Ulrich Hoffmann Grönemeyer

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Inhaltsangabe zu „Grönemeyer“ von Ulrich Hoffmann

Nach immensen musikalischen Erfolgen und dramatischen privaten Schicksalsschlägen ist Herbert Grönemeyer zur Legende seiner selbst geworden, Thema gleichermaßen für die feinsten Feuilletons wie für die großen Boulevardmedien. Er ist der Kumpel des Schalke-Fans ebenso wie der Seelenverwandte des Oberstudienrats, er ist eine Identifikationsfigur quer durch die gesamte Bevölkerung - und dabei weit über die deutschen Grenzen hinaus populär.§Wie wurde Grönemeyer zu dem, was er heute ist? Woher kommt er? Was ist das Besondere an ihm? Ulrich Hoffmann schildert alle wichtigen Stationen auf dem langen Weg zum Erfolg, die frühen Jahre als Schauspieler, unter anderem mit Peter Zadek und Wolfgang Petersen ("Das Boot"), den schwierigen Karrierestart als Sänger, den Durchbruch mit "Bochum" bis hin zum Tod seiner Frau und seines Bruders und zum triumphalen Comeback mit dem Album "Mensch".§"Grönemeyer" ist kein Enthüllungsbuch, sondern eine kritisch würdigende Biografie, der Versuch, den Menschen hinter dem Helden sichtbar zu machen, seine Motive und Ziele zu beleuchten, und letztlich schlicht die "Grönemeyer-Story", der Aufstieg vom kleinen Herbert aus dem Ruhrpott zur Galionsfigur der Nation. (Quelle:'Fester Einband')

Für Fans!

— Arun

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  • Rezension zu "Grönemeyer" von Ulrich Hoffmann

    Grönemeyer

    rpunkt

    23. August 2008 um 04:56

    Weihnachten 2003 ließ ich mir die erste Gröni-Biographie schenken. Es tut mir wirklich leid, daß der arme Weihnachtsmann dafür Hoffmann & Campe Geld bezahlen mußte. Die ersten drei Seiten der Biographie fand ich noch sehr nett, ab bereits auf Seite 10 wunderte ich mich über den Schreibstil des Autors und dann nervte er nur noch. Und dann fängt es an schlimm zu werden. Der Autor Ulrich Hoffmann, früher Redakteur beim "Musikexpress", hat wohl noch nie in seinem Leben mehr als fünf Seiten an einem Stück geschrieben. Seine Formulierungen scheinen in einem Magazin zwar noch nett und schick zu sein aber auf 200 Seite sind sie einfach unzumutbar. Dazu kommen ständige Dopplungen und seitenlange wörtliche Zitate. Es liest sich einfach schlecht, dazu kommt, daß der Autor über ganz vereinzelte Statements nichts zu den Buch beigetragen zu haben scheint. Vielmehr ist es eine lose Sammlung von Zeitungsausschnitten und Interviews. Jede Textcollage in einem Deutschgrundskurs ist da besser gemacht. Eingehendere Analysen oder eine richtige Auseinandersetzung mit dem musikalischen Werk gibt es nicht. Ausnahme bildet das Album "Mensch".(Dafür gibt es andere "nützliche" Informationen, wie etwa alle eastereggs auf der DVD "Stand der Dinge") "Mensch" scheint auch das einzige Album zu sein, daß Ulrich Hoffmann jemals von Grönemeyer gehört hat. Ansonsten hält sich der Autor an vielen Banalitäten fest. Wie ist die Meinung Dieter Bohlens zu Grönemeyer ist oder kann Herbert nun singen kann oder nicht? Wenig Informatives findet sich in dem Band, allerdings sind alle zitierten Artikel angegeben. Das ist relativ selten im Genre von Pop-Künstler-Biographien. Aber wenigstens eine schönes Stelle hat das Buch. Es ist die grönemeyersche Definition von Liebe: "Man ist von dem anderen Menschen erfüllt. So sehr, daß man denkt, der Magen dreht durch. Man atmet und spürt, irgendetwas sitzt da. Ein emotionaler Druck, der sich im Körper breit macht und den man nur los wird, wenn man dem anderen ständig ins Ohr beißt." FAZIT: Eine lieblose, dahingeklatscht Biographie, die nur auf der Erfolgswelle zum total überschätzten Album "Mensch" mitschwimmen sollte. Sie ist einer musikalischen Größe wie Grönemeyer einfach unwürdig.

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