Ulrich Tukur

 3,5 Sterne bei 105 Bewertungen
Autor von Die Spieluhr, Der Ursprung der Welt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ulrich Tukur

Einer der renommiertesten Theater- und Filmschauspieler Deutschlands: Ulrich Tukur ist in Deutschland vor allem für seine Arbeit in der Theater- und Filmbranche bekannt. Bereits als Student ergatterte er Rollen in bedeutenden Filmen, wie etwa Michael Verhoevens modernem Klassiker „Die weiße Rose“. Er wurde unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis, der Goldenen Kamera und einem Bambi ausgezeichnet. 

Der 1957 in Viernheim geborene Schauspieler ist aber auch leidenschaftlicher Musiker und erfolgreicher Autor. Sein Debüt als Schriftsteller hatte er mit „Die Seerose im Speisesaal“, eine Sammlung von Kurzgeschichten und eine Hommage an Venedig. Es folgten der Liebesgedichtband „Wehe, wirre, wunderliche Worte“, die Novelle „Die Spieluhr“ und der Roman „Der Ursprung der Welt“. Zusammen mit seiner Frau lebt Tukur in Venedig und auf einem alten Bauernhof in der Toskana.

Alle Bücher von Ulrich Tukur

Cover des Buches Die Spieluhr (ISBN: 9783548288758)

Die Spieluhr

 (52)
Erschienen am 18.11.2016
Cover des Buches Der Ursprung der Welt (ISBN: 9783596298105)

Der Ursprung der Welt

 (26)
Erschienen am 28.10.2020
Cover des Buches Die Seerose im Speisesaal (ISBN: 9783596523016)

Die Seerose im Speisesaal

 (8)
Erschienen am 26.02.2020
Cover des Buches Wehe, wirre, wunderliche Worte (ISBN: 9783550088643)

Wehe, wirre, wunderliche Worte

 (0)
Erschienen am 15.04.2011
Cover des Buches Der Frauenmörder (ISBN: 9783933686886)

Der Frauenmörder

 (6)
Erschienen am 24.08.2006
Cover des Buches Die Spieluhr (ISBN: 9783844908299)

Die Spieluhr

 (3)
Erschienen am 11.10.2013
Cover des Buches Italienische Reise (ISBN: 9783886984701)

Italienische Reise

 (2)
Erschienen am 01.02.2009
Cover des Buches Die Seerose im Speisesaal (ISBN: 9783844919370)

Die Seerose im Speisesaal

 (2)
Erschienen am 06.08.2018

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Neue Rezensionen zu Ulrich Tukur

Cover des Buches Die Spieluhr (ISBN: 9783548288758)
Leseratte_09s avatar

Rezension zu "Die Spieluhr" von Ulrich Tukur

Realität und Phantasie verschwimmen zu einer sehr eigenwilligen Mischung
Leseratte_09vor 15 Tagen

In dieser Novelle begegnen Leserinnen und Lesern zwei Protagonisten, die Welten trennen: Wilhelm Uhde, der großbürgerliche Preuße, und Séraphine, eine einfache Französin, die von den Bewohnern ihres Dorfes verspottet und von den Kindern mit Dreck und Steinen beworfen wird. Das Schicksal führt diese unterschiedlichen Personen zusammen, er der sensible Kunstsammler, sie die tiefgläubige Putzfrau, die Bilder eigenwilliger Schönheit malt. Als das Leben der beiden Jahre später verfilmt wird, erlebt der Schauspieler, der Wilhelm Uhde verkörpert, wie er unversehens in den phantastischen Kosmos der Putzfrau Séraphine hineingezogen wird, in ein Leben hinter den Bildern und Gobelins. So berichtet die Novelle auch von der Macht der Malerei und der Magie der Musik.

