Ulrich Ritzel

 3,9 Sterne bei 218 Bewertungen
Autor von Der Schatten des Schwans, Schwemmholz und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ulrich Ritzel

Ulrich Ritzel wurde in Pforzheim geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend auf der Schwäbischen Alb und lebt seit 1998 als freier Schriftsteller am Bodensee. Ulrich Ritzel hat Jura in Tübingen, Berlin und Heidelberg studiert. Danach schrieb er für verschiedene Zeitungen Nach 35 Jahren Journalismus begann er mit der Schriftstellerei. Seitdem schreibt er Kriminalromane und Kriminalerzählungen, die einen Bezug zu Handlungsorten und Figuren in Süddeutschland haben.

Alle Bücher von Ulrich Ritzel

Cover des Buches Der Schatten des Schwans (ISBN: 9783442739547)

Der Schatten des Schwans

 (35)
Erschienen am 05.03.2009
Cover des Buches Schwemmholz (ISBN: 9783442734450)

Schwemmholz

 (29)
Erschienen am 05.10.2005
Cover des Buches Der Hund des Propheten (ISBN: 9783442732562)

Der Hund des Propheten

 (20)
Erschienen am 05.12.2005
Cover des Buches Beifang (ISBN: 9783442741625)

Beifang

 (21)
Erschienen am 14.02.2011
Cover des Buches Uferwald (ISBN: 9783641012823)

Uferwald

 (21)
Erschienen am 26.01.2009
Cover des Buches Forellenquintett (ISBN: 9783442738373)

Forellenquintett

 (21)
Erschienen am 02.06.2009
Cover des Buches Nadjas Katze (ISBN: 9783442715817)

Nadjas Katze

 (16)
Erschienen am 13.11.2017
Cover des Buches Schlangenkopf (ISBN: 9783442742912)

Schlangenkopf

 (16)
Erschienen am 09.09.2013

Neue Rezensionen zu Ulrich Ritzel

Cover des Buches Nadjas Katze (ISBN: 9783442715817)NicolePs avatar

Rezension zu "Nadjas Katze" von Ulrich Ritzel

Nadjas Katze – Ein Berndorf-Roman
NicolePvor einem Jahr

Nadja findet in einem Antiquariat ein Heftchen mit einer Erzählung über das Kriegsende 1945. Die Geschichte spielt in einem deutschen Dorf kurz vor dem Einmarsch der US-Army. Ein kleines Detail lässt Nadja stutzen. In der Geschichte wird eine Stoffkatze beschrieben, die genau so aussieht wie jene, welche Nadja als einzige Erinnerung an ihre leibliche Mutter hat. Nadja beginnt mit Nachforschungen und mit Hilfe des ehemaligen Kriminalkommissars Hans Berndorf findet sie Hinweise darauf, dass nicht nur die Stoffkatze, sondern Personen und Geschehnisse auch in der realen Welt existierten.

Ein spannender Krimi führt Nadja, Berndorf und den Leser zurück in eine dunkle Zeit. Nach und nach kommt etwas Licht in dieses Dunkle. Auch nach 70 Jahren sind noch nicht alle Erinnerungen erloschen. Einige Bewohner des Dorfes erinnern sich oder können Anhaltspunkte liefern. Das Berndorf als Kind in diesem Ort lebte, ist dabei sehr hilfreich.

Autor Ulrich Ritzel beschreibt Personen, Gegenstände und Umgebungen so, dass der Leser sie sich bildlich gut vorstellen kann. Eine stets vorhandene, latente Spannung sorgt für ein Kribbeln im Bauch. Wendungen sind geschickt eingebaut.

Mit „Nadjas Katze“ begeht der Leser eine Art „Krimi-Zeitreise“ ohne aktuelles Verbrechen. Es ist eher so etwas wie ein Nervenkrimi. Das „Krimi-Gefühl“ entsteht eher dadurch, dass Vergangenheit und Gegenwart Stück für Stück eine interessante Geschichte enthüllen. Es gibt zwar kein Mordfall, den es zu lösen gilt, aber die zwischenmenschlichen Beziehungen sind genauso spannend.

Der Roman ist Teil einer Reihe um Hans Berndorf. Die Geschichte selbst ist abgeschlossen und ohne Vorkenntnisse zu lesen.

