Ulrich Stoll

 4.7 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Totes Gleis, Blutsbruderschaft und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Blutsbruderschaft
 (1)
Neu erschienen am 13.09.2018 als Taschenbuch bei bebra verlag.

Alle Bücher von Ulrich Stoll

Ulrich StollTotes Gleis
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Totes Gleis
Totes Gleis
 (13)
Erschienen am 13.09.2017
Ulrich StollBlutsbruderschaft
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Blutsbruderschaft
Blutsbruderschaft
 (1)
Erschienen am 13.09.2018
Ulrich StollDie Partisanen der NATO
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Die Partisanen der NATO
Die Partisanen der NATO
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Erschienen am 06.07.2016
Ulrich StollEinmal Freiheit und zurück
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Einmal Freiheit und zurück
Einmal Freiheit und zurück
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Erschienen am 18.09.2009

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Neue Rezensionen zu Ulrich Stoll

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B

Rezension zu "Blutsbruderschaft" von Ulrich Stoll

Spannend und sehr lesenswert
bswvor 20 Tagen

Ulrich Stoll ist mit seinem zweiten Kriminalroman ein großer Wurf gelungen.

Es dreht sich nun nicht mehr alles um den Anti-Helden Lucas Hermes (der sympathischer, wenngleich nicht sympathisch wird), es geht um Mord, in dem ein von seiner Gattin auf Gemüse-Diät gesetzter Kriminalist Klamm ermittelt, der auch deshalb manches Mal schlecht gelaunt auftritt.

Gemordet wird dieses Mal in der mystifizierten (und auch mystifizierenden) Szene der Rosenkreuzer, gleichzeitig aber durchzieht der „Golem“ des Gustav Meyrink den gesamten Roman. Ulrich Stoll erzählt schnörkellos realistisch, was einen herrlichen Kontrast zu allem dem Mystisch-(uns)Unverständlichen herstellt und das Buch spannend macht.

Die Form des mystischen Irrationalismus der Rosenkreuzer bildet einen Gegenpol zu der

geschmackvoll rationalen Erzählweise des Autors

Lucas wird (sicherlich nicht legal) in die Ermittlungen des Kommissars mit einbezogen und kommt richtig in Fahrt, als er seine verloren geglaubte Liebe des letzten Jahres inhaltlich (und auch ein wenig emotional) wieder an sich binden kann.

Man trifft sich nicht nur in Berlin, sondern ist auch auf den Spuren des „Golem“ in Prag zugegen, wo ein weiterer Mord geschieht.

Eingebettet wird die Story in den Wendeherbst, die Zeit vor, und nach dem Mauerfall, dessen Intensität in Berlin sicherlich seinen Höhepunkt fand. Diese Stimmung wird von Ulrich Stoll körperlich spürbar prickelnd eingefangen.

Hermes agiert in meinen Augen nach wie vor unlauter und moralisch mitunter journalistisch verwerflich, wiewohl er selbst nichts weiter ist als ein zutiefst verunsicherter Mensch.

Ein ausgeprägt gutes Buch, das durch die Dichte seiner vielen Erzählstränge glänzt und sehr viel Lust auf mehr macht.

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S

Rezension zu "Totes Gleis" von Ulrich Stoll

Spannende Zeitreise mit tollem Flair
Streiflichtvor 2 Monaten

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Schon die Beschreibung klang gut und sie hat mich nicht enttäuscht. Der Autor schafft es sehr gut, den Leser mit auf eine Zeitreise in die späten Achtziger Jahre in Berlin zu nehmen. Man merkt schon das drohende Auseinanderfallen der DDR und spürt den Zeitgeist durch die Zeilen im Buch sehr deutlich. Ich finde, das ist wirklich gut gelungen. Diese deutsch-deutsche Geschichte ist ein spannender Teil unserer Geschichte und leider bin ich zu jung, um diese Epoche selbst miterlebt zu haben. Daher finde ich es immer toll, wenn Bücher in dieser Zeit spielen und ich so noch etwas darüber erfahre. Vor allem wenn es so atmosphärisch ist wie in diesem Buch. Gleichzeitig gibt es auch noch mehrere spannende Fälle, auf deren Spuren die beiden Hauptfiguren sind. Mir hat das gut gefallen, dass sich das alles so vermischt hat.

Die Hauptfigur Lucas ist nicht immer ganz einfach und auch nicht immer nur sympathisch, aber gerade das macht das Buch ja auch umso authentischer und lebensnäher. Auch Anna ist nicht sicherlich nicht everbodys darling, aber ich fand sie cool.

