Ulrich Ritzel Beifang

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Inhaltsangabe zu „Beifang“ von Ulrich Ritzel

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis! Der ausgediente Kriminalbeamte Hans Berndorf bekommt den Auftrag, Ermittlungen zu dem Mord an einer jungen Frau zu führen, deren Ehemann in Ulm vor Gericht steht. Doch als Berndorf eintrifft, ist sein Auftraggeber – der Verteidiger des Angeklagten – tot, auf dem Hauptbahnhof von einem Güterzug überrollt. Hat er Selbstmord begangen oder ist er vor den Zug gestoßen worden? Das ist nicht die einzige Frage, vor der Berndorf steht. Ein Beweisstück ist spurlos verschwunden: ein Schmuck, den die Ermordete getragen hatte. Die Ermittlungen führen Berndorf weit über seinen ursprünglichen Auftrag hinaus. In dem Dickicht von alltäglichen Verstrickungen, von Lügen und Niedertracht, das Berndorf freizulegen versucht, stößt er schließlich auf das Verbrechen, das vor Jahrzehnten am Anfang von allem stand.

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  • Rezension zu "Beifang" von Ulrich Ritzel

    Beifang

    hproentgen

    06. September 2011 um 20:12

    „Wenn ich dazu etwas sagen darf ...“, meldete sich Kuttler zu Wort. „Wir haben mit großem Nachdruck versucht, den Verbleib der Kette zu klären. Es ist mit allen in Betracht kommenden Aufkäufern gesprochen worden. Mit wirklich allen. Mit Goldschmieden, Antiquitätenhändlern, mit den uns bekannten Hehlern.“ Kuttler hob die Hände, die Handteller nach oben gekehrt. „Alles Fehlanzeige.“ „Alles Fehlanzeige“, echote Eisholm. „Kann man nichts machen. Aber darf ich noch festhalten“ – Eisholm blickte nach links, wo die Protokollführerin des Gerichts saß – „dass hier eine Frage, die in engem Zusammenhang mit dem Verbrechen steht, unbeantwortet geblieben ist.“ Ein wertvolles Schmuckstück fehlt in einem Mordprozess und der Mann, der kurz vor dem Mord mit dem Opfer noch zusammen Sex hatte. Trotzdem erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Mann der Frau, die mit einem Handkantenschlag umgebracht wurde. Der Major war in Afghanistan, hatte sich bei der Rückkehr sinnlos betrunken, weiß nicht mehr, was vorgefallen war und ist der einzige aus der Umgebung des Opfers, der die Technik des tödlichen Handkantenschlags beherrscht. Der Anwalt Eisholm ist ein Staranwalt und beauftragt den pensionierten Kripomann Berndorf mit der Ermittlungen. Doch bevor der mit dem Anwalt sprechen kann, stürzt dieser vor einen Zug. Selbstmord? Oder wurde er doch gestoßen? Und wie lässt sich dieser unbekannte Sexkontakt finden und was hat das mit dem Mord zu tun? Eine ganze Menge erfahren wird. Dann taucht die junge Anwältin auf, die Eisholms Mandat übernimmt, der Kripobulle Kuttler wird von seinem Chef zurückgepfiffen und über die Ermordete wird so manches bekannt, dass im Ländle eher hätte unbekannt bleiben sollen. Ritzel schildert die Ländle unter der allgegenwärtigen "Staatspartei", vor dem großen Umbruch durch die Wahl 2011 und damit wird unter anderem deutlich, wie diese Staatspartei ihren Staat verlieren konnte. Er schildert uns Personen, die selten schwarz oder weiß sind, aber jeder hat seine Geheimnisse und Lebenslügen. Das Schmuckstück entpuppt sich als alter jüdischer Hochzeitsring und damit bekommt der Roman eine historische Komponente, die weit in die Vergangenheit zurückreicht und in ein jüdisches Altersheim im dritten Reich. Dieser Strang der Erzählung wäre für den Krimi nicht unbedingt nötig gewesen, Leser, die eher auf Action stehen, werden sich damit harttun. Mir hat dieser Strang dennoch gefallen, obwohl ich sonst die endlosen Erklärungen in deutschen Regiokrimis eher störend finde. Doch Ritzel versteht es, diesen Strang spannend auszuerzählen. Zum Schluss zu verfranzt sich der Roman ein bißchen, kommt gar zu sehr vom Hölzchen aufs Stöckchen. Und das Sexleben der jungen Anwältin wirkt auch etwas aufgesetzt. Dennoch: Spannender Krimistoff. Homepage des Autors: http://www.amazon.de/gp/reader/3442741629/ref=sibdppt#reader-link Beifang, Krimi, Ulrich Ritzel, btb, März 2011 ISBN-13: 978-3442741625, Tb, 462 Seiten, Euro 9,99

