Ulrich Magnus Hammer

 4.3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Fanal.

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Ulrich Magnus HammerFanal
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Fanal
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 (3)
Erschienen am 15.10.2009

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Rezension zu "Fanal" von Ulrich Magnus Hammer

Rezension zu "Fanal" von Ulrich Magnus Hammer
Karrvor 7 Jahren

Die Forderung des Erpressers sind illusorisch - eine Billion soll die deutsche Nationalbank in einen Human Future Reservefonds zahlen, sonst ... ja, was sonst? Es könnten Bomben explodieren, Menschenleben sind in Gefahr...
Dass das ganze mehr als nur ein Scherz ist, begreift Markus Romer, als das BKA ihn mit ins Boot holt. Ihn, den Zauberer - pardon: Illusionskünstler mit eigener Fernsehshow - und Ex-Profiler. Er ist, das zeigt sich - auch der einzige, der einigermaßen einzuschätzen weiß, was IHN, den Drahtzieher der Erpresser, diesen Robin Hood des Finanzzeitalters, antreibt. Und der ihm Paroli bieten könnte.
Ulrich Magnus Hammer analysiert in seinem Wirtschaftsthriller die Mechanismen, Verstrickungen, die dunklen und halbdunklen Geschäfte der Banken und der Politik spannend, unterhaltsam, und vor allem: kenntnisreich. Doch damit gibt er sich nicht zufrieden - er denkt sein Szenario weiter - bis ans bittere Ende.

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Rezension zu "Fanal" von Ulrich Magnus Hammer

Rezension zu "Fanal" von Ulrich Magnus Hammer
dykevor 9 Jahren

Schon länger habe ich persönlich das Gefühl, das unser gesellschaftliches, wirtschaftliches,politisches Wachstums-Credo der letzten 150 Jahre sich nicht richtig anfühlt und bin daher auf der Suche nach Büchern, die mein diffuses Gefühl verdichten oder zerstreuen.

In diesem Zusammenhang fiel mir, wegen des Themas und der ehemaligen Zugehörigkeit des Autors zu „Ton-Steine-Scherben“, dieses Buch ins Regal und war der Beginn meines Lesejahres 2010.

Kein Thriller im üblichen Sinn. Stellenweise schon fast poetisch wird die Illusion auf der unsere westliche Zivilisation beruht genüsslich aufbereitet und dabei ad absurdum geführt. Der besondere Kunstgriff, das ein professioneller Illusionist die Hauptfigur des Romans ist, verstärkt diese Wirkung noch erheblich. Die Darstellung bleibt allerdings auf die sogenannten „Entscheidungsträger“ beschränkt. wie es sich auf Otto Normalverbraucher auswirkt wird nur am Rande thematisiert.

Der Roman setzt zeitlich etwas vor dem aktuellen Finanzcrash an. Ein Bezug zu aktuellen Personen, Institutionen und Familien-Clans ist herzustellen. Allerdings ist der Verlauf der Krise anders, als er sich heute abzeichnen scheint. Durch die scheinbaren Bezüge auf Ereignisse der aktuellen Vergangenheit mutet mich dieser Verlauf etwas seltsam an. Ein komplettes abkoppeln davon würde meiner Meinung nach dem Roman mehr Wucht verleihen. So bleibt ein Gefühl von „könnte möglich sein, aber wie haben es trotzdem nochmal geschafft“.

Trotzdem ein lesenswertes Buch, den die nächste Krise kommt bestimmt.
Und besonders die Sätze von Harry, dem Rollstuhlfahrer sollte man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, vor allem:

Geld vermehrt sich nicht. Geld arbeitet nicht. Geld ist eine Illusion

denn die größten Illsusionisten sind die selbst ernannten Masters of the Universe
meint Dyke

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