Ein tolles Buch, das nicht nur Zeitgeist und Flair der Endjahre der DDR gut rüberbringt, sondern gleichzeitig auch spannend und interessant ist und sich gut lesen lässt. Ich freue mich schon auf den Nachfolger, der im September erscheint!

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R

Rezension zu "Totes Gleis" von Ulrich Stoll

Interessante Hintegründe aus der Wendezeit
Rolchenvor 2 Monaten

Der Fernsehjournalist Lucas Hermes befindet sich in einer Krise. Beruflich und auch privat läuft es gerade nicht besonders gut für ihn. Sein Job ist in Gefahr, Wohnung und Freundin hat er bereits verloren. So verbeißt er sich in die Aufklärung einer Bombenserie, die Berlin unsicher macht. Schnell wird ihm klar, dass die Anschläge ausländerfeindliche Hintergründe haben. Als er feststellt, dass auch hohe Politiker beteiligt sind und auch die Stasi seine Nachforschungen nicht gutheißt, schwebt er bereits in Gefahr. „Totes Gleis“ ist spannend und erzählt einige interessante Hintergründe aus der Zeit, als die Mauer noch Berlin in 2 Hälften teilte. Sowohl die Besuche in der DDR als auch diverse Unterschiede zwischen Ost und West finde ich sehr interessant. Leider sind mir trotzdem die Hauptpersonen nicht sympathisch geworden. Vor allem die Ideen von Lucas, wie er sich durch Betrügereien Geld beschafft, machen ihn sehr unsympathisch. Auch das Ende des Romans lässt mich eher mit Fragezeichen zurück. Eine Fortsetzung ist hier wohl schon in Planung und klärt dann hoffentlich die noch offenen Fragen.

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Gespräche aus der Community

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bebraverlags avatar
Ein brisanter Fall aus dem Berlin der Wendezeit...

Der be.bra verlag lädt zusammen mit Autor Ulrich Stoll zu einer Leserunde zu seinem neuen Krimi »Blutsbruderschaft« ein. 
Wir suchen 15 Leserinnen und Leser, an die wir jeweils ein gedrucktes Buch verlosen und die dann gemeinsam mit dem Autor in der Leserunde diskutieren möchten. Bewirb dich bis zum 4. November und schreib uns, warum du bei der Leserunde gern dabei wärst. 

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Link zur Leseprobe:  http://bit.ly/LeproBlutsbruderschaft

Berlin, im Wenderherbst 1989. Ein bizarrer Mord weckt das Interesse des Fernsehjournalisten Lucas Hermes, der auf eigene Faust zu ermitteln beginnt. Dabei kommt er einer schier unglaublichen Verschwörung auf die Spur. Erst nach und nach stellt sich heraus, dass er und seine Kollegin Anna Rademacher einer Macht in die Quere gekommen sind, die bereit ist, über Leichen zu gehen...
Beiträge: 9endet in 12 Tagen
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bebraverlags avatar

Ein brisanter Fall aus den letzten Tagen des Kalten Krieges

Autoren oder Titel-CoverWest-Berlin, Sommer 1988. Der Fernsehreporter Lucas Hermes steht beruflich und privat vor dem Aus. Um wieder ins Geschäft zu kommen, braucht er dringend einen Knüller. Als innerhalb von wenigen Tagen drei Menschen bei Bombenanschlägen ums Leben kommen, beginnt er auf eigene Faust zu recherchieren. Für Hermes steht bald fest, dass die Spuren ins rechtsextreme Milieu führen. Doch als mehrere Zeugen sterben und seine Mitstreiterin, die attraktive Journalistin Anna Rademacher, entführt wird, zeigt sich, dass weit mehr hinter der Sache steckt.

Ist dein Interesse geweckt? Wirf doch einen Blick in unsere Leseprobe.

Der Autor:

Ulrich Stoll, geboren 1959, arbeitet seit 1984 als freier Journalist für den WDR und seit 2001 als Redakteur für das ZDF-Magazin Frontal 21. Er ist Autor von TV-Dokumentationen zu aktuellen und zeitgeschichtlichen Themen für ARD, ZDF und ARTE und hat bereits zahlreiche Sachbücher veröffentlicht. 2017 erschien sein Krimi-Debüt »Totes Gleis« im be.bra verlag, 2018 erscheint mit »Blutsbruderschaft« die Fortsetzung.

Der be.bra verlag lädt zusammen mit Autor Ulrich Stoll zu einer Leserunde zu »Totes Gleis« ein.

Wir suchen 15 Leserinnen und Leser, an die wir jeweils ein (gedrucktes) Buch verlosen und dann gemeinsam mit Autor Ulrich Stoll in der Leserunde diskutieren möchten. Bewirb dich bis zum 18. Juli und schreib uns, warum du bei der Leserunde gern dabei wärst.

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