Ulrich Ritzel

 3.9 Sterne bei 216 Bewertungen
Autor von Der Schatten des Schwans, Schwemmholz und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ulrich Ritzel

Ulrich Ritzel wurde in Pforzheim geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend auf der Schwäbischen Alb und lebt seit 1998 als freier Schriftsteller am Bodensee. Ulrich Ritzel hat Jura in Tübingen, Berlin und Heidelberg studiert. Danach schrieb er für verschiedene Zeitungen Nach 35 Jahren Journalismus begann er mit der Schriftstellerei. Seitdem schreibt er Kriminalromane und Kriminalerzählungen, die einen Bezug zu Handlungsorten und Figuren in Süddeutschland haben.

Alle Bücher von Ulrich Ritzel

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Buchformat:
Cover des Buches Der Schatten des Schwans (ISBN: 9783442739547)

Der Schatten des Schwans

 (35)
Erschienen am 05.03.2009
Cover des Buches Schwemmholz (ISBN: 9783442734450)

Schwemmholz

 (29)
Erschienen am 05.10.2005
Cover des Buches Der Hund des Propheten (ISBN: 9783442732562)

Der Hund des Propheten

 (20)
Erschienen am 05.12.2005
Cover des Buches Beifang (ISBN: 9783442741625)

Beifang

 (21)
Erschienen am 14.02.2011
Cover des Buches Uferwald (ISBN: 9783641012823)

Uferwald

 (21)
Erschienen am 26.01.2009
Cover des Buches Forellenquintett (ISBN: 9783442738373)

Forellenquintett

 (21)
Erschienen am 02.06.2009
Cover des Buches Nadjas Katze (ISBN: 9783442715817)

Nadjas Katze

 (15)
Erschienen am 13.11.2017
Cover des Buches Schlangenkopf (ISBN: 9783442742912)

Schlangenkopf

 (15)
Erschienen am 09.09.2013

Neue Rezensionen zu Ulrich Ritzel

Neu

Rezension zu "Uferwald" von Ulrich Ritzel

Uferwald - viel zu gewollt
Gelindevor einem Jahr

Uferwald, von Ulrich Ritzel 


Cover + Titel:

Ich kann weder beim, Cover noch beim Titel einen Zusammenhang mit der Geschichte entdecken. 


Inhalt:

Regio Krimi, in und um Ulm.

In einer Wohnung der Gemeinnützigen Heimsstätten wird eine ältere Frau tot, fast schon mumifiziert, aufgefunden.

Beinahe ein Routinefall. Doch dann stößt Kommissar Kuttler auf ein Tagebuch und bringt einen Stein zum Rollen der mehr als eine Lawine auslöst.


Meine Meinung:

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, spielt es doch in meiner Region.


Doch der Einstig hat mich schnell  ernüchtert. Erzählt wird im Wechsel zwischen Hier und Heute und den Tagebuchenträgen von vor ca. 8 Jahren.

 Es wirkte viel zu zäh und langatmig, die vielen „Tagebucheintragungen“ haben mich mehr verwirrt als dass sie mir ein Verständnis für die Personen gebracht hätten. 

Es tauchen sehr viele Personen auf mit jeweils unterschiedlichen Namen und ich konnte nur ganz schwer alle einander zuordnen (leider habe ich erst am Schluss entdeckt, dass hinten im Buch ein Personenverzeichnis ist, das mir vielleicht geholfen hätte).

Die Personen und Charaktere waren für mich zu konstruiert und ich konnte ihr Handeln und  ihre Art einfach nicht nachvollziehen oder verstehen. 

Auch die Story war mir zu konstruiert, es gab zu viele „Zufälle“, zu viele „Verwicklungen“ und unglaubwürdige Wendungen.  Für mich passte hier einfach vieles nicht.

Die Schreibweise oder die ganze Haltung im Buch war eher negativ, teilweise sehr altertümliche Ausdrücke.


Mein Fazit:

Eine interessante Story.

Aber der Anfang war viel zu zäh und langatmig und am Schluss sind es mir dann einfach zu viele und zu erfundene Zufälle, Eingebungen oder wie man es auch nennen mag. Das Ganze wirkt einfach zu gewollt auf mich.

Da ich mich streckenweise wirklich durch das Buch gezwungen habe, kann ich nur 2 Sterne vergeben.


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Rezension zu "Die 150 Tage des Markus Morgart" von Ulrich Ritzel

Nicht meine Geschichte - schade.
Ritjavor einem Jahr

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Ulrich Ritzel war für mich immer ein Garant für ein paar schöne Lesestunden. Abschalten und eintauchen. Seine Charaktere waren nie wirklich einfach und glatt, aber man konnte sich immer in sie hineinversetzen. Doch irgendwann ist anscheinend immer das erste Mal, auch bei Lieblingsautoren und deren Bücher. Ich muss es direkt sagen, ich habe dieses Buch nicht zu Ende gelesen. Es hat mich enttäuscht zurückgelassen.

Das man manchmal etwas Zeit und ein paar Seiten mehr benötigt, um in eine Geschichte hineinzukommen, ist nichts ungewöhnliches, aber bei diesem Buch schaffte ich es bis zur Seite 300 nicht. Der Wechsel der Erzählperspektive war noch schaffbar, aber Ulrich Ritzel änderte auch immer wieder die Erzählform, so dass ich nicht wirklich in einen Lesefluss kam. 

In der Geschichte fanden immer wieder Abschweifungen statt, die ich nicht nachvollziehen konnte. Auch entwickelte sich die Geschichte (für mich) einfach zu langsam und wurde immer zäher und es wiederholten sich auch manche Aussagen, so dass man des Öfteren das Gefühl hatte, auf der Stelle zu treten. Ich verlor schon bald das Interesse an der Geschichte und kämpfte mich weiter durch die Seiten. Immer mit der Hoffnung, dass es noch einmal an Schwung und Spannung zunehmen könnte, aber ab einen gewissen Punkt muss man wohl einsehen, wenn einem die Geschichte nicht erreicht, sollte man aufhören.

Schade. Ich habe es leider nicht geschafft, die Geschichte zu verstehen und zu mögen.

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Rezension zu "Die 150 Tage des Markus Morgart" von Ulrich Ritzel

Reise zurück ins Leben
YukBookvor einem Jahr

Wenn man erfährt, dass jemand, dem man ein Tag zuvor begegnet ist, versucht hat, sich umzubringen, kann einen das ziemlich aus der Fassung bringen. Genau das passiert dem Protagonisten Lukas Gsell. Während eines abendlichen Spaziergangs mit dem Hund des Nachbarn, den er regelmäßig ausführt, sieht er einen fremden Mann auf einer Bank sitzen, wechselt ein paar Worte mit ihm und erfährt am nächsten Tag, dass dieser seinen Kopfschuss überlebt hat, jedoch unter Amnesie leidet.

Gsell lässt dieser Fall nicht los, zumal ihm sein Nachbar, ein ehemaliger Rektor, erzählt, dass er Markus Morgart als Schüler gekannt hat, bis dieser mit seiner Mutter ganz plötzlich Bruggfelden verließ. Zuerst dachte ich, es ist journalistische Neugier, die ihn antreibt, doch er scheint sich vielmehr Morgart gegenüber in der Pflicht zu fühlen und sucht ihn gemeinsam mit Morgarts früherer Mitschülerin Claudia in der Klinik auf.

Gespannt wartet der Leser darauf, mehr über Morgarts Vergangenheit als erfolgreicher Investor und vor allem den Grund seines versuchten Selbstmords zu erfahren, doch die Geschichte entwickelt sich anders als erwartet. Sie handelt mehr davon, wie Gsell Morgart dabei hilft, in sein Leben zurückzufinden. Dazu reisen sie unter anderem nach Paris und Sète, stets Morgarts Adressbüchlein zur Hand, um vergangene Kontakte aufzuspüren.

Da der Autor nicht nur die Perspektive, sondern auch die Erzählform zwischen Bericht, Dialog und Briefform wechselt, tat ich mich schwer, in die Handlung und Figuren hineinzufinden. Ich hatte oft das Gefühl, außen vor zu sein und begriff auch nicht so recht, warum Claudia über Baudelaires oder Paul Valérys Verse sinniert oder Geschichten aus der griechischen Mythologie zitiert werden. Gefallen hat mir, wie bild- und detailreich der Autor den Ausgangsort Bruggfelden und die verschiedenen Stationen der Reise beschreibt, so dass man die Schauplätze sehr lebendig vor Augen hat.

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