Ulrich List Krummbüchel und die Baustelle des Lebens

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Inhaltsangabe zu „Krummbüchel und die Baustelle des Lebens“ von Ulrich List

Ulrich List entschied sich im Alter von 60 Jahren, sein Leben neu zu ordnen. Er schrieb sich alles mit einem augenzwinkernden Humor von der Seele. Mal nachdenklich, mal humoristisch oder kabarettreif und doch wieder bis in die Wurzeln tiefgehend und teilweise provozierend, was den Leser treffend berührt und zum Nachdenken anregt – manchmal mit ganz neuen Ansätzen. Er schlüpft in die Rolle des Bauarbeiters Krummbüchel und schaut dabei den Menschen auf den Mund. Krummbüchel teilt kräftig aus. Mal stimmungsvoll, mal sarkastisch, aber am Ende immer liebenswert. Der Autor schenkt uns neben Krummbüchels Erkenntnissen auch die eine oder andere kölnische Baustelle des Lebens. In „Janz Kölle kapodd“ beschreibt er mit tiefgehender Wehmut seine Geburtsstadt Köln, als sie nach Kriegsende in Trümmern und Schutt lag und was aus ihr geworden ist, um uns gleich darauf mit dem Liebesgedicht „Ich kann nit für dich friere“ in melancholische Welten zu entführen.

Literatur, die unterhält. Was braucht der Leser mehr?

— FräuleinBriest

Moderne Gedichte, deren Inhalt aus dem Alltag gegriffen sind.

— hundeliebhaber

Ein modernes literarisches Werk. Aber auch "kölsche" Gedichte sind enthalten und sorgen bei Sprachkundigen für große Freude

— Diana182

Interessanter Band, direkt aus dem Leben gegriffen. Kölsch Kenntnisse sind von Vorteil ;)

— Kaito

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    Krummbüchel und die Baustelle des Lebens

    Eva-Maria_Obermann

    19. April 2016 um 14:03

    Die Gedichte erzählen konsequent vom Bauarbeiter Krummbüchel, die Themen dahinter sind vielfältig. Beziehungen, Alter, Familie, Politik, Gesellschaft. Ein großer Rundumschlag in die Welt der Diskurse. Außerdem gibt es ein Kapitel mit dialektalen Gedichten zu Köln. Der Klappentext behauptet, der Autor selbst schlüpfe in die Rolle Krummbüchels. Da bin ich vorsichtiger. Krummbüchel, lyrisches Er/Du/Ich, zeigt selten Gefühle. Viele Texte zeigen deutliche Kritik, das Medium Lyrik wird dabei nicht ausgenutzt, lieber geht es mit dem gewaltigen Zaunpfahl gegen diese und jene Missstände. Korruption, Scheidung, Stammtische, Gesellschaft. Allzu oberflächlich nach meinem Geschmack. Auch die Fähigkeiten der Lyrik, die Tropen, Reimformen, Rhythmen, werden nicht ausgenutzt, bleiben zumindest ähnlich. Ein Stil, auf jeden Fall, ein einfacher aber. Das ist schade, die Themenvielfalt hätte mehr Eindruck verdient. Auch die oft kalauernde Sprache mag ab und an passen, banalisiert die Aussage aber allzu sehr. Die Kritik wird lächerlich gemacht und der große Sinn der Gedichte selbst in Frage gestellt. Dabei sind die eingesponnenen Witze oft alt und nicht besonders aufregend. Im Grunde nimmt der Text sich so sehr viel. Handwerklich sind die Gedichte dabei keinesfalls schlecht. Der jeweilige Rhythmus stimmt, das Reimschema wird eingehalten, die Betonungen sitzen. Trotzdem bleiben sie oft simpel und das Gefühl kommt auf, dass der Dichter durchaus zu mehr in der Lage wäre. Lyrik ist eine Herzenssache. Kritik daran zu üben ist immer ein sehr subjektiver Vorgang. Der stetige Kalauer ging mir relativ schnell auf die Nerven. Als ob der Dichter sich eine eigene lyrische Meinung nicht zutraut, verpackt er sie immer in einen müden Scherz und setzt noch Krummbüchel als Zwischenfigur ein, die ein Gedicht, das ohnehin ein vom Autor getrennt zu betrachtendes lyrisches Ich hat, im Grunde nicht benötigt. Als kleine Kapriole zwischendurch mag so ein Gedicht schon durchgehen. Geballt im Buch wirken sie zwanghaft komisch im Kritisieren und ermüden.

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  • Lyrik mit Humor!

