Ulrich Hub

 4.5 Sterne bei 157 Bewertungen
Autor von An der Arche um Acht, Das letzte Schaf und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ulrich Hub

Ulrich Hub wurde 1963 in Tübingen geboren und studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Fünf Jahre war er Schauspieler an verschiedenen Theatern. Seit 1993 arbeitet er als Regisseur und schreibt Theaterstücke und Kinderbücher. Der vielfach ausgezeichnete Autor lebt in Berlin.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ulrich Hub

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Cover des Buches An der Arche um Acht9783733504373

An der Arche um Acht

 (51)
Erschienen am 22.06.2017
Cover des Buches Das letzte Schaf9783551553843

Das letzte Schaf

 (45)
Erschienen am 28.09.2018
Cover des Buches Füchse lügen nicht9783551315113

Füchse lügen nicht

 (10)
Erschienen am 18.03.2016
Cover des Buches Ein Känguru wie du9783551317797

Ein Känguru wie du

 (4)
Erschienen am 01.11.2018
Cover des Buches Ein Känguru wie Du / Füchse lügen nicht9783886613717

Ein Känguru wie Du / Füchse lügen nicht

 (0)
Erschienen am 14.10.2015
Cover des Buches Spielplatz / Spielplatz 259783886613489

Spielplatz / Spielplatz 25

 (0)
Erschienen am 20.04.2012
Cover des Buches Rumpelstilz / Die Rübe9783886613847

Rumpelstilz / Die Rübe

 (0)
Erschienen am 29.01.2018
Cover des Buches Das Schlafzimmer von Alice9783886612925

Das Schlafzimmer von Alice

 (0)
Erschienen am 25.09.2006

Neue Rezensionen zu Ulrich Hub

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Rezension zu "Das letzte Schaf" von Ulrich Hub

Weihnachten aus Schafssicht
SternchenBlauvor 6 Monaten

In dieser zauberhaften, witzigen Weihnachtsgeschichte erfahren wir endlich, wie die Schafe Jesus’ Geburt erlebt haben. Wir haben das vom Autor gelesene, ungekürzte Hörbuch gehört, der diese heterogene, wichtige Schafsherde lebendig in Szene setzt. Besonders gut gefallen hat mir die Mischung der Geschichte, dass zwar eine Art historisches Bethlehem erzählt wird, aber immer wieder moderne Gegenstände und Gegebenheiten eine Rolle spielen. So wurden wir beim Hören in eine ganz eigene Welt entführt und haben viel gelacht.

Eines meiner Highlights: Die Option, dass die Hirten von Ufos entführt wurden, kommt den Schafe nicht abwegig vor. Neben dem Stall gibt es Glühweinstände (inklusive Kapitalismuskritik), die Schafe haben eine Rechenschwäche, wissen aber, dass Neugeborene alles auf dem Kopf und spiegelverkehrt sehen. Und die Schafe bilden einen Sitzkreis – melden bitte nicht vergessen! Generell nimmt der Autor für die Schafe einige Anleihen beim Verhalten von Kindern und das ist auch für erwachsene Hörende sehr witzig. Oder die Schafe erfahren, was die drei Weisen mitgebracht haben:

„Gold, Weihrauch und Majoran!“

Nach und nach wird so die bekannte Weihnachtsgeschichte Stück für Stück erzählt. Dabei werden die Schafe der Herde mit ihren Besonderheiten vorgestellt. Die Schafe sind in neutraler „es“-Form erzählt und es gibt in Hinblick aufs Gender-Bild einige schöne Besonderheiten, die ich aber wegen Spoilern nicht verraten möchte. Es geht um Vertrauen und Gemeinschaft und auch darum, wie manche Geschichten erst entstehen. Alles passt so toll zu Weihnachten.

Mir gefallen ja Geschichten generell sehr gerne, die auf bekannte Geschichten einen neuen Blickwinkel erzählen. Zur Weihnachtsgeschichte passt das besonders gut, weil sie ja beweist, dass die Kleinen eine sehr große Rolle einnehmen können. Zudem wird auch die Bedrohung durch Herodes auf sehr witzige Weise erzählt. Sogar Ostern wird, wie in der klassischen Geschichte, mitgedacht, denn es gibt ein wiederauferstandenes Schaf. 

