Ulrich Magnus Hammer Fanal

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Inhaltsangabe zu „Fanal“ von Ulrich Magnus Hammer

Schon in jungen Jahren hatte Markus Romer, Ex–Profiler des BKA und bekannter Illusionist, das Gefühl gehabt, irgendetwas könnte mit der Welt nicht stimmen. Vielleicht sind wir nur Teil einer gigantischen Illusionsmaschine, dachte er, die wir Kosmos nennen. Trotzdem gab er sich die größte Mühe, es für sich zu behalten. Eines Tages will ihn seine frühere BKA–Kollegin Sarah Leismann im Auftrag ihres BKA–Chefs Bulthaupt zur Rückkehr bewegen: Ein Top–Insider fordere den Nationalbankvorsitzenden Henning auf, eine Billion Euro in den Human Future Reservefonds einzuzahlen. Ein gnadenlos glatt ablaufender angekündigter Anschlag auf das Bankinstitut lässt keinen Zweifel zu, dass der sich als Wohltäter ausgebende Erpresser zum inneren Zirkel der Macht gehört. Henning ist gelähmt. Ist hier eine neue RAF–Generation am Werk? Wird ihn das Schicksal Alfred Herrhausens ereilen? Bulthaupt ist machtlos und setzt auf Romers magische Kraft. Innenminister Möller ist besorgt, er fürchtet, dass der Erpresser das ganze System sprengen will. Schließlich holt er einen alten Kombattanten aus gemeinsamen Achtundsechzigertagen ins Boot, den renommierten Richter Johann Keyserling, ein ausgestoßener Sprössling einer alten Finanzdynastie. Sollte Romers Vision Wirklichkeit werden und die Illusionsmaschine in die Luft fliegen? Doch Romer kann den mysteriösen Erpresser nicht identifizieren, zumal ihn Sarah Leismann emotional immer stärker beschäftigt. Alles läuft auf ein dunkles Ende zu … Eine glänzende, kenntnis– und spannungsreiche Auseinandersetzung mit den bedrohlichen Fliehkräften des globalen Kapitalismus!

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  • Rezension zu "Fanal" von Ulrich Magnus Hammer

    Fanal
    Karr

    Karr

    23. June 2011 um 17:12

    Die Forderung des Erpressers sind illusorisch - eine Billion soll die deutsche Nationalbank in einen Human Future Reservefonds zahlen, sonst ... ja, was sonst? Es könnten Bomben explodieren, Menschenleben sind in Gefahr... Dass das ganze mehr als nur ein Scherz ist, begreift Markus Romer, als das BKA ihn mit ins Boot holt. Ihn, den Zauberer - pardon: Illusionskünstler mit eigener Fernsehshow - und Ex-Profiler. Er ist, das zeigt sich - auch der einzige, der einigermaßen einzuschätzen weiß, was IHN, den Drahtzieher der Erpresser, diesen Robin Hood des Finanzzeitalters, antreibt. Und der ihm Paroli bieten könnte. Ulrich Magnus Hammer analysiert in seinem Wirtschaftsthriller die Mechanismen, Verstrickungen, die dunklen und halbdunklen Geschäfte der Banken und der Politik spannend, unterhaltsam, und vor allem: kenntnisreich. Doch damit gibt er sich nicht zufrieden - er denkt sein Szenario weiter - bis ans bittere Ende.

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  • Rezension zu "Fanal" von Ulrich Magnus Hammer

    Fanal
    dyke

    dyke

    03. January 2010 um 14:06

    Schon länger habe ich persönlich das Gefühl, das unser gesellschaftliches, wirtschaftliches,politisches Wachstums-Credo der letzten 150 Jahre sich nicht richtig anfühlt und bin daher auf der Suche nach Büchern, die mein diffuses Gefühl verdichten oder zerstreuen. In diesem Zusammenhang fiel mir, wegen des Themas und der ehemaligen Zugehörigkeit des Autors zu „Ton-Steine-Scherben“, dieses Buch ins Regal und war der Beginn meines Lesejahres 2010. Kein Thriller im üblichen Sinn. Stellenweise schon fast poetisch wird die Illusion auf der unsere westliche Zivilisation beruht genüsslich aufbereitet und dabei ad absurdum geführt. Der besondere Kunstgriff, das ein professioneller Illusionist die Hauptfigur des Romans ist, verstärkt diese Wirkung noch erheblich. Die Darstellung bleibt allerdings auf die sogenannten „Entscheidungsträger“ beschränkt. wie es sich auf Otto Normalverbraucher auswirkt wird nur am Rande thematisiert. Der Roman setzt zeitlich etwas vor dem aktuellen Finanzcrash an. Ein Bezug zu aktuellen Personen, Institutionen und Familien-Clans ist herzustellen. Allerdings ist der Verlauf der Krise anders, als er sich heute abzeichnen scheint. Durch die scheinbaren Bezüge auf Ereignisse der aktuellen Vergangenheit mutet mich dieser Verlauf etwas seltsam an. Ein komplettes abkoppeln davon würde meiner Meinung nach dem Roman mehr Wucht verleihen. So bleibt ein Gefühl von „könnte möglich sein, aber wie haben es trotzdem nochmal geschafft“. Trotzdem ein lesenswertes Buch, den die nächste Krise kommt bestimmt. Und besonders die Sätze von Harry, dem Rollstuhlfahrer sollte man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, vor allem: Geld vermehrt sich nicht. Geld arbeitet nicht. Geld ist eine Illusion denn die größten Illsusionisten sind die selbst ernannten Masters of the Universe meint Dyke

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