Ulrich Maier Gift im Brezelteig

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Inhaltsangabe zu „Gift im Brezelteig“ von Ulrich Maier

Die Welt in dem beschaulichen Städtchen Bäringen ist aus den Fugen. In der Schule am Ort ist der Teufel los. Gleichzeitig hält die Bäringer ein mysteriöser Erpressungsfall in Atem. Brezelfabrikant Eberle soll 10.000 Euro zahlen, sonst wird sein Brezelteig vergiftet. Zwischen Gewalteskalation, ungebremstem Medienkonsum und geschäftlichen Machenschaften suchen die Journalisten Nils Niklas und Rita Delbosco nach Spuren und stoßen schon bald auf eine Verbindung zwischen den Vorfällen an der Schule und dem Erpresser.

Ein Roman über das Leben in der Provinz, in der schon der kleinste Anlass zu einem großen Thema werden kann.

— schlumeline
schlumeline

Ich hoffe auf einen baldigen Nachfolgeband.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

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  • Gift im Brezelteig

    Gift im Brezelteig
    schlumeline

    schlumeline

    23. August 2015 um 13:28

    Nils Niklas ist aufgeregt, denn schon in Kürze soll er seine erste Stelle als Journalist antreten. Beim Schoppendorfer Echo wird er erwartet, aber da seine Ortskenntnisse noch nicht so ausgeprägt sind, ist er zur rechten Zeit am falschen Platz und macht dabei gleich Bekanntschaft mit der ehemaligen Chefredakteurin der Zeitung. Diese Begegnung ist wegweisend und wird Nils Niklas sicher in späteren Rückblicken noch gut in Erinnerung bleiben. Die neue Stelle hat es in sich, denn der junge Journalist muss sich mit den Gegebenheiten einer schwäbischen Kleinstadt auseinandersetzen. Berichten soll er über die derzeitige Problematik an der Bäringer Grundschule, in der es in einer vierten Klasse angeblich drunter und drüber geht. Aber ist das wirklich so? Von Nils Niklas wird hier eine ganz bestimmt Sicht der Dinge erwartet, aber er macht sich lieber selbst ein Bild und möchte sich in seine journalistische Tätigkeit auch nur ungern reinreden lassen. Aber ist das nicht für ihn riskant? Und sollte er sich nicht vielleicht auch aus den Ermittlungen bezüglich einer Erpressung der örtlichen Brezelfabrik heraushalten? Nils Niklas entscheidet selbst was er tut und das gefällt in Bäringen und Umgebung noch lange nicht jedem. „Gift im Brezelteig“ ist hier zwar so direkt nicht zu finden, aber Ulrich Maier hat eine angenehm zu lesende Kriminalgeschichte zu Papier gebracht. Es geht nicht übermäßig spannend, sondern relativ beschaulich zu, aber mir hat es besonders gefallen zu beobachten wie dieser junge Journalist mit sich ringen muss, wenn er vor der Frage steht, ob er so schreibt, wie es der Chef will oder wie er es für richtig empfindet. Auch die Thematiken Mobbing und Gewalt oder gar Drogen in Schulen fließen hier ruhig in die Handlung ein und laden zu eigenen diesbezüglichen Gedanken ein. Ein Roman über das Leben in der Provinz, in der schon der kleinste Anlass zu einem großen Thema werden kann. Nette Unterhaltung für zwischendurch.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    kubine

    kubine

    01. August 2015 um 17:45
  • Gift im Brezelteig

    Gift im Brezelteig
    niklas1804

    niklas1804

    18. July 2015 um 13:14

    Die Welt in dem beschaulichen Städtchen Bäringen ist aus den Fugen. In der Schule am Ort ist der Teufel los. Gleichzeitig hält die Bäringer ein mysteriöser Erpressungsfall in Atem. Brezelfabrikant Eberle soll 10.000 Euro zahlen, sonst wird sein Brezelteig vergiftet. Zwischen Gewalteskalation, ungebremstem Medienkonsum und geschäftlichen Machenschaften suchen die Journalisten Nils Niklas und Rita Delbosco nach Spuren und stoßen schon bald auf eine Verbindung zwischen den Vorfällen an der Schule und dem Erpresser. Die Idee hinter dem Buch hat mir sehr gefallen. Ein Provinz-Krimi. Auch, dass so simple Themen bzw. Themen in Dörfern/Kleinstädten angesprochen werden. Hier z.B. der mögliche Gift im Brezelteig und das irgendwie verbunden mit seltsamen Vorkomnissen an der Schule. Klingt sehr spannend. Die Umsetzung hat mir dann auch ganz gut gefallen. Positiv überrascht wurde ich v.a. dadurch, dass bei vielen Situationen, Geschehnissen, Orten, etc. Kopfkino erzeugt wurde. Als Leser konnte man sich richtig hineinversetzen und hatte Spaß. Die Personen aus dem Roman haben mich soweit auch überzeugen können. Gerade dadurch, dass sie so unterschiedliche Charakter haben, passen sie wunderbar in das Buch. Sehr gut fande ich übrigens auch, dass manche der Personen, die "Alteingesessenen" mit Dialekt ge"schwätzt" haben. ;-) Generell die Charaktergestaltung war gerade für dieses Thema und die Verortung der Geschehnisse recht wichtig. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, die Kapitellänge ebenso. Fazit: Ein netter, unterhaltsamer Krimi für Zwischendurch.

