Ulrich Kienzle Ulrich Kienzle und die Siebzehn Schwaben

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Inhaltsangabe zu „Ulrich Kienzle und die Siebzehn Schwaben“ von Ulrich Kienzle

Für Wolfgang Schäuble ist Peer Steinbrück 'die Idealbesetzung' eines 'Sauschwaben'. Möglicherweise weil er, wie übrigens auch Herta Däubler- Gmelin, davon überzeugt ist, dass bei den Schwaben 'eine ganze Menge zusammengeht, was anderswo nicht geht'. Heiner Geißler sagt: 'Die Österreicher sind genauso Deutsche wie die Schwaben'. Und Herbert Knaup findet, dass man 'mit dem Dialekt näher an der Seele dran ist'. Vielleicht auch, weil 'das Schwäbische sehr zärtlich sein kann', wie Natalia Wörner herausgefunden hat. Vor allem die identitätsstiftende Bedeutung von Sprache zieht sich wie ein roter Faden durch dieses in hohem Maße faszinierende, ungemein informative und humorvolle Buch. Für die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff haben die Dialekte "viel mehr im Gepäck als die Hochsprache". Und wenn der "Sozi" Erhard Eppler sich ausgerechnet auf Ludendorff beruft, der Schauspieler Herbert Knaup beschreibt, wie er sich mit Hilfe der Schauspielerei aus der Sprachlosigkeit seiner Allgäuer Heimat befreiten konnte, der Automobil-Manager Ulrich Bez erzählt, wie er seinen breiten schwäbischen Dialekt seit 40 Jahren über Stationen im "Ausland" als heimatstiftenden Anker bewahrte, dann wird es fast philosophisch. Ulrich Kienzle ist zurückgekehrt zu seinen Wurzeln. Er, der in seiner langen Journalistenkarriere viele legendäre Interviews geführt hat, unter anderem mit Muammar al-Gaddafi und Saddam Hussein, hat sich auf eine Reise begeben zu eigenwilligen Deutschen. Allesamt Schwaben. Es sind die grundsätzlichen Fragen dieser so grenzenlosen Welt, die auf den Tisch kommen – Orientierung, Heimat und Sprache. Und immer werden auch, auf ganz persönliche Weise, historische und politische Themen berührt. Reflexionen, die zum Nachdenken anregen, auch über Aspekte der eigenen Identität. Gespräche von unglaublicher Tiefe und Leichtigkeit. Humorvoll, informativ, berührend. Nicht nur für Schwaben. Ulrich Kienzle spricht mit den Schauspielern Natalia Wörner und Herbert Knaup, den Politikern Wolfgang Schäuble, Erhard Eppler, Cem Özdemir, Rezzo Schlauch, Herta Däubler-Gmelin, Theo Waigel und Heiner Geißler, den Schriftstellern Sibylle Lewitscharoff und Felix Huby, dem Kabarettisten Mathias Richling, dem Sternekoch Harald Wohlfahrt, dem Unternehmer Hans Wall, dem Aston-Martin-Vorstandsvorsitzenden Ulrich Bez, dem Fußball-Manager Fredi Bobic und dem ehemaligen Herausgeber der „ZEIT“, Theo Sommer.

Ehrlich gemeinte Fragen und Antworten vom,über und um den Schwaben auf eine herzliche Art.

— Postbote

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    Ulrich Kienzle und die Siebzehn Schwaben

    Postbote

    06. October 2013 um 22:03

    17 Prominente Schwaben werden zum interview einzeln eingeladen, von Ulrich Kienzle um dieses eigenwillige Buch enstehen zu lassen. Es geht um fragen, warum der Schwabe so a schaffer isch,schwätzted ihr noch schwäbisch oder wird auch noch schwäbisch gekocht? Jeder einzelne gibt seine Antworten im Interview zwischen Kienzle und Befragter an. Interessante Antworten die einem zum schmunzeln bringen aber auch nachdenkliches nachhallen lassen.Z.B. Das der SWR fast alles auf seinem Sender Hochdeutsch spricht. Nachrichten,Infosendungen usw. Anderseitz, aber Mundart Fernsehserien sehr beim Zuschauer ankommen. Oder die Berlin-Schwabenphase, das man die Schwaben dort nicht mag, das Arschloch doch ein original schwäbisches Schimpfwort ist. Sowie Schneggele ein Kosewort ist. Sich aber Cem Özdemirs Freundin dazu geäußert hat das es im türkischen schönere Kosenamen gibt wie z.B. Licht meines Auges,und Schneggele eine schleimige Schnecke sei. Es gibt noch viele andere, sehr aufschlussreiche Antworten die zum weiterlesen einladen und keine langeweile aufkommen lassen. Mir hat sehr gut gefallen das die 17 Protagonisten nicht alle Urschwaben sind und noch andere Wurzeln aufweisen ,sich aber doch zu 100% als Schwaben fühlen. Man erfährt von den 17 auch privates das für mich die Person in einem anderen Licht stehen läßt. Hier ein paar Namen von den Befragten die mir besonderst gut gefallen haben.Sibylle Lewitscharoff, Cem Özdemir,Felix Huby, Natalia Wörner... Schwäbische Wörter werden im Buch auf Hochdeutsch übersetzt so hat auch ein lesender Nichtschwabe die Change alles zu verstehen.

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