht Lisa Herrmann, eine junge, engagierte Kommissarin, die mehr als einmal mit den Ermittlungsmethoden ihres Chefs Bukowski nicht einverstanden ist. Jedoch ergänzen diese unterschiedlichen Charaktere sich hervorragend. . Alles in allem ist Ulrich Hefner ein abwechslungsreicher und spannender Kirchenthriller mit einer interessanten Story gelungen.

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  • Rezension zu "Die Bruderschaft Christi" von Ulrich Hefner

    Die Bruderschaft Christi
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. September 2009 um 14:54

    Bei einer Ausgrabung einer römischen Siedlung im Israelischen Kidron-Tal machen die Archäologen um Professor Jonathan Hawke einen sensationellen Fund: Unter einer 2000 Jahre alten Erdschicht finden sie eine Höhle, die das Grab eines der Kreuzritter enthält, die mit Hugo de Payens nach Jerusalem gekommen waren. Als der Sarkophag geöffnet wird, finden sie neben der mumifizierten Leiche des Kreuzritters einen Tonteller, der eine bis dato unbekannte Szene aus dem Leben Christi enthält. Die Archäologen sind sich sicher, dass sie eine brisante Entdeckung gemacht haben und bald wird klar, dass sie um ihr Leben fürchten müssen. Schon wieder ein Thriller mit einer im Vatikan beheimateten Bruderschaft, mag sich so mancher denken, der das Buch in die Hand nimmt und das Buch aufgrund dieser Tatsache gleich wieder beiseite legt. Nachvollziehbar, wenn man sich die Menge der Romane mit ähnlichem Thema anschaut, die Dank Dan Brown in den letzten Jahren auf den Markt gekommen sind. Nun, wer bei diesem Roman so denkt, der tut dem Buch und dem Autor Ulrich Hefner unrecht. Es ist zwar keine wirklich neue Variante, die hier erzählt wird, aber eine, die sauspannend ist. Mir ist es jedenfalls nicht gelungen, das Buch aus der Hand zu legen. In kurzen Abschnitten mit permanenten Wechseln der Schauplätze - Israel, verschiedene Orte in Deutschland, Italien und Frankreich - nimmt der Autor den Leser mit auf eine rasante Verfolgungsjagd. Wer steckt hinter den Unfällen, die sich auf der Ausgrabungsstätte ereignen? Wer hat ein Interesse daran, den Fund unter Verschluss zu halten? Wer ist der Gegenspieler des Vatikans, der hier eigentlich einen größeren Part hat als die titelgebende Bruderschaft? Gibt es vielleicht noch eine dritte Seite, die Interesse an dem Fund hat? All diese Fragen stellt man sich, wenn man die beiden Kommissare bei ihren Ermittlungen der Mordfälle in Deutschland begleitet - den kauzigen und kurz vor der Pensionierung stehenden Stefan Bukowski und seine ehrgeizige Kollegin Lisa Herrmann, ein Team wie Katz und Maus und eigentlich doch auf einer Wellenlänge, sowie die Gruppe der Archäologen um Tom Stein, der zunächst einfach nur das Rätsel um den Fund lösen möchte, für den die Suche nach der Wahrheit aber im Laufe der Geschichte zur Suche nach dem inneren Frieden wird. Auch die Institution Kirche kommt hier nicht so stereotyp weg wie in so manch anderem Roman. Es ist auch hier nicht alles Gold was glänzt aber Ulrich Hefner schafft im Gegenzug Figuren, die dort nicht nach Macht streben sondern an das Wohlergehen und den Weiterbestand glauben und dieses Ziel ohne Gewalt erreichen wollen. Schritt für Schritt löst Ulrich Hefner das Rätsel um den Kreuzritter und sein Vermächtnis lässt die Fäden zusammenfinden und verblüfft den Leser dann doch kurz vor Ende der Geschichte noch mit einer Wendung, die man so nicht erwartet hat. In Ulrich Hefners Buch spielt auch der Glauben eine Rolle, das lässt sich nicht von der Hand weisen. Auch hier stellt sich die Frage, was wäre, wenn sich beweisen ließe, dass es den Christus, wie ihn die Kirche darstellt, so nie gegeben hat. Kurz vor Ende des Buches gibt es eine Passage, in der Ulrich Hefner einem der Protagonisten einen Denkanreiz gibt und gleichzeitig hat man das Gefühl, der Autor spricht in diesem Moment auch den Leser selbst an. Mir hat das sehr gut gefallen, weil ich hier als Leser selbst gefordert war, mir meine Gedanken zu machen und mich dem "Was wäre wenn" zu stellen, anstatt eine fertige Antwort geliefert zu bekommen. Für mich ist dies definitiv eines der wirklich guten Bücher unter den Verschwörungs-Thrillern und eine klare Empfehlung für den Autor Ulrich Hefner.

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