Ulrich Ritzel Der Schatten des Schwans

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Inhaltsangabe zu „Der Schatten des Schwans“ von Ulrich Ritzel

„Einer der aufregendsten Krimis aus deutscher Hand.“ Rennée Zucker, ZDF Januar 1998: In einem verschneiten Steinbruch bei Ulm wird die Leiche eines Arbeitslosen gefunden. Was hat den Mann aus Görlitz hierher geführt, und wer hat ihn mit Psychopharmaka voll gepumpt? Doch das ist nicht das einzige Problem, mit dem Kommissar Berndorf und seine Kollegin Tamar Wegenast sich herumschlagen müssen. Zugleich werden sie vom spektakulären Ausbruch eines „Lebenslänglichen“ in Atem gehalten: Der Rasiermesser-Mörder nimmt blutige Rache an den Juristen, die ihn vor Jahren verurteilt haben. In einer atemberaubenden Handlung zwischen der Schwäbischen Alb, Görlitz und Tel Aviv wird eine Spur sichtbar, die zurückführt in die düsteren Kapitel medizinischer Forschung in der NS-Zeit. Als Berndorf dabei den Schonraum eines schwäbischen Klüngels aus Polit- und Wirtschaftsprominenz verletzt, wird er von einer Stuttgarter Sonderkommission suspendiert.

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    Der Schatten des Schwans
    dia78

    dia78

    31. January 2017 um 00:51

    Der Kriminalroman "Der Schatten des Schwans" von Ulrich Ritzel erschien 2002 bei btb Taschenbücher, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Random House GmbH. Zum Buch: Mehrere Erzählstränge kommen in diesem Buch zusammen, zum einen über einen Gefängnisausbrecher, der eine blutige Rache an denen nimmt, welche ihn vor vielen Jahren zu lebenslanger Haft verurteilt haben und andererseits führt uns das Buch in ein sehr finsteres Kapitel der Geschichte, nämlich zur medizinischen Forschung der NS-Zeit. Kommissar Berndorf und seine Kollegin Tamar Wegenast ermitteln, ohne sich von der Politik- und Wirtschaftsprominenz einschüchtern zu lassen. Dem Autor gelingt mit diesem Erstlingswerk ein tolles Debüt, welches vieles mir bekannte und teilweise unbekannte vereint. Es gelingt ihn,  nicht nur Krimi und Thrillerelemente einzubauen, nein, auch die Gegenwart und eine Beleuchtung der dunklen Vergangenheit werden zu einem Teil des Buches. Dieses Buch spiel fast zur Gänze in Ulm und Umgebung, welches ebenfalls viel dazu beiträgt, sich einfach leichter in dem Buch zu bewegen. Es hinterlässt einem nach einem kurzweiligen Leseerlebnis, staunend und fast traurig, dass es so schnell zu Ende ist. Aber das Showdown zum Schluss entschädigt für die viel zu rasante Fahrt durch das Buch. Lesen Sie es, es war ein Abenteuer, dieses Buch mit sehr sturen und einfühlsamen Charakteren zu erleben und es macht einfach Lust auf mehr und die Fortsetzungen mit unseren Kommissar Berndorf.

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  • Rezension zu "Der Schatten des Schwans" von Ulrich Ritzel