    Krummbüchel und die Baustelle des Lebens

    Federchen

    23. March 2016 um 21:46

    Ulrich List ist 75 Jahre alt und entschied sich im Alter von 60 Jahren, sein Leben neu zu ordnen. Mit seinem Gedichtband "Krummbüchel und die Baustelle des Lebens" und den darin zuweilen nachdenklichen, aber auch humoristischen Gedichten ist ihm ein tolles Buch mit einer Art Biografie des Herrn Krummbüchels in Versform gelungen. Krummbüchel seines Zeichens Bauarbeiter und echter Kölner Jung zeigt uns verschiedene Etappen seines Daseins. Stellt er sich anfangs vor, so kommt er kurz darauf sogleich auf die Themen Liebe, Begegnungen, Natur und Gesellschaft, um uns dann dichterich von der Nahrungsaufnahme, den Reisen oder gegen Ende kölsche Texte zu erzählen. Muss man Lyrik mögen, um zu diesem Band zu greifen? Es ist sicherlich nicht hinderlich, aber auf jeden Fall nicht notwendig. Die Gedichte haben eine Kurzweil, einen Esprit, sind nicht immer provozierend, aber vor allem doch sehr tiefgründig. Parallelen zum eigenen Leben sind nicht gewollt, aber werden wohl bei jedem Leser in einer oder mehreren Zeilen zu finden sein. Gerade das macht den Gedichtband so spannend. Hier wird nicht schnörkelig von Liebe oder anderen Dingen berichtet, die sich am besten in einem Gedicht abhandeln lassen. Nein, hier wird das Leben, wie es ist, einfach in Verse gefasst, die sich sehr häufig reimen, dies aber nicht müssen. In diesem Buch haben es einige Gedichte geschafft, dass ich, die sich nicht wirklich viel mit Lyrik beschäftigt, Seite um Seite geblättert hat. Dabei ein Schmunzeln oder innerliches Nicken nicht vermeiden konnte und am Ende sogar eine Art "Lieblingsgedicht" hatte. Was irgendwie die falsche Bezeichnung ist, denn jedes einzelne Gedicht ist ansprechend, faszinierend und ehrlich zugleich. Und doch klingt "Das Meer und die Liebe" einfach in mir nach. Das Cover des Buches ist mehr als nur ansprechend, es zeigt eine Art Abbild des Gesichtes des Autors. Dies wird unterstützt von der Farbe des Buchdeckels. Ein wirklicher Eyecatcher unter den Gedichtbänden. Wäre dieses Buch ein Roman, so würde ich ihn ganz klar als echten Pageturner bezeichnen. Für diese Art von Lyrik jedoch finde ich diese Bezeichnung wenig ausreichend. Es ist vollkommen ungeschminkt, berührend, zuweilen auch etwas skurril und doch tiefgründig. (c) buchgefieder.blogspot.com

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  • Literatur, die unterhält. Was braucht der Leser mehr?

