Ulrich Hub , Heike Drewelow Füchse lügen nicht

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Inhaltsangabe zu „Füchse lügen nicht“ von Ulrich Hub

Mit „An der Arche um acht" schrieb Ulrich Hub 2007 einen Bestseller, der bis heute zu den meistverkauften Kinderbüchern Deutschlands gehört. Nun greift der erfolgreiche Theaterautor und Regisseur einen anderen Stoff der Weltliteratur auf: die Fabel um Reineke Fuchs, den notorischen Lügner und Betrüger. Mit spielerischer Leichtigkeit und unverwechselbarem Humor versetzt Ulrich Hub die Geschichte in unsere Zeit. Auf einem verlassenen Flughafen sitzen Panda, Affe, Gans, Tiger, zwei Schafe und ein Hund fest. Dann taucht der feuerrote Fuchs auf und gewinnt in null Komma nichts das Vertrauen der Tiere. Eigentlich will er ihnen nur die Reisepässe stehlen. Aber braucht ein einsamer Fuchs nicht auch Freunde?

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  • Füchse lügen nicht, aber unterhalten auch nicht

    Füchse lügen nicht
    muhallebi

    muhallebi

    24. March 2016 um 14:35

    Es ist schwierig, zu erklären, worum es in "Füchse lügen nicht" eigentlich geht. Die Handlung spielt auf einem deutschen Flughafen (vermutlich Berlin), auf dem einige Tiere in der Animal Lounge festsitzen. Es fliegen keine Flugzeuge mehr und überhaupt sind auch keine weiteren Personen oder gar Menschen anwesend. Nur ein Wachhund ist da, der ab und zu in der Lounge nach dem Rechten sieht, selbst aber auch nicht weiß, wie und wann es eigentlich weitergeht. Irgendwann schleicht sich ein Fuchs in die Lounge und erzählt den anderen Tieren Lügen, bestiehlt sie, streitet mit ihnen. Am Ende brennt der ganze Flughafen ab und die Tiere fliehen. Möglicherweise hätte man aus diesen Handlungsfragmenten eine gute Geschichte machen können. Was diesem Buch dazu allerdings fehlt ist, nun ja, ein Plot. Hier werden etwas uninspiriert Gespräche, Handlungen und Ereignisse aneinander gereiht, sodass weder Spannung noch Interesse bei mir aufkommen können. Was ich dem Buch und dem Autor zugute halten kann, ist, dass das Thema "Lügen" von allen Seiten beleuchtet und weder beschönigt noch verurteilt wird. Man merkt dem Buch schon an, dass sein Autor vom Theater kommt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Tiere  auf der Bühne gut funktionieren und die Interpretation der Figuren unterhaltsam sein könnte. Für ein Buch reicht die Geschichte allerdings einfach nicht aus,  und wirkt einfach langweilig und etwas oberflächlich. Schade, denn andere Bücher des Autors überzeugen in dieser Hinsicht deutlich mehr!

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  • Langeweile in der Animal Lounge

    Füchse lügen nicht
    boysandbooks

    boysandbooks

    17. March 2015 um 17:13

    In der Animal Lounge des Flughafens herrscht Langeweile und Ratlosigkeit. Seit Tagen geht kein Flug mehr. Auch der Sicherheitshund weiß nichts Näheres und so warten der müde Pandabär, der kranke Affe, das identische Schaf-Geschwisterpaar,  der prominente Tiger und die hysterische Gans. Das Buch erinnert dabei in weiten Strecken an eine Fabel: Das überschaubare Personal besteht aus wenigen, sprechenden Tieren, die sich wiederum auf wenige, zumeist klischeehafte Eigenschaften reduzieren lassen. Auch an ein Kammerspiel erinnert das Buch. Es wird getragen von den Gesprächen zwischen den Tieren und spielt abgesehen von einem kurzen Ausflug in die Abfertigungshalle und deren Duty-free-Shop in der gefliesten und spartanisch eingerichteten Animal Lounge. Insgesamt entsteht dadurch eine unwirkliche Atmosphäre, die für Kinder ungewohnt aber auch reizvoll ist und durch das Fehlen einer offensichtlichen Moral eine interessante Kulisse für viele Denkanregungen bilden. Rezension auf unserer Website von Eva Maus. 

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  • Tiere auf dem Flughafen

    Füchse lügen nicht
    Kinderbibliothek

    Kinderbibliothek

    20. November 2014 um 15:07

    Inhalt: Was ist denn auf dem Flugenhafen los, fragen sich die Tiere in der Abflughalle. Seit 2 Tagen warten sie da. Da teilt ihnen der Wachhund mit, dass alle Flüge ersatzlos gestrichen sind. Ja, warum denn? Und was sollen sie denn nun machen? Da taucht ein pfiffiger Fuchs auf, der sie ganz schön durcheinanderwirbelt. Viele kleine Abenteuer warten auf sie. Meinung: Sprechende Tiere, die samt Gepäck und Reisepass (!!!) auf ihren Abflug warten. Ein Wachhund, der nicht riechen kann, will für Ordnung sorgen. Und ein pfiffiger Fuchs wirbelt alle ganz schön durcheinander. Mit diesen Zutaten kann eigentlich nur eine witzige Geschichte herauskommen. Dies ist dem Autor Ulrich Hub auf jeden Fall vortrefflich gelungen. Flott, humorvoll, spannungsreich erzählt er die Geschichte, in der es um Freundschaft, Ehrlichkeit, Lügen, Wahrheit, Mißtrauen, Hilfsbereitschaft und das Überprüfen von Vorurteilen geht. Ja, die Buchthemen sind nicht neu, sondern klassisch. Aber Hub hat sie in eine wunderbare Geschichte verpackt, in der er sie so ganz nebenbei den Kindern nahebringt. Mit seinem Sprachwitz treibt er den Plott voran, bietet so manche überraschende Wendung in der Erzählung. Hub setzt zudem stark auf Dialoge, die sehr viel Dynamik beim Lesen hineinbringen. Kurze, einfache Sätze, abwechslungsreiche und vielfältige Wortwahl, zahlreiche, die Figuren charakterisierende bzw. die Handlung vorantreibende Adjektive als Attribute machen das Lesen zu einem kurzweiligen Genuss. So manches Mal spielt der Autor auch mit Gegensätzen, die in unserem Verständnis niemals zusammenkommen können. Darin birgt sich das Überraschende und Erfrischende der Geschichte. So küßt beispielsweise die Gans den Fuchs, was völlig konträr zu unseren Vorstellungen ist. Auch spielt er mit so manchen zeitgenössischen Ereignissen, wie dem Klonschaf Dolly. An manchen Stellen bin ich mir da unsicher, ob die Zielgruppe die Anspielungen wirklich verstehen wird. Denn wie das Klonschaf Dolly muß ihnen keineswegs bekannt sein. Aber diese Zweifel sollen keineswegs die Begeisterung und positive Bewertung des Buches schmälern.  Heike Drewelows Illustrationen lockern im rechten Maße den Text auf, lenken nicht von ihm ab. Bunt, filigran ist ihr Zeichenstil, der gekonnt die Figuren und ihre Charakter graphisch ins Leben rufen. "Füchse lügen nicht" ist eines der Kinderbücher, die das Zeug zum Klassiker haben. Viele Leser wünsche ich diesem Kleinod.

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