Ulrich Herbert

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Ulrich HerbertDas Dritte Reich
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Das Dritte Reich
Das Dritte Reich
 (4)
Erschienen am 29.01.2018
Ulrich HerbertGeschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert
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Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert
Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert
 (2)
Erschienen am 24.07.2018
Ulrich HerbertGeschichte der Ausländerpolitik in Deutschland
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Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland
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Erschienen am 15.09.2010
Ulrich HerbertWandlungsprozesse in Westdeutschland
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Wandlungsprozesse in Westdeutschland
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Erschienen am 01.04.2003
Ulrich HerbertFremdarbeiter
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Fremdarbeiter
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Erschienen am 09.03.2016
Ulrich HerbertArbeit, Volkstum, Weltanschauung
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Arbeit, Volkstum, Weltanschauung
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Erschienen am 15.04.2015

Neue Rezensionen zu Ulrich Herbert

Neu
B

Rezension zu "Das Dritte Reich" von Ulrich Herbert

Kurz und kompakt
boseboeckvor einem Jahr

Einfach nur top...kurz und knapp zusammengefasst und doch immer wieder neue Fakten...auch trotz der sachlich beschriebenen Tatsachen immer wieder schockierend...viele Sätze musste ich mehrmals lesen und wirken lassen...aus meiner Sicht eine Pflichtlektüre, um den aktuellen politischen Entwicklungen Einhalt zu gebieten...

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M

Rezension zu "Das Dritte Reich" von Ulrich Herbert

Kompakter und fundierter Überblick
michael_lehmann-papevor 2 Jahren

Kompakter und fundierter Überblick

Wer die dicken Wälzer und die zigtausende von Seite der Literatur über das dritte Reich, seine Geschichte, seine Protagonisten, seine Folgen und allem anderen, was dazugehört, vor Augen hat, dem ist umgehend klar, dass dieser schmale Band nicht mehr als einen Überblick über die Geschichte des Dritten Reiches bieten kann. Und bieten will.

Dies aber vollzieht Ulrich Herbert in souveräner Weise. Alle wesentlichen Etappen, die Wurzeln und (im Ansatz) die Folgen dieses „politischen Experiments“ der extremen Rechten, dass die Welt in ein zuvor nie gekanntes Chaos aus Blut und Zerstörung gestürzt hat, werden von Herbert verständlich und fundiert dargelegt.

Die inneren Verbindungen zwischen Kaiserreich und Drittem Reich sind ebenso sorgsam in diesem schmalen Werk zu dargelegt, wie die Entwicklung der „Rechten“ in der Weimarer Zeit bis hin zur Machtergreifung Hitlers.

Konsolidierung, Progrome, umgehend beginnende Verfolgungen politische Gegner zunächst und Angehöriger des jüdischen Volkes, die klare Einschwenkung auf den (immer schon) geplanten Kriegskurs, die „Explosion der Gewalt“ (ein fast spannend zu nennendes Kapitel) bis hin zur „Volksgemeinschaft im Krieg“, dem Blick auf den „Widerstand“ und das „Ende“, all dies findet sich, dicht gedrückt, auf den knapp 125 Seiten des Buches.

„Die Geschichte des dritten Reiches auf knappsten Raum darzustellen ist ein Wagnis“.

Aber durchaus gelungen, wie man am Ende der Lektüre feststellt. Zumindest für den, der sich einen raschen, kompetenten Überblick verschaffen möchte, um dann an entsprechenden Stellen und Themen mit Hilfe der angegebenen Literatur mehr in die Tiefe vorzudringen. Dafür bedarf es dann natürlich weiter und ausführlicherer Quellen.

Nicht zu unterschätzen ist der Wert dieses Bandes gerade in der gegenwärtigen Diskussion. Gerade Weil Herbert knapp, konzentriert und übersichtlich darstellt, kann dem Trend zu völligen Vereinfachungen in manchen öffentlichen Diskussionen mit diesem Werk leicht entgegengewirkt werden. Wer den Weg über Bände mit mehreren hundert Seiten scheut und auf der anderen Seite sich mit ein paar einfachen Schlagworten nicht zufriedengeben will, ist mit diesem Werk bestens gerüstet.

Auch wenn Herbert naturgemäß eine umfassende Perspektive vernachlässigt (gezielt und klar im Vorwort angesprochen) und sich auf Hauptlinien und Hauptthesen der Rezeption konzentriert, stellt sich kaum ein „Mangel-Gefühl“ bei der Lektüre ein, vorausgesetzt, man möchte wirklich nur die reinen , äußeren Abläufe im Überblick vorliegen haben und nimmt die Interpretationen Herberts mehr am Rande wahr.

Für die Absicht, die Herbert zu Grunde legt, ein gelungenes und informatives Kompendium zur Geschichte des Dritten Reiches.

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S

Rezension zu "Das Dritte Reich" von Ulrich Herbert

Informativ und lesenswert
StefanSchweizervor 2 Jahren

Das 3. Reich auf 125 Seiten darzustellen ist ein großes Wagnis. Zu groß sind die Gefahren der Auslassungen, Verkürzungen und Missverständnisse. Aber dem renommierten Freiburger Historiker Ulrich Herbert ist genau dieses Unterfangen gut gelungen. In der Reihe C.H.Beck Wissen hat er "Das Dritte Reich - Geschichte einer Diktatur" herausgegeben. Das Buch stellt die Geschichte des 3. Reichs von den Anfängen bis zum Ende 1945 dar. Herbert legt dabei besonderes Gewicht auf die außenpolitisch folgenreichen Jahre der NS-Außenpolitik, welche die Welt mit einem bis dato nicht dagewesenen Flächenbrand über zog. Mit jedem Satz ist zu spüren, dass Herbert ein Meister der Materie ist, und sich in der Geschichte des 3. Reichs auskennt wie kaum ein Zweiter. Ebenso lobenswert ist, dass er seinen Ergebnissen eine solide statistisch-empirische Grundlagenforschung zugrundelegt, so zum Beispiel bei der Schilderung der Transformationsphase von der Weimarer Republik zur NS-Diktatur. Herbert schildert die Geschichte des 3. Reichs weitgehend, ohne ständig den moralischen Zeigefinger zu erheben. Dass sich eine Verurteilung der singulären und unmenschlichen Verbrechen des 3. Reichs von selbst versteht, wird dadurch vorausgesetzt. An mancher Stelle allerdings täte eine noch präzisere Auseinandersetzung mit den dargestellten Fakten ganz gut, so zum Beispiel bei der Schilderung der gesellschaftspolitischen Implikationen für die jüdische Bevölkerung kurz nach der Machtergreifung. Allerdings kann eine solche differenziertere Darstellung auf dem vorgegebenen knappen Raum gar nicht stattfinden.
In der Summe ist Herberts "Das Dritte Reich" zur uneingeschränkten Lektüre empfohlen. Dies gilt nicht nur für Leserinnen und Leser, die sich einen kompakten Überblick über die Thematik verschaffen wollen, und dabei über recht wenig Vorwissen verfügen. Sondern auch für den kundigen Leser bietet das Buch Wissenswertes und manch neue Aspekte.

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