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  • Rezension zu "Beifang" von Ulrich Ritzel

    Beifang

    Gruenente

    02. September 2011 um 09:01

    Berndorf, der ehemalige Polizist kommt in seine alte Heimat und soll dort einen Zeugen für einen Prozess auffinden. Im Prozess geht es um Mord. Dann stirbt auch noch sein Auftraggeber. Zweite Hauptperson ist Kuttler, dessen Chef Berndorf früher einmal wahr. Ruhiger Krimi mit viel Charakterstudien, über Vergangenheiten, Geld, Männer-Seilschaften und auch Judenvernichtung. Nicht alles wird ganz klar, das ist aber auch völlig in Ordnung. Für mich wie ein deutscher Nesser-Krimi

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  • Rezension zu "Beifang" von Ulrich Ritzel

    Beifang

    Schiller-Buchhandlung

    17. June 2010 um 18:45

    Schon lange lebt Berndorf, der ausgediente schwäbische Kriminalbeamte nicht mehr in seiner alten Heimat Ulm. Aus Berlin reist er an, um private Ermittlungen zum Tod einer jungen Frau zu führen. Sein Auftraggeber ist der Verteidiger des Wittwers; dieser gilt bereits allgemein als überführter Mörder. Doch fatalerweise ist der Auftraggeber, der an die Unschuld des Mannes glaubt, tot, als Berndorf in Ulm eintrifft. Er wurde vom Zug überrollt. War es Mord oder Selbstmord? Doch statt wieder abzureisen, fängt Berndorf an zu ermitteln. Nicht von allen gern gesehen, fängt er an zu suchen. Nach den Hintergründen, nach einem alten jüdischen Hochzeitsring, den die Tote an einer Kette um den Hals trug. Immer tiefer gerät er in ein Dickicht aus Lügen und Niedertracht. Sogar der Vorsitzende Richter scheint beteiligt zu sein. Schließlich führen die Spuren weit in die Vergangenheit. Wie immer ein hochspannender und glaubwürdiger Roman von Ulrich Ritzel, der in klarer und nüchterner Sprache versucht an der scheinbar moralisch sauberen Oberfläche der Menschen zu kratzen. Sehr empfehlenswert ! (Petra Buchholz)

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  • Rezension zu "Beifang" von Ulrich Ritzel

    Beifang

    UteSeiberth

    02. March 2010 um 18:01

    Dieser neue Ritzel-Krimi hat mir besonders gut gefallen durch seine ruhige,manchnal ironische Art zu erzählen! Der Krimimalbeamte a.D. Hans Berndorf ermittelt wieder, dieses Mal auf eigene Rechnung.Er soll mtihelfen gewisse Fakten zu dem mysteriösen Tod einer jungen attraktiven Frau herauszufinden,die zuletzt einen jüdischen Schmuck trug, der nach ihrem Tod auch verschwun den war.Er stößt auf allerhand Merkwürdigkeiten,bohrt unterirdisch wie ein Maulwurf weiter bis er das Knäuel der Handlungsstränge lösen kann.Der leicht sarkastische ironische Ton der Erzählweise gefällt mir sehr gut, vor allem wie langsam ein Dickicht von alltäglichen Verstrickungen,von Lügen und Niedertracht innerhalb gewisser schwäbsicher Honoratioren entlarvt wird.Solche Krimis würde ich gerne noch öfters lesen!

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