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Cover des Buches Uferwald (ISBN: 9783442736676)Gelindes avatar

Rezension zu "Uferwald" von Ulrich Ritzel

Uferwald - viel zu gewollt
Gelindevor 2 Jahren

Uferwald, von Ulrich Ritzel 


Cover + Titel:

Ich kann weder beim, Cover noch beim Titel einen Zusammenhang mit der Geschichte entdecken. 


Inhalt:

Regio Krimi, in und um Ulm.

In einer Wohnung der Gemeinnützigen Heimsstätten wird eine ältere Frau tot, fast schon mumifiziert, aufgefunden.

Beinahe ein Routinefall. Doch dann stößt Kommissar Kuttler auf ein Tagebuch und bringt einen Stein zum Rollen der mehr als eine Lawine auslöst.


Meine Meinung:

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, spielt es doch in meiner Region.


Doch der Einstig hat mich schnell  ernüchtert. Erzählt wird im Wechsel zwischen Hier und Heute und den Tagebuchenträgen von vor ca. 8 Jahren.

 Es wirkte viel zu zäh und langatmig, die vielen „Tagebucheintragungen“ haben mich mehr verwirrt als dass sie mir ein Verständnis für die Personen gebracht hätten. 

Es tauchen sehr viele Personen auf mit jeweils unterschiedlichen Namen und ich konnte nur ganz schwer alle einander zuordnen (leider habe ich erst am Schluss entdeckt, dass hinten im Buch ein Personenverzeichnis ist, das mir vielleicht geholfen hätte).

Die Personen und Charaktere waren für mich zu konstruiert und ich konnte ihr Handeln und  ihre Art einfach nicht nachvollziehen oder verstehen. 

Auch die Story war mir zu konstruiert, es gab zu viele „Zufälle“, zu viele „Verwicklungen“ und unglaubwürdige Wendungen.  Für mich passte hier einfach vieles nicht.

Die Schreibweise oder die ganze Haltung im Buch war eher negativ, teilweise sehr altertümliche Ausdrücke.


Mein Fazit:

Eine interessante Story.

Aber der Anfang war viel zu zäh und langatmig und am Schluss sind es mir dann einfach zu viele und zu erfundene Zufälle, Eingebungen oder wie man es auch nennen mag. Das Ganze wirkt einfach zu gewollt auf mich.

Da ich mich streckenweise wirklich durch das Buch gezwungen habe, kann ich nur 2 Sterne vergeben.


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Cover des Buches Die 150 Tage des Markus Morgart (ISBN: 9783442758173)Ritjas avatar

Rezension zu "Die 150 Tage des Markus Morgart" von Ulrich Ritzel

Nicht meine Geschichte - schade.
Ritjavor 2 Jahren

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Ulrich Ritzel war für mich immer ein Garant für ein paar schöne Lesestunden. Abschalten und eintauchen. Seine Charaktere waren nie wirklich einfach und glatt, aber man konnte sich immer in sie hineinversetzen. Doch irgendwann ist anscheinend immer das erste Mal, auch bei Lieblingsautoren und deren Bücher. Ich muss es direkt sagen, ich habe dieses Buch nicht zu Ende gelesen. Es hat mich enttäuscht zurückgelassen.

Das man manchmal etwas Zeit und ein paar Seiten mehr benötigt, um in eine Geschichte hineinzukommen, ist nichts ungewöhnliches, aber bei diesem Buch schaffte ich es bis zur Seite 300 nicht. Der Wechsel der Erzählperspektive war noch schaffbar, aber Ulrich Ritzel änderte auch immer wieder die Erzählform, so dass ich nicht wirklich in einen Lesefluss kam. 

In der Geschichte fanden immer wieder Abschweifungen statt, die ich nicht nachvollziehen konnte. Auch entwickelte sich die Geschichte (für mich) einfach zu langsam und wurde immer zäher und es wiederholten sich auch manche Aussagen, so dass man des Öfteren das Gefühl hatte, auf der Stelle zu treten. Ich verlor schon bald das Interesse an der Geschichte und kämpfte mich weiter durch die Seiten. Immer mit der Hoffnung, dass es noch einmal an Schwung und Spannung zunehmen könnte, aber ab einen gewissen Punkt muss man wohl einsehen, wenn einem die Geschichte nicht erreicht, sollte man aufhören.

Schade. Ich habe es leider nicht geschafft, die Geschichte zu verstehen und zu mögen.

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