Ulrich Peltzer

 3.4 Sterne bei 52 Bewertungen
Autor von Teil der Lösung, Das bessere Leben und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ulrich Peltzer

Ulrich Peltzer studierte Psychologie und Philosophie in Berlin. In seinen Großstadtromanen spiegelt sich dieses Studium wieder, da er bewusst auf realistische Außenweltbeschreibungen verzichtet und stattdessen die Bewusstseinsvorgänge seiner Protagonisten in den Vordergrund stellt. Peltzer lebt und arbeitet als preisgekrönter, freier Schriftsteller in Berlin.

Alle Bücher von Ulrich Peltzer

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Teil der Lösung

Teil der Lösung

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Erschienen am 22.09.2016
Das bessere Leben

Das bessere Leben

 (10)
Erschienen am 22.09.2016
Bryant Park

Bryant Park

 (3)
Erschienen am 20.06.2013
Angefangen wird mittendrin

Angefangen wird mittendrin

 (2)
Erschienen am 18.01.2011
Die Sünden der Faulheit: Roman

Die Sünden der Faulheit: Roman

 (1)
Erschienen am 17.01.2013
'Alle oder keiner'

'Alle oder keiner'

 (1)
Erschienen am 20.06.2013
Stefan Martinez: Roman

Stefan Martinez: Roman

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Erschienen am 17.01.2013
Das bessere Leben

Das bessere Leben

 (0)
Erschienen am 23.07.2015

Neue Rezensionen zu Ulrich Peltzer

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walli007s avatar

Rezension zu "Das bessere Leben" von Ulrich Peltzer

Globalisierung
walli007vor 2 Jahren

In einer kapitalistischen Welt laufen die Geschäfte auch nicht immer rund. In einer solchen Welt können die wirtschaftlichen Grundlagen von Einzelpersonen mal ins Wanken geraten. Möglicherweise gibt es dann Hilfsangebote von anderen, doch ist es ratsam diese anzunehmen? Vielleicht geht es genau um diese Frage bei der Begegnung von Jochen Brockmann mit Sylvester Lee Fleming. Lee steht für den amerikanischen General - nicht dass es zu Verwechslungen kommt. 


Was macht ein gutes Buch aus? Mit Freude und Erwartung begibt man sich an die Lektüre dieses hochdekorierten und hochgelobten Autors. Schließlich hat man gerade unter den Preisverdächtigen schon häufiger besonders herausragende Werke gefunden, die interessante Themen in fesselnden Worten bearbeitet haben. Die vielleicht einen anderen Blickwinkel dargestellt haben oder ein Thema besser erklärten als es ein trockenes Sachbuch vermöchte. Dann meint man, seinen Horizont erweitert zu haben und dabei noch etwas gelernt zu haben. Wenn dann das Ganze noch in eine packende Story gekleidet ist, was will man mehr. Manchmal ist es jedoch leider so, dass gerade wenn die Kritik mit Lob überschüttet, der einfache Leser etwas ratlos wird. Was ist denn dann das Thema eines Buches? Wo ist denn die berauschende Sprache? Wieso hat man über Seiten die Absätze vergessen? Wo ist die Geschichte, die interessieren könnte? Bestimmt hat sich der Autor viele Gedanken gemacht, lange an seinen Sätzen gefeilt und mit besten Gewissen die Ansicht vertreten, dass dieses das Beste ist, mit genau den Worten ausgedrückt, die er gewählt hat und auch wählen wollte. Doch leider hilft auch die herausragendste Besprechung der Feuilletons nicht, wenn eine Geschichte am Leser vorbeigeht. Die besten Bücher sollten doch die sein, die sowohl Kritiker als auch Leser begeistern. Zwar kann man vielleicht sagen, wenn das nicht klappt, ist einfach der Leser zu dumm. Was aber, wenn dieser sich durchaus durch so manche Klassiker oder Werke von Nobelpreisträgern mit Begeisterung gelesen hat und gerade hier entnervt anfängt quer zu lesen? Eine abschließende Entscheidung kann von einem Einzelnen sicher nicht getroffen werden. Dieser Einzelne muss hier aber sagen, für mich war es nichts.

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Xirxes avatar

Rezension zu "Das bessere Leben" von Ulrich Peltzer

Verlorene Träume
Xirxevor 3 Jahren

Himmel, hatte ich Probleme mit diesem Buch! Dreimal habe ich angefangen und war kurz davor, es endgültig zur Seite zu legen. Doch beim letzten Versuch begann ich, es mir selbst laut vorzulesen. Über 50 Seiten - und dann war ich drin. Endlose Sätze, die kein Ende haben und immer weiter führen. Keine echte Handlung, vielmehr Gedanken, Erinnerungen und Ortsbeschreibungen der jeweiligen Personen, die (zahlreich) immer wieder wechseln, wobei zwei Männer sich als Hauptfiguren herausbilden. Durch das laute Lesen entwickelte ich ein Gefühl für diesen Stil, der sich mir in den meisten Fällen als Selbstgespräche darstellte, die doch meist auch so ablaufen: sprunghaft, unvollständig, selten stringend an einem roten Faden entlang. Als leicht zu lesen empfand ich es zwar noch immer nicht, doch ich konnte diesen 'Gedankenflüssen' nun wesentlich besser folgen als zuvor.
Was die Personen in diesem Buch verbindet, ist der Rückblick in ihre jeweilige Vergangenheit, die geprägt waren von Idealen, Utopien, revolutionären Ideen und dem Blick auf ihr Leben jetzt: Was ist geblieben von damals? Warum? Oder besser: Warum nicht? Auch die beiden Hauptfiguren, Jochen und Sylvester, erfolgreiche Geschäftsmänner, beschäftigen sich damit auf ihre jeweils eigene Weise. Sylvester ist der abgebrühtere der Beiden, der der Vergangenheit nur wenig Aufmerksamkeit schenkt und stets nur das beste Geschäft sucht. Für ihr folgt das Leben einem vorgegebenen Plan. Doch immer wieder träumt er von der Studentin Allison, der er als junger Mann begegnete und die ihn mit ihren politischen Aktionen nachhaltig beeindruckte. Jochen hingegen, der sich in einer Umbruchphase befindet, beschleichen dagegen wiederholt Zweifel an seinem Tun ("Wer weiß, wo man angekommen wäre, hätte man vor allen Entscheidungen eine Münze geworfen und sich ohne Überlegung jedes Mal der Wilkür von Kopf oder Zahl unterworfen,..."). Mit sich im Reinen sind lediglich die, die ihren Vorstellungen und Träumen mehr oder weniger treu geblieben sind, auch wenn Geld in deren Leben keine unwichtige Rolle spielt.
Auch wenn es sehr gewöhnungsbedürftig und anstrengend zu lesen ist, vermittelt dieser besondere Schreibstil einen glaubwürdigen Einblick in die Gedankenwelt des 'Romanpersonals'. Dass Karriere und Erfolg allein einem Leben nicht unbedingt Sinn verleihen, wusste man vermutlich schon vor dem Lesen, doch wird es einem hier nochmals überzeugend vor Augen geführt.

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Pongokaters avatar

Rezension zu "Das bessere Leben" von Ulrich Peltzer

Das 21. Jahrhundert gesehen mit den literarischen Mitteln des 20. Jahhunderts
Pongokatervor 3 Jahren

Das 21. Jahrhundert, gesehen mit den literarischen Mitteln des 20. Jahhunderts, das ist Peltzers Roman. Bestimmend sind die Stilmittel der erlebten Rede und der Montage. Das Resultat ist ein vielstimmiger  Chor innerer Stimmen. Da Peltzer aber deren Zahl begrenzt, kann man dennoch fast immer folgen. Mit diesen literarischen Mitteln entwirft er das Bild vor allem von Business-Menschen voller innerer Widersprüche, die eher von den Gesetzen der Wirtschaft getrieben erscheinen als von der vielzitierten Gier. Durchaus interessant und aufschlussreich.

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Ulrich Peltzer wurde am 09. Dezember 1956 in Krefeld (Deutschland) geboren.

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