Ulrich Schnabel Die Vermessung des Glaubens

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Inhaltsangabe zu „Die Vermessung des Glaubens“ von Ulrich Schnabel

Ein Streifzug durch die neue Wissenschaft des Glaubens Der religiöse Glaube ist wie eine starke Arznei: Er kann heilsame Kräfte entfalten oder verheerende Nebenwirkungen. Zum Glück gibt es nun den richtigen Beipackzettel. Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit – die seit Jahrzehnten die immer gleichen Gottesbeweise nebst prompter Widerlegung hin und her wälzt – hat sich eine neue Forschungsrichtung etabliert: eine Glaubensforschung, die auf knallharten empirischen Daten gründet. In hoch spannenden Experimenten untersucht sie aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln, was der Glaube bewirkt und was nicht.

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  • Rezension zu "Die Vermessung des Glaubens" von Ulrich Schnabel

    Die Vermessung des Glaubens

    WinfriedStanzick

    25. January 2012 um 08:50

    "Forscher ergründen, wie der Glaube entsteht und warum er Berge versetzt", lautet der Untertitel dieses Sachbuchs des Wissenschaftsredakteurs bei der Wochenzeitung "DIE ZEIT" Ulrich Schnabel. Das Thema hat ja im Augenblick Hochkonjunktur. Da versucht, durchaus erfolgreich, der amerikanische Evolutionsbiologe Richard Dawkins in einem Buch mit dem Titel "Der Gotteswahn" alle Religionen in den Dunst von psychischen Wahnvorstellungen zu rücken, sein Kollege Daniel C. Dennett erklärt in seinem Buch "Den Bann brechen" die Entstehung von Religion naturalistisch und definiert sie evolutionsbiologisch als Ergebnis eines wie auch immer gearteten kulturellen Evolutionsprozesses. Doch nicht nur in Amerika, wo die beiden erwähnten Bücher herstammen, wird verstärkt über Religion diskutiert , sondern auch in Deutschland. Jürgen Habermas hatte 2001 im Schatten von 9/11 bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels davon gesprochen, dass wir uns ein Bewusstsein davon bewahren müssten, von dem was fehlt, ohne dass er dabei ausdrücklich die Religion nannte. Sie war aber damals mit gemeint und auch in seinen Gesprächen mit dem damaligen Kardinal Ratzinger taucht das Problem immer wieder auf. Religion und das Phänomen des Glaubens sind "in". Doch Ulrich Schnabel bedient in seinem vorliegenden Buch genauso wenig schnelle Erwartungshaltungen von Lesern, wie er dies in seinen lesenswerten und immer interessanten Artikeln in der ZEIT tut. Er macht zusammen mit seinem zunehmend faszinierten Leser einen sprachlich anspruchsvollen Gang durch die Welt des Glaubens. Hatte Daniel Kehlmann noch vor einiger Zeit über die "Vermessung der Welt" geschrieben, geht es jetzt um die "Vermessung des Glaubens". Vorurteilsfrei stellt Schnabel wissenschaftliche Entdeckungen spannend und anschaulich vor. Er möchte verstehen, was es mit dem Glauben auf sich hat und möchte seinen Lesern zu einem besseren Verständnis ihrerseits verhelfen. Wenn er von persönlichen Erfahrungen erzählt und von faszinierenden Begegnungen mit verschiedenen Menschen, von denen er etwas über den Glauben lernte im Rahmen seiner Recherchen zu diesem Buch, dann wird der Text so lebendig, das die Lektüre ein auch sprachlicher Genuss ist. Ein intellektueller ist sie allzumal.

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  • Rezension zu "Die Vermessung des Glaubens" von Ulrich Schnabel

    Die Vermessung des Glaubens

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. June 2011 um 20:21

    Wissenschaft auf den Spuren der Glaubensinhalte, nicht der Historie, sondern der neurologischen, psychologischen und meditatorischen Phänomenen. Gut zu lesen und da in weiten Teilen meinem biologistischen Weltbild entsprechend, sehr akzeptabel.

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