Fazit

Eine witzige Perspektive auf die Weihnachtgeschichte ergeben für Kinder und Erwachsene ein tolles Hörerlebnis. 5 von 5 Sternen.

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Rezension zu "Das letzte Schaf" von Ulrich Hub

Nicht nur für Kinder
Tanja-Grieselvor 7 Monaten

Dies ist ein Kinderbuch. Ich glaube, es ist das erste Kinderbuch, das ich hier vorstelle. Aber in diesem Fall mache ich eine Ausnahme, wobei ich gar nicht weiß, ob ich mich in der Genre-Wahl jemals festgelegt hatte ... egal, also, ein Kinderbuch.

Das letzte Schaf erschien bereits 2018. Erst jetzt bin ich darauf aufmerksam geworden. Autor Ulrich Hub hat mich aber schon mit seinem Bestseller An der Arche um acht begeistert und köstlich amüsiert. Ulrich Hub bleibt auch in Das letzte Schaf seinem Markenzeichen treu: Er lässt die Tiere zu Wort kommen. Aus ihrer Sicht wird die altbekannte Geschichte von der Geburt des Kindes neu erzählt. Neu ist nicht nur die Perspektive. Neu ist auch, dass sich unsere Gegenwart so herrlich skurril mit den Ereignissen vor 2000 Jahren mischt.

Mitten in der Nacht stellen die Schafe fest, dass die Hirten verschwunden sind. Das geht ja nun gar nicht. Sie müssen sie finden. Aber wo könnten sie stecken?


"Ausgerechnet das Schaf mit der Mütze will etwas beobachtet haben. Es ist doch nicht ganz richtig im Kopf. Ständig sieht es irgendwelche Sachen, die nicht da sind - oder erst noch kommen sollen. Neulich hat es sogar behauptet, in der Zukunft würde es Telefone geben und Fernseher. Dinge, von denen kein Schaf je gehört hat und die sich völlig unglaubwürdig anhören."


Außerdem waren da noch leuchtende Gestalten auf dem Feld, die haben etwas gesagt und dann sind die Hirten losgezogen. Und, was war die frohe Botschaft, fragen die Schafe das Schaf mit der Mütze. "Hab ich vergessen." Aber die anderen Schafe lassen nicht locker und schließlich fällt dem Schaf mit der Mütze ein, dass es um ein Kind ging, das geboren wurde. Es hat lockiges Haar und ist ein ganz besonderes Kind. "Ein Mädchen!", rufen die Schafe begeistert. Und dann machen auch sie sich auf, um dieses Kind zu sehen und die Hirten zu finden.

Die Geschichte ist herrlich verrückt, cool, komisch, lustig, herzerwärmend, macht Spaß, zugleich regt sie zum Nachdenken an - über Themen wie Zusammenhalt und Miteinander, Umweltschutz, christliche Traditionen, Nächstenliebe...  Manchmal ist es gut, die altbekannten Geschichten mal auf den Kopf zu stellen. Ich werde sie mir sicher noch ein mehrmals durchlesen - für mich war es das perfekte Buch, um den Advent einzuläuten, schlicht, aber sehr treffend illustriert von Jörg Mühle.

lettergirl.blog


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Rezension zu "Das letzte Schaf" von Ulrich Hub

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte
wiechmann8052vor 7 Monaten

Eine Weihnachtsgeschichte, die man nicht nur zu Weihnachten lesen/hören kann.
Jedes Schaf ist anders, aber trotzdem müssen alle die gleichen Regeln befolgen, Das wird Kindern auf eine sehr schöne Art vermittelt. Auch alle für einen, einer für alle. Auch ich als Erwachsene hatte meine helle Freude an dem Buch, sehr humorvoll  wird unsere Verhaltensweise zu Weihnachten kommentiert mit kleinen Seitenhieben an alle groß und klein. Es war ein wunderschönes Buch zum Vorlesen für Kindergartenkinder und zum selber lesen für die Älteren.

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