    Krummbüchel und die Baustelle des Lebens

    FräuleinBriest

    09. March 2016 um 10:46

    Ulrich List veröffentlichte einen Tag vor Heiligabend 2016 bei dem Verlag editionfredebold seinen Lyrikband „Krummbüchel und die Baustelle des Lebens“. Lyrik? Man denkt an blumige Texte, Metaphern und Euphemismen. Möchte man das lesen, wenn man keine poetischen Neigungen hat? Ich eigentlich nicht – die Romantik ist bei mir etwas kurz gekommen. Dennoch landete der Gedichtband durch Zufall auf meinem Leseberg. Da ich Bücher dieser Art häufiger auch mal zwischendurch in die Hand nehme, habe ich recht schnell einen Blick hineingeworfen, denn man muss hier keine langen Geschichten und Romane lesen, von denen man sich evtl. nicht mehr loseisen kann. Ulrich List, mittlerweile stolze 75 Jahre alt, dichtet schon lange. Aber erst seine Krebserkrankung ließ den Gärtnermeister sein Leben noch ein Mal überdenken und es vollständig ändern. So zog der Kölner nach Mallorca und begann dort ernsthaft sein Leben in Versform auf Papier zu bringen. Entstanden sind Gedichte über das Leben, sein Leben. Dennoch lässt List den Leser seine Lebenserfahrungen in erster Linie durch sein Alter-Ego Krummbüchel, den Bauarbeiter, mitverfolgen. Nach Themen sortiert wird der Leser durch das Buch geführt: Liebe, Gesellschaft, Natur, Reise und kölsche Texte (denn List ist und bleibt Ur-Kölner). „Krummbüchel stellt sich vor“ – ist die Überschrift der ersten Verse, in denen dem Leser erklärt wird, mit wem er es eigentlich zu tun hat. „Ich bin ich“ Ich bin der, den Du in mir siehst und ich bin der, vor dem Du fliehst. […] Ich bin banal, mal mit tieferem Sinn. Kurz gesagt: Ich bin der, der ich bin. Der Leser wird auf eine Reise mitgenommen, in guten wie in schlechten Zeiten. „Haste ma‘ `nen Euro?“ spiegelt die besonders schlechten Zeiten wieder – im schönsten Berlinerisch, denn die mieseste Zeit seines Lebens erlebte Ulrich List dort. Auch die Trennung von seiner Ehefrau hielt er lyrisch fest: in „Esoterik“ beschreibt er ihren „geistigen“ Wandel: […] Zum Guru gibt’s, das spürt sie lange, `nen karmischen Zusammenhang. Kinder, Familie, sind ihr schnuppe, sie geht jetzt in die Gurugruppe. List kann aber auch poetisch sein und nachdenklich machen. In „Das Meer und die Liebe“ nimmt er Abstand von Humor und Zynismus und der Leser spürt die sensible Seite des Autors. Für jemanden, der hochkarätige Lyrik zum Interpretieren und Analysieren sucht, ist mit „Krummbüchel und die Baustelle des Lebens“ sicher nicht richtig bedient. Möchte man sich aber dennoch mit Lyrik beschäftigen, so ist man hier gut aufgehoben. Denn List schreibt – ohne Selbstmitleid – in zynischer Art und in  sarkastischer Weise, in weicher und sensibler Form über das, was jeder Leser erlebt: über das wirkliche Leben. Dennoch betrachtet Ulrich List alles, was ihm widerfahren ist, mit einem gesunden Abstand. So schafft er es, auch schlechte Erfahrungen in kabarettreifer Form und mit viel Humor festzuhalten, aber auch zu provozieren und den Leser nachdenklich zu stimmen. Sicher ist „Krummbüchel und die Baustelle des Lebens“ ein etwas anderer Lyrikband, den man nicht der Gattung der hohen Literatur zuordnen kann. Ulrich List schafft es dennoch, den Leser in den Bann zu ziehen, am Lesen zu halten und mindestens zum Schmunzeln zu bringen. Literatur, die unterhält. Was braucht der Leser mehr?

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  • Weltoffen

    Krummbüchel und die Baustelle des Lebens

    StMoonlight

    07. March 2016 um 17:12

    Fast alle Gedichte finde ich sehr gelungen. Es sind nur wenige die mir überhaupt nicht zusagen. Ich als Norddeutsche konnte auch mit dem letzten Kapitel, den kölschen Gedichten, leider gar nichts anfangen. Aber nur, weil ich es eben auch nicht verstanden habe. - Für mich persönlich hätte der Autor dann lieber einen zweiten Band mit den kölschenen Gedichten rausbringen sollen. Aber das ist Geschmackssache. ;) – Auch das Cover finde ich nicht wirklich ansprechend, aber mit einem passenden Buchumschlag lässt sich dieses Problem leicht lösen. Die meisten Gedichte sind, wie bereits erwähnt, wirklich schön und regen zum Nachdenken an. Der mit einfließendem Sarkasmus gefällt mir am besten und vieles von der Weltsicht teile ich einfach. Für mich ein sehr schönes Buch (vom Inhalt). In jedem Fall eine schöne Geschenkidee für alle die (moderne) Lyrik lieben.

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  • Leserunde zu "Krummbüchel und die Baustelle des Lebens" von Ulrich List

    Krummbüchel und die Baustelle des Lebens

    editionfredebold_Verlag

    Kurz vor Weihnachten wurde der Lyrikband "Krummbüchel und die Baustelle des Lebens" veröffentlicht. "Lyrik liest sich nach wie vor schwer und findet erst recht keine Leser" - so die Aussage einer der größten Buchhandlungen Deutschlands. Das dem nicht so ist, wollen wir mit dieser Leserunde "beweisen". Bewerbt Euch bis zum 31.01.2016 für die Leserunde und sagt uns einfach, was Euch an Lyrik begeistert! Leseexemplare als Hardvover oder eBook  - alle Formate. Eine Leseprobe findet ihr hier! 

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    • 63

    hundeliebhaber

    20. February 2016 um 12:17
    Kaito schreibt Ich würde sagen, jetzt nimmt der Autor das Leben so, wie es das kölsche Grundgesetzt empfielt :) Als er noch jünger war hat er sich vielleicht auch mehr gesorgt oder geärgert. Mit dem Alter wird ...