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  • Meine 3-Sterne Rezension zu "Gift im Brezelteig"

    Gift im Brezelteig
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    11. July 2015 um 21:17

    Ein witziger und erschreckend aktueller Schwabenkrimi (lt. Klappentext) Klappentext: Die Welt in dem beschaulichen Städtchen Bäringen ist aus den Fugen. In der Schule am Ort ist der Teufel los. Gleichzeitig hält die Bäringer ein mysteriöser Erpressungsfall in Atem. Brezelfabrikant Eberle soll 10.000 Euro zahlen, sonst wird sein Brezelteig vergiftet. Zwischen Gewalteskalation, ungebremstem Medienkonsum und geschäftlichen Machenschaften suchen die Journalisten Nils Niklas und Rita Delbosco nach Spuren und stoßen schon bald auf eine Verbindung zwischen den Vorfällen an der Schule und dem Erpresser. *************** Meine Meinung: Mit dem vorliegenden Buch entführt uns der Autor in die schwäbische Krimiwelt. Mit einem sehr aktuellen Thema, nämlich Gewalt an Schulen bzw. Medienkonsum, wird im vorliegenden Buch die kriminalistische Handlung mit der Realität verknüpft. Leider fand ich den Titel etwas irreführend, da meiner Meinung nach, nicht das Gift im Brezelteig im Vordergrund steht. Insgesamt fand ich den Krimi etwas langatmig, was bestimmt auch an dem Schreibstil lag, der mich weder zum Miträtseln noch animierte der Geschichte mehr abzugewinnen als sie war. Meines Erachtens ist die Geschichte auch einfach nur so dahin geplätschert. Wie sagt man so schön: sie hat mich nicht berührt. Einzig und allein die dialektischen Einwürfe fand ich sehr gelungen und haben mir dann und wann ein Lächeln abgerungen. Möglicherweise habe ich auch in der letzten Zeit zu viele Krimis gelesen, in denen der Ermittler ein Journalist ist. Diese Krimis haben mir jedoch deutlich besser gefallen. Die Protagonisten fand ich etwas zu farblos dargestellt - es fehlte mir sozusagen der Pepp, das gewisse Etwas. Meiner Meinung nach, muss ein Ermittler in der heutigen Bücherwelt etwas Besonderes sein oder können, damit er nicht in Vergessenheit gerät. Die Örtlichkeiten und Randfiguren fand ich sehr gut beschrieben, so dass ich mich fast schon wie zuhause gefühlt habe. *************** Fazit: Da m.E. jeder eine zweite Chance verdient hat, würde ich mich freuen, bald wieder vom Jounalistenteam zu lesen, um die Weiterentwicklung verfolgen zu können.

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  • Schwäbische Kleinstadtidylle

    Gift im Brezelteig
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    05. July 2015 um 06:43

    Nils Niklas tritt seine neue Stelle beim Schoppendorfer Echo an. Seine Kollegin Rita Delbosco überträgt ihm die Sache mit der Bäringer Grundschule, an der es ziemlich gewalttätig zugehen soll. Einer Gruppe von Eltern ist das zuviel und sie wollen das Problem an die Öffentlichkeit bringen. Dann wird auch noch Brezelbäcker Eberle erpresst. Wenn er nicht zahlt, soll sein Brezelteig vergiftet werden. Das ist alles nicht ganz einfach für Nils, denn er wird zum Spielball zwischen den unterschiedlichen Interessensgruppen. Das Buch ist sehr gut und flüssig zu lesen. Man fühlt sich gleich ins schwäbischen Kleinstadtleben versetzt. Sehr authentisch ist das Ganze, weil einige der Personen wunderbar schwäbeln. Aber keine Angst, auch für Nicht-Schwaben ist das kein Problem. Nils ist zunächst ziemlich überfordert, kennt er sich doch mit den örtlichen Gepflogenheiten nicht aus und von allen Seiten wird an ihm herumgezerrt, weil jeder ihn für seine Zwecke einspannen will. Das fängt bei seinem Chef Malte Eisenbrey an. Soll er sich ducken oder aufmucken? Gut, dass die gewichtige Rita ein Auge auf ihn hat und ihn immer wieder informiert. Rita stinkt es gewaltig, dass sie vieles weiß, aber nichts im Echo publizieren darf. Weiß sie aber mehr als die Polizei? Es gibt einige skurrile Typen, wie Sauter und Engel, die zwar mit allen Wassern gewaschen sind, aber ob sie das gleich zu Erpressern macht sei dahingestellt. Mir gefällt auch der Aufpasser Bismarck von Nora Martini sehr gut. Nils scheint ihm jedenfalls nicht unsympathisch zu sein. Unterdessen sind sich die Eltern total uneins, ob die Schule ihre Erziehungs- und Bildungsaufgaben richtig ausübt. Da wird dann mit harten Bandagen gekämpft. Man will natürlich nur das Beste für sein Kind und sieht oft nicht, dass die Schule nicht alles schaffen kann, was im Elternhaus versäumt wird. Im Erpressungsfall gibt es immer neue Verdächtige, zumal eine ganze Reihe von Leuten auf Eberle nicht gut zu sprechen sind. Zum Ende gibt es dann eine Wendung, die ich so nicht vorhergesehen habe, die aber sehr schlüssig ist. Es war vergnüglich zu lesen, wie sich unser Neuling beim Echo durchschlägt.

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