Ulrich Schneider Kampf um die Armut

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Inhaltsangabe zu „Kampf um die Armut“ von Ulrich Schneider

Armes Deutschland

Es ist ein erbitterter Kampf ausgebrochen in Deutschland. Emotionen kochen hoch. Kritik wird persönlich. Vordergründig geht es um Definitionen und wissenschaftliche Methoden – tatsächlich aber um knallharte Interessenpolitik. Es ist die Armut in unserem Land, um die so verbissen gestritten wird. Je größer sie wird, umso hartnäckiger das Leugnen derer, die ihren Reichtum oder ihre Macht bedroht sehen; und umso härter ihre Schläge gegen alle, die sich mit der sozialen Spaltung in Deutschland nicht abfinden wollen. Einige der prominentesten und renommiertesten Kritiker dieses neuen neoliberalen Mainstreams vereint dieser Band mit brillianten Analysen, entlarvenden Erzählungen und engagierten Plädoyers gegen Ausgrenzung und für eine Gesellschaft, die keinen zurücklässt.

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  • Konfliktpotential für die Zukunft unserer demokratischen Gesellschaft

    Kampf um die Armut

    WinfriedStanzick

    29. January 2016 um 08:07

    Sie gehören seit vielen Jahren aus ihren unterschiedlichen Professionen  und Funktionen  heraus zu den profiliertesten und engagiertesten Kritikern einer Sozial-und Gesellschaftspolitik,  die in den Jahren nach der Finanzkrise nicht nur nach ihrer Wahrnehmung  die Schere zwischen den Reichen und den Armen in  der Gesellschaft  der Bundesrepublik Deutschland besonders  weit hat aufgehen lassen. Ulrich Schneider, Christoph Butterwege,  Friedhelm Hengsbach, Rudolf Martens und Stefan Sell schreiben in dem hier vorliegenden Buch unter der Herausgeberschaft  von Ulrich Schneider  nicht nur "von echten Nöten und neoliberalen Mythen", sondern sie versuchen auch mit entsprechenden Zahlen nachzuweisen,  was sie auch in vielen Auftritten in den Medien immer wieder  betonen: die Zahl der Armen in unserem Land steigt, insbesondere  immer mehr Kinder wachsen unter Armutsbedingungen auf mit allen verheerenden  Folgen  für ihre körperliche und geistige Entwicklung. Natürlich spielt die Definition von Armut  immer bei allen Debatten eine wesentliche Rolle. Besonders umstritten  ist die sogenannte  60% Regel, nach der als arm zu gelten hat, wer weniger als 60% des Durchschnittseinkommens  für seinen  Lebensunterhalt zur Verfügung  hat. Mich persönlich hat diese Regel noch nie überzeugt,  weil danach  selbst bei einer angenommenen Steigerung des Einkommens aller um das Doppelte genauso viele Menschen als arm zu gelten hätten, selbst wenn die Lebenshaltungskosten gleich geblieben wären. Auch nach  der ausführlichen  Erläuterung und Begründung  einiger Autoren in diesem Buch bin ich nicht  überzeugt davon. Gleichwohl sind die Hinweise  überdeutlich: in der sich für immer mehr Menschen verschlechternden  sozialen und ökonomischen  Lage verbirgt sich ein Konfliktpotential für die Zukunft unserer demokratischen Gesellschaft,  die vielleicht mehr sozialen Sprengstoff in sich birgt als so mancher  andere  Konflikt,  der derzeit die öffentlichen  Gemüter  erhitzt. Leider gibt es zur Zeit wegen der boomenden Wirtschaft und niedrigen Arbeitslosenzahlen  wenig Aufmerksamkeit  für dieses Thema. Ich bin aber sicher, dass sich das schon bald wieder ändern wird. Dann wird man gerne auf die Ausführungen  und Erläuterungen  dieses  Buches  wieder zurückgreifen.

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