    Der Schatten des Schwans
    rkuehne

    rkuehne

    05. March 2011 um 11:20

    Mein erster Kommissar Berndorf und auch zum ersten Mal seit langem, dass ich wieder einen deutschen Krimi in den Händen hatte – ist ja alles so durchskandinavisiert heutzutage. Nichts gegen die Nordlichter, aber bei einigen Buchkäufern glaubt man schon, da muss nur irgendwo ein Name mit „son“ enden und schon schlagen sie zu und finden das auch immer alles super. Aber auch hierzulande scheint es Krimitalente zu geben und wenn Herr Ritzel auch nicht die ganz große Prominenz zuteil wird und er ganz ohne Vorschusslorbeeren in meinen Lesehorizont schwirrt, so versteht er es doch durchaus erstklassig zu unterhalten. Er schickt seinen Kommissar Berndorf und seine Assistentin auf die Ermittlungen, nachdem ein vermeintlicher Selbstmörder in einem Auto auf einem Feld im Schwäbischen gefunden wird. Es gibt aber Ungereimtheiten und die Tatsache, wie und warum der Mann aus Görlitz dort hingekommen ist treten Ermittlungen los, die natürlich Ergebnisse bringen, die am Anfang keiner erwartet. Alles andere wäre aber auch langweilig. „Der Schatten des Schwans“ hat mich in klassischer Manier an zahllose Tatort-Folgen erinnert, die Kommissare haben ein Privatleben, was nicht zu kurz kommt und auch nicht zu sehr im Vordergrund steht, müssen sich gegen polizeiinterne Widerstände durchsetzen, behalten den Fall aber – mal mehr mal weniger – im Auge. Auch die Art zu schreiben – versehen mit ständigen Orts und Szenenwechseln – schien schon fast wie ein Filmdrehbuch. Und so nachhaltig wie ein Tatort, der stets am Dienstag schon keinen mehr kümmert ist auch der Roman von Ritzel. Gute, geradezu erstklassige Unterhaltung – nicht weniger, aber auch nicht mehr.

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  • Rezension zu "Der Schatten des Schwans" von Ulrich Ritzel

    Der Schatten des Schwans
    Ritja

    Ritja

    10. September 2009 um 11:22

    Kommissar Berndorf und seine Kollegin Wegenast müssen sich mit gleich zwei Morden beschäftigen. Auf der einen Seite gibt es eine Leiche, eines arbeitslosen Görlitzer Mannes und auf der anderen Seite den Mord durch den Rasiermesser-Mörder. Der Rasiermesser-Mörder ist kurz vorher aus dem Gefängnis, mit Hilfe der Wachen, geflohen und sucht nun seine Tochter (deren Mutter er ermordet hat) und jagt die Menschen, die ihn nicht genügend (in seinen Augen) unterstützt haben. So langsam wird dem Kommissar klar, dass zwischen den Morden eine Verbindung gibt, aber welche? Was macht ein arbeitsloser Görlitzer in Ulm und warum wird er hier, voll gepumpt mit Psychopharmaka, umgebracht? Berndorf sticht bei seinen Ermittlungen immer wieder in politische und wirtschaftliche Wespennester und sorgt somit für Unruhe auf den „höheren Ebenen“. Ritzel hat eine spannende Geschichte gestrickt, die einen nicht mehr loslässt. Das anfängliche Durcheinander wird schnell zu einer komplexen Geschichte mit einem Kommissar, in den man sich gut hinein ersetzen kann.

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  • Rezension zu "Der Schatten des Schwans" von Ulrich Ritzel

    Der Schatten des Schwans
    Jens65

    Jens65

    27. July 2008 um 21:20

    Krimi-Neulinge haben's schwer. Entweder, man schreibt etwas Innovatives und bekommt von den Verlagen nur Absagen, oder man bedient sich altbekannter Klischees: der alte, routinierte Kommissar, die übermotivierte, junge Kollegin und der karrierebesessene, inkompetente Vorgesetzte. Ulrich Ritzel hat tief in die Klamottenkiste gegriffen und auf bewährte Charaktere gesetzt. Das hinterlässt zwar nicht unbedingt einen bleibenden Eindruck, aber der Plot ist dennoch gut durchdacht und überzeugt mit gekonnt verflochtenen Handlungssträngen. Ein wirkliches Manko ist der Spannungsbogen: Zusammenhänge und Indizien, die zur Lösung des Falls führen, tauchen plötzlich aus dem Nichts auf, dazwischen plätschert die Handlung mit diffusen Charakterstudien der Hauptpersonen dahin. Fazit: Ein Krimi, der erst am Ende richtig "thrillt", aber mit einer guten Story entschädigt.

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