    Den Eindruck hatte ich auch!

  • Krummbüchel und die Baustelle des Lebens

    Krummbüchel und die Baustelle des Lebens

    hundeliebhaber

    20. February 2016 um 12:12

    Ulrich Lists Gedichte lassen sich sehr gut lesen, da sie in Alltagssprache verfasst sind und die Botschaft so für jedermann zu erkennen ist - solange man die Worte ein bisschen nachhallen lässt. Das Schöne an Gedichten finde ich, dass es eine offensichtliche Ebene gibt und eine, deren Zugang sich erst ergibt, wenn man näher hinschaut. Genau so ist es bei Krummbüchel auch. Die Themen sind sehr vielfältig gewählt: aus der Alltag, der Natur, der Liebe, dem Essen und kölsche Gedichte, sodass für jeden Lesergeschmack etwas dabei sein sollte. Jedes Gedicht enthält einen Wahrheitgehalt, den ich nachvollziehen konnte - bei einigen Gedichten mehr, bei anderen weniger. Ulrich List hat seine Gedichte mit einer Hand voll Humor versetzt, sodass sie die Beobachtungen des Lebens und des Alltags sehr charmant darstellen. Mit den kölschen Gedichten hatte ich etwas zu kämpfen, aber der Rest hat mir gut gefallen!

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  • Die Welt des Krummbüchel

    Krummbüchel und die Baustelle des Lebens

    Diana182

    19. February 2016 um 08:13

    Das Cover zeigt die gemalten Umrisse des Autors. Schnell spiegelt sich in diesem Bild wieder, dass es in dem Buch um Kunst gehen würde! Nein, keine Bilder! Gefühle und  Situationen wurden hier in vielen einzelnen Gedichten verpackt. Kurz zum Inhalt: Der Klappentext Ulrich List entschied sich im Alter von 60 Jahren, sein Leben neu zu ordnen. Er schrieb sich alles mit einem augenzwinkernden Humor von der Seele. Mal nachdenklich, mal humoristisch oder kabarettreif und doch wieder bis in die Wurzeln tiefgehend und teilweise provozierend, was den Leser treffend berührt und zum Nachdenken anregt – manchmal mit ganz neuen Ansätzen. Er schlüpft in die Rolle des Bauarbeiters Krummbüchel und schaut dabei den Menschen auf den Mund. Krummbüchel teilt kräftig aus. Mal stimmungsvoll, mal sarkastisch, aber am Ende immer liebenswert. Der Autor schenkt uns neben Krummbüchels Erkenntnissen auch die eine oder andere kölnische Baustelle des Lebens. In „Janz Kölle kapodd“ beschreibt er mit tiefgehender Wehmut seine Geburtsstadt Köln, als sie nach Kriegsende in Trümmern und Schutt lag und was aus ihr geworden ist, um uns gleich darauf mit dem Liebesgedicht „Ich kann nit für dich friere“ in melancholische Welten zu entführen. Nun zu meiner Meinung: Dieses Buch enthält viele bekannte Szenen aus dem alltäglichen Leben – verpackt in schönen poetischen Zeilen. Aber auch Satire kommt hier und da nicht zu kurz und sorgt für heitere Momente. Jedoch lernen wir auch eine ernste und nachdenkliche Seite des Dichters kennen und tauchen in eine tiefe Gefühlswelt ein. Egal ob im Job, beim Arzt oder der Amtsbesuch! Der Leser kann die Gefühlen des Dichters sehr gut nachvollziehen, da hier doch viele Situationen platziert sind, die ein Jeder schon einmal durchlebet haben wird. Single auf Brautschau, frisch verliebt oder Kategorie „Lack ist ab“? Auch diese Gefühle spiegeln sich in vielen schönen, berührenden aber auch lustigen Zeilen wieder. Ich zähle mich zur zweiten Gruppe und habe meinem Mann gleich ein paar Zeilen per Foto geschickt. Beim Lesen eines schönen Gedichtes fand ich uns wieder und wollte dieses tolle Gefühl natürlich auch teilen. Verpackt mit den Worten: „Ich lese diese Zeilen und denke dabei an dich!“ werden auch hier tolle gemeinsame Erinnerungen geweckt. Aber auch „Kölsche“ Gedichte sind in diesem Band enthalten und am Ende des Buches platziert. Zwar hatte ich als „Ortsfremder“ meine Probleme beim Lesen und verstehen, fand aber auch diese Zeilen sehr ansprechend. Mir ist dieser wundervolle Gabe des Dichtens leider nicht gegeben, ich hätte dies gern in meiner Rezension zum Ausdruck gebracht. So bleibt mir nur noch das Fazit: Ein wunderschönes, zeitgemäßes literarisches Werk, welches viele Liebhaber von poetisch,  kabarettistischen Zeilen ansprechen dürfte! Aber natürlich finden auch ernste, nachdenkliche Gedichte ihren wohlverdienten Platz und lassen die Welt aus des Dichters Augen betrachten!