Tukur vermischt in dieser Novelle die Grenzen der Realität und Phantasie. Sein Schreibstil ist besonders, die sprachlichen Bilder sind eindrücklich und an manchen Stellen fast berauschend. In diesen Bildern malt er die so skurrile, vielschichtige Geschichte, überraschend, verwirrend und oft nicht ganz durchschaubar.

Ich habe die Novelle mit sehr ambivalenten Gefühlen aus der Hand gelegt. Die Sprache ist wunderschön und doch habe ich keinen vollständigen Zugang zu der Geschichte von Wilhelm Uhde und Séraphine bekommen. Doch ein Leseerlebnis war es aufgrund der wunderbaren Sprache auf jeden Fall

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Cover des Buches Der Ursprung der Welt (ISBN: 9783596298105)
L

Rezension zu "Der Ursprung der Welt" von Ulrich Tukur

Der böse Doktor
Leserstimmevor 10 Monaten

Tukurs Idee Geschichte mit Zeitsprüngen zu verbinden ist zwar nicht schlecht gewesen, wäre aber vom Stil bei mir besser angekommen, hätte er Kapitel angelegt. So wären die relativ schnellen Zeitsprünge vom Jahr 2033 in den 2. Weltkrieg besser erkenntlich gewesen. 

Paul Goullet lebt in naher Zukunft und findet sich dort nicht mehr zurecht. Durch Zufall stößt er auf ein Foto, dass ihm bis aufs Haar gleicht. Erstaunt stellt er fest, dass dieses Foto aus den 1920ern stammt und in Frankreich gemacht wurde. Da er das unmöglich selbst sein kann, macht er sich auf den Weg nach Südfrankreich und begibt sich auf die Suche nach diesem Mann und dessen Vergangenheit auf dem Bild. 

Durch sogenannte Zeitsprünge und Visionen findet er sich immer wieder im  Körper des abgebildeten Mannes in der Vergangenheit und sieht durch seine Augen die Gräueltaten, die dieser beging. Ein Doktor Prosper Genout, der aus den Flüchtenden aus Deutschland mitten im 2. Weltkrieg, Geld herauspresst, ihnen Versprechungen zur gelingenden Flucht macht und sie dann auf grauenhafte Art und Weise tötet. 

Zurück im eigenen Körper als Paul Goullet macht er in der Pension von Francoise Simon ebenfalls eine Entdeckung - wieder ein Abbild seiner selbst - ist sich aber nicht sicher, ob er aufgrund seiner eigenartigen Zeitsprünge und Visionen sich etwas eingebildet hat. 

Zusammen mit den Personen der Gegenwart und denen der Vergangenheit deckt er Schicht für Schicht den Charakter einer grauenhaften Person auf.

Manchmal von der Sprache her für mich sehr altertümlich. Auf S. 164  steht das Wort "erstorben", das ich überhaupt nicht mehr so kenne.  Ich nehme an, das war gewollt so. Ich vergebe nur dreieinhalb Sterne. Es war nicht ganz mein Stil und manchmal habe ich mich wirklich durchgekämpft. Aber das ist wohl Geschmacksache. Da ich vor Kurzem etwas ähnliches las -  "Das Verschwinden des Josef Mengele" - vielleicht auch nicht mein Renner. 



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Cover des Buches Die Spieluhr (ISBN: 9783548288758)
rkuehnes avatar

Rezension zu "Die Spieluhr" von Ulrich Tukur

Nicht meine Tasse Tee
rkuehnevor einem Jahr

Eine kurze Erzählung Tukurs, die schnell ins Surreale abgleitet und irgendwo im Frankreich im zweiten Weltkrieg auf einem magisch-mystischen Schloss sich abspielt. Ich hab hier in diese kleine Novelle nicht reingefunden, was einerseits daran liegt, dass ich mit dieser Gattung nicht wirklich warm werde und letztendlich immer wieder den Faden verloren habe. Ein bisschen zu verkopft und zu hochkulturig für meinen Geschmack.

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Ulrich Tukur wurde am 29. Juli 1957 in Viernheim (Deutschland) geboren.

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