Das Lächeln der Diesellok

von Ulrich Heider 
4,8 Sterne bei5 Bewertungen
Das Lächeln der Diesellok
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Intensive Geschichte, die lange nachhallt!

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Sehr interessantes Buch. Deutlich wird die Machtlosigkeit aufgezeigt, mit denen Angehörige von psychisch Erkrankten zu kämpfen haben.

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Inhaltsangabe zu "Das Lächeln der Diesellok"

Für Eva und ihren Mann könnte das Leben perfekt sein, wenn da nicht ihre Mutter wäre, die seit Jahren versucht ihre Schlafstörungen mit Medikamenten zu bekämpfen.
Als Eva davon erfährt, muss sie feststellen, dass es sich bei dem vermeintlichen Schlafbringer um ein Antidepressivum handelt, durch dessen langjährigen Konsum ihre Mutter abhängig geworden ist. Für Eva ist es klar, dass sie ihrer Mutter helfen will, doch diese verfolgt ihre ganz eigenen Interessen. Es beginnt eine Konfrontation zwischen Ängsten, Macht und Einsamkeit.

Aus der Sicht der Tochter erzählt, beleuchtet
Das Lächeln der Diesellok eine vorbelastete Mutter-Tochterbeziehung, in der Selbstschutzmechanismen nicht mehr greifen und sich nach und nach eine Katastrophe anbahnt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783745099324
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:300 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:16.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Nadine_Imgrundvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Intensive Geschichte, die lange nachhallt!
    Intensive Geschichte, die lange nachhallt!

    „Das Lächeln der Diesellok“ von Ulrich Heider

    Klappentext

    „Für Eva und ihren Mann könnte das Leben perfekt sein, wenn da nicht ihre Mutter wäre, die seit Jahren versucht ihre Schlafstörungen mit Medikamenten zu bekämpfen. Als Eva davon erfährt, muss sie feststellen, dass es sich bei dem vermeintlichen Schlafbringer um ein Antidepressivum handelt, durch dessen langjährigen Konsum ihre Mutter abhängig geworden ist. Für Eva ist es klar, dass sie ihrer Mutter helfen will, doch diese verfolgt ihre ganz eigenen Interessen. Es beginnt eine Konfrontation zwischen Ängsten, Macht und Einsamkeit.

    Aus der Sicht der Tochter erzählt, beleuchtet „Das Lächeln der Diesellok“ eine vorbelastete Mutter-Tochterbeziehung, in der Selbstschutzmechanismen nicht mehr greifen und sich nach und nach eine Katastrophe anbahnt.“

    Fazit

    Das Cover des Buches ist schlicht und einfach, wirkt aber durch den schwarzen Hintergrund und die rote Schrift auch etwas bedrohlich. Nach der Lektüre des Buches, wusste ich auch, warum…

    Der Schreibstil von Ulrich Heider gefällt mir sehr gut. Klasse fand ich auch die Kapitelüberschriften, in denen die Tage heruntergezählt werden – auf welches Ereignis es hinausläuft, wird allerdings erst sehr spät klar.

    Ich konnte mich gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen.

    Die Mutter, mit ihren Depressionen, Sorgen, dem Übergewicht und ihrer Einsamkeit. Eva, die Tochter, die sich eine eigene Familie wünscht und doch in ihrer Tochter-Rolle gefangen ist. Der Ehemann, der helfen will, aber dann doch an seine Grenzen stößt.

    Das Buch hat mich sehr berührt. Besonders die (scheinbare?) Machtlosigkeit im Angesicht von Sucht und Krankheit sind verstörend.

    Dies ist ganz klar keine leichte Sommerlektüre. Dafür aber ein intensives Leseerlebnis für Betroffene und Interessierte.

    Vielen Dank, dass ich das Buch im Rahmen der Buchverlosung lesen durfte!

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    _jamii_s avatar
    _jamii_vor 3 Monaten
    Das Lächeln der Diesellok

    Für Eva und ihren Mann könnte das Leben perfekt sein, wenn da nicht ihre Mutter wäre, die seit Jahren versucht ihre Schlafstörungen mit Medikamenten zu bekämpfen.
    Als Eva davon erfährt, muss sie feststellen, dass es sich bei dem vermeintlichen Schlafbringer um ein Antidepressivum handelt, durch dessen langjährigen Konsum ihre Mutter abhängig geworden ist. Für Eva ist es klar, dass sie ihrer Mutter helfen will, doch diese verfolgt ihre ganz eigenen Interessen. Es beginnt eine Konfrontation zwischen Ängsten, Macht und Einsamkeit.

    Aus der Sicht der Tochter erzählt, beleuchtet
    Das Lächeln der Diesellok eine vorbelastete Mutter-Tochterbeziehung, in der Selbstschutzmechanismen nicht mehr greifen und sich nach und nach eine Katastrophe anbahnt.
    Der Aufbau des Buches gefällt mir sehr. Die Tage bis zum geplanten Urlaub werden runtergezählt, so kann man die vergangene Zeit in der Geschichte sehr gut mitverfolgen.
    Der Schreibstil ist gut und spannend aufgebaut, man kann das Buch kaum noch weglegen.
    In Eva kann ich mich anfangs sehr gut hineinversetzen, allerdings kann ich sie im Verlauf der Geschichte immer weniger verstehen. Dass sie sich so von ihrer Mutter beeinflussen lässt, und damit zulässt, dass ihr Leben immer wie mehr zerstört wird, kann ich nicht nachvollziehen. Wahrscheinlich kann man sich das aber nicht vorstellen, wenn man es selber nie erlebt hat. Da verstehe ich Robert oder Karin schon besser.
    Das Buch bleibt bis zum Schluss spannend und ist empfehlenswert.

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    Mabellevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr interessantes Buch. Deutlich wird die Machtlosigkeit aufgezeigt, mit denen Angehörige von psychisch Erkrankten zu kämpfen haben.
    Sehr empfehlenswert

    Das Buch "Das Lächeln der Diesellok" von Ulrich Heider hat mir sehr gut gefallen. Es handelt von Eva, die verzweifelt versucht, ihrer tablettenabhängigen Mutter zu helfen, zu wenig Unterstützung von ihrem Ehemenann und Freunden erfährt, die für mich alle nur sehr halbherzig agieren und nicht merken, dass Eva es nicht schafft, sich von ihrer Mutter abzugrenzen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, man sich gut in die Charaktere hineinversetzen. Allerdings möchte ich anmerken, dass ich bezweifle, dass jemand sich dermaßen viele Tabletten beschaffen kann- das war mir etwas rätselhaft. Auch dass es niemand aus Evas sozialen Umfeld schafft, die "Reißlinie zu ziehen" bzw. Eva und ihrer Mutter Alternativen aufzuzeigen. Ansonsten sehr empfehlenswert. 

    Kommentare: 1
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    Kaffeetasses avatar
    Kaffeetassevor 9 Monaten
    keine leichte Lektüre, aber wirklich lesenswert

    Wenn die eigene Mutter Sorgen hat, dann ist man für sie da, so wie sie für einen selbst da sein sollte. Blut ist dicker als Wasser, so sagt man. Doch was passiert, wenn das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter so gestört ist, dass zumindest ein Part damit einfach nicht glücklich werden kann?
    Eva ist eigentlich glücklich, doch ihre Mutter scheint krank zu sein und so nehmen Eva und ihr Mann die Dame bei sich auf- bis sie wieder gesund ist. Doch es zeigt sich, dass die Mutter Tablettenabhängig ist, Eva will helfen, doch ihre Mutter hat ihren eigenen Plan. Robert zumindest durchschaut die Sache, aber Eva scheint abhängig von ihrer Mutter, gefangen in einem Netz aus Angst und Macht.

    Selbstschutz ist ein wichtiges Thema, auch gegenüber Familienmitgliedern, daher fand ich es sehr gut, dass dieses Thema hier aufgegriffen wird. Immer wieder habe ich mir beim Lesen gedacht: Ach Eva, du MUSST doch nicht.... Aber die andere Stimme in meinem Kopf sagte: Aber es ist doch die Mutter.... Es entsteht hier schon fast eine Abhängigkeit, weil es eben die Mutter ist. Ich konnte die Probleme im Buch sehr gut nachvollziehen und fand die Schilderungen sehr realistisch und entsprechend empfand ich die Lektüre auch als äußerst bewegend. Hier passiert viel zwischen den Zeilen, wie es in solch einem Mutter-Tochter-Verhältnis auch oft der Fall ist und das machte das Buch für mich sehr wertvoll.

    Keine leichte Lektüre finde ich, aber durchaus lesenswert!

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    Siko71vor 10 Monaten
    ... aber sie ist doch meine Mutter

    Eva und Robert führen eine glückliche Ehe und planen ein Baby zu bekommen. Als Eva jedoch zu ihrer Mutter kommt, klagt diese über ständige Schlafstörungen und über ihr Gewicht. Eva und Robert beschließen darauf hin Brigitte und deren Kater Gigi bei sich solange aufzunehmen, bis sie wieder gesund ist. Aber das ist für alle Beteiligen schwieriger als sie denken. Robert durchschaut Brigittes Plan und Eva macht sich ständig Sorgen um ihre Mutter. Und am Ende bleibt irgendeiner auf der Strecke.

    Ein Roman, der mich einerseits zum Verzweifeln an Eva gebracht hat und zum Anderen auch Verständnis für sie brachte. Eva hatte, wenn man zwischen den Zeilen liest keine gute Kindheit. Und sie versucht irgendwas an ihrer Mutter wieder gut zu machen obwohl es für sie keinen Grund dafür gibt. Aber sie ist nun mal ihre Mutter.
    Sehr gut geschrieben, ein Thema das tief unter die Haut geht. Ich gebe 5 Sterne, da diese Geschichte sehr real ist.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Ulrich_Heiders avatar

    Buchverlosung

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    Als Eva davon erfährt, muss sie feststellen, dass es sich bei dem vermeintlichen Schlafbringer um ein Antidepressivum handelt, durch dessen langjährigen Konsum ihre Mutter abhängig geworden ist. Für Eva ist es klar, dass sie ihrer Mutter helfen will, doch diese verfolgt ihre ganz eigenen Interessen. Es beginnt eine Konfrontation zwischen Ängsten, Macht und Einsamkeit.

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    Liebe Grüße

    Ulrich Heider
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    Das Lächeln der Diesellok von Ulrich Heider

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    Ulrich Heider
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