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  • Lyrik in modern. Interessant und stellenweise urkölsch.

    Krummbüchel und die Baustelle des Lebens

    Kaito

    16. February 2016 um 13:42

    Ulrich List schreibt sich in der Rolle des Krummbüchel seine Lebenserfahrungen mit einigem Humor von der Seele. Der Autor schenkt uns neben den Erkenntnissen des Bauarbeiters Krummbüchel auch die eine oder andere kölnische Baustelle des Lebens. Mal nachdenklich, mal humoristisch und dann wieder bis in die Wurzeln tiefgehend, teilweise provozierend, was den Leser zum Nachdenken anregt – manchmal mit ganz neuen Ansätzen. Urlich List präsentiert dem Leser eine Sammlung verschiedenster Gedichte und Lieder, sehr schön verpackt in einem kleinen Hardcover-Band.  Alle haben gemeinsam, dass sie bekannte und zumeist recht aktuelle Hintergründe thematisieren und sie auf unterschiedliche Art, mal humoristisch, mal ernst aufarbeiten. Dabei bedient sich der Autor der Figur Krummbüchel um Themen auch mal rigoroser anzusprechen, als er selbst es tun könnte. Die meisten Gedichte sind für jeden leicht verständlich, auch wenn sich ihr tieferer Sinn vielleicht erst auf den zweiten Blick zeigt. Nur beim letzten Abschnitt des Bandes könnte es sein, dass Leser die nicht aus dem Rheinland stammen Verständnisprobleme bekommen, denn diese Gedichte sind komplett auf Kölsch (dem Dialekt nicht dem Bier) verfasst. Das hat seinen ganz eigenen Reiz, denn auch wenn man das gesprochene Kölsch (von Büttenreden oder Karnevalsliedern) kennt, wird einem das Lesen eines kölschen Gedichts nicht automatisch leicht fallen. Dieses Buch hat mein Interesse geweckt, da Gedichtsammlungen heutzutage doch eher selten und schon garnicht in einer so modernen Aufmachung veröffentlich werden. Es handelt sich hier nicht um eine (aus dem Schulunterricht bekannte) schwülstige oder trockene Sammlung von poetischen Machwerken. Die Themen sind vielen Menschen vertraut und werden auf eine sehr aktuelle Art angegangen. Trotz der kleinen "Sprachbarriere" ließ sich die Sammlung sehr gut lesen. Für den interessierten Leser ein sehr gelungenes und interessantes Werk.

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  • Buchverlosung zu "Krummbüchel und die Baustelle des Lebens" von Ulrich List

    Krummbüchel und die Baustelle des Lebens

    FräuleinBriest

    Der Verlag editionfredebold macht aktuell ein Gewinnspiel zu dem Lyrikband "Krummbüchel und die Baustelle des Lebens" von Ulrich List. Das Buch ist schon als eBook auf dem Markt und ab morgen als Geschenkebuch-Hardcover in allen Buchhandlungen erhältlich. Verlost werden 3 eBooks sowie 3 Hardcover der Ulrich-List-Ausgabe „Krummbüchel und die Baustelle des Lebens“. Beantwortet einfach die  folgenden zwei Fragen:   1. „Welchen Beruf übt Krummbüchel aus?“ Antwort a) Er ist Lehrer und belehrt das Volk mit seinen Texten Antwort b) Er ist Bauarbeiter und schaut dem Menschen in seiner Art auf den Mund Antwort c) Er ist Psychologe und sucht in seinen Gedichten die Antworten in sich 2. „Wieviele Gedichte sind in dem Lyrikband „Krummbüchel und die Baustelle des Lebens“ in kölscher Mundart verfasst? Die Antwort hierzu finden Sie hier unter der Rubrik „Inhaltsverzeichnis“.  Einsendeschluss ist der 06.01.2015. Antworten mit dem Betreff: Gewinnspiel senden Sie bitte per Email an: kontakt@editionfredebold.de Eine Leseprobe ist hier zu sehen: http://www.weiterlesen.de/APOWIPSKOAWLADQ/ulrich-list-krummbuechel-und-die-baustelle-des-lebens    

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    • 6

    Tanzamsee

    28. January 2016